Robert Harris Konklave

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Inhaltsangabe zu „Konklave“ von Robert Harris

Verschwörung im Vatikan. Der neue große Politthriller von Robert Harris
Der Papst ist tot. Die um den Heiligen Stuhl buhlenden Gegner formieren sich: Traditionalisten, Modernisten, Schwarzafrikaner, Südamerikaner … Kardinal Lomeli, den eine Glaubenskrise plagt, leitet das schwierige Konklave. Als sich die Pforten hinter den 117 Kardinälen schließen, trifft ein allen unbekannter Nachzügler ein. Der verstorbene Papst hatte den Bischof von Bagdad im Geheimen zum Kardinal ernannt. Ist der aufrechte Kirchenmann der neue Hoffnungsträger in Zeiten von Krieg und Terror oder ein unerbittlicher Rivale mit ganz eigenen Plänen? Die Welt wartet, dass weißer Rauch aufsteigt ...
Frank Arnold nimmt den Hörer mit hinter die Kulissen des Vatikans.

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  • Wo bleibt der weiße Rauch?

    Konklave

    Ginevra

    11. May 2017 um 13:28

    Es ist wieder einmal so weit: ein Papst ist gestorben, und die Kardinäle finden sich in der sixtinischen Kapelle ein, um einen aus ihrer Runde zum neuen Papst zu ernennen. Hauptorganisator ist Kardinal Lomeli, ein selbstkritischer Zweifler mit einer scharfen Beobachtungsgabe, der wenig von strengen Dogmen hält. Innerhalb der ehrwürdigen Gemeinschaft gibt es bereits einige Favoriten für das höchste Kirchenamt: einen populistischen Fanatiker, einen abgehobenen Gelehrten, einen Liebling des Volkes, der jedoch ein dunkles Geheimnis verbirgt. Doch wer ist dieser junge, frisch ernannte Kardinal, der eine kleine verfolgte Gemeinde im arabischen Kriegsgebiet sein eigen nennt? Der verstorbene Papst war ein äußerst unkonventioneller Mann, der Prunksucht und Pomp hasste, und wie ein einfacher Mönch lebte. Kurz vor seinem Tode hatte er große Neuerungen angekündigt, die er jedoch nicht mehr umsetzen konnte - abgesehen von der Ernennung dieses jungen Priesters, der bald das Konklave gehörig aufmischt... und so entwickelt sich das Konklave immer mehr zu einem spannenden Nervenkrimi!Robert Harris, geb. 1957, ist ein britischer Reporter und Schriftsteller. Seine historischen Romane wurden zu Bestsellern. Ich selbst war von Pompeji und der Cicero-Trilogie total gefesselt und freute mich sehr auf "Konklave", obwohl mich das Thema (als Nicht- Katholokin) nicht sooo sehr interessierte und dachte, es sei seit Dan Brown doch schon etwas "ausgelutscht".Doch Robert Harris hat es wieder geschafft, mich sofort für die Charaktere zu interessieren, die er meiner Meinung nach sehr lebensecht schildert (Parallelen zu Präsidentschaftswahlen sind natürlich rein zufällig...?!). Besonders Lomeli ist mir im Laufe der Hörstunden richtig ans Herz gewachsen, gerade weil auch er kein perfekter Heiliger ist.Auch die historischen Anekdoten über Päpste und Papstwahlen, die Harris immer wieder gekonnt einflicht, haben mich fasziniert.Auf einer Reise nach Rom konnte ich die Räumlichkeiten vor Ort besichtigen und habe parallel dazu das Hörbuch gehört, das sehr angenehm von Frank Arnold vorgelesen wird. Lustigerweise wurde ein kleiner Versprecher (mit Kommentar) nicht herausgeschnitten, was ich sehr sympathisch fand!Fazit: ein überraschend spannender, psychologisch interessanter Kirchenroman, mit einem noch überraschenderen Ende - 5 Sterne!

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  • Robert Harris - Konklave

    Konklave

    miss_mesmerized

    01. January 2017 um 12:37

    Der Papst ist tot – es lebe der Papst. Die Vakanz führt die Kardinäle aus allen Ecken der Welt in den Vatikan zum heiligen Konklave. Kardinal Lomeli muss das jahrhundertalte Verfahren leiten, obwohl er selbst seit Monaten von einer großen Glaubenskrise geplagt wird. Kurz vor Verschließen der Tore hastet noch ein unbekannter Kardinal herbei, Benitez, der Bischof von Bagdad, vom verschiedenen Papst in pectore ernannt und daher nicht auf den offiziellen Listen. Schnell bilden sich Koalitionen, die Italiener bevorzugen einen Kandidaten aus ihren Reihen, die Afrikaner hoffen auf einen Vertreter ihres Kontinents, ebenso wie die spanischsprachigen Hirten. Doch bald schon zeigen sich die Abgründe der Kirche: kaum bildet sich ein Kandidat heraus, sieht dieser sich mit seinen sorgsam vertuschten Fehltritten konfrontiert. Die Kongregation steht vor einer immer schwierigeren Aufgabe, der heikle Stand der Kirche im 21. Jahrhundert spiegelt sich auch hinter den heiligen Mauern wieder, während die Gläubigen auf die erlösenden Worte „Habemus papam“ warten.Dass Robert Harris aus geschichtlichen Stoffen einen spannenden Krimi schrieben kann, ist bekannt. Nun wagt er sich an dir Kirche und den heiligsten aller Prozesse, die Wahl des Papstes. Sein Protagonist, dessen Gedanken und Sorgen wir begleiten, trägt durch die Handlung, nicht aufgrund seiner tiefen religiösen Überzeugung, sondern wegen seiner Zweifel und bodenständigen, weltlichen Denkweise. Der Reiz des Themas besteht natürlich darin, hinter die verschlossenen Türen der Sixtinischen Kapelle zu blicken, Mäuschen zu spielen bei den Intrigen der Kirchenvertreter. Harris erfüllt hier die Erwartungen vollends: keineswegs sind sie die vorbildlichen Gläubigen, die nie zweifeln, ihr Leben für die Kirche und Gott hingeben und sich desinteressiert zeigen an weltlichen Gütern. Nein, sie horten Reichtümer an, gieren nach Macht, haben heimliche Liebschaften, gar Kinder, und auch ansonsten weisen sie alle Laster auf, denen auch der Normalsterbliche nur schwer entkommen kann. Der Handlungs- und Spannungsbogen ist recht klar umrissen: von Beginn bis Ende des Konklaves. Der Ausgang ist wenig überraschend, dafür war er von den ersten Minuten an zu klar vorausgeplant, aber hier ist – wie auch schon in seinen anderen historischen Romanen, die der Realität angelehnt waren und deren Ausgang ohnehin bekannt war – weniger das Ergebnis als der Weg dorthin das Ziel. Immer wieder neue Ränke und Enthüllungen verzögern die Wahl, durchaus vielfältig und überzeugend vom Autor angelegt, so dass das vermeintlich langweilige Procedere von knapp 120 älteren Herren, die gemeinsam in einem Raum eingesperrt werden, um aus ihren Reihen einen Führer zu wählen, zu einer unterhaltsamen und spannenden Angelegenheit wird. 

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