Robert Harris Angst

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Inhaltsangabe zu „Angst“ von Robert Harris

Wenn das globale Chaos bevorsteht, regiert die Angst Alex Hoffmann ist ein visionärer Wissenschaftler, der eine Software entwickelt hat, die an den Börsen der Welt Milliardengewinne erzielt. Nun hat es jemand auf ihn abgesehen, und es beginnt für ihn eine albtraumhafte Zeit aus Angst und Schrecken. Kann er die Geister, die er rief, wieder loswerden? Oder stürzt er unaufhaltsam in den Abgrund – und mit ihm die Finanzmärkte der Welt?

Es ärgert mich tierisch, dass dieses Buch mehrere Jahr ungelesen im Regal stand! Spannend und etwas verstörend, einfach perfekt!

— Maiximaix
Maiximaix

Sehr spannend und eine sehr gute Recherche.

— Runa961
Runa961

Wahrscheinlich ausgezeichnet recherchiert. Bekam beim Lesen den Eindruck, der Autor schreibt mit Blick auf Verfilmung. Etwas langatmig.

— FrauKa2
FrauKa2

Für Wirtschaftsinteressierte ein spannender Thriller mit Niveau und Einblick in die Intrigen der Business-Elite.

— antonmaria
antonmaria

Ein gutes Buch, nette Kriminalgeschichte und interessante Hintergrundinfos, aber für mich kein gänsehaut-spannender Thriller.

— AnnMan
AnnMan

Als Buch vermutlich besser als als Hörbuch.

— karatekadd
karatekadd

Der erschreckend normale Wahnsinn an der "Geht-nur-um-Kohle-Front"!

— Mannhardt
Mannhardt

Angst, kann man nach dem Lesen dieses Buches haben!

— locke61
locke61

Definitiv spannend, aber die Auflösung überzeugt mich nicht. Erinnert an "Game Over" von Philip Kerr.

— Gulan
Gulan

Na ja ganz nett, dieses Spekulantenapokalypse. Apokalyptische Börsenendzeitstimmung a la Grange. Und ewig lockt der Vorschuss ;-(

— Pashtun Valley Leader Commander
Pashtun Valley Leader Commander

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Klasse! Spannende Unterhaltung auf hohem Niveau!

    Angst
    Bibsi72

    Bibsi72

    11. January 2017 um 15:40

    Ich habe schon einiges von Robert Harris gelesen, und so waren die Erwartungen an dieses Buch auch entsprechend hoch. Und sie wurden voll und ganz erfüllt. Wieder ein Thriller der Superklasse vor dem zur Zeit wieder aktuellen Hintergrund der globalen Finanzkrise, der zum Nachdenken anregt. Es stellt sich die Frage, wie weit wir aktuell noch von der geschilderten globalen Überwachung und selbstständig handelnder, immer intelligenter werdenden Computersystemen sind. Ist eine Welt, die von einer künstlichen Intelligenz in Form von gebündelten Daten regiert wird noch Utopie oder schon Realität? Die Welt der Hedgefonds ist sehr komplex und hier ist einiges Vorwissen nötig, um in vollem Umfang dem Handeln der Protagonisten folgen zu können. Hierfür gibt's einen Punkt Abzug von mir.

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  • Gut aber keine Gänsehaut

    Angst
    AnnMan

    AnnMan

    23. April 2015 um 19:57

    Das Buch lag bei meiner Mutter im Regal und ich wollte mir mal wieder einen Thriller gönnen. Die Geschichte ist auch nicht schlecht und der Schreibstil flüssig und klar. Ich kam schnell in die Story und habe die Seiten in ein paar Tagen weggelesen. An manchen Stellen konnte Harris auch Spannung aufbauen, aber für einen Thriller, der mir auch wirklich Gänsehaut bringt und es schafft, das ich den Atem anhalte, war es zu wenig. Dafür wurde einfach zu viel von den Hintergründen erklärt. Sicher, das war sehr interessant und dafür lohnt sich das Buch auch auf jeden Fall, aber deswegen fällt das Nervenaufreibende, was ich an Thrillern so liebe, etwas ab. 

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  • Hedgefonds und Flash Boys

    Angst
    karatekadd

    karatekadd

    Eigentlich hatte ich gar nicht vor, dieses Hörbuch, welches auch noch gekürzt ist, hier zu verarbeiten, wenn ich nicht heute im Internet einen Artikel gelesen hätte, der diesen Roman von Robert Harris förmlich bestätigt und die für Laien kaum nachzuvollziehende Geschichte um algorithmusorientierten Börsenhandel plätzlich anschaulich macht. Jedenfalls in etwa. "Zusammen mit seinem Partner, einem Investmentbanker, hat der geniale Alex Hoffmann eine revolutionäre Form des algorithmischen Aktienhandels entwickelt. Künstliche Intelligenz und das Sammeln von Angstparametern im globalen Internet werden zu einer hochgeheimen Software verknüpft, die mit geradezu unheimlicher Präzision die Bewegungen der Finanzmärkte voraussagen kann. Sein ► Hedgefonds mit Sitz in Genf macht Millionen. Eines Nachts überwindet ein unheimlicher Einbrecher die ausgeglügelten sicherheitsanlagen seines Domizils am Genfer See und reißt ihn und seine Frau aus dem Schlaf. Damit beginnt ein Alptraum voller Paranoia und Gewalt, in dessen Verlauf Hoffmann mit wachsender Verzweiflung versucht, demjenigen auf die spur zu kommen, der sein Leben zerstören will. Seine Nachforschungen konfrontieren ihn mit den elementarsten Fragen nach dem Wesen des Menschen. Kann er die Geister, die er rief, wieder loswerden? Oder stürzt er unaufhaltbar in den Abgrund – und mit ihm die Finanzmärkte der Welt?" Der ► Artikel in dieser Online - Ausgabe einer bekannten Tageszeitung berichtet davon, warum Apple an der Wallstreet in nur wenigen Minuten 40 Milliarden (!) Dollar verlor und erklärt das mit eben solchen Händlern, sogenannten Hochfrequenzhändlern (Flash Boys) , die sich mit Hilfe von Algorithmen vor anderen Anlegern einen Zeitvorsprung verschaffen. Solche "Blitzhändler" hätten auch hierzulande bereits das Kommando übernommen. Die intertnationale Finanzwelt hat ein paar sicherheitsfunktionen "eingebaut" die dazu heftige Kursausschläge begrenzen, auch davon erzählt wieder der Roman. Inwieweit künstliche Intelligenz am Werk ist, nun, das ist vermutlich ► Robert Harris (geb. 1957 in Nottingham) Fantasie entsprungen. Jedenfalls macht dies den Roman spannend, ein paar Tote gibt es natürlich auch. Robert Herris verbindet in seinen Roman oft Fiktion und historische Fakten, dies hat er in ► VATERLAND und ► ENIGMA schon bewiesen. So geschieht es auch hier, wesentlich aktueller wie es scheint. Ansonsten reißt das Hörbuch nicht unbedingt vom Hocker, obwohl die Stimme von ► Hannes Jaenicke durchaus sehr gut geeignet ist für solche und andere Hörbücher. Das war auch der Grund für den Kauf der MP3 - CD. Vermutlich wirkt es "gelesen" besser. ... Romane, in denen das ganz große Geld eine Rolle spielt, faszinieren irgendwie, wohl, weil Milliarden von € oder $ für die meisten Leute eher unvorstellbar sind. In diese Tradition begibt sich Robert Harris und für einen Roman zwischendurch bzw für eine längere Autofahrt ist das ganz in Ordnung. ► DNB / Random House Audio / April 2013 / ISBN: 3837121011 © KaratekaDD

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    • 4
    karatekadd

    karatekadd

    07. December 2014 um 10:02
  • Spannender Finanzthriller

    Angst
    Duffy

    Duffy

    Alex Hoffmann und sein Partner Quarry haben einen Weg gefunden, wie der Aktien- und Wertpapierhandel vollautomatisch läuft. Sie haben eine Software entwickelt, die Prognosen über den Wirtschaftsverlauf unter Einbeziehung aller Informationen, die im Netz zu erhalten sind, mit einbezieht. So ist zum Beispiel auch der Angstfaktor ganz eintscheidend bei Transaktionen. Das Modell findet Investoren und macht Milliiardengewinne. Eines Tages aber wird bei Hoffmann in seinem Privathaus trotz der unüberwindlichen Sicherheitsvorkehrungen eingebrochen. Damit beginnt eine Reihe von unerklärlichen Vorfällen, die alle darauf hindeuten, dass jemand versucht, Hoffmann zu vernichten. Harris nimmt hier die immer weiter fortschreitende virtuelle Wirschafts- und Finanzwelt aufs Korn. Mit einem großartig ausgeklügelten Plot schafft er zwar immer noch ein Stück Science-Fiction, die aber nicht mehr so weit von der Realität entfernt ist. Das sich immer schneller drehende Finanzkarussell wird hier treffend gezeigt und wenn man sich die technischen Möglichkeiten, die heute schon vorhanden sind, ansieht, dann liest sich der Roman fast wie eine Dokumentation. Spannend erzählt auch diesmal, man merkt, das Harris einer der Großen des Genres ist.

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    • 2
  • Beängstigend!

    Angst
    locke61

    locke61

    Wenn die Angst regiert, droht das globale Chaos - der beklemmende aktuelle Thriller von BS-Autor Robert Harris. .............................................. In den Insiderkreisen der Superreichen ist Alex Hoffmann eine lebende Legende - ein Visionär, der an den Börsen der welt Milliardengewinne erzielt. Nun hat es jemand auf ihn abgesehen und ein Albtraum aus Angst und Schrecken beginnt. Wird er die Geister, die er rief, wieder los?? .............................................. "Rober Harris ist ein Genie" The Sunday Times .............................................. Nach Beschreibung und dem Klappentext ist dies überhaupt kein Buch für mich. Das Thema Börse und virtuelle Welt, da hab ich überhaupt nichts mit ab Hut. Aber irgendwas hat mich dann doch gelockt und ich hab mir das Hörbuch besorgt. Alex Hoffmann, ein Doktor der Physik, hat mit seinem Partner, Hugo Quarry, einem Investmentbanker eine Hedgefont-Firma in Genf. Sie "machen" mit Vixal, einem von Alex entwickeltem Programm, das eine revolutionäre Form von automatisiertem Aktienhandel ist - kurz künstliche Intelligenz und sammeln von Angstparametern im globalen Internet, eine Menge Geld. Alles läuft gut, die Aktien und die Fonds laufen und die Geldanleger laufen ihnen die Bude ein. Alex ist verheiratet mit Gabriele, einer Engländerin und angehende Künstlerin. Beide sind glücklich, bis auf einen kleinen Wehmutstropfen, der Kinderlosigkeit. Eines Nachts, wird Alex wach. Es ist hell vor dem Haus und er hört seltsame Geräusche. Sein Haus ist abgesichtert mit Alarmanlage, doppelte Sicherheitscods und jede Menge Bewegungsmeldern. Alex geht hinunter und überprüft die Räume und die Haustür. Sie ist nicht verschlossen und die Alarmanlage ist aus. Er wundert sich, hat er vergessen sie abends einzuschalten? Oder Gabrielle, war sie vielleicht nochmal unten? Nun lässt es ihm keine Ruhe und er geht vor's Haus. Das erste was er sieht sind Gummistiefel die vor der haustür abgestellt sind. Und es waren nicht seine oder die von Gabrielle. Er sieht Licht aus einem der Fenster scheinen, schleicht hin...... und er sieht einen Mann, mittleren Alters, in einem alten Ledermantel der an der Küchentheke steht und Messer schleift! Eine spannende Geschichte, gelesen von Hannes Jaenicke der wieder einmal verstanden hat, den einzelnen Charakteren Leben einzuhauchen. Hannes Jaenecke, einer meiner Lieblings-vorleser, hat mich mit seiner angenehmen Stimme genau erwischt.

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    • 4
    Arun

    Arun

    13. March 2014 um 23:37
  • Angst

    Angst
    Angel10

    Angel10

    24. July 2013 um 14:32

    Robert Harris greift das Thema künstliche Intelligenz und deren Gefahren auf, frei nach dem Motto: "Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los". Alex Hoffmann, begnadeter Physiker, und ein Hedge Fonds Manager gründen eine Firma und erwirtschaften gigantische Gewinne (ca 80% Rendite). Alex hat einen Algorithmus entwickelt, der Verkäufe / Käufe in Bruchteilen von Sekunden tätigt und mit Angstparametern aus der Vergangenheit abgleicht, dabei ist der Algorihmus selbstlernend... Dann passieren die Ungeheuerlichkeiten, ein Einbruch, jemand hat in Alex`Namen eine teure Erstausgabe bestellt etc.. Das Buch ist spannende Lektüre, allerdings sind die ersten Seiten für meinen Geschmack etwas zu langatmig. Auf jeden Fall habe ich mich mehr mit der Problematik Hedge Fonds, short positions, long positions und deren Risiken beschäftigt. Ausserdem bleibt die Frage nach Wissenschaft ohne Verantwortung für jeden Leser selbst zu beantworten. Mein Fazit: humanistische Bildung und Geisteswissenschaften sollten bei kommenden Generationen nicht vernachlässigt werden, im Gegenteil. Sie werden ungeahnte naturwissenschaftlich-technische Möglichkeiten bkommen und müssen umso schärfer die Frage stellen: Wem stelle ich meine Erkennntinsse zur Verfügung? Wer hat Zugang? Was könnte in letzter Konsequenz geschehen? Alex Hoffmann ist nicht der geldgierige Typ, Geld interessiert ihn gar nicht, aber er ist besessen von seiner Idee und erkennt zu spät, was er angerichtet hat.

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  • Rezension zu "Angst" von Robert Harris

    Angst
    R-E-R

    R-E-R

    Robert Harris gewährt einen Blick in die exzentrische Welt eines superreichen Finanzgenies. Dr. Alexander Hoffman ist eigentlich Physiker , hat aber gemeinsam mit dem Investmentbanker Hugo Quarry den erfolgreichsten Hedgefonds der Welt aufgelegt. Hoffman Technologies “macht Geld” mit dem algorithmischem Handelssystem VIXAL, das einzig die Emotion Angst als Entscheidungsgrundlage nutzt. Die Dimensionen in denen sich die Gewinne der Firma und ihrer Inhaber bewegen, gehen in die Milliarden. Das Genie eines Wissenschaftlers gepaart mit dem Instinkt eines Bankers. Harris hat sich augenscheinlich intensiv mit der Materie befasst. Der Roman strotzt vor Zahlen, Fakten und Erklärungen. Anfangs noch verständlich, am Ende schwer nachvollziehbar. Das Wesen der Handlung wird von einem außergewöhnlichen Tag im Leben der Hauptfigur bestimmt. Hoffmann bekommt per Post anonym eine wertvolle Erstausgabe von Charles Darwins “Expressions of the Emotions in Man and Animal”. In derselben Nacht wird er in seiner hoch gesicherten Villa in Genf überfallen. Als Täter zeigt er dem diensthabenden Kommissar am nächsten Morgen ein Bild aus dem antiquarischen Buch: die Fratze der Angst eines englischen Schauspielers fotografiert am Ende des viktorianischen Zeitalters. Seine Frau Gabrielle und die Polizei machen sich Sorgen um seinen Gesundheitszustand. Hoffmann war nach einem Schlag auf den Kopf fast eine halbe Stunde lang bewusstlos. Der Wissenschaftler jedoch ist nur an der Frage interessiert, wer das Buch geschickt hat. Dieser jemand will ihn systematisch vernichten, dessen ist er sich sicher. Beim Lesen braucht man nicht lange um sicher zu sein, worauf die Geschichte hinausläuft. Schon nach etwa einem Drittel des Buches, weiß man welchen Ursprung die “Verschwörung” hat. Die weitere Handlung bis zum Effektheischenden Showdown ist relativ spannungsfrei. Zum einen kann man das Schicksal der Hauptfigur leicht erahnen. Zum andern lässt der Autor den ökonomischen Aspekt, abgesehen von überflüssigen Details, wirkungslos verpuffen. Interessant, weil sie dem Geschehen eine gewisse Würze verleihen, sind die Aspekte des Romans die Boulevard Charakter haben. Die Beschreibung der 60 Millionen Dollar teuren Villa der Hoffmanns am Genfer See. Die Darstellung der künstlerischen Arbeit der Milliardärsgattin. Das Liebesleben der Eheleute das mit dem Terminkalender geplant ist. Die im Klappentext so vollmundig angekündigten “elementarsten Fragen nach dem Wesen des Menschen” werden jedenfalls nicht beantwortet. Zumindest nicht in diesem Werk. Fündig wird man vielleicht in der Literatur, die der Autor in Auszügen seinen Kapiteln voranstellt. Zum Beispiel aus Mary Shelleys “Frankenstein” oder “Die Abstammung des Menschen” von Charles Darwin. Ansonsten schließe ich mich der Meinung des Autors aus dem SZ-Magazin vom 13. April 2012 an. In dem Artikel “Mit anderen Worten” geht es um Schriftsteller die ihren Romanen literarische Mottos oder Zitate voranstellen. Der Verfasser unterstellt, dass diese Autoren entweder ihre Bildung oder ihre Coolness zur Schau stellen wollen, um beispielsweise auszudrücken, dass sie sich “eigentlich als Lyriker der Weltliteratur verstehen”. Das scheint mir für Harris im vorliegenden Fall zuzutreffen. Weltliteratur ist “Angst” trotz der Vorsatzzitate nicht geworden. Schlimmer noch. Es ist, wie ich finde, nicht einmal ein spannender Thriller!

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  • Rezension zu "Angst" von Robert Harris

    Angst
    Jok

    Jok

    14. June 2012 um 16:40

    Der Wissenschaftler Alex Hoffmann hat eine Software geschrieben, die aus der Informationsflut im Internet Daten extrahiert und daraus Transaktionen an den Finanzmärkten generiert. Hoffmann betreibt so einen sehr erfolgreichen Hedge Fond und ist extrem reich geworden. Plötzlich wird Alex in Verbrechen verstrickt und er stellt fest, dass es jemand auf ihn abgesehen hat. Es gibt da einige Punkte in seiner Vergangenheit, die das erklären könnten, aber das ist für ihn unvorstellbar. Harris verbindet hochaktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Sicherheit im Netz, oder maschinelles Brokern, mit einer gut gemachten Kriminalgeschichte. Es ist sehr spannend zu lesen, auch wenn man relativ bald vermutet, was geschehen ist. Die Auflösung und die Frage ob und wenn ja wie Hoffmann da wieder rauskommen könnte, hat mich bis zum Ende interessiert. Von mir eine klare Empfehlung zu Lesen.

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  • Rezension zu "Angst" von Robert Harris

    Angst
    walli007

    walli007

    26. December 2011 um 10:08

    Der Angst Index Der Angst Index ist die deutsche Übersetzung des englischen Titels. Nachdem ich die Lektüre beendet habe, scheint mir der Originaltitel "The Fear Index" passender. Darum geht es nämlich, um eine Art Spiel mit der Angst. Der coole Verkäufer Hugh Quarry und der Physiker Alexander Hoffmann haben in Genf einen Hedge-Fond aufgebaut, der seit seiner Gründung vor acht Jahren nur Gewinne schreibt. Dabei hilft ihnen ein ziemlich geniales Computer-Programm, dass Alex geschrieben hat. Es hat den Anschein, als hätten die beiden eine Maschine zum Gelddrucken. Eines Abends jedoch wird in Hoffmanns hochgesicherter Villa eingebrochen und Hoffmann niedergeschlagen. Droht nun etwa alles zusammenzubrechen? Wie konnte dieser Überfall nur geschehen? Ein Wissenschaftler bekommt die Grenzen seiner Fähigkeiten aufgezeigt. Da steigt der eigene Angst-Index beim Lesen. Beinahe zitternd vor Anspannung blättert man Seite für Seite um, denkt, das kann es doch nicht geben, oder kann es das doch geben? Kommt da eine Katastrophe, ist sie beherrschbar? Schwierig sich zu dem Roman zu äußern, könnte doch jedes Wort zuviel sein. Es ist nicht das erste Buch des Autors, dass ich lese, schon "Ghost" hat mir sehr gut gefallen. Doch möglicherweise ist hier noch eine Steigerung gelungen. Ein Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion, die den Leser ins Rätseln und Grübeln bringt. ..... und ihn das Fürchten lehrt, wenn er sich einige Presseveröffentlichungen über den Aktienhandel in Erinnerung ruft.

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  • Rezension zu "Angst" von Robert Harris

    Angst
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    Wenn ein Abgrund sich auftut „Am Anfang steht der Versuch, die Ursprünge des Universums zu ergründen, und am Ende hat man Ebay“, sagt einer der Professoren, die am CERN in der Schweiz den Grundlagen des Universums auf der Spur ist. Das allein macht zunächst noch keine Angst, gibt aber die inhaltliche Richtung und grundlegende Sorge des Romans vor, die Robert Harris an sich selber anhand seiner Beobachtungen des computergestützten Handels an der Börse feststellte und nun in einem hochintelligenten Thriller mit vielen Hintergrundinformationen zum Ablauf des modernen, algorhitmisch gestützten Börsenhandels als Buch verarbeitet. Entwickelt für ganz andere, forschende Ziele, werden selbst komplexe, kaum zu beherrschende oder zu verstehende Programme umgehend für rein egozentrische, pekuniäre Ziele eingesetzt. Mit teils dramatischen Folgen durchaus auch in der Realität und nicht nur in diesem Buch. Auch die Hauptfigur des Romans, Professor Alex Hoffmann, innerlich exzentrisch, öffentlichkeitsscheu, war am Cern und hat sich verbissen in die Entwicklung selbstlernender Algorhitmen. Mit seinen Ergebnissen gründete er vor 8 Jahren im Buch einen Hedgefonds, dessen Software umfassend das Internet nach Angstparametern absucht, den Börsenhandel daraufhin überprüft und eigenständig Trades vollzieht aufgrund der Berechnungen. Und dies äußerst erfolgreich mit 83 Prozent Rendite in den letzten Jahren. Während Hoffmanns Partner Investoren einlädt, um den Hedgefonds finanziell zu erweitern, hat Hoffmann selbst plötzlich ganz andere Probleme. Zunächst erhält er ein Buch, eine Erstausgabe von Darwins Betrachtungen der Gemütsbewegungen beim Menschen mit einem Lesezeichen dort, wo die Angst dargestellt wird. Dann wird am gleichen Abend bei ihm eingebrochen durch einen Mann, der dem Buch fast entsprungen scheint. Noch mehr merkwürdige Ereignisse geschehen und lassen Hoffmann selbst, aber auch seine Frau und sein Umfeld, an seinem Verstand zweifeln. Zugleich beginnt im Handelsraum seiner Firma eine intensive, eigenständige Tätigkeit des Algorhitmus, die mehr und mehr zu einer Gefahr nicht nur für die Gelder des Fonds selber werden, sondern die gesamte Börsenwelt in Mitleidenschaft ziehen könnten. Als Hoffmann dann noch feststellt, dass alle Räume der Firma, wie auch seine private Villa umfassend überwacht werden, versteht er ganz langsam, was wirklich hinter den verschiedenen Bedrohungen stehen könnte. Und das er tatsächlich das Ziel eines Komplotts ist, um den einzigen Mann aus dem Spiel zu ziehen, der die Technik vielleicht noch beherrschen könnte. Robert Harris versteht es sprachlich hervorragend, eine bedrängende Atmosphäre zu schaffen, ohne das all zu viel bereits passiert wäre. Zunächst auf der inneren Ebene seines Protagonisten vollzieht er hintergründig nach, wie ein Abgleiten in eine umfassende Angst vor sich geht, bevor er dann, diese persönliche Ebene immer im Blick haltend, die Bedrohungen über einzelne Personen heraus erweitert. Das zudem Harris hervorragend recherchiert hat, die Welt der Hedgefonds, der Börse und, vor allem, des computergestützten Handels fundiert darstellt und gerade durch diese Realitätsnähe die immensen Gefahren dieser modernen Art, Finanzgeschäfte in Millisekunden zu tätigen fassbar in den Raum stellt, dies alles komponiert er mit großer Qualität zu einem intensiven Leseerlebnis auf vielen Ebenen zusammen. Im Gegensatz zu manch andern Romanen des Autors (wie Vaterland), setzt Harris in „Angst“ kein Szenario „knapp neben der Realität“, sondern bildet nur im Rahmen eines hervorragenden Thrillers bestehende Realitäten ab, die durchaus „Angst“ hervorrufen sollten. Bedenkt man in Ruhe, wem und in welcher Form die Menschheit mittlerweile einen hohen Teil ihres wirtschaftlichen Wohlergehens anvertraut hat. Mit weitreichenden Folgen, wie man jeden Tag aufs Neue zu sehen bekommt.

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  • Rezension zu "Angst" von Robert Harris

    Angst
    Phil Decker

    Phil Decker

    16. November 2011 um 21:54

    Habe von Harris lange nichts mehr gelesen. Diese Art Krimi um das depressive Genie Hoffmann hat mir wieder gut gefallen. Er setzt ein bißchen auf Kenntnisse des Aktienmarktes auf, ist aber, wenn man es einmal geblickt hat, sehr unterhaltsam.