Robert Gordian Die Germanin

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Inhaltsangabe zu „Die Germanin“ von Robert Gordian

Germanien im Jahre 9 n. Chr.: Der römische Statthalter Varus unterliegt mit seinen Legionen einer germanischen Übermacht, angeführt vom Cherusker Arminius, den Augustus selbst zum römischen Ritter gemacht hat. Acht Jahre später werden eine Frau und ihr kleiner Sohn als Trophäen im Triumphzug des Feldherrn Germanicus durch Rom geführt, vorbei an den hämischen Blicken der Römer. Die Frau ist Thusnelda, die Ehefrau des Arminius … Der Roman berichtet über die »Schlacht im Teutoburger Wald« und ihre Folgen aus germanischer und zugleich aus weiblicher Perspektive: durch die Augen der Thusnelda.

Die Zeit rund um die Varus-Schlacht aus Sicht der Germanin Thusnelda.

— Bellis-Perennis
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    Die Germanin
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Der Autor entführt die Leser in die Zeit des Kaiser Augustus nach Germanien. Es ist die Geschichte der Varus-Schlacht und deren Auswirkung aus Sicht einer Frau, Thusnelda. Sie ist die Tochter des romtreuen Cheruskerfürsten Segestes, hochgebildet und starrsinnig. Entgegen den Wünschen ihres Vaters schließt sie sich Arminius, dem Sieger gegen Varus, an. Robert Gordian stützt sich in seinem Buch auf die wenigen Überlieferungen von Tacitus, Strabon und Terenz. Gut beschreibt er das Leben der Germanen, in dem eine Frau mit dreißig bzw. vierzig Jahren als „Greisin“ beschrieben wird. Die sparsamen Dialoge finde ich sehr gut. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es die Schlacht und ihr Gemetzel auslässt. Man erfährt nur per „Boten-Bericht“ davon. Dieser historische Roman ergänzt die vielen Varus/Arminius-Bücher. Ein ganz besonderes Detail: Gordian rechnet die Zeit nach dem damals gültigen Kalender: „ab urbe condita“ (also nach Gründung der Stadt Rom 753 v. Chr.). Das findet man sehr selten in hist. Romanen, die in der Röm. Antike spielen.

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    • 6
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    22. August 2015 um 19:22
  • Rezension zu "Die Germanin" von Robert Gordian

    Die Germanin
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:36

    Im Jubiläumsjahr der Varusschlacht legt Robert Grodian eine ungewöhnliche Sichtweise dieses historischen Stoffes vor. Während die meisten Schriftsteller diese Geschichte aus Sicht des Arminius oder eines ihm nahe stehenden Kriegers beschreiben, erzählt Robert Gordian die Geschichte aus der Sicht Tusneldas, Arminius Frau. Nelda war die Tochter des römertreuen Cheruskerfürsten Segestes. Segestes ist zunächst enttäuscht, als ihm statt des ersehnten Sohnes eine Tochter geboren wird. Schon bald jedoch erkennt er, dass eine Tochter für ihn viel wertvoller sein kann als ein Sohn. Er lässt Nelda gegen die Willen seiner Frau zusammen mit ihrem Bruder in Griechisch und Latein unterrichten und versucht immer wieder sie mit einem reichen, einflussreichen Römer zu verheiraten. Als die dreizehnjährige Nelda bei einem Fest durch die Tollkühnheit des neun Jahre älteren Segifrit ihr geliebtes Ferd Furi verliert nimmt ihr Schicksal jedoch eine ungeplante Wendung. Sie kann Segifrid, der bei den Römern unter dem Namen Arminius bekannt ist, nicht vergessen. Auch er vergisst sein Versprechen nicht, ihr ein neues Pferd zu schenken, wenn er wieder in Germanien sein sollte. Als er Jahre später dieses Versprechen einlöst ist den beiden sehr bald klar, dass sie mehr als nur Freundschaft füreinander empfingen. Segestes jedoch hat seine Pläne immer noch nicht aufgegeben und will die nun achtzehnjährige Nelda immer noch an einen römischen Anwalt verheiratet, der zu dieser Zeit bei Segestes als Richter fungiert. Arminius und Nelda bleibt nichts anderes übrig als sich zunächst immer wieder heimlich zu treffen, doch irgendwann muss Nelda sich zwischen ihrer eigenen Sippe und ihrem persönlichen Glück entscheiden und verrät ihren Vater und die Römer zu Gunsten ihrer großen Liebe Arminius. Diese Schmach kann ihr Vater nie verwinden und setzt alles daran, das junge Glück seiner Tochter zu zerstören und sie wieder unter seine Vormundschaft zu bringen. Das tragische an dieser Geschichte ist, dass sowohl Segestes als auch Arminius die Einigung der germanischen Stämme anstrebten "der eine allerdings unter dem römischen Kuppeldach, der andere unter dem weiten Himmel der Freiheit." (S. 139) Robert Gordian verbindet geschickt die wenigen durch Tacitus und Strabon überlieferten Fakten über das Leben von Tusnelda mit Anspielungen auf neuesten Forschungen, die Vermuten, dass Arminius und die Varusschlacht der Ursprung der Siegfriedsage ist: "Das ist ein Held, unser Segifrit! [...] Viele Meilen lang schlängelte sich der römische Lindwurm durchs Gebirge. Er hat ihn in hundert kleine Stücke zerhauen!" (S. 120) "Der Sänger trug ein selbstverfasstes Heldenlied auf Segifrit vor, der den gräulichen römischen Lindwurm besiegte, [...]" (S. 154) Der Autor malt kein Bild des kühnen und tapferen Germanen sondern schildert realistisch um wie vieles schwerer das Leben der Germanen im Gegensatz zu jenem in den romanisierten Gebieten war. die Germanen alterten schnell durch die schwere Arbeit und die Frauen waren mit dreißig bereits Greisinnen, währen ein vierzigjähriger Mann unter Römern unter Umständen noch als zu jung und unerfahren für gewisse Aufgaben galt. Dennoch kämpfen die Germanen für ihr eigenes, schon sehr fortschrittliches Werte- und Rechtssystem, auch wenn sie dadurch auf viele römische Errungenschaften verzichten müssen. Die Varusschlacht war ein Wendepunkt in der europäischen Geschichte und ein Neubeginn im Leben zweier Liebender.

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  • Rezension zu "Die Germanin" von Robert Gordian

    Die Germanin
    Trinkt-aus-Piraten

    Trinkt-aus-Piraten

    16. February 2010 um 13:20

    Dieser Roman ist mehr eine Erzählung als ein Roman, aber wer das mag, ist mit ihm ganz gut bestellt. Wörtliche Rede wird selten benutzt, genauso, wie es selten spannend wird. Da ich Erzählungen mag, bekommt es 4 Sterne; die meisten werden anderer Ansicht sein. ^^