Robert Hültner Inspektor Kajetan und die Betrüger

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Inhaltsangabe zu „Inspektor Kajetan und die Betrüger“ von Robert Hültner

Ein neuer Fall für Inspektor Kajetan, dem peniblen Ermittler aus München.München, in den 20er Jahren: Paul Kajetan, der sich seit seiner Entlassung als Detektiv durchs Leben schlägt, gerät in Verdacht, auf seinen Nachfolger in der Münchner Polizeidirektion einen Mordanschlag verübt zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Ein nicht ganz ungefährliches Unternehmen, wie sich bald herausstellt. Kajetans Recherchen führen ihn von der Welt der frühen Alternativen und Landkommunen bis ins Milieu der Spekulanten, Parvenüs und Rechtsradikalen. Stück für Stück setzt er das Puzzle zusammen – und lässt dabei fast sein Leben.

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  • Rezension zu "Inspektor Kajetan und die Betrüger" von Robert Hültner

    Inspektor Kajetan und die Betrüger
    PaulTemple

    PaulTemple

    07. August 2010 um 14:45

    München, in der Umbruchsphase der Weimarer Republik: Zum wiederholten Male lässt Robert Hültner den sympathischen Kriminalkommissar - pardon, mittlerweile Privatdetektiv - Kajetan ermitteln. Seine Sehnsucht nach einer Wiedereinstellung in den Polizeidienst wird jäh unterbrochen, als er in seiner Wohnung seinen ehemaligen Polizeiprotege blutüberströmt auffindet und sich kurze Zeit später als Hauptverdächtiger auf der Polizeiwache wiederfindet. Inmitten der Lagerkämpfe zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten nimmt kajetan die Spur nach den wahren Tätern auf, um seine eigene Unschuld beweisen zu können. Wie schon zuvor fasziniert Hültners Roman auch hier mit wunderbar bayerischem Lokalkoloriert, detaillierten historischen Beschreibungen aus der Weimarer Republik und - nicht zuletzzt - einem spannendem Kriminalfall!

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  • Rezension zu "Inspektor Kajetan und die Betrüger" von Robert Hültner

    Inspektor Kajetan und die Betrüger
    emeraldeye

    emeraldeye

    28. April 2010 um 12:39

    Dies ist schon der dritte Kommissar Kajetan-Roman, den ich gelesen habe und ich hätte kein Problem damit, obwohl ich kein Krimifan bin, noch mehr zu lesen. Natürlich geht es nicht ohne Tote, auch bei Robert Hültner nicht, aber so unblutig und eher nebensächlich kommen sie in der heutigen Kriminalliteratur nur selten daher. Hültners Tote scheinen eher wie Türöffner zu fungieren. Türen, hinter denen sich Abgründe ganz anderer Art auftun, die den Mord an einem Dorfmädchen oder einem Gastwirt fast vergessen lassen. Historisch genau und atmosphärisch dicht sind Politik, persönliche Krisen und Verluste und das Alltagsleben in den 20iger und 30iger Jahren zu einem spannenden und informativen Roman verbunden. Genial ist, wie Hültner es schafft, den Nationalsozialismus als auf den ersten Blick harmlose, vorübergehende Politikspielerei erscheinen zu lassen, um dann immer öfter so nebenbei aufzuzeigen, wie tief und schleichend er sich schon im Leben der "normalen" Menschen festgesetzt hat und sie beeinflußt. Das verursacht umso mehr Gänsehaut, da wir ja alle wissen, was tatsächlich durch ihn angerichtet worden ist. Meine Meinung: Mehr davon, unbedingt!

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