Robert Hültner

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Alle Bücher von Robert Hültner

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Inspektor Kajetan und die Sache Koslowski

Inspektor Kajetan und die Sache Koslowski

 (14)
Erschienen am 01.02.1998
Am Ende des Tages

Am Ende des Tages

 (13)
Erschienen am 08.12.2014
Inspektor Kajetan und die Betrüger

Inspektor Kajetan und die Betrüger

 (12)
Erschienen am 03.01.2006
Die Godin

Die Godin

 (9)
Erschienen am 01.01.2001
Inspektor Kajetan kehrt zurück

Inspektor Kajetan kehrt zurück

 (10)
Erschienen am 11.10.2011
Walching

Walching

 (7)
Erschienen am 01.10.1997
Lazare und der tote Mann am Strand

Lazare und der tote Mann am Strand

 (6)
Erschienen am 13.06.2017
Tödliches Bayern

Tödliches Bayern

 (5)
Erschienen am 12.10.2015

Neue Rezensionen zu Robert Hültner

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Rezension zu "Ende der Ermittlungen" von Robert Hültner

Atmosphärisch und spannend.
Wedmavor 25 Tagen

Ein atmosphärischer, spannender Kurzkrimi, der zudem auch kongenial gelesen wurde.

Klappentext beschreibt die Eckdaten ganz gut: „Ein Gelegenheitsarbeiter wird tot in einer Sickergrube aufgefunden. Der knorrige Kommissar Grohm folgt stur seiner Nase, die ihn in gewisse Kreise führt, wo seine Ermittlungen nicht gern gesehen werden. Doch er schert sich einen Dreck um Parteibonzen und Diplomatie und gerät dadurch in tödliche Gefahr. Eine atmosphärisch dichte Kriminalgeschichte vor dem Hintergrund des sich zusammenrottenden Nationalsozialismus der 20er Jahre.“

Diese Geschichte erinnerte mich an den vor Kurzem gelesenen Roman „Herbststurm“ von Angelika Felenda. Beide spielen um die Zeit, in den beiden gibt es eine Tänzerin in einem Amüsierlokal, die quasi als Zeichen der Zeit u.a. für die Atmosphäre und die damaligen Gegebenheiten sorgt.

Hier geht der Autor weiter und setzt deutlichere Zeichen der Zeit, in dem er offen von Hitler und der Diskrepanz zwischen seinem öffentlichen Image eines beinah Mittellosen und seinen finanzkräftigen Unterstützern die Rede ist usw. Da musste ich auch an das Buch denken, das ich bald lese: „Hitlers heimliche Helfer“ von Karina Urbach.

Die Überraschung zum Schluss ist prima gelungen.

Udo Wachtveichtl hat großartig gelesen. Jede Figur hat ihre eigene Stimme, eigene Art zu reden.

Toll wäre, noch mehr Geschichten des Autors in dieser Darbietung zu hören zu bekommen.

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Rezension zu "Ende der Ermittlungen" von Robert Hültner

Gute Kurzgeschichte, jedoch mit sehr vielen Personen
mysticcatvor 9 Monaten

Das Buch "Ende der Ermittlungen" von Robert Hültner ist ursprünglich eine Kurzgeschichte mit 62 Seiten und wurde vom HörbuchHamburg Verlag zu einem Hörbuch mit 76 Minuten Länge vertont. Gelesen wird das Buch von Udo Wachtveitl.

Meine Meinung zum Sprecher:
Die einzelnen Personen trifft der Sprecher sehr gut, ebenso den bayrischen Dialekt und den französischen Akzent. Auch Männer- und Frauenstimmen habe ich gut auseinandergehört und zu jedem Zeitpunkt konnte ich mich orientieren, wer hier gerade spricht. Die Handlung wurde auch lebendig erzählt.

Meine Meinung zur Geschichte:
Die historische Einbettung finde ich sehr interessant, jedoch braucht man Basiswissen in Zeitgeschichte, um die Geschehnisse in diesem Buch samt politischer und sozialer Verstrickungen einordnen zu können. Ebenso bin ich nicht sicher, dass die Vielzahl der Personen in der Geschichte notwendig war, und ob man nicht auf einige Nebenfiguren hätte verzichten können. Durch die Kürze des Buches bleiben mir die Figuren daher großteils zu flach und auch mein Kopfkino wäre mit einem Mehr an Beschreibungen der Umgebung noch leichter angesprungen.

Fazit: Nettes Hörvergnügen, wenn man gerade nur wenig Zeit hat, aber nichts, was man gehört haben muss.

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Rezension zu "Lazare und der tote Mann am Strand" von Robert Hültner

Sehr gelungener Auftaktband
jaylinnvor einem Jahr

Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com.

Allgemeines:

Robert Hültners Lazare und der tote Mann am Strand ist im Juni 2017 bei btb als gebundenes Buch erschienen. Es umfasst 384 Seiten.

Hültner wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Lazare und der tote Mann am Strand ist der erste Band einer Reihe mit Kommissar Narciso Lazare.

Inhalt:

„Ein Toter am Strand: tragisch, aber im malerischen Sète, dem Venedig Südfrankreichs, kein seltener Unglücksfall. Wahrscheinlich hat es doch nur wieder etwas mit den internen Streitereien der Gitans zu tun, die hier schon seit Jahren am Stadtrand siedeln. Seltsam also, dass extra ein Kommissar aus Montpellier angefordert wird für diesen Fall. Die Behörden vor Ort sind konsterniert und empfangen Kommissar Lazare entsprechend. Sie ahnen nicht, dass Lazare angetreten ist, ein riesiges – und wenn es sein muss, mörderisches – Komplott aus Mauschelei, Korruption und Betrug aufzudecken, das die ganze Region im Würgegriff hat. Was andererseits Lazare nicht ahnt: dass zudem eine offene Rechnung aus Frankreichs jüngerer Vergangenheit darauf wartet, beglichen zu werden.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Ich habe bereits Am Ende des Tages von Hültner gelesen und war begeistert. Durch Zufall stieß ich auf Lazare und der tote Mann am Strand: Das Cover gefiel mir ausgesprochen gut und so wurde ich neugierig. Nach dem Lesen kann ich nur sagen, dass es perfekt zum Schauplatz der Handlung passt.

Von Beginn an kann man feststellen: Es gibt Spannungen innerhalb der Polizei, die Zuständigkeiten sind unklar und werden unterschiedlich bewertet, Revierkämpfe führen zu unterschwelliger Aggression zwischen den Beamten … Was steckt dahinter?

Schnell ist klar: Narciso Lazare, Kommissar bei der Kripo in Montpellier muss seinen Urlaub abbrechen und wird nach Sète, einem kleinen französischen Dorf an der Küste, beordert. Er ist darüber erfreut, die dort ermittelnden Beamten weniger. Besonders Kommissar Danard scheint etwas ganz Persönliches gegen Lazare zu haben. Der Leser tappt total im Dunklen und muss die oft nebensächlich hingeworfenen Informationen sehr genau verfolgen, um so langsam hinter die Fassaden blicken zu können.

Auf den ersten Blick legt Hültner einen gewöhnlichen Krimi vor. Auf den zweiten Blick aber merkt man schnell, dass die idyllische dörfliche Umgebung es in sich hat. Sie ist geprägt von Rassismus, Geldgier und Neid. Sündenböcke sind schnell gefunden: Es sind immer die, die nicht ins Gesamtbild des dörflichen Lebens passen. Es gibt viele Nebenschauplätze, die zunächst unwichtig erscheinen, aber im Verlauf der Handlung merkt man schnell, dass alles irgendwie zusammengehört. Sowohl Lazare als auch Danard haben ihre Geheimnisse, die erst zum Ende hin aufgelöst werden. Der Spannungsaufbau ist wirklich sehr gut gelungen. Anfangs war ich skeptisch, da ich mich durch die vielen französischen Namen, Amtsbezeichnungen und Beziehungen der Protagonisten zueinander kämpfen musste. Aber schon nach 50 Seiten will man einfach nur noch weiterlesen.

Fazit:

Ein wirklich sehr gut gelungener Auftakt einer neuen Reihe, von der ich unbedingt weitere Bände lesen möchte.

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