Robert Graysmith Zodiac

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Inhaltsangabe zu „Zodiac“ von Robert Graysmith

Ende der 60er Jahre begann ein Serienmörder, der sich selber als "Zodiac" bezeichnete, sein Unwesen in Kalifornien zu treiben. Jahrelang spielte er sein Versteckspiel mit der Polizei und zahllose Morde wurden auf sein Konto verbucht. Arrogant und absolut siegesgewiss schickte er der Polizei und dem "San Francisco Chronicle" immer wieder Briefe und mysteriöse Botschaften, in denen er weitere Taten ankündigte. Offizielle Behördenangaben schreiben dem Zodiac sechs Morde zu, er selber sprach von 37 und tatsächlich könnten es fünfzig oder noch mehr gewesen sein. Der Mörder, der über mehrere Jahre hinweg die Öffentlichkeit in Atem hielt, konnte trotz unzähliger Täterprofile, vieler Hinweise und sogar einiger Verdächtiger nie gefasst werden.

Manche Theorien sind doch weit hergeholt.

— kleine_welle
kleine_welle

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  • Rezension zu "Zodiac" von Robert Graysmith

    Zodiac
    Babscha

    Babscha

    30. May 2011 um 22:17

    Ein Serienmörder, der sich selbst Zodiac nennt, versetzt die Bevölkerung im Großraum San Francisco jahrelang in Angst und Schrecken, als er Ende 1968 damit beginnt, junge Frauen, zumeist Studentinnen, aber auch Paare, mit unglaublicher Brutalität, völlig wahllos und zunächst ohne erkennbares Motiv umzubringen. Nach kurzer Zeit schickt er erste Bekennerschreiben, Drohbriefe und verschlüsselte Botschaften an regionale Tageszeitungen, in denen er die Polizeibehörden ob ihrer ermittlerischen Unfähigkeit verhöhnt, laufend neue Morde ankündigt und sich selbst als gefährliche, triebgesteuerte Persönlichkeit outet, die nur aus Spaß am Töten handelt. Der Autor des Buches, Robert Graysmith, war seinerzeit Karikaturist des San Francisco Cronicle, einer der betroffenen Zeitungen, und hat die jahrelange Jagd auf den hochintelligenten Psychopathen hautnah begleitet. In seinem aus jahrelangen eigenen und bis ins Kleinste durchgeführten Recherchen des Falls aufbereiteten Buch (das ihn möglicher Weise ganz dicht an den Killer heran führte) erzählt er lückenlos und in allen Facetten den über fünfzehn Jahre andauernden Horror, bei dem es trotz diverser Tatverdächtiger bis zuletzt nicht gelang, den wahren Mörder ausfindig zu machen und zur Strecke zu bringen. Ein packend und interessant geschriebenes Stück Zeitgeschichte, welches dem Leser einen der bekanntesten amerikanischen Serienmörder der damaligen Zeit näher bringt und darüber hinaus interessante Einblicke in die bereits damals aufgrund permanenter Zuständigkeitsquerelen und fehlender Kommunikation untereinander recht zwiespältige Ermittlungsarbeit amerikanischer Polizeibehörden vermittelt, die möglicherweise mit zur Erfolglosigkeit der Jagd beigetragen hat. Das Buch ist vor einigen Jahren unter der Regie von David Fincher mit Starbesetzung erstklassig und auf dem Niveau des Buches verfilmt worden.

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  • Rezension zu "Zodiac" von Robert Graysmith

    Zodiac
    Jack Sparrow

    Jack Sparrow

    13. March 2010 um 14:59

    Fünfzig Jahr ist es nun her, dass ein Serienmörder in Californien sein Unwesen trieb. Er war ein Tier und stellte die Polizei ein ums andere Mal vor Rätsel. Er mordet offensichtlich wahllos, kein Strickmuster passt auf ihn. Graysmith, Journalist macht sich auf und sammelt Fakten, Indizien, ja selbst die Vermutungen der Polizei scheinen für Robert wichtig zu sein. Bereicht von Augenzeugen und Opfern, das alles trägt der Journalist zusammen. All diese Puzzelteilchen hat er nun so gut es ging zusammengefügt und dieses Buch verfasst. Dabei konfrontiert er den interessierten Leser mit endlos vielen Namen, mit kleinsten Details ob wichtig oder unwichtig muss leider der Leser entscheiden. Es liest sich wie ein Krimi und dennoch ist es keiner, da zu viele Fakten eingepackt wurden. Leider auch nicht fehlerfrei präsentiert sich das Buch was man verzeihen kann, aber nicht muss. Alles in allem ein eher durchschnittliches Buch, das man lesen kann oder auch nicht.

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  • Rezension zu "Zodiac" von Robert Graysmith

    Zodiac
    Aeryn

    Aeryn

    12. March 2010 um 18:25

    Wie viele andere sicher auch, wurde ich durch den Film „Zodiac“ auf die Mordserie aufmerksam, die Ende der sechziger Jahre die Menschen in der Gegend um San Francisco in Angst und Schrecken versetzte und die bis heute rätselhaft blieb. In diesem Buch präsentiert Robert Graysmith, der zu der Zeit beim SF Chronicle arbeitete und sozusagen hautnah dabei war, zahlreiche Fakten und Dokumente, die vorher noch nicht veröffentlicht worden waren und auch im Film weggelassen oder anders dargestellt wurden. Es ist ein informatives, stellenweise sehr spannendes Buch geworden, allerdings mit deutlichen Schwachstellen. Streckenweise ist es recht konfus, insgesamt verwirrend durch die ganzen Namen von Zeugen, Fachleuten, Ermittlern, Opfern und Verdächtigen, die Graysmith froh und munter immer wieder in den Raum wirft. Auch an der Logik hapert es manchmal. Warum wird z.B. immer wieder auf den Kopfschmerzen rumgeritten, unter denen der Killer angeblich ständig litt, wenn die Information aus einem Telefongespräch mit einem geistig Verwirrten stammte, der sich nur als Zodiac ausgab? Wenn Graysmith sich dann in den Bereich vorwagt, indem es um die Hintergründe der Morde und mögliche weitere Taten von Zodiac geht, kommt man in den Bereich der Spekulation, die oft genug wie an den Haaren herbei gezogen wirkt. Wenn man nur lange genug sucht, findet man „Verbindungen“ en masse und das ist auch hier der Fall. Nüchtern betrachtet bleibt davon wenig übrig, auch wenn Graysmith gerne aus Vermutungen Tatsachen machen möchte, etwas das auch in der Kriminalistik nicht statthaft ist. In seinem Vorwort schreibt Robert Graysmith, er habe all diese Informationen auch deshalb zusammen getragen, damit der Zodiac-Killer eines Tages doch noch gefasst werden könne. Dass das Buch mit den teilweise wenig aussagekräftigen Fakten dazu beitragen könnte, ist stark zu bezweifeln. Es wirft auf jeden Fall neue Fragen auf und man bleibt frustriert zurück, weil sie nicht beantwortet wurden und es wohl auch nie mehr werden, auch wenn zumindest ein Verdächtiger inzwischen aufgrund einer DNA-Analyse definitiv ausgeschlossen werden konnte. Das wird im Buch leider nicht erwähnt, aber es erschien auch schon in den achtziger Jahren und wurde bei der Neuerscheinung bis auf das Todesdatum eines Verdächtigen ganz offensichtlich nicht aktualisiert. Es wäre interessant zu erfahren, welche Erkenntnisse moderne wissenschaftliche Ermittlungsmethoden in diesem Fall bringen könnten und wie der Stand der Dinge ist. Vielleicht wird Zodiac ja doch noch entlarvt, denn ob er sich 1969 schon denken konnte, dass seine Spucke an einer Briefmarke ihn überführen könnte, ist wenig wahrscheinlich. Ein faszinierender Gedanke, dass die Antwort auf die Frage „Wer war Zodiac“ möglicherweise wirklich an der Rückseite einer der Briefmarken klebt, die er so verschwenderisch verbrauchte, damit seine Briefe sicher und schnell ihr Ziel erreichten.

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  • Rezension zu "Zodiac" von Robert Graysmith

    Zodiac
    Rines

    Rines

    02. February 2009 um 00:21

    Grauenhaft!!

  • Rezension zu "Zodiac" von Robert Graysmith

    Zodiac
    dunkelelb

    dunkelelb

    26. December 2007 um 13:17

    Für mich ist es ein Rätsel, warum der Autor 8 Jahre lang an diesem Buch recherchiert und gearbeitet hat. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das nichts neues zu bieten hat.Unverständlich ist für mich auch, warum die Namen der allseits bekannten Verdächtigen geändert wurden.Dadurch wirkt das Buch irgendwie unreal und bringt uns der Lösung keinen Schritt weiter.In dem Film zum Buch wurden komischerweise die echten Namen der Verdächtigen verwendet.

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