Imperium

von Robert Harris 
4,2 Sterne bei207 Bewertungen
Imperium
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Positiv (171):
W

Sehr gut geschrieben -entsprechend zu lesen. Der große Nervenkitzel kommt hier aber nicht auf.

Kritisch (6):
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Harris bekannter Schreibstil schlägt hier auch wieder zu

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Inhaltsangabe zu "Imperium"

Macht will ein Imperium

Pompeji war ein internationaler Triumph. Robert Harris versteht es wie kein Zweiter, die Antike mit Leben zu füllen und die Gegenwart in einem Roman zu beschreiben, der vor zweitausend Jahren spielt. Im Mittelpunkt der Trilogie steht ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Seine gefährlichste Waffe ist das Wort. Sein Name: Marcus Tullius Cicero.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453419353
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.10.2015
Teil 1 der Reihe "Cicero"
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.02.2010 bei Simon & Schuster erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Beusts avatar
    Beustvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: spannender Gerichtskrimi
    Politik ist ein schmutziges Geschäft

    Robert Harris‘ „Imperium“ ist der Auftakt einer Trilogie über Ciceros Leben. Erzählt wird die Handlung von Tiro, dem Schreiber und Sekretär des aufstrebenden Politikers, dessen „Tironischen Noten“ es ihm erlaubten, per Kurzschrift das gesprochene Wort einzufangen. Dieser Kunstgriff in der Erzählperspektive ist der erste große Coup, der Harris in seinem Roman gelingt: indem Tiro zwar immer ganz nah dabei ist, aber eben nicht in Ciceros Kopf, bleibt der Leser vor einem allwissenden Erzähler verschont, der „genau weiß, wie es wirklich gewesen ist“. Im Gegenteil: Oft ist Tiro nicht dabei und oft kommentiert er die Handlung, Ciceros Verhalten oder ein Ereignis, was den Kontext des Zeitzeugen liefert, ohne jemals belehrend oder langweilig zu wirken. Was ist riskant? Was ist eine Grenzübertretung? Was ist ganz und gar alltäglich? Der Leser weiß es nicht, aber Tiro liefert es nebenbei – sehr gut gemacht.

     

    Ciceros Figur in ihrer Vielschichtigkeit ist der zweite große Wurf des Romans: Er ist ein „homo novus“, ein Mensch aus einer Familie, die noch keinen Amtsträger hervorgebracht hat, weshalb Cicero für seinen Aufstieg nicht auf Papis Beziehungen, Reichtum oder den Ruhm der Väter zurückgreifen kann. Ihm stehen nur drei Dinge zur Verfügung: seine Intelligenz, sein Redetalent und sein Ehrgeiz. Dieser Ehrgeiz ganz und gar legitime Ehrgeiz ist es auch, der Cicero in seinem geraden Weg wanken lässt, ihn Kompromisse eingehen lässt und mit den Wölfen heulen. Der Satz „Mit Würsten ist es wie mit Gesetzen – von beiden will man nicht wissen, wie sie gemacht werden“ könnte statt von Bismarck auch von Cicero stammen. Politik ist ein schmutziges Geschäft, und wenn man darin etwas werden möchte, dann kann die Weste nicht sauber bleiben. Damit ist der Roman auf erfrischende Weise auch sehr aktuell.

     

    Zum dritten ist Politik im alten Rom auch immer Juristerei – nach oben kommt man als Staatsdiener nur, wenn man die richtigen Prozesse führt. Und Cicero hat einige aufsehenerregende Prozesse geführt, die seinen Ruhm begründen und deren Reden bis heute weitgehend bekannt sind: Das Verfahren gegen Verres und die Präliminarien zu Catilina bilden die Folie der Handlung, die regelrecht zum Gerichtsdrama wird. In diesen Passagen fand ich den Roman besonders stark – man müsste mal vergleichen, wie viel antiker Cicero in Harris‘ Dialogen steckt. Als Gerichtskrimi gefällt „Imperium“ fast am besten.

     

    Einziger Wermutstropfen ist, dass Ciceros Ende ja bekannt ist. Mithin habe ich mich schon gefragt, wie ich mir den Lesespaß erhalten kann, je weiter es in Ciceros Leben geht. Bei „Imperium“ ist es noch einfach: Hier geht es nur aufwärts, bei den anderen Bänden hingegen war es für misch wirklich schwierig, am Ball zu bleiben.

     

    Harris‘ Interpretation von Caesar und Pompeius haben mir gut gefallen, Clodius‘ hingegen weniger.

     

    Alles in allem: großartiger Auftakt mit einem auferstehenden politischen Genius!


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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Das Worte zur gefährlichsten Waffe werden können, zeigt Robert Harris im Auftakt seiner "Cicero"-Trilogie. So macht Geschichte Spaß!
    Man sollte niemals die Macht der Worte unterschätzen

    Klappentext (amazon):

    Ein unbekannter junger Anwalt – hochintelligent, sensibel und enorm ehrgeizig – betritt das Zentrum der Macht. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Der Fall eines Kunstsammlers, der vor der Willkür eines skrupellosen und gierigen Gouverneurs fliehen muss, kommt ihm da gerade recht. Der Gouverneur hat einflussreiche und gefährliche Freunde im Senat, und sollte der Anwalt den Fall gewinnen, würde er die gesamte alte Machtclique zerschlagen. An die Niederlage wagt er nicht zu denken, sie könnte ihn das Leben kosten. Eine einzige Rede kann über sein Schicksal und die Zukunft einer Weltmacht entscheiden, doch seine gefährlichste Waffe ist das Wort.

    Die Weltmacht am Scheideweg ist Rom. Der Name des jungen Anwalts ist Marcus Tullius Cicero, Außenseiter, Philosoph, brillanter Redner und der erste Politiker modernen Stils.

    Meine Meinung:

    Robert Harris hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Leser gleichzeitig zu unterhalten und zu informieren. Genau das ist ihm mit dem Auftakt seiner „Cicero“-Trilogie bestmöglich geglückt.

    Natürlich ist mir „Cicero“ bereits ein Begriff gewesen aber Robert Harris macht ihn zu einer für mich greifbareren Person, in dem er aus der Perspektive dessen Sklaven Tiro einen ungefilterten und sehr gut recherchierten Einblick in das Privatleben und den Machtaufstieg Ciceros gewährt. 

    Wie nicht anders vom Autor gewohnt und geschätzt, erwacht auch hier Historie zu neuem fühlbarem Leben. Harris Beschreibungen machen es leicht, sich die Zeit und das Lebensgefühl um 70 v. Chr. klar vorstellen und nachempfinden zu können.

    Der Schreibstil ist dabei nie zu sachlich/trocken, sondern auf sehr unterhaltsame Weise durchschiffte ich einen angenehmen Lesefluss. 

    So macht Geschichte und die Beschäftigung mit historischen Persönlichkeiten Spaß! Freue mich auf die weiteren Bände! 

    Fazit:

    Das Worte zur gefährlichsten Waffe werden können, zeigt Robert Harris sehr eindrücklich und setzt „Cicero“ damit ein unterhaltsames Denkmal. 

    Kommentare: 1
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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Harris bekannter Schreibstil schlägt hier auch wieder zu
    Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, das Buch zuende zu lesen.

    Okay, ich muss gestehen, dass der Autor nicht wirklich zu meinen Favoriten gehört und ich deshalb vielleicht auch ein wenig zu skeptisch an die Geschichte ran gegangen bin. Dennoch ist es ja mein Leseeindruck, den ich euch einfach mitteilen möchte.

    Harris bekannter Schreibstil schlägt hier auch wieder zu. Lange Sätze, viele - manchmal auch zuviele Informationen und Protagonisten, all dieses trägt nicht wirklich zu meinem Lesefluß bei.Dennoch fand ich die Geschichte selbst nicht öde, wenngleich sie auch nicht der absolute Renner ist.

    Was im Klappentext noch so ein bisschen wischiwaschi dargestellt ist, wird auf den ersten Seiten deutlicher. Wir lernen nämlich Tiro kennen. Er wurde als Sklave für Cicero eingestellt, um ihn bei seinem Aufstieg zum mächtigsten Mann zu unterstützen. Schnell wird er aber Freund, Vertrauter von Cicero und ist stets an dessen Seite.

    Was mir hierzu unbekannt war, war die Tatsache, dass Tiro wohl die Kurzschrift (Steno) für sich entwickelt hatte, um den schier unendlichen Redefluß Ciceros zu Papier bringen zu können.

    Da ich selbst noch Steno gelernt habe, weiß ich, wie umfangreich diese ganzen Kürzel sind und wie schnell sie eigentlich auch wieder vergessen werden, wenn sie nicht regelmäßig benutzt werden. Ich selbst schreibe nur hin und wieder ein paar Kürzel, z.B. bei einer Telefonnotiz. Beispielsweise das "doppelte M", "und", "es", um nur ein paar aufzuzählen.

     Und nun zur Geschichte selbst. Tja, da wären nun wieder meine Probleme mit dem Autor. Ich komme mit seinem Schreibstil leider gar nicht klar. Liegt das an den vielen Informationen, die mit Sicherheit sehr gut recherchiert sind? Liegt an den Themen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Da es aber mittlerweile der dritte Roman ist, den ich von dem Autor "versuche" muss ich es mir nun eingestehen, dass aus uns beiden wohl nie ein echtes Autor/Leser-Verhältnis wird.

    Aus einer schwächlichen Rohrflöte ist noch nie ein voller Ton gekommen. (Zitat - Seite 17)

    Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden. Das Cover wirkt durch seine Schlichtheit schon wieder mächtig, fast schon pompös. Ob es mir jedoch in der Buchhandlung aufgefallen wäre, wage ich zu bezweifeln. Der richtige Eyecatcher fehlt hier einfach.

    Der Klappentext: tja, was soll ich hier sagen, so richtig wird gar nichts erzählt. Außer, dass ich dadurch erfahren habe, dass es sich um eine Trilogie handelt. Ob man jetzt im Klappentext den Autor derart loben und hervorheben muss - darüber kann man sich bestimmt streiten. Ich plädiere eher dafür, etwas über die Story zu erfahren, statt über den Autor.

    Lesespaß oder Lesefrust?

     Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, das Buch zuende zu lesen. Deshalb bin ich nun auch zu dem Entschluß gekommen, auf weitere Romane des Autors zu verzichten. Mittlerweile bin ich wirklich etwas frustriert, da ich mit seinem Schreib-/Erzählstil einfach nicht klarkomme. Klar, man hat immer mal wieder ein Buch, das einem nicht gefällt. Aber hier liegt es eindeutig am Autor. Oder anders ausgedrückt, mir ist sein Schreibstil zu langweilig.Für die Harris-Fans ist dieses wahrscheinlich völlig unverständlich, aber dennoch werde ich meine Lesezeit lieber anderen Autoren widmen.

    Kommentare: 2
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    Tuddes avatar
    Tuddevor einem Jahr
    Kurzmeinung: So spannend kann Geschichte. Lernen und sich dabei bestens unterhalten.
    So gut!!!!! Klasse

    Klasse. So spannnend und unterhaltsam kann Geschichte sein. Es gibt nichts zu bemängeln. Ich empfand keine Längen. Nichts negatives. Die Recherchen beeindruckten mich. Das Wissen war genial. So fühlte ich mich in die Zeit hineinversetzt.

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    Maria0001vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ciceros politische Anfänge - so spannend wie nie!
    So spannend kann Geschichte sein...

    Die Cicero-Trilogie gehört zu den spannensten Büchern, die ich je gelesen habe! Kaum hat es ein Buch geschafft, mich derart zu fesseln!

    Was man hier vor allem loben muss: Die Cicero-Romane von Robert Harris sind extrem gut recherchiert! Fakten und Daten sowie Begebenheiten, welche Harris liefert, stimmen mit dem Stand der Forschung überein!

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    Masaus avatar
    Masauvor 2 Jahren
    Imperium

    Empfohlen von einem guten Freund und verbunden mit meinem Interesse an fast allem geschichtlichen, müsste dieses Buch genau in mein Beuteschema passen. Am Anfang fand ich es auch noch wirklich spannend, mit dem historischen Hintergrund und der Einführung der Charaktere. Doch im Verlauf wurde es eher belanglos, sodass ich mich zum Ende hin eher motivieren musste, es fertig zu lesen.
    Interessant fand ich die Schilderung von Ciceros Prozessen und seinen Plänen, um in Rom aufzusteigen. Auch der Schreibstil war gut, aber wiederum nicht so gut, um dadurch eine höhere Wertung zu rechtfertigen oder die Reihe weiter zu verfolgen.

    Kommentare: 2
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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Biografie mit großem Unterhaltungswert, freue mich schon riesig auf Teil 2 (*****)
    Vielversprechender Auftakt zu einer Cicero-Trilogie ...

    Vielversprechender Auftakt zu einer Cicero-Trilogie ...

    Der 1957 in Nottingham geborene britische Journalist, Sachbuchautor und Schriftsteller studierte in Cambridge Geschichte, war als Reporter bei der BBC, als Redakteur beim Observer und als Kolumnist bei der Sunday Times tätig. Neben Romanen verfasst er auch Sachbücher und lebt mit seiner Familie in Berkshire. Der vorliegende Roman ist der Auftakt zu einer Trilogie über Cicero und mein erster Roman des Autors.

    Zum Inhalt (Klappentext): Ein unbekannter junger Anwalt – hochintelligent, sensibel und enorm ehrgeizig – betritt das Zentrum der Macht. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Der Fall eines Kunstsammlers, der vor der Willkür eines skrupellosen und gierigen Gouverneurs fliehen muss, kommt ihm da gerade recht. Der Gouverneur hat einflussreiche und gefährliche Freunde im Senat, und sollte der Anwalt den Fall gewinnen, würde er die gesamte alte Machtclique zerschlagen. An die Niederlage wagt er nicht zu denken, sie könnte ihn das Leben kosten. Eine einzige Rede kann über sein Schicksal und die Zukunft einer Weltmacht entscheiden, doch seine gefährlichste Waffe ist das Wort. Die Weltmacht am Scheideweg ist Rom. Der Name des jungen Anwalts ist Marcus Tullius Cicero, Außenseiter, Philosoph, brillanter Redner und der erste Politiker modernen Stils.

    Meine Meinung: Das Buch fängt da an, wo mein absoluter Lieblingsfilm („Spartacus“ mit und von Kirk Douglas), den ich sicher schon 20 Mal gesehen habe, aufhört: Im Jahr 70 v.Chr. lässt Crassus die zahlreichen Sklaven an der Via Appia nach Rom ans Kreuz nageln. Zu dieser Zeit hat Cicero (*3.1.106 bis 7.12.43 v. Chr.), ein junger Anwalt, die Bühne des Senats betreten und die Geschichte beginnt. Erzählt wird aus der Perspektive seines Sklaven, dem Sekretär Tiro, der eine Kurzhandschrift erfand und somit alle Reden von Cicero in Echtzeit mitschreiben konnte. Gut recherchiert und auf äußerst unterhaltsame Art bringt uns der Autor Ciceros Aufstieg zur Macht näher, dabei stehen v.a. 6 Jahre im Mittelpunkt des Geschehens – angefangen mit dem Prozess gegen Gaius Verres (70 v.Chr.), wo er Hortensius, den größten Redner Roms, schlägt, bis zur Erreichung seines Lebensziels, dem Konsulat (64 v. Chr.).

    Sprachlich ist der Roman leicht verständlich, nicht zu anspruchsvoll, sondern eher Richtung Unterhaltung gehend, was mir gut gefiel. Gedacht ist der Roman für alle Leser, die gerne Biografien lesen, dies aber lieber auf eine leichte, unterhaltsame, weniger ernste Weise, wie in Sachbüchern üblich, tun möchten. Ich könnte mich sehr gut an diese Art, Biografien zu lesen, gewöhnen.

    Fazit: Tolle Biografie mit großem Unterhaltungswert. Gut recherchiert und gut geschrieben, und weil ich nicht weiß, was der Autor hätte besser machen können, vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon SEHR auf Teil 2.


    Hier geht es zum nächsten Band: "Titan"

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    marpijes avatar
    marpijevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kampf um Macht in lebendigen, antiken Rom, gut recherchiert und gut geschrieben
    Der große Aufstieg


    Marcus Tullius Cicero ist mit 42 Jahren ein römischer Konsul geworden und ihm ist das gelungen ohne einflussreiche Familie, ohne vermögen, ohne Macht und Waffen , der große Aufstieg er verdankt nur seiner brillanter Rede . Sein Weg zu diesen sehr hohen Amt beschreibt Ciceros Sklave und sein persönlicher Sekretar - Tiro. Tiro , wenn nur ein bisschen , lässt mich blicken in die private Leben von den Politiker - Cicero hat , aus Zwang, Terentia geheiratet , aber mit den Zeit aus der Zweckheirat entwickelt sich eine sehr gute Partnerschaft . Terentia war klug, streng und sehr impulsiv , aber sie hat immer auf die Seite von ihren Mann gestanden, in die Momenten wenn Cicero voller Verzweiflung war und wenn die Müdigkeit und Schwäche ihn geplagt haben , sie hat immer ihm den Impuls zu weiteren Kampf gegeben.
    Die Leidenschaft und die Liebe zwischen den beiden sind für Tiro ein Tabu Themen , ich weiß nur dass Ciceron seine zwei Kinder sehr geliebt hat und die Gefühle zu den beiden waren oft erwähnt.
    Tiro beschreibt sehr genau und sehr detaliert der Weg nach oben mit alle großen Fällen und Reden von sein Herr , dank ihm ich weiß , dass die Politik in antiken Rom genauso korrupt, oder noch mehr , wie die Politik von heute war, hinter der Kulissen waren Intrigen und Skandalen und die Wahlversprechungen waren nur leere Worte...


    Robert Harris hat beeindruckendes Buch geschrieben, wo der antike Rom zum Leben erwacht - bunt, prall und schrill, wo der Kampf um macht gleicht unseren Zeiten und wo die eine rede über Zukunft von mehreren Leuten entschieden hat. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert und die Schreibweise ist gut auf die damalige Zeiten angepasst, obwohl das Buch liest sich wie eine Biografie , der Autor beschreibt auch sehr bildhaft die Landschaften und die Gebäuden - hier am besten finde ich die Beschreibung von die Steinbrüche in Syracuase - der Abstieg in die Unterwelt.
    Der Spannung in diesen Buch ist minimal , aber die Dramatik und die Unsicherheit zu den Konsulsamt ist groß und kann mich gut bei die Lektüre fesseln.


    " Das Kunst das Lebens besteht darin , sich mit Problemen erst dann zu beschäftigen wenn sie auftauchen " - diese Satz von Cicero soll uns öfter begleiten, vielleicht dann werden wir unsere Leben mehr genießen können....

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    Kirschbluetensommers avatar
    Kirschbluetensommervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr informativ mit einem interessanten Schreibstil - konnte mich allerdings nicht wirklich fesseln.
    Sehr informativ, aber zu wenig Spannung

    Cicero ist intelligent, gerissen und Politiker durch und durch. Er will ganz nach oben und setzt alles daran, es weit zu bringen. Das Buch beschreibt seinen rasanten Aufstieg in das Machtzentrum des römischen Reiches.


    Das Buch wird aus der Sicht seines Sklaven Tiro geschrieben und wirkt dadurch stellenweise auch wie eine antike Biografie. Hin und wieder schweift Tiro zu Nebenschauplätzen ab, kommt aber schnell auf Cicero zurück.


    Der Roman ist gut recherchiert und besticht mit zahlreichen Informationen zur Politik Roms. Nichtsdestotrotz wirkt es eher wie einer Biografie. Dadurch blieb für mich die Spannung größtenteils außen vor. Die Geschichte wurde für mich zu nüchtern und "undramatisch" erzählt und hat mich daher nicht so mitgerissen wie ich es von anderen historischen Romanen her kenne.


    Das ist schade, denn an und für sich hätte sie sehr viel Potenzial gehabt, aber dafür war sie mir leider zu unaufgeregt - oder anders ausgedrückt: zu viel Politik und zu wenig Action und Drama. Da habe ich mir einfach mehr erwartet.

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    G
    GinnyPottervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesseln konnte es mich nicht, war dennoch interessant :)
    Imperium-Robert Harris

    Als motivierter Lateinschüler wollte ich mal etwas vom alten Rom lesen. Ich war schon immer sehr interessiert an Cicero. Zu allererst muss ich sagen, dass der Schreibstil mich nicht fesseln konnte, er aber dennoch äußerst gut ist, da unglaublich viele Details untergebracht werden. Die Geschichte rund um Cicero und Tiro war interessant, jedoch hatte ich mir etwas mehr Drama und Action gewünscht und weniger Gerede. Das Buch ist mit unglaublich vielen Namen und Charakteren gespickt, die ich zum Teil alle durcheinander warf. Naja....Teilweise sehr anstrengend und langweilig...teilweise spannend und aufregend :/ 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Insider2199s avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Imperium" von Robert Harris zu lesen. 

    Wir beginnen am  01.03.2017.  

    Das Buch sollte bis zum 31.03.2017 beendet und rezensiert werden. 
    Rezensieren ist keine Pflicht für die Leserunde, aber für die Challenge notwenig, um Lose zu bekommen. Kann also jeder selbst entscheiden. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
    Zur Leserunde

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