Robert Hültner Am Ende des Tages

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 4 Rezensionen
(5)
(4)
(1)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Am Ende des Tages“ von Robert Hültner

In den Chiemgauer Alpen stürzt ein Flugzeug ab. Ein Bauer, der gleich nach dem Unglück aufgestiegen ist, um Verletzte zu bergen, kommt bald danach mitsamt seiner Familie bei einem Brand seines Hofes um. Hat er etwas gesehen, was er nicht hätte sehen sollen? Kajetan, der in einem ganz anderen Fall ermittelt und dem Hoffnungen gemacht wurden, dass er wieder in den Polizeidienst zurückkönne, gerät bald mitten hinein in eine politische Verschwörung, in der es um mehr als nur um Flugzeugabstürze geht.

Nicht zu Ende gelesen... zu düster

— Alanda_Vera

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Bestimmung des Bösen

Ein biologischer Thriller, der auch mit ethischen und moralischen Fragen aufwartet und daher zum Nachdenken und lernen anregt.

nessisbookchoice

Die Einsamkeit des Todes

Bis zum Schluss sehr fesselnd

0Marlene0

Zu viele Köche

Einer der besten der Nero Wolfe Romane

Orest

Ich bin nicht tot

Toller Thriller mit überraschendem Ende.

_dieliebezumbuch

Todesreigen

ein unglaublich spannendes Buch an dem man Stundenlang zu lesen hat. Es gibt ebenfalls eine spannende Wendung die mich aus den Socken haut

jordy

Die Brut - Die Zeit läuft

Perfekte Einstimmung auf den letzten Teil. Rasant geschrieben, aber auch mit kleineren Längen

harakiri

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Rückkehr des Paul Kajetan

    Am Ende des Tages

    PaulTemple

    Der finale Fall des Ex-Inspektors Kajetan hat mir ausgezeichnet gefallen! Der Absturz eines Flugzeugs mitsamt verschwundener Geldkassette scheint für Kajetan  - nach jahrelangem Exil in den Bergen - den erneuten Einstieg in den Münchener Polizeidienst zu ermöglichen. Die rechtspolitischen Verstrickungen im München der Weimarer Republik werden von Hültner gekonnt mit historisch fachmännischem Auge in Szene gesetzt, angereichert durch wirklich grandiose bayerische Dialoge und viel Lokalkolorit. Ein Lesegenuss!

    Mehr
    • 2
  • Packend und einen guten Einblick ins Deutschland von 1930 gebend

    Am Ende des Tages

    Gruenente

    27. October 2013 um 18:23

    Kärnten bekommt den Auftrag einen 10 Jahre zurückliegenden Mord aufzuklären. Parallel versucht ein Berliner Privatdetektiv einen Flugzeugabsturz aufzuklären. Die beiden treffen dabei aufeinander. Ehrlich gesagt habe ich immer Probleme mit Büchern die in Deutschland zwischen den Kriegen spielen. Das liegt daran, dass ich. Über diese Zeit fast nicht weiß. Dieses Buch hat einige Lücken dabei geschlossen. Es ist für mich auch Anlass da ein wenig zu recherchieren. Spannend war es allemal. Konsequentes Ende, das sich nicht jeder Autor traut. Ich wusste nicht, das es sich um den Abschluss einer Serie handelt. Ich kann mir vorstellen da auch mal denn Anfang zu lesen

    Mehr
  • Spannend und atmosphärisch stimmig

    Am Ende des Tages

    michael_lehmann-pape

      Allein schon vom Ende des Buches her gesehen wird deutlich, wie stimmig und in sich geschlossen Robert Hültner die Welt der Ermittlungen Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts in Worte zu fassen versteht. Ein Ende im Übrigen, welches Hültner alle Möglichkeiten offen lässt für eine Fortsetzung der Ereignisse um den (in diesem Buch aus dem Dienst bereits entlassenen) Inspektor Kajetan, oder eben auch auf eine Fortsetzung durchaus verzichten zu können.   Eine Atmosphäre, die sowohl das „städtische“ in München der damaligen Zeit auf den Punkt trifft, nach Ende der „Räterepublik“, angesichts der Weimarer Verhältnisse, der alten militärischen Seilschaften, der „Schutztruppen“ und des Aufkommens des Nationalsozialismus um Hitler herum, als auch die Verhältnisse im „ländlichen“ Bayerns hervorragend zu spiegeln versteht mit den Landwirten, die um das tägliche Überleben kämpfen, der Engstirnigkeit des Denkens und der rüden Methoden der aufkommenden SA gerade auf dem Land um München herum.   In dieser stimmig geschilderten Umwelt passt sich Hültner in Duktus und Geschwindigkeit der Sprache an, er erzählt langsam und gründlich und lässt die verschiedenen Stränge seines Romans unaufhaltsam zueinander fließen. Der Berliner Privatermittler, auf den Spuren einer verlorenen Geldschatulle im Rahmen eines Flugzeugabsturzes in den Bayerischen Alpen. Kajetan, der einem namhaften, jüdischen Anwalt als Ermittler zur Seite steht, um einen wegen Mordes verurteilten Ehemannes nach Jahren der Haft zu entlasten, denn der Anwalt (und bald auch Kajetan), glauben der offiziellen Version des Mordes an der Frau des Verurteilten nicht.   Eine Ermittlung, die Kajetan auf Empfehlung seines ehemaligen Vorgesetzten angeht, welcher ihm eine Wiederaufnahme in den Polizeidienst in Aussicht stellt.   Was sich hinter dem verschwundenen Geld, dem Mord an der Ehefrau, dem Verhältnis des verurteilten Landwirtes zu seiner damaligen Magd und den im Hintergrund operierenden ehemaligen Offizieren des ersten Weltkrieges alles verbirgt und wie das zueinander passen wird, dafür lohnt sich die Lektüre dieses Kriminalromans allemal.   Nicht nur wegen der in sich logischen und lange Zeit rätselhaften Geschichte hinter all den Fällen, sondern auch, weil es Hültner gelingt, jede seiner Personen, von den Hauptpersonen bis hinein in am Rande stehende Protagonisten, sehr lebendig, differenziert und in sich stimmig anzulegen. Sei es Kajetan, der nach Orientierung im Leben ringt, auch in Liebesdingen, sei es der nassforsche Berliner Ermittler Kull, der sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt, seien es die lebensharten Landwirte in unwirtlicher Gegend.   Alles in allem legt Hültner, wieder einmal, einen hervorragenden Kriminalroman mit überzeugendem „Personal“ und stimmig konstruiertem Fall vor, der in besonderem Maße die fragilen Verhältnisse der zweiten Hälfte der 20er Jahre aufnimmt und die sich verlierende Balance hin zu geplanten Umstürzen bestens abbildet. Mit einer überzeugend überraschenden Auflösung, was die wahren Hintermänner der Ereignisse angeht.

    Mehr
    • 2
  • Kajetans Ende

    Am Ende des Tages

    hundertwasser

    „Am Ende des Tages“ ist der letzte Auftritt des großartigen Inspektor Kajetan. Von Robert Hültner ersonnen machte sich der ebenso unbequeme wie unangepasste Ermittler erstmals vor zwanzig Jahren im Roman „Walching“ auf die Suche nach der Wahrheit. In München und Münchner Umland forschend kämpfte Kajetan immer um die Wahrheit, um nun in „Am Ende des Tages“ sein letztes Rätsel zu lösen. Nebenbei zeichnete Hültner in den Bücher die schwierige Werdung Bayerns vom Ersten Weltkrieg beginnend durch die Räterepublik hindurch bis in die Zeit des erstarkenden Nationalsozialismus ohne dabei seine Krimis zu vernachlässigen. Ein Abgesang auf den Protagonisten Kajetan ist das Buch dennoch nicht geworden, denn Hültner installiert parallel zu dem Münchner Kommissar den preußischen Versicherungsermittler Kull, der zeitgleich zu Kajetan den Absturz eines Flugzeugs in den Alpen untersuchen soll. Kajetan verbeißt sich in München im Fall des im Zuchthaus einsetzenden Ignaz Rotter, der seine Frau auf einem abgelegenen Hof getötet haben soll, während sich bei Kull die Zeichen mehren, dass es bei dem Absturz in den Alpen mitnichten um einen einfachen Unfall ging. Natürlich ahnt der Leser recht bald, dass die beiden Fälle der nicht gerade stromlinienförmig gebauten Ermittler irgendwie aneinander geknüpft sein müssen – doch wie sie das sind offenbart sich erst am Ende des Buchs. Neben der wirklich gut konstruierten Handlung ist die Stärke Hültners auch sicherlich seine Fähigkeit glaubhafte Dialoge zu schreiben. Diese nehmen einen großen Teil des Romans ein und zeigen einen Autor, der dem Volk noch auf's Maul schaut, um einen Allgemeinplatz zu gebrauchen. Bei Hültners Schreibe finden sich ebenso Anleihen vom traditionellen Bauerntheater wie auch von bayerischen Dramatikern vom Schlage eines Franz Xaver Kroetz. Mit einer spannenden und gut konstruierten Rahmenhandlung verknüpft wird so aus dem Buch wirklich ein ausnehmend guter Roman, an dessen Ende man es fast bedauert, dass dies Kajetans wahrscheinlich letzter Auftritt war. Um es kurz zu machen: „Am Ende des Tages“ ist große Krimikunst. Handwerklich sauber geschrieben, von einer Fülle von zeitgeschichtlichen Informationen durchwirkt und nicht zuletzt Kajetan ein würdiges Ende bereitend. So ist der Roman leider höchstwahrscheinlich das letzte Glied in einer Kette von herausragenden Romanen, die weit über einen schieren Histo- oder Regio-Krimi hinausweisen. Dennoch: Packender kann man Zeitgeschichte nicht erzählen!

    Mehr
    • 2
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks