Robert Habeck

 3.9 Sterne bei 30 Bewertungen

Neue Bücher

Wer wir sein könnten: Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht
Erscheint am 01.11.2018 als Hörbuch bei John Verlag.
Wer wir sein könnten
 (1)
Neu erschienen am 08.10.2018 als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch.
Wer wir sein könnten: Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht
Neu erschienen am 08.10.2018 als E-Book bei Kiepenheuer & Witsch eBook.

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Robert HabeckZwei Wege in den Sommer
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Zwei Wege in den Sommer
Zwei Wege in den Sommer
 (15)
Erschienen am 07.07.2008
Robert HabeckUnter dem Gully liegt das Meer
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Unter dem Gully liegt das Meer
Unter dem Gully liegt das Meer
 (7)
Erschienen am 15.05.2007
Robert HabeckWer wagt, beginnt
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Wer wagt, beginnt
Wer wagt, beginnt
 (3)
Erschienen am 08.09.2016
Robert HabeckWer wir sein könnten
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Wer wir sein könnten
Wer wir sein könnten
 (1)
Erschienen am 08.10.2018
Robert HabeckPatriotismus
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Patriotismus
Patriotismus
 (1)
Erschienen am 19.03.2010
Robert HabeckWolfsnacht
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Wolfsnacht
Wolfsnacht
 (1)
Erschienen am 15.06.2011
Robert HabeckFelix und Lea - Der Turm ohne Türen
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Felix und Lea - Der Turm ohne Türen
Felix und Lea - Der Turm ohne Türen
 (1)
Erschienen am 14.07.2009
Robert HabeckVerwirrte Väter
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Verwirrte Väter
Verwirrte Väter
 (1)
Erschienen am 21.08.2008

Neue Rezensionen zu Robert Habeck

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Knigaljubs avatar

Rezension zu "Wer wir sein könnten" von Robert Habeck

Ein kleines Mustread unter den Neuerscheinungen im Herbst 2018!
Knigaljubvor 15 Tagen

In diesem 127 Seiten starken Büchlein skizziert der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (Dr.) Robert Habeck den Zusammenhang von Politik und Sprache.
Der Parteivorsitzende von Bündnis 90/den Grünen erläutert zunächst die These, dass Sprache Wirklichkeit schaffe. Insbesondere in der Politik sei dies von Bedeutung, denn „Es gibt keine Politik vor und jenseits der Sprache‟ und Demokratie lebe vom lebendigen Austausch, ja sogar von „Streit und Kompromiss‟.
Er geht unter anderem und vor allem der Frage nach, warum der aktuelle politische Diskurs in weiten Teilen so verrohen konnte und macht sich Gedanken darüber, was eigentlich passiert, wenn beispielsweise von „Flüchtlingswellen‟, „Asyltourismus‟ oder „Volksverrätern‟ gesprochen wird, geht aber auch kritisch der Frage nach, inwieweit Political Correctness hilfreich bzw. notwendig sein kann und inwiefern sie an ihre Grenzen stößt: Wenn Menschen beispielsweise ihre Sorgen nicht mehr äußern können, weil sie nicht wissen, auf welche Art sie dies tun sollten, um Teil des Diskurses bleiben zu dürfen, dann gibt es ein Problem – denn „Sprachliche Ohnmacht ist politische Ohnmacht‟.
Von der Freiheit der Kunst über die Satire als Mittel gegen ideologische Verblendung bis hin zum sprachlichen Populismus greift Habeck mehrere Themen auf, die in ihrer Gesamtheit den Weg ebnen für das, was er als wahre und größte aktuelle Herausforderung ansieht: die Zuversicht zu wahren.
Die Thesen des Buches sind nicht nur nachvollziehbar dargelegt und an höchst aktuelle politische Begebenheiten angelehnt, sondern der Ton lässt auch auf einen besonnenen, aber streit- und kompromissfreudigen Autor schließen, der sich selbst von geäußerter Kritik nicht ausnimmt und dadurch authentisch und sympathisch wirkt.
Dieses Buch sollte in Schulen (zumindest in Ausschnitten) gelesen werden und gibt vielleicht nicht alle Antworten, die man sich erhofft, aber regt definitiv zum Nachdenken und vielleicht sogar politischen Mitgestalten an.

Fazit:
Das Büchlein liest sich schnell, nimmt Bezug zu aktuellem Geschehen und erläutert die Rolle der Sprache im politischen Diskurs auf nachvollziehbare Weise. Unbedingt (jetzt) lesen!

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W

Rezension zu "Wer wagt, beginnt" von Robert Habeck

Jetzt braucht es für Habeck und die Grünen eigentlich nur noch Neuwahlen
WinfriedStanzickvor 9 Monaten



Mit einer als Buch verfassten ehrlichen und authentischen Selbstbefragung stellt sich der einer ganz breiten politischen Öffentlichkeit noch nicht sehr bekannte Schriftsteller und Grünen -Politiker Robert Habeck nicht nur seiner innerparteilichen Öffentlichkeit im Rahmen der noch andauernden Urwahl für die Bundestagewahl 2017 vor, sondern versucht sich als neue Stimme bei den Grünen auch einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Robert Habeck hat einen ungewöhnlichen Lebenslauf und muss, obwohl er in Schleswig-Holstein stellvertretender Ministerpräsident ist, bei der Urwahl für den männlichen Part der Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl 2017 wohl als Außenseiter gelten. Zu medial präsent sind seine Mitbewerber Cem Özdemir und Anton Hofreiter, als dass er da mithalten könnte.

Sehr wohl mithalten und noch viel mehr, kann er mit inhaltlichen und programmatischen Vorstellungen, mit einer neuen Idee von Politik, die er sehr überzeugend in seinem persönlichen Buch vorstellt.

Er beschreibt, was ihn seit seiner Jugend politisch antreibt, wie er mit seiner Frau und dem gemeinsamem vier Söhnen versucht, Familie und Politik fair zusammen zu bringen, er redet freimütig über die Veränderung seines Leben in den politischen Ämtern, die er seit einigen Jahren innehat. Und er plädiert immer wieder, gerade in Zeiten schneller politischer Entscheidung so etwas wie eine Kultur des Zweifels zuzulassen.

Konflikte und Kompromisse um sie zu lösen, hält er für ein grundlegendes Fundament und den Sinn von Demokratie. Durch das ganze Buch weht so etwas wie ein frischer Wind von der Nord- und Ostsee, wo Habeck lebt.
Unabhängig davon, wie in einem Jahr (oder vielleicht gar schon früher?) die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl aussehen wird, ich könnte mir vorstellen, dass ein Mann wie Robert Habeck mit seiner Idee von Politik da ein wichtiges Wort mitzureden hätte.

Wenn er denn aus der Urwahl als Sieger hervorgeht. Die Grünenbasis war schon für viele Überraschungen gut. Wir werden sehen.

Das Buch jedenfalls ist und bleibt ein persönliches Dokument, das einen überzeugenden Weg weist „in eine Politik, wie sie sein sollte“ (Juli Zeh).

Mittlerweile in der vierten Auflage (!) hat Robert Habeck, dessen Wagnis Ende Januar 2018 auf dem Bundesparteitag der Grünen aufgegangen ist und der zusammen mit Anita Baerbrock zum neuen Vorsitzenden der Grünen gewählt wurde, dem Buch ein etwa 30-seitiges Nachwort hinzugefügt, dessen Inhalt aufmerksame Politikbeobachter und Nachrichtenleser im Wesentlichen kennen. Es blickt zurück auf die Jamaika Verhandlungen und ist eine profunde Zusammenfassung der Strategie, mit der er zusammen mit seiner Co-Vorsitzenden die Grünen ausstatten will.

Jetzt braucht es für Habeck und die Grünen eigentlich nur noch Neuwahlen, denn vier Jahre als kleinste Fraktion in der Opposition werden ihm definitiv weniger Gelegenheit geben, seine Agenda umzusetzen.


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W

Rezension zu "Wer wagt, beginnt" von Robert Habeck

Eine ehrliche und authentische Selbstbefragung
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Mit einer als Buch verfassten ehrlichen und authentischen Selbstbefragung stellt sich der einer ganz breiten politischen Öffentlichkeit noch nicht sehr bekannte Schriftsteller und Grünen -Politiker Robert Habeck nicht nur seiner innerparteilichen Öffentlichkeit im Rahmen der noch andauernden Urwahl für die Bundestagewahl 2017 vor, sondern versucht sich als neue Stimme bei den Grünen auch einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Robert Habeck hat einen ungewöhnlichen Lebenslauf und muss, obwohl er in Schleswig-Holstein stellvetretender Ministerpräsident ist, bei der Urwahl für den männlichen Part der Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl 2017 wohl als Außenseiter gelten. Zu medial präsent sind seine Mitbewerber Cem Özdemir und Anton Hofreiter, als dass er da mithalten könnte.

Sehr wohl mithalten und noch viel mehr, kann er mit inhaltlichen und programmatischen Vorstellungen, mit einer neuen Idee von Politik, die er sehr überzeugend in seinem persönlichen Buch vorstellt.

Er beschreibt, was ihn seit seiner Jugend politisch antreibt, wie er mit seiner Frau und dem gemeinsamem vier Söhnen versucht, Familie und Politik fair zusammen zu bringen, er redet freimütig über die Veränderung seines Leben in den politischen Ämtern, die er seit einigen Jahren innehat. Und er plädiert immer wieder, gerade in Zeiten schneller politischer Entscheidung so etwas wie eine Kultur des Zweifels zuzulassen.

Konflikte und Kompromisse um sie zu lösen, hält er für ein grundlegendes Fundament und den Sinn von Demokratie. Durch das ganze Buch weht so etwas wie ein frischer Wind von der Nord- und Ostsee, wo Habeck lebt.
Unabhängig davon, wie in einem Jahr (oder vielleicht gar schon früher?) die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl aussehen wird, ich könnte mir vorstellen, dass ein Mann wie Robert Habeck mit seiner Idee von Politik da ein wichtiges Wort mitzureden hätte.

Wenn er denn aus der Urwahl als Sieger hervorgeht. Die Grünenbasis war schon für viele Überraschungen gut. Wir werden sehen.

Das Buch jedenfalls ist und bleibt ein persönliches Dokument, das einen überzeugenden Weg weist „in eine Politik, wie sie sein sollte“ (Juli Zeh).

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