Robert Habeck Zwei Wege in den Sommer

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Inhaltsangabe zu „Zwei Wege in den Sommer“ von Robert Habeck

Es ist nur ein Spiel: Ohne Geld wollen Max, Ole und Svenja auf getrennten Wegen nach Finnland. Max mit seinem Segelboot, Ole und Svenja als Schwarzfahrer im Zug. In Tornio wollen sie sich treffen. Zeit spielt keine Rolle. Svenja ist mit Ole zusammen, aber in Max verliebt. Ole weiß nichts von Svenjas Gefühlen für Max, will sich aber am Ende dieser Reise von ihr trennen. Er war in Max' Zwillingsschwester Miriam verliebt. Und Max hat vor, niemals in Finnland anzukommen, weil er mit dem Tod von Miriam nicht fertig wird. Aber dann werden die Karten neu gemischt ...

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  • Rezension zu "Zwei Wege in den Sommer" von Robert Habeck

    Zwei Wege in den Sommer

    charlie

    05. November 2009 um 11:51

    Max, Svenja und Ole beschließen in den Sommerfeiren zu verreisen, Ole und Svenja zusammen, als Schwarzfahrer im Zug und Max alleine auf seiner Jolle. In Finnland, so ist es abgemacht wollen sie sich treffen. Doch Max will dort gar nicht ankommen, der für ihn unerklärliche Selbstmord seiner Zwillingsschwester Miriam hat ihn traumatisiert und während Ole und Svenja ihre glücklichste Zeit in Italien verbringen macht Max sich auf um wie sie zu sterben. Um das vorweg zu nehmen, „Zwei Wege in den Sommer“ ist ein Jugendroman, vielleicht liest das Buch sich dann anders, vielleicht geht man mit anderen Erwartungen an das Buch heran, wenn man das weiß. Ich persönlich wusste das nicht und war von der Geschichte sehr enttäuscht. Im Hinterkopf schwirrte mir noch Benjamin Leberts „Kannst du“ herum, die Geschichte von Tim und Tanja die sich auf eine ähnliche Reise begeben, doch „zwei Wege in den Sommer“ hat mich längst nicht so gefesselt wie Leberts „Kannst du“. „Zwei Wege in den Sommer“ erfüllt viele Kriterien für einen Jugendroman, da gibt es die ersten sexuellen Erfahrungen von Ole und Svenja, die Abenteuerromantik bei Max, es wird geliebt und verlassen, gestorben und weitergelebt, gezweifelt und gehofft. Ole will Svenja nach dem Urlaub verlassen, aber erst noch mit ihr schlafen, Svenja ist eigentlich in Max verliebt, der lernt aber auf seiner Segeltour ein anderes Mädchen kennen. Max' Schwester hat sich umgebracht und er lebt weiter. Leider ist der Roman an manchen Stellen zu unglaubwürdig, wenn Elisabeth, die Max in Schweden kennen lernt sich kurzfristig entschließt ihn zu begleiten und die Eltern freudig zustimmen, wenn Max die Lehrerin besucht auf die er heimlich steht und ihr von seinem Plan erzählt zu sterben, sie aber nichts dagegen unternimmt oder wenn Svenja die für Max ein Videotagebuch aufnimmt ihm bereitwillig vom Sex mit Ole erzählt. Das sind vielleicht schöne Einfälle, aber das bleiben sie nun mal auch, Einfälle weit weg vom wirklichen Leben. Am Ende kommt dann alles so wie es kommen muss, Ole verlässt Svenja und begibt sich alleine auf die Weiterreise, Elisabeth verlässt Max, Svenja klärt selben über die Umstände von Miriams Tod auf den er sich nicht erklären kann, Max bringt sich nicht um und die beiden kommen schlussendlich zusammen. Alles in allem eine absehbare Handlung. Das einzig spannende an der Geschichte ist der Tod von Max' Schwester, ein Abend an den er sich kaum erinnern kann obwohl er dabei war, die Frage nach dem „Warum“ zieht sich durch das ganze Buch hindurch, doch eine eindeutige Antwort gibt es auf diese Frage nicht: „ Du, Max, hast gesagt, dass Miriam sich das Leben genommen hat. Es ist deine Wahrheit.Ich denke es war ein Unfall. Und weil ich das denke, habe ich den Film für dich gedreht. Damit du nicht noch auf dumme Gedanken kommst“ Insgesamt bekommt das Buch leider nur zwei Sterne, stünde es in der Jugendbuchabteilung bekäme es von einigen Lesern wohl bessere Bewertungen.

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