Robert Gordon Elvis, m. Audio-CD

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Inhaltsangabe zu „Elvis, m. Audio-CD“ von Robert Gordon

Elvis-Fans sollten sich auf ein kleines Wunder gefasst machen. Eine solche Hommage hat man noch nicht gesehen. Anlässlich des 25. Todestags des King hat Graceland seine Archive weit geöffnet -- herausgekommen ist ein wahrer Elvis-Devotionalienschatz. Rare Fotos und sorgfältig faksimilierte Originaldokumente, liebevoll eingeklebt und gesteckt, machen das Werk zu einer Fundgrube für Sammler. Eine Überraschung jagt die nächste in diesem Weihnachtskalender des Rock 'n' Rolls!<p> Die bebilderte Erlebnisreise durch die Karrierestationen des größten amerikanischen Pop-Phänomens beginnt in der Bücherei der Humes High School zu Memphis, wo Jung-Elvis sich Richard Halliburtons Reisebericht über den Orient regelmäßig einverleibte. Man staune, Buch und Leihkärtchen sind beigefügt! Der musikalische Werdegang des Gospel-Fans begann sich früh abzuzeichnen: In der 1953 stattfindenden Minstrel-Show der Schule tauchte, wie das originale Programmblättchen aufweist, ein gewisser Elvis Prestly als Gitarrist auf. Später sollte Elvis behaupten, dass dieser Abend den Beginn seiner Karriere markierte.<p> Einen Steinwurf entfernt von seiner Wohnung lagen die legendären Sun Studios, wo die ebenso legendäre Probeaufnahme zum Preis von 5(!) Dollar entstand. Die seltenen Werbefotos, die Produzent Sam Phillips anschließend im schönen Sun-Design von 1954/55 verschickte, dokumentieren, wie beeindruckt der Entdecker zahlreicher schwarzer Talente von der neuen Stimme war. Perfekt reproduzierte Konzerttickets des ersten größeren Konzerts im August 1955, dürften jeden Fan von einer Zeitreise träumen lassen.<p> Das Buch quillt über vor spannenden Dokumenten, wie jene (auf einer miserablen Maschine getippte) erste Gagenabrechnung der RCA. Verschämt öffnet man den handgeschriebenen Brief des frisch gebackenen G.I.s Elvis an seine Freundin Anita Wood aus dem Jahr 1959, in dem er ihr das Klagelied des Soldatendaseins sang. Man kann sich nicht satt sehen an den Minifilmpostern, edlen Plattenlabels, Einladungskarten nach Las Vegas, Kalendern und Weihnachtskarten. Dann schließlich die Beileidstelegramme der Großen der Welt. Es war der 16. August 1977: "The King had left the Building!"<p> Wer es jetzt noch über sich bringt, das Buch zu zerstören, kann mittels eines Daumenkinos Elvis' berühmten Beckenschwung üben. Dann doch lieber nur ein Fest für Auge (und Ohr). Die einstündige CD mit bislang nicht veröffentlichten Radio-Interviews, macht den Elvis-Erinnerungsband endgültig zum wertvollen Sammlerstück. <I>--Ravi Unger</I>
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