Robert Harrison Gärten

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Inhaltsangabe zu „Gärten“ von Robert Harrison

Schon in der Bibel finden sich Adam und Eva in einem Garten wieder. Philosophen, Mönchen und Zen-Meistern dient er als Rückzugsort. Im Garten findet der Mensch zu sich selbst. In einer faszinierenden Reise durch die Kulturgeschichte führt uns Robert Harrison durch Gärten aus allen Epochen und Kulturen, um sie als unmittelbaren Ausdruck der menschlichen Natur zu lesen. In seinem wunderbaren Buch untersucht er, wie der Mensch die Natur nach seinen Idealen verändert, und greift damit, leicht und doch bezwingend, eine große Frage der Philosophie und der Ideengeschichte auf: die nach dem Wesen des Menschen.

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  • Rezension zu "Gärten" von Robert Harrison

    Gärten

    Clari

    16. May 2010 um 11:24

    Natur und Mensch,--eine Studie über Zusammengehörigkeit. Wer meint, in diesem Buch ginge es dem Titel nach um die idyllische Darstellung von Gärten und ihrer Bedeutung für den Menschen, der muss sich eines Besseren belehren lassen. Zwar geht es um den Garten in seiner Bedeutung für den Menschen, doch handelt es sich um eine hoch philosophische Abhandlung, die das Verhältnis zwischen Mensch und Natur zum Inhalt hat. Der Autor bezieht sich auf Homer, Odysseus und Adam und Eva, um zu erläutern, in welchem Zusammenhang die Schönheit der Natur den Menschen mit der Vertreibung aus dem Paradies erst zu dem gemacht hat, der er heute ist. D.h. nicht die ewige Schönheit und Unvergänglichkeit bedeutet des Menschen Glück, sondern erst das Bewusstsein für Geburt, Sterben und Tod lehrt uns die wahre Bedeutung der Schönheit des Augenblicks. In einer bestrickenden Sprache mit tiefschürfenden Überlegungen zur Mythologie vergangener Epochen bringt uns der Autor Robert Harrison zum Grundgedanken seines Themas : welche Bedeutung hat die Natur für das Befinden des Menschen? Er jongliert bei seinen Thesen zwischen so epochalen Werken wie der Bibel, den Gartengeschichten Boccaccios oder Voltaires „Candide“ bis hin zu Karel Capeks „Das Jahr des Gärtners“. In Kapiteln mit Überschriften wie „ Eva“, „Sorge“ oder „Der menschliche Gärtner“ handelt der Autor Beziehungen zwischen Mensch und Natur ab, wobei er sich poetischer Gedichte und Kurzgeschichten mit dem Bezug zu Gärten bedient. In seinen abwechslungsreichen Ausführungen zeigt er unterschiedliche Aspekte der menschlichen Natur auf. Blicke und Stimmungen in Gärten unterliegen dem Wandel des Tages - und Nachtlichts, der Jahreszeiten mit ihren Stürmen, Regentagen und ruhigen Augenblicken der Beschaulichkeit und nicht zuletzt der jeweiligen Zeitgeschichte. Dino Campanas Gedicht „ Herbstgarten“ bietet einen surrealistischen Einblick in die Verbindung von Natur, Einbildung und himmlischer Stimmung. Zit.:“ Und aus dem Hintergrund steigt Stille wie ein zarter und großartiger Chor....“ und ...“ In herbem schwachen Lorbeerduft, inmitten der unsterblichen Statuen im Sonnenuntergang, erscheint sie mir, gegenwärtig“. Es handelt sich um einen Garten, der vermutlich am Fluss Arno zu finden ist. Fürstliche, republikanische und klösterliche Gärten werden in ihrer jeweiligen Bestimmung erklärt. Der Autor führt uns mit berückendem Wissen und reichhaltigen Kenntnissen durch das Land der Poesie und der Lyrik, der Dichter und Denker. Er öffnet den Blick auf eine Weise, mit der man erst begreifen lernt, wie wunderbar Gärten mit ihren Strukturen und Charaktermerkmalen den Menschen in seiner jeweiligen Zeit und am bestimmten Ort widerspiegeln. Robert Harrison hat ein Werk der Kunst - und Kulturgeschichte geschaffen, in dem die Philosophie, die Malerei und die erzählten Geschichten als Quell unserer Kultur ausgemacht werden. In einem Nachtrag erläutert der Autor mit wissenschaftlichen Anmerkungen die Begründungen zur Entstehungsgeschichte seines Buches. Ein Literaturverzeichnis ermöglicht weiterführende Studien. In Ergänzung zu diesem Buch darf an die Ausstellung „ Gärten ----Ordnung---- Inspiration—Glück “ erinnert werden, die 2006 im Städel Museum in Frankfurt / M gezeigt wurde. Der Katalog zur Ausstellung ist im Buchhandel erhältlich

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