Robert Hültner

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Alle Bücher von Robert Hültner

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Robert HültnerInspektor Kajetan und die Sache Koslowski
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Inspektor Kajetan und die Sache Koslowski
Inspektor Kajetan und die Sache Koslowski
 (14)
Erschienen am 01.02.1998
Robert HültnerAm Ende des Tages
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Am Ende des Tages
Am Ende des Tages
 (12)
Erschienen am 08.12.2014
Robert HültnerInspektor Kajetan und die Betrüger
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Inspektor Kajetan und die Betrüger
Inspektor Kajetan und die Betrüger
 (12)
Erschienen am 03.01.2006
Robert HültnerDie Godin
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Die Godin
Die Godin
 (9)
Erschienen am 01.01.2001
Robert HültnerInspektor Kajetan kehrt zurück
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Inspektor Kajetan kehrt zurück
Inspektor Kajetan kehrt zurück
 (9)
Erschienen am 11.10.2011
Robert HültnerWalching
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Walching
Walching
 (7)
Erschienen am 01.10.1997
Robert HültnerLazare und der tote Mann am Strand
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Lazare und der tote Mann am Strand
Lazare und der tote Mann am Strand
 (6)
Erschienen am 13.06.2017
Robert HültnerTödliches Bayern
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Tödliches Bayern
Tödliches Bayern
 (5)
Erschienen am 12.10.2015

Neue Rezensionen zu Robert Hültner

Neu
mysticcats avatar

Rezension zu "Ende der Ermittlungen" von Robert Hültner

Gute Kurzgeschichte, jedoch mit sehr vielen Personen
mysticcatvor 6 Monaten

Das Buch "Ende der Ermittlungen" von Robert Hültner ist ursprünglich eine Kurzgeschichte mit 62 Seiten und wurde vom HörbuchHamburg Verlag zu einem Hörbuch mit 76 Minuten Länge vertont. Gelesen wird das Buch von Udo Wachtveitl.

Meine Meinung zum Sprecher:
Die einzelnen Personen trifft der Sprecher sehr gut, ebenso den bayrischen Dialekt und den französischen Akzent. Auch Männer- und Frauenstimmen habe ich gut auseinandergehört und zu jedem Zeitpunkt konnte ich mich orientieren, wer hier gerade spricht. Die Handlung wurde auch lebendig erzählt.

Meine Meinung zur Geschichte:
Die historische Einbettung finde ich sehr interessant, jedoch braucht man Basiswissen in Zeitgeschichte, um die Geschehnisse in diesem Buch samt politischer und sozialer Verstrickungen einordnen zu können. Ebenso bin ich nicht sicher, dass die Vielzahl der Personen in der Geschichte notwendig war, und ob man nicht auf einige Nebenfiguren hätte verzichten können. Durch die Kürze des Buches bleiben mir die Figuren daher großteils zu flach und auch mein Kopfkino wäre mit einem Mehr an Beschreibungen der Umgebung noch leichter angesprungen.

Fazit: Nettes Hörvergnügen, wenn man gerade nur wenig Zeit hat, aber nichts, was man gehört haben muss.

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jaylinns avatar

Rezension zu "Lazare und der tote Mann am Strand" von Robert Hültner

Sehr gelungener Auftaktband
jaylinnvor einem Jahr

Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com.

Allgemeines:

Robert Hültners Lazare und der tote Mann am Strand ist im Juni 2017 bei btb als gebundenes Buch erschienen. Es umfasst 384 Seiten.

Hültner wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Lazare und der tote Mann am Strand ist der erste Band einer Reihe mit Kommissar Narciso Lazare.

Inhalt:

„Ein Toter am Strand: tragisch, aber im malerischen Sète, dem Venedig Südfrankreichs, kein seltener Unglücksfall. Wahrscheinlich hat es doch nur wieder etwas mit den internen Streitereien der Gitans zu tun, die hier schon seit Jahren am Stadtrand siedeln. Seltsam also, dass extra ein Kommissar aus Montpellier angefordert wird für diesen Fall. Die Behörden vor Ort sind konsterniert und empfangen Kommissar Lazare entsprechend. Sie ahnen nicht, dass Lazare angetreten ist, ein riesiges – und wenn es sein muss, mörderisches – Komplott aus Mauschelei, Korruption und Betrug aufzudecken, das die ganze Region im Würgegriff hat. Was andererseits Lazare nicht ahnt: dass zudem eine offene Rechnung aus Frankreichs jüngerer Vergangenheit darauf wartet, beglichen zu werden.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Ich habe bereits Am Ende des Tages von Hültner gelesen und war begeistert. Durch Zufall stieß ich auf Lazare und der tote Mann am Strand: Das Cover gefiel mir ausgesprochen gut und so wurde ich neugierig. Nach dem Lesen kann ich nur sagen, dass es perfekt zum Schauplatz der Handlung passt.

Von Beginn an kann man feststellen: Es gibt Spannungen innerhalb der Polizei, die Zuständigkeiten sind unklar und werden unterschiedlich bewertet, Revierkämpfe führen zu unterschwelliger Aggression zwischen den Beamten … Was steckt dahinter?

Schnell ist klar: Narciso Lazare, Kommissar bei der Kripo in Montpellier muss seinen Urlaub abbrechen und wird nach Sète, einem kleinen französischen Dorf an der Küste, beordert. Er ist darüber erfreut, die dort ermittelnden Beamten weniger. Besonders Kommissar Danard scheint etwas ganz Persönliches gegen Lazare zu haben. Der Leser tappt total im Dunklen und muss die oft nebensächlich hingeworfenen Informationen sehr genau verfolgen, um so langsam hinter die Fassaden blicken zu können.

Auf den ersten Blick legt Hültner einen gewöhnlichen Krimi vor. Auf den zweiten Blick aber merkt man schnell, dass die idyllische dörfliche Umgebung es in sich hat. Sie ist geprägt von Rassismus, Geldgier und Neid. Sündenböcke sind schnell gefunden: Es sind immer die, die nicht ins Gesamtbild des dörflichen Lebens passen. Es gibt viele Nebenschauplätze, die zunächst unwichtig erscheinen, aber im Verlauf der Handlung merkt man schnell, dass alles irgendwie zusammengehört. Sowohl Lazare als auch Danard haben ihre Geheimnisse, die erst zum Ende hin aufgelöst werden. Der Spannungsaufbau ist wirklich sehr gut gelungen. Anfangs war ich skeptisch, da ich mich durch die vielen französischen Namen, Amtsbezeichnungen und Beziehungen der Protagonisten zueinander kämpfen musste. Aber schon nach 50 Seiten will man einfach nur noch weiterlesen.

Fazit:

Ein wirklich sehr gut gelungener Auftakt einer neuen Reihe, von der ich unbedingt weitere Bände lesen möchte.

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Haverss avatar

Rezension zu "Lazare und der tote Mann am Strand" von Robert Hültner

Ein Niveau, das seinesgleichen sucht!
Haversvor einem Jahr

Robert Hültner, Krimilesern bestens bekannt durch seine mehrfach ausgezeichneten Inspektor-Kajetan-Romane, hat mit seinem neuesten Roman „Lazare und der tote Mann am Strand“ zwar nicht das Genre, aber sowohl die Hauptfigur als auch Region gewechselt. Südfrankreich an Stelle von Bayern - aber keine Angst, den Leser erwartet keiner dieser üblichen Urlaubskrimis, die sich mehr um Land, Leute und Kulinarik als um einen ausfeilten Plot kümmern. Doch dafür ist Hültner viel zu politisch, als dass er in diese Falle tappen würde.

Narciso Lazare, der Commissaire aus Montpellier, ermittelt in Sète, der Hafenstadt im französischen Midi und der umliegenden Region. Vordergründig zur Verstärkung entsandt, um die Kollegen vor Ort zu unterstützen. Diese sind etwas konsterniert, denn ein ertrunkener Roma erfordert ihrer Meinung nach nicht den Einsatz der Kavallerie. Kommt in dieser Gegend öfter vor, ist halt Routine. In Wirklichkeit ist Lazare aber einer viel größeren Sache auf der Spur, und dort eingesetzt, weil er die Gegend wie seine Westentasche kennt. Glücklicherweise ist er für Ermittlungen vor Ort, denn der tote Gitan wird nicht die einzige Leiche bleiben.

Wie so oft geht es um Geld, um Besitz, aber auch um rechtspopulistische Umtriebe, um Fremdenfeindlichkeit, Prostitution, um politisch höchst Brisantes aus der jüngsten deutsch-französischen Vergangenheit und Gegenwart. Jedenfalls sind die örtlichen Saubermänner eifrig bemüht, ihre schmutzigen Geheimnisse für sich zu behalten, denn sie wollen mit aller Macht verhindern, dass ihre betrügerischen Mauscheleien publik werden.

Verpackt in eine spannende Story und mit Blick fürs Detail zeigt uns Robert Hültner anhand dieser südfranzösischen Region, welchen Einfluss scheinbar kleine Veränderungen auf eine Gesellschaft nehmen. Dazu gehören neben den politischen natürlich auch die ökonomischen Faktoren, die sich auf den direkten Umgang der Menschen mit- und gegeneinander auswirken. Und das nicht nur in Frankreich, sondern ebenso bei uns. Der Autor beobachtet genau, was sich nicht nur in seinen Milieuschilderungen sondern auch in seinen Personencharakterisierungen zeigt. Sachlich exakt, oft ironisch und sprachlich immer sehr elegant – Hültner schreibt auf einem Niveau, das seinesgleichen sucht. Ein stimmiger, fein komponierter Kriminalroman, dem ich viele Leser wünsche!

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