Robert Harris Vaterland

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Inhaltsangabe zu „Vaterland“ von Robert Harris

Hitler hat den Krieg gewonnen. Großdeutschland, das vom Rhein bis zum Ural reicht, dominiert Europa. Ständige Partisanenkämpfe und der Kalte Krieg mit den USA zermürben das Reich. In Berlin geschieht ein brutaler Mord an einem Parteibonzen – und Kripo-Sturmbannführer March gerät im Zuge seiner Ermittlungen gefährlich nah an die Wahrheit.

Brillianter Was-wäre-wenn-Hitler-den-Krieg-gewonnen-hätte Krimi, bei dem die Nazis über ihre eigenen Verbrechen stolpern

— MackieMesser229
MackieMesser229

Was wäre wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Robert Harris ist ein erschreckend dystopisches Buch gelungen...

— Buecherseele79
Buecherseele79

Trotz bestechendem Setting und düsterer Metaphorik kommt die Geschichte nie richtig in Fahrt; Charaktere sind eintönig und zu eindimensional

— DrWarthrop
DrWarthrop

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  • Manche Verbrechen lassen sich nicht verschweigen

    Vaterland
    MackieMesser229

    MackieMesser229

    15. August 2017 um 11:05

    Was wäre wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte...In diesem Roman wird das Szenario durchgespielt, dass die Nazis tatsächlich gewonnen und das Dritte Reich bis in die 1960er Jahre gebracht haben. Kennedy ist Präsident der USA und kündigt einen Besuch in Berlin an.Dummerweise wird just zu diesem Zeitpunkt ein toter alter Mann gefunden - im Wannsee bei Berlin. Man ist bedacht, die Sache so gut es geht unter dem Teppich zu halten (Mord macht sich schließlich nicht gut bei einem Staatsbesuch).Mit der Ermittlung wird der Kriminaler Xaver März betraut (offiziell im Rang eines SS-Sturmbannführers, aber de facto Kommissar bei der Mordkommission). März stößt relativ schnell auf eine Mauer des Schweigens, als er sich im Umfeld des Toten herumtreibt und Fragen zu stellen beginnt, die keiner beantworten will. Hilfe bekommt er von einer amerikanischen Journalistin, während ihm undurchsichtige und bedrohliche Leute zu folgen beginnen. Was ist das Geheimnis des Toten? Wieso tauchen immer wieder Hinweise auf eine Konferenz auf, die im Januar 1942 am Wannsee stattgefunden hat?Wer geschichtlich bewandert ist, ahnt schon beim Namen des Opfers (Odilo Globocnik), worum es geht. Spannend bleibt jedoch bis zum Schluss, ob es Xaver März gelingt, das größte Verbrechen der Menschheit aufzudecken - und die Beweise dafür den Amerikanern zuzuspielen.Anmerkung: Es gibt einen gleichnamigen Film, der nach dem Buch gedreht wurde (mit Rutger Hauer in der Rolle von Xaver März). Wer die Zeit und die Kraft hat, dem empfehle ich auf jeden Fall das Buch.

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  • Erwartungen nicht erfüllt...

    Vaterland
    Floyd22

    Floyd22

    06. July 2017 um 23:07

    Ich hab das Buch einfach mal versucht da ich dieses Parallel Welt Szenario ziemlich Interessant fand. Hab dann aber ca bei Seite 140-150 abgebrochen da ich den Faden total verloren hab. Hab hin und wieder mal größere Pausen beim lesen des Buches gemacht und bin dann nicht mehr richtig rein gekommen... War mir dann doch alles ein bisschen zu wirsch und ich konnte die Personen und Tatverdächtigen nicht mehr richtig zu ordnen.

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  • Als Hitler den Krieg gewann....

    Vaterland
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    08. June 2017 um 20:12

    Berlin 1964.Hitler hat den Krieg gewonnen und konnte sein deutsches Reich auf fast ganz Europa ausweiten.Um den kalten Krieg zwischen den USA und Deutschland zu beenden will der USA Präsident Joseph P. Kennedy zu Hitlers 75. Geburtstag anreisen. 6 Tage vor den Festlichkeiten muss Sturmbannführer Xavi März einen Mord untersuchen, wie sich herausstellt ist der Tote ein hochrangiges Parteimitglied.Kurz nach Ermittlungsbeginn übernimmt die Gestapo den Fall, aber März will mehr wissen....denn gleichzeitig wurde noch ein Parteimitglied ungebracht, der dritte ist auf der Flucht...aber vor wem und warum?Zusammen mit der amerikanischen Journalistin Charlie Maguire beginnt März verdeckt zu ermitteln denn Charlie hätte einen der Toten Asyl in Amerika gewähren sollen....und somit gerät ein Stein ins rollen der alle Vorstellungen übertrifft....Vorab- ich spreche ganz klar eine Leseempfehlung für dieses Buch aus!!Es ist keine leichte Kost und ich werde wohl noch einige Zeit brauchen um diese Geschichte zu verdauen.Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ich fand leicht in die Geschichte rein.März war mir gleich sympathisch da man merkt dass ihm das Deutsche Reich gegen den Strich geht.Die Bedrohungen, die "wir hören und sehen alles" schwingt immer unterschwellig mit und baut eine dunkle "Spannungswolke"auf.Wie weit das deutsche Reich reicht und mit welchen Mitteln Leute zu Wohlstand kommen- perfekt beschrieben.Dem Autor ist ein klares Bild über Vertrauen und Verrat gelungen, in den eigenen Reihen, in der eigenen Familie, mit dem Wissen- man ist nie sicher vor Gestapo und KZ.Das Berlin 1964 zu Hitlers Zeiten ist aus Metal und Glas, düster und unheimlich.Die Propaganda jeden zu verraten wird hochgehalten und auch die Gesetze so missbraucht wie es eben benötigt wird.Mich hat die Stimmung in diesem Buch an das heutige China/Nordkorea erinnert und wenn man dies auf die heutige Zeit ummünzt wird einem ganz anders.Deutschland versucht modern zu wirken aber die Politik hat überall die Finger drin.Mich konnte das Buch vom ersten Augenblick fesseln, für mich eine Fürsprechung für Freiheit im Denken und Leben, für eine eigene, öffentliche Meinung.

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  • Eine beängstigende Utopie mit fesselnder Krimihandlung

    Vaterland
    sapperlot

    sapperlot

    19. February 2017 um 09:00

    Durch die 3-teilige Krimiserie des Schriftstellers Jo Walton rund um Inspector Carmichael die im kleinen aber feinen Golkonda Verlag erschienen ist, bin ich auf diesen Roman von Robert Harris gestossen der wohl das Standartwerk in Sachen "Krimi in einer Welt mit alternativem Geschichtsverlauf" darstellt. An Harris Buch muss sich anscheinend jeder Kriminalroman messen lassen, der vor einem irrationalen historischen Hintergrund spielt. Lesen wollte ich dieses Buch schon seit mehr als einem Jahr und nun in den kalten Februar Tagen habe ich es endlich zur Hand genommen und gelesen. Ich darf vorab erwähnen, dass sich die Lektüre rundum gelohnt und mich begeistert hat! Die Handlung spielt in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts und Hitler-Deutschland hat den zweiten Weltkrieg gewonnen ... ganz gewiss kein Szenario dass man sich wünscht aber in diesem Roman ist es die saure Realität. Die fiktive Geschichtsschreibung und beängstigend surreale Welt stellt Robert Harris auf ein virtuell-theoretisches aber in sich stabiles alternativ-geschichtliches Fundament und ist mit nachvollziehbaren Begründungen und Fakten gut unterfüttert. Die Krimihandlung an sich, die einen durchgehenden Spannungsbogen besitzt, ist solide bis gut konstruiert aber erst im Zusammenspiel mit dem auf den Kopf gestellten Geschichtsverlauf wird es zu einem wahren Lesegenuss. Ich jedenfalls konnte mich dem starken Sog den diese Erzählung ausübt nicht entziehen. Inhaltlich möchte ich nur wenig verraten. Xaver März, seine Zeichens Sturmbannführer der Reichskriminalpolizei ermittelt im Todesfall eines höheren Parteimitglieds. Er stösst auf eine Verschwörung und muss höllisch aufpassen, der misstrauische Gestapo und dem perfiden Parteiapparat nicht negativ aufzufallen. Eine lebensgefährliche Jagd nach einer geheim gehaltenen Wahrheit des 3. Reiches beginnt. Eine beängstigende Utopie mit einer spannenden Krimihandlung auf geniale Art und Weise vermischt. Da das Buch für die breite Masse der Leser geschrieben ist, ist es gut lesbar und leicht verständlich. Inhaltlich hingegen mal was ganz anderes und in gewisser Weise stellt dieser Gesellschafts-, Polit- und Kriminalroman eine kleine Herausforderung dar, da er der inneren Gesinnung zuwider läuft. Empfehlenswert!

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    14. December 2016 um 13:53
  • Geheimnisse, die einen das Leben kosten können

    Vaterland
    dominona

    dominona

    16. November 2016 um 08:39

    Was, wenn Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Wir begleiten den Sturmbannführer März, der seiner Arbeit nachgeht, aber selbst nicht mehr regimegetreu denkt und im Zuge eines Mordfalls Dinge aufdeckt, die in einem Nazideutschland im Jahr 1964 so natürlich nicht kommuniziert worden sind. Dabei wird deutlich: wirklich jeder, der im Weg steht, kann verschwinden.Da ich nicht viele Krimis bzw. historische Romane lese, dieser aber in Richtung alternative Geschichtsschreibung geht, war ich angenehm überrascht, vor allem von den detaillierten Beschreibungen und da dies der erste Roman des Autors ist, bin ich auf weitere gespannt, auch wenn die sich dann mit einem anderen geschichtlichen Hintergrund befassen - eine Leseempfehlung von mir, wenn man Thriller und Geschichte mag.

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    • 2
  • Was wäre wenn…

    Vaterland
    Krimifee86

    Krimifee86

    04. May 2016 um 13:52

    Klappentext: Berlin 1964. Die Leiche eines nackten alten Mannes ist ans Ufer der Havel getrieben. In der nächsten Woche ist Führers 75. Geburtstag. Das von Albert Speer erbaute Berlin ist an diesem Nationalfeiertag herausgeputzt und beflaggt. Großdeutschland, das die europäische Gemeinschaft dominiert, reicht vom Rhein bis zum Ural, wird von ständigen Partisanenkriegen im Osten zermürbt. Die Beendigung des Kalten Krieges mit den USA ist Ziel der neuen Außenpolitik. Mit Präsident Kennedy wird erstmals ein amerikanischer Regierungschef zum Staatsbesuch erwartet. Vor diesem Hintergrund kommt das plötzliche, gewaltsame Ableben eines hohen Parteibonzen höchst ungelegen und muss sofort geklärt werden. Kripo-Sturmbannführer März ermittelt, gerät mit Hilfe der deutschstämmigen amerikanischen Journalisten Charlie Maguire gefährlich nah an die historische Wahrheit, die ihn von Berlin nach Zürich und leider wieder zurück führt. Cover: Meine Ausgabe ist aus der Stern-Krimi-Bibliothek und ich finde sie nicht so wahnsinnig toll. Es ist ein komplett in rot gehaltenes Cover, da ein Gebäude mit Kuppel zeigt. Wahrscheinlich ein historisches Gebäude, das sich aber für mich so nicht zuordnen lässt. Insgesamt ist es okay, aber nichts besonderes.Schreibstil: Puh, mit dem Schreibstil habe ich mich am Anfang wirklich extrem schwer gefallen. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran das lag, vielleicht weil die 1960er ja doch schon eine Weile her sind und mich neben der Sprache auch die ganzen Verhaltensweisen der Personen im Dritten Reich sehr befremdet haben? Ich weiß es nicht.Fakt ist aber, dass es wirklich lange gedauert hat, in das Buch reinzukommen, was ein sehr großes Manko ist. Hat man aber durchgehalten, erwartet einen eine wirklich großartige Geschichte, deren Charaktere in meinen Augen sehr realistisch dargestellt sind. Allen voran natürlich März, aber insbesondere auch sein kleiner Sohn, den ich wirklich großartig fand. Auch Charlie war okay, wenn auch ein bisschen übertrieben anders / amerikanisch. Aber auch den anderen Charakteren habe ich ihr Verhalten rundherum abgenommen.Zudem habe ich mir auch die beschriebene Zeit sehr gut vorstellen können und bin wirklich mal wieder sehr froh, dass es damals nicht so gekommen ist. Was für eine Horrorvorstellung. Die Story: Vaterland ist eine typische „Was wäre wenn“-Geschichte: Was wäre, wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten? Wie hätte der Alltag im Berlin der 1960er dann ausgesehen? Gut an dieser Geschichte gefällt mir schon einmal sehr die historische Einordnung. Der Roman spielt nicht im Heute, sondern in den 1960er Jahren, also noch vergleichsweise kurz nach dem Krieg. Auf diese Weise ist es auch eher realistisch, dass Persönlichkeiten aus dem zweiten Weltkrieg noch leben und somit im Buch Verwendung finden können. Die Geschichte an sich ist zunächst ein typischer Kriminalfall: Mehrere Morde, die in einem Zusammenhang stehen. Der Zusammenhang selbst ist jedoch von großer Bedeutung und führt zu weiteren „Was wäre wenn“-Gedankenspielen. Mehr kann ich an dieser Stelle ohne zu spoilern nicht verraten, nur so viel sei gesagt: Die Geschichte ist logisch aufgebaut, spannend und in meinen Augen sehr realistisch.Fazit: „Vaterland“ ist eine wirklich tolle Geschichte, die sich zu lesen lohnt. Leider bereitet die Sprache am Anfang große Mühe, sodass es mir persönlich schwer gefallen ist, in das Berlin der 1960er einzutauchen und eine Verbindung herzustellen. Nachdem das aber gelungen ist, hat mir dieser Krimi wirklich großes Lesevergnügen bereitet, sodass ich ihn gerne weiterempfehlen möchte.

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  • Ein Historien-Krimi, der es in sich hat

    Vaterland
    Ofelia

    Ofelia

    10. February 2015 um 11:50

    Seit längerer Zeit wieder ein Buch, dass ich tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Handlung findet im April 1964 statt und die unglaublich erschreckende Grundannahme ist, dass Nazi- Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen und gesamt Europa entweder unterworfen hat oder zumindest in friedlichem Bündnis steht. Kriminalkommissar März ist der Protagonist des Buches, der einen mysteriösen Mordfall aufzuklären hat, dem ein großes Geheimnis zu Grunde liegt. Interessant und auch erschreckend ist bereits das Gedankenspiel des Sieges im zweiten Weltkrieg und die daraus resultierenden Folgen. Europa unterworfen, strenge Diktatur, Deutschland von Nazi- Ideologie durchzogen und allerorts in Berlin wird die Macht der Nazis zur Schau gestellt. Das ließ mir als Leserin durchaus einen Schauer über den Rücken laufen. Nun ist dieses Buch allerdings ein Krimi, der den Kommissar März auf den Plan ruft. Er, ein leidenschaftlicher Ermittler musste in der Kripo zwar der SS beitreten, doch ist schnell klar, dass er kein sehr leidenschaftlicher Nazi ist. Er in der Rolle des Ich-Erzählers kritisiert in Gedanken immer schärfer als in Worten (denn die können große Gefahr bedeuten) das Regime. Nur in kleinen Andeutungen, seiner Weigerung der Partei beizutreten oder ironischen Bemerkungen lässt er seine wahre Meinung auch nach außen sickern. Mit ihm hat Harris eine durchaus kontroverse, fast zwiegespaltene Persönlichkeit geschaffen, die einerseits Teil des Systems ist und in diesem gut lebt, andererseits aber voller Verachtung für jene Menschen ist, die die gleiche Uniform tragen wie er. Ist er feige, oder versucht er im Rahmen seiner Möglichkeiten zumindest für etwas Gerechtigkeit zu sorgen? Würde Mut an dieser Stelle überhaupt etwas zu etwas führen? Jedenfalls muss März sicherlich so kritisch erscheinen, sonst könnte sich der Leser keineswegs mit ihm identifizieren. bei der Aufklärung seines neuen Falls, der ein hochrangiges Parteimitglied betrifft, zeigt er allerdings wie mutig er sein kann und dass er bereit ist, seinen Beruf und auch sein Leben zu riskieren, um die Wahrheit hinter dem Tod dieses Mannes aufzuklären. Er macht sich mächtige Feinde und hat nur wenige Freunde, denen er trauen kann. Eine von ihnen ist eine amerikanische Reporterin, die einzige, die in diesem Buch einen Außenblick auf Deutschland bietet. Gemeinsam ermitteln sie und decken Unglaubliches auf.   Das Buch ist wirklich schockierend, spannend und obwohl das Ende vorher zu sehen ist, verschlägt es einem dennoch den Atem.

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  • Was wäre gewesen wenn

    Vaterland
    andreasmk

    andreasmk

    Deutschland 1964: Ein Toter wird an einem verregneten Tag am Ufer des Havelsees in Berlin gefunden. Der Kriminalbeamte Xaver März wird beauftragt den Fall zu untersuchen. Auf den ersten Blick erscheint Robert Harris' Roman Vaterland ein gewöhnlicher Krimi zu sein. Doch ziemlich schnell wird dem Leser bewusst, dass die Handlung dieses Romans in einem so vollkommen anderen Berlin angesiedelt ist, das man es kaum wiedererkennt. Erschreckend glaubwürdig beschwört Harris ein nationalsozialistisches Deutschland herauf, das über ganz Europa herrscht und der Feier zu Adolf Hitlers 75. Geburtstag entgegenfiebert. In diesem Umfeld lässt der Autor seinen Kriminalbeamten März die Hintergründe eines Mordfalles ermitteln, hinter dem mehr zu stecken scheint als auf den ersten Blick erkennbar ist. Vaterland ist einer der bedeutensten Romane aus dem Bereich der alternativen Geschichte bzw. alternativen Realität. Harris' Gedankenspiel ist mit Sicherheit keine leichte Kost, liest sich dafür aber erstaunlich spannend und kann bis zum Ende überraschen.

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    • 3
  • Was wäre wenn....

    Vaterland
    laughing_buddha

    laughing_buddha

    27. December 2013 um 08:16

    man in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg gelebt hätte - und wir hätten den Krieg gewonnen? Vielleicht hätte Robert F. mal in Berlin vorbeigeschaut, nachdem sein Vater Joseph doch schon so viel Verständnis für unsere Judenpolitik hatte. Das Buch ist und liest sich wie ein Krimi, der Lesegenuß entsteht jedoch durch die wohldosierte, und dadurch "realistische", Phantasie des Autors und schließlich einem fast schon zu sehr gezirkelten Höhepunkt am Schluss. Dennoch: Sich so verschlingen zu lassen, muss mit 5 Sternen in meinem persönlichen Ranking ausgezeichnet werden.

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  • Vaterland von Robert Harris

    Vaterland
    Angel10

    Angel10

    16. July 2013 um 16:00

    Ein sehr intensives Buch, keine leichte Kost.

  • Leserunde zu "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus

    Zwei lange Unterhosen der Marke Hering
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    »Ich hab doch meine Freiheit, und Freiheit ist so viel wert. Das Wort ist klein, aber der Inhalt ist riesig.« Emma ließ sich mit 22 Jahren auf der Suche nach ihrer blinden Mutter freiwillig ins Konzentrationslager Theresienstadt und später nach Auschwitz deportieren und wäre ihrer Mutter auch auf dem Weg in die Gaskammer nicht von der Seite gewichen, hätten nicht die Nazis selbst sie aufgehalten. Der argentinische Autor Ariel Magnus will diese Frau, seine Oma, näher kennenlernen und beginnt, ihr Fragen zu ihrer Vergangenheit zu stellen. Entstanden ist ein überaus humorvolles und unkonventionelles Porträt einer Holocaust-Überlebenden, die seit 50 Jahren in Brasilien lebt und die in ihrer Authentizität mit allen Klischees bricht, die ohne Bitterkeit oder Selbstmitleid zeigt, wie vielschichtig das Leben ist, auch in den dunkelsten Zeiten. Ariel Magnus und seine temperamentvolle Großmutter reisen dabei zwischen Deutschland, Brasilien und Argentinien hin und her, sie streiten, provozieren, überraschen, und so entfaltet sich vor dem Leser ein Kaleidoskop von unpathetischer Menschlichkeit, familiärer Wärme und pragmatischen Lebensentscheidungen. (Leseprobe zum Download) Mir wurde der Roman "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus bereits vor einigen Monaten vom Verlag Kiepenheuer & Witsch zum Probelesen gegeben und ich war von der ersten Seite an begeistert. Selten habe ich so einen unterhaltsamen und leichten Bericht über die damalige Zeit gelesen, der trotzdem unheimlich berührend ist. Es gibt so wahnsinnig viel Lektüre und Filme über das Thema, weswegen wir oft leider schon abgestumpft sind und uns kaum mehr ein Bericht von damals die tatsächlichen Eindrücke zu vermitteln mag. Aber Ariel Magnus berichtet so normal vom Zusammensein und den Berichten seiner intelligenten und lustigen Großmutter, dass man sogleich Seite an Seite reiht und kaum mehr aufzuhören vermag diese Frau zu bewundern und ihren Lebensweg weiterzuverfolgen. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch mit meiner Begeisterung über diesen kleinen Literaturschatz anstecken kann! Weitere Informationen zu Buch und Autor gibt es auf der Verlagswebsite.  Zusammen mit Kiepenheuer & Witsch suchen wir 25 Testleser für "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering". Hast Du Lust mit uns das Buch zu lesen, darüber zu diskutieren und im Anschluss eine Rezension dazu zu schreiben? Hinterlasst einfach bis zum 12. September 2012 einen Kommentar, warum Euch gerade dieser Roman interessieren würde. Ich freue mich auf Eure Beiträge und die darauffolgende Diskussion! Selbstverständlich ist auch jeder, der das Buch in der kommenden Woche nicht gewinnt, herzlich einzuladen mit dabei zu sein und uns beim Lesen und dem Austausch zu begleiten! Ariel Magnus, geboren 1975 in Buenos Aires. Studium in Deutschland, schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika, die taz in Berlin und Spiegel Online und lebt heute als Autor und literarischer Übersetzer in Buenos Aires. Er hat bislang neun Bücher veröffentlicht. 2007 wurde er für seinen Roman »Ein Chinese auf dem Fahrrad« mit dem internationalen Literaturpreis Premio La otra Orilla ausgezeichnet. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und wurde ein internationaler Bestseller. "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" ist sein zweiter Roman, der auf Deutsch erscheint.

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  • Rezension zu "Vaterland" von Robert Harris

    Vaterland
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    14. September 2012 um 12:48

    Hitler hat den Krieg gewonnen und ist im Jahre 1964, in dem dieser Roman spielt, noch immer an Macht. Das ist das Ausgangsszenario für Robert Harris Roman "Vaterland". Klingt doch eigentlich nach einem vielversprechenden Gedankenexperiment. Leider waren aber meine Erwartungen an das Buch völlig falsch. Ich dachte, dass ich in dem Buch wirklich erfahre wie die Welt heute bzw. 1964 nach einem Sieg Hitlers ausgehen hätte. Wie würden die Menschen leben? Wie hätte sich die Gesellschaft seit 1945 weiterentwickelt? Ja vielleicht sogar, welche möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen hätte ein Sieg gehabt? Wäre die USA eine ähnlich starke Wirtschaftsmacht wie sie heute ist? Viele Fragen die leider nicht ansatzweise beantwortet worden sind. Hier hätte es sich definitiv gelohnt, nicht nur den Klappentext zu lesen sondern auch mal kurz in das Buch hineinzuschmökern. Die eigentliche Haupthandlung des Romands ist eine komplexe, aber durchaus interessante, Kriminalgeschichte. In einem See wird eine Leiche entdeckt. Der Sturmbandführer Xavier März beginnt zu ermitteln und merkt schon bald, dass es sich hier um einen mysteriösen Fall handelt, der weiten in den zweiten Weltkrieg zurückreicht Viele Dinge die wir heuten wissen, wurden durch den Sieg der Nazis nie bekannt. Und so sind auch nur Gerüchte über KZs bis zur Bevölkerung durchgesickert. Vor dem Hintergrund dieser Ahnungslosigkeit, wird Xavier im Laufe der Ermittlungen immer schockierter über die Gräueltaten die im Großdeutschen Reich geschehen sind. Die Kriminalgeschichte an sich, ist super spannend geschrieben. Es gibt viele verflochtene Schicksal, die im Laufe der Geschichte aufgeklärt werden und dem Leser immer wieder dazu bringen sofort noch ein Kapitel zu lesen. Fazit: Ein spannender Kriminalroman, bei dem man nach dem Lesen froh ist das alles so gekommen ist wie es ist. Da man sich aber im nur im Kreise von Sturmbandführer und sonstigen hohen Persönlichkeiten des Großdeutschen Reiches bewegt, erfährt man leider nicht wirklich wie das Leben für den "normalen" Bürger aussehen würde.

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  • Rezension zu "Vaterland" von Robert Harris

    Vaterland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. March 2012 um 17:36

    Der zweite Weltkrieg ist vorbei. Hitler hat sein Ziel erreicht. Er hat gewonnen! Jetzt beherrscht die NSDAP ganz Europa. Die Europäische Union existiert nicht, das Deutsche Reich ist die Union. Deutschland erstreckt sich von nun an vom Rhein bis zum Ural. Wie war das möglich? Die Nazis waren etwas schneller mit der Entwicklung der Atombombe als die USA, zugleich standen die ersten Interkontinentalraketen (die V3) zur Verfügung. Hitler ließ einen Warnschuss ab, der direkt über dem Capitol in Washington zur Explosion kam und somit den zweiten Weltkrieg beendete. Die Jahre vergehen und Deutschland wird zu einem Überwachungsstaat indem alles gelenkt und gesteuert wird, selbst die Gedanken der Bevölkerung. Bei der genaueren Betrachtung lässt es China wie ein Hort der Freiheit erscheinen. Es herrscht der Kalte Krieg zwischen den USA und dem Dritten Reich. Im Jahre 1964 sollen die endlosen Scharmützel ein Ende finden und eine neue Außenpolitik verankert werden. Zum 75. Geburtstag von Adolf Hitler wird der Präsident John F. Kennedy in Berlin erwartet. Kurz vor dem Eintreffen des Präsidenten wird ein hochrangiges Parteimitglied ermordet aufgefunden. Kripo-Sturmbannführer März ermittelt zusammen mit dem zugereisten deutschstämmigen amerikanischen Journalisten Maguire. Die Welt hat nie etwas über den Holocaust erfahren und beide kommen bei den Ermittlungen der Wahrheit immer näher. Doch diese Wahrheit wird mit allen Mitteln im Verborgenen gehalten. Der Roman von Robert Harris ist sein Debütwerk und erschien bereits 1992, hier erschuf er eine Alternative Zukunft. Alles ist erfunden, doch alles wirkt erschreckend stimmig. Verzweifelt sucht man nach Fehlern, doch man findet sie nicht. Nach und Nach wird man immer tiefer in den Bann gezogen, man weiß einfach nicht mehr was man denken soll als Deutscher Staatsbürger. Faszination und Ekel gehen dort Hand in Hand. Es ist ein atemberaubender Thriller und Krimi. Ich wollte es beiseite legen, weil ich es nicht weiter lesen wollte, weil mir diese Vorstellung dieser möglichen Zukunft zuwider war. Doch Seite für Seite habe ich mich durchgefressen. Harris schafft es seinen Leser in diese düstere Welt zu binden. Man muss einfach wissen wie es weiter geht. Diesen Roman kann ich allen Lesern empfehlen die den kalten Schauer mögen. Dieses Buch empfand ich wie ein Hitchcock Film. Es ist nicht das was gesagt wird, sondern all das was verschwiegen wird das einem die Nackenhaare sträuben lässt. Ein schauriges Lesevergüngen ! Euer Ecki

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  • Rezension zu "Vaterland" von Robert Harris

    Vaterland
    Prinz Kaltblut

    Prinz Kaltblut

    20. February 2012 um 23:59

    Ich habe das Hörbuch gerade beendet und finde mich am PC wieder, Namen und Zitate recherchierend.Der Autor verwendet viel authentisches Material und beschreibt eine Geschichte, die irgendwann 1942 von der tatsächlichen Zeitlinie abgebogen ist. Erst mal soviel: Die Geschichte ist eigentlich ein Krimi nach bekanntem Strickmuster. ABER: Es ist schon erstaunlich, wie ich mich dabei ertappte, zwischen der Handlung nach Hintergrundinformationen zu lechzen. Das Berlin, das Harris beschreibt, mit einer wuchtigen Speer-Architektur, alles größer, monumentaler, gewaltiger als im Ausland (z.B. ein Triumphbogen von 117m Höhe, auf dessen Grundfläche der Arc de Triomphe in Paris 7mal passt...). und eine Deutschlandhalle, die so groß ist, das sie ihr eigenes Klima erzeugt und nur von einem Punkt Berlins nicht zu sehen ist, nämlich in ihr selbst. Kirchen zerstört oder mit Brettern zugenagelt. Allein die Vorstellung dieser Architektur erzeugt Erleichterung darüber, dass es anders gekommen ist. Und da hab ich noch nicht mal die Verhältnisse erwähnt. Alle Polizisten in SS-Uniformen, Gestapo in BMW 1800 und Denunzianten überall, eben Nazideutschland. Ein Josef Goebbels, der sich des Mediums des Fernsehens bedienen kann. Hitler als 75jähriger. Harris lässt das Ganze erschreckend nahe in die jüngere Vergangenheit rücken. Wenn man bedenkt, was 40 Jahre DDR-Ideologie in vielen Köpfen anrichteten, ist es einfach nur haarsträubend, sich vorzustellen, 30 Jahre Nationalsozialismus zu erleben. Allein für diesen subtilen Grusel gibts von mir 5 Sterne

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