Robert Hoffmann Die unbeschriebene Welt

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Inhaltsangabe zu „Die unbeschriebene Welt“ von Robert Hoffmann

Was wir für die Natur des Menschen halten, ist oft nur ein Spiegel der Gesellschaft. Aber was, wenn jemand diesen Spiegel zerbrechen würde und mit ihm all unsere bisherigen Anschauungen und Wertvorstellungen? Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind. Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten. Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt. Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt.

gut durchdachte düstere Zukunftsvision, die trotzdem eine Perspektive aufzeigt

— gusaca
gusaca

Eine faszinierende Welt die philosophische Ansätze und Endzeit-Stimmung vereint, spannend und eindrucksvoll umgesetzt.

— louella2209
louella2209

Eine fantasiereiche Welt, in der man gerne leben würde. Fabelhaft!

— Minibutz
Minibutz

Interessante Grundidee, aber leider mangelhafte Umsetzung und ein Roman-Sachbuch-Mix (inkl. Belehrung), der mir absolut nicht zusagt (**)

— Insider2199
Insider2199

Interessant vom Anfang bis zum Ende.

— Seelenbrecher
Seelenbrecher

Science-Fiction und Gesellschaftsphilosophie auf moralischer Ebene - genial

— Aramara
Aramara

Interessante Geschichte, die zum Nachdenken anregt, leider aber meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen hat.

— JulieMalie
JulieMalie

Ein ungewöhliches Buch, welches zum Nachdenken anregt

— engel-07
engel-07

Wunderbare Welt... hier möchte ich leben

— dieschmitt
dieschmitt

Fazinierendes Buch ,jedoch nichts für zwischendurch. Paul ist ebenfalls einer toller Charakter

— Kallisto92
Kallisto92

Stöbern in Science-Fiction

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Tolles Buch, sehr spannend!

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    Die unbeschriebene Welt
    gusaca

    gusaca

    13. May 2017 um 22:23

    Paul erwacht ohne Erinnerung in einer ihm unbekannten Welt.Die dort lebenden Menschen haben alle keine Erinnerung mehr an ihr früheres Leben.Es hat sich eine funktionierende GEsellschaftsform entwickelt, die auf Freundschaft und VErtrauen basiert.Paul lebt sich langsam ein und freundet sich vor allem mit MAria an.Paul hinterfragt alles und entdeckt dabei Parallelwelten , die sich vollkommen anders entwickelt haben.Als er seine Erinnerung wiederfindet, droht die ZErstörung der neuen Weltordnung.  Kann dies verhindert werden?Der Autor entwickelt hier eine ganz neue Zukunftsvision , die zunächst ohne BEzug zu unserer Welt erscheint.Erst mit der ZEit werden die Zusammenhänge klarer und erschrecken den LEser zunächst.Ohne Erinnerung an die alten Wertesysteme und Erfahrungen sind ganz neue PErspektiven und Entwicklungen möglich.Negative Erfahrungen führen zu Egoismus und ZErstören unbelastet entstandene Errungenschaften.Ein gemeinsamer Neuanfang scheint nur ohne Erinnerung möglich.Ein interessanter Ansatz der spannend , komplex und tiefgründig umgesetzt wurde.Die Entwicklung der Charaktere ist sehr gut gelungen und das Ende gibt dem Ganzen noch eine positve Wendung, die den Leser noch zusätzlich zum Nachdenken anregt.

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  • Leserunde zu "Die unbeschriebene Welt" von Robert Hoffmann

    Die unbeschriebene Welt
    RawQ

    RawQ

    Aus gegebenen Anlass zum Druckbuch Release von »Die unbeschriebene Welt« habe ich mich zu einer Leserunde entschlossen, bei der es 10 Bücher zu Gewinnen gibt. Bewerbt euch bis zum 7. April. In was für einer Gesellschaft möchtest du leben? Was wir für die Natur des Menschen halten, ist oft nur ein Spiegel der Gesellschaft. Aber was, wenn jemand diesen Spiegel zerbrechen würde und mit ihm all unsere bisherigen Anschauungen und Wertvorstellungen?Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind.Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten.Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt.Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt. Für wen ist der Roman? Für alle, die hinterfragen, ob das Streben nach Geld und Macht wirklich auf die menschliche Natur zurückzuführen sei. Für alle, die einfach spannende, gesellschaftskritische Geschichten mit einem Touch SciFi mögen. Für alle, die über eine ungewöhnliche Liebe mit lebendigen Charakteren erfahren wollen. Für alle, die philosophisch interessiert sind.Internet: www.die-unbeschriebene-welt.de Zur Leserunde Unter allen Bewerbungen (ein einfacher Kommentar unter der Rubrik »Bewerbungen« genügt) werden 10 Druckbücher von»Die unbeschriebene Welt« ausgelost. Alle übrigen Bewerberinnen und Bewerber erhalten auf Wunsch den Roman als eBook (ePub oder Kindle).Ausgelost wird am 7. April.

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  • Traumwelt mit viel Fantasie

    Die unbeschriebene Welt
    Minibutz

    Minibutz

    28. April 2017 um 11:24

    Paul wacht in der Nähe eines Wasserfalls auf, jedoch ohne Erinnerung. Nachdem der hifsbereite Paul auf Will trifft, wird er langsam in die Siedlung "Memoria" eingeführt. Er bekommt einen Einblick in eine Welt, wo jeder, wie er, ohne Erinnerung in dieser Welt aufgewacht sind. Jetzt lernt er Maria kennen, die ihm langsam die wundervolle Technik Memorias vorführt. Diese Technik ist faszinierend und mysteriös zugleich, da die Memorianer sie zwar begrenzt zu bedienen wissen, jedoch deren Herkunft nicht kennen. Paul und Maria kommen sich näher, jedoch kommt Paul mit dem Erinnerungsverlust nicht klar, was ihm anfangs Probleme schafft, obwohl es ihm eigentlich in Memoria an Nichts fehlt. Langsam kommen den Memorianern die Erinnerungen zurück, und die Menschen wirken immer unzufriedener, da sie in alte und gewohnte Verhaltensmuster zurückfallen. Der neugierige Paul gibt jedoch nicht auf, und entdeckt Faszinierendes und Spannendes zugleich. Er hat die Courage, in dem bestehenden Angst-Chaos nicht aufzugeben. Paul gibt den Menschen, und sich selbst, die Möglichkeit in einer neuen unbeschriebenen Welt zu leben.                                                   *** Robert Hoffmann hat es mit dieser Geschichte geschafft mich von Anfang an bis zum Ende hin richtig zu begeistern. Die detailreichen und fabelhaften Beschreibungen, finde ich persönlich richtig eindrucksvoll, und gaben mir das Gefühl Teil dieser Geschichte zu sein. Eine gewisse Spannung gibt es eigentlich von Anfang bis Ende dieser Geschichte, was ich sehr begrüße. Ein fantasiereiches Happy-End, mit jedoch viel Raum für offene Fragen. Es wird einem somit erlaubt, nach Ende der Geschichte, einfach weiter zu träumen. Fabelhaft!

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  • Eine neue Welt

    Die unbeschriebene Welt
    Julia_Burgardt

    Julia_Burgardt

    27. April 2017 um 21:54

    Robert Hoffmann hat eine neue Welt erschaffen. Eine Welt, die man zuvor nur aus Videospielen kennt. Es existiert eine Gemeinschaft, die das Gegenteil der realen Welt ist und das macht diese Geschichte so anziehend. Anfangs war ich total begeistert von dem Buch. Gerade, weil es mich so sehr an Videospiele (oder auch ein wenig an Maze Runner) erinnert. Auch die Charaktere sind sympatisch, obwohl ich nicht ganz verstehe, wie diese Liebesgeschichte da rein passt. Sie kommt mir doch sehr erzwungen vor. Meiner Meinung nach, wäre der Roman auch ohne ausgekommen.Ab ca. der Häfte des Buches hat mein Interesse nachgelassen. Genau dort, wo die Geschichte ihren Wendepunkt findet. Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Ich finde die Idee eigentlich super, aber dieser "Oh mein Gott, das passiert jetzt gerade nicht wirklich"-Effekt, wurde bei mir leider nicht ausgelöst.Mein Fazit: Ein gutes Buch, dass man mal zwischendurch lesen kann. Hin und wieder zieht es sich ein wenig, aber im Großen und Ganzen ist sehr leicht und flüssig zu lesen.

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  • Interessante Grundidee, aber leider mangelhafte Umsetzung!

    Die unbeschriebene Welt
    Insider2199

    Insider2199

    26. April 2017 um 19:30

    Interessante Grundidee, aber leider mangelhafte Umsetzung! Der 1969 in Berlin geborene Autor studierte Informatik und arbeitete einige Jahre als Programmierer in der Videogame-Branche, bevor er als Schriftsteller tätig wurde. Der vorliegende Science-Fiction-Roman ist sein Debüt. Zum Inhalt: Paul wacht ohne Erinnerung in der Siedlung „Memoria“ auf, wo er Maria kennenlernt und sich in sie verliebt. Während sich die anderen Bewohner mit ihrem Schicksal abgefunden haben, kann Paul nicht aufhören, all den Fragen nachzugehen, die ihn beschäftigen. So entdeckt er Memorias dunkles Geheimnis, und kurz darauf kehren alle Erinnerungen wieder, die auf eigentümliche Weise das zukünftige Leben auf Memoria gefährden... Meine Meinung: Auf einen kurzen Nenner gebracht, lautet mein Urteil: Interessante Grundidee, aber leider mangelhafte Umsetzung. Positiv also fand ich die Tatsache, dass der Autor den Leser hier mit einer völlig neuen Welt in Berührung bringt, einer sogenannten „freien Gesellschaft“, in der das monetäre System keine Bedeutung hat, d.h. es werden keine Dienstleistungen bzw. Waren gekauft oder verkauft, es geht somit nicht um den Profit des Einzelnen, sondern um seine Bedürfnisse: jeder übt die Tätigkeit aus, die seinen Fähigkeiten am besten entspricht, bringt sich damit in die Gemeinschaft ein und entnimmt aus dem „Lager“, das, was er zum Leben benötigt. Eine „heile“ Welt, in der sicher Viele gerne leben würden – schade nur, dass der Autor diese Thematik nicht ein wenig genauer unter die Lupe nimmt: z.B. könnte man fragen, was mit den Menschen passiert, die nicht bereit sind, ihren Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten (die also mehr nehmen als geben) oder diejenigen, die gerne mehr als andere besitzen wollen (rein aus Wettbewerbsaspekten), solche Menschentypen soll es ja auch geben. Mit anderen Worten: das Leben in Memoria ist für einen Roman viel zu perfekt, etwas mehr Konflikte hätten dem Buch gut getan. Übrigens der Name der Stadt (abgeleitet von „Memory“ = Erinnerung) ist meines Erachtens etwas fantasielos, das wäre so als würde man einen Hund, der nur drei Beine hat „Footless“ nennen (grins). Teilweise liest sich der Plot wie eine lose Aneinanderreihung von Ereignissen, mal mehr und mal weniger spannend, und ein durchgehender roter Faden oder gar eine durchdachte Dramaturgie ist leider eher Mangelware. Vor allem dem Anfang fehlt der „Hook“ (engl.: Haken), der den Leser (den „Fisch“) wie an einer Angelschnur ins Geschehen zieht. Es hätte sich z.B. angeboten, eine der Schluss-Szenen als Prolog vorwegzunehmen, um eine Grundspannung zu schaffen und den Leser mit Fragen beschäftigt zu halten. Hinzu kommen eine oberflächliche Figurenzeichnung (man kann den Held nicht wirklich greifen und die Figuren sind fast austauschbar) und ausschweifende Kapitel, die nichts zur Sache beitragen, wie z.B. eine ausführliche Beschreibung einer Theater-Aufführung sowie längere Passagen aus einem „fiktiven“ (?) Buch. Was mich zu meinem nächsten Kritikpunkt bringt, der mich am meisten gestört hat, nämlich der „erhobene Zeigefinger“ des Autors. Gerade die o.g. Buch-Passagen wandeln den fiktiven Sci-Fi-Roman in eine Art Philosophie-Sachbuch und ich fühlte mich unangenehm belehrt, was ich bei Romanen überhaupt nicht mag. Ich habe nichts dagegen, wenn Roman-Plots eine subtile Botschaft enthalten, die zum Nachdenken anregen, aber hpts. sollten sie unterhalten und nicht belehren, dafür sind wie gesagt Sachbücher da. Sprachlich ist der Roman auf Unterhaltungsniveau, was mich nicht stört – die vielen Rechtschreibfehler allerdings schon. Da hätte sich ein aufwendigeres Lektorat sicher ausgezahlt. Auch dem Cover sieht man etwas den Selfpublisher-Status an – das erlaube ich mir jetzt als Grafik Designer einfach mal so festzuhalten. Ich habe grundsätzlich nichts gegen SP, sonst hätte ich mich sicher nicht für diese Leserunde bei LB beworben, ich finde es einfach nur schade, dass sich Befürchtungen im Vorfeld leider meist bewahrheiten. Fazit: Interessante Grundidee, aber leider mangelhafte Umsetzung! Wegen eindeutiger handwerklicher Mängel (mangelnde Spannung und Konflikte, oberflächliche Figurenzeichnung, Ausschweifungen, „erhobener Zeigefinger“) hätte ich sicher nicht mehr als 1 Stern vergeben, aber die Auflösung hat mich doch positiv überrascht. Fraglich ist nur, ob ich ohne Leserunde bis zum Schluss durchgehalten hätte. Eher nicht. Schade! Potenzial verschenkt. Somit kann ich leider insg. nur 2 Sterne vergeben, sorry. Leseempfehlung: nur für Genre-Fans mit nicht allzu hohen Erwartungen, die einen Roman-Sachbuch-Mix mögen.

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  • Ohne Erinnerung in einer neuen Welt

    Die unbeschriebene Welt
    Seelenbrecher

    Seelenbrecher

    23. April 2017 um 17:21

    Paul erwacht ohne jede Erinnerung an einem Ort, den er nicht kennt. Er sieht einen Wasserfall und erforscht weiter die Gegend. Ein wenig später rettet er Will und er zeigt ihm eine Siedlung: Memoria. Hier trifft er auf Leute, denen es genauso erging wie ihm. In Memoria stört es aber niemanden, dass alle unter Gedächtnisverlust leiden, schließlich geht es ja allen gut und sie haben alles, was sie benötigen: Der Brunnen zum Beispiel ist in der Lage, Häuser aus der Erde empor steigen zu lassen, die Schmiede wandelt Rohstoffe um und da gibt es noch das Bona Fama. Doch Paul möchte sich nicht so recht damit zufriedengeben, dass er sich an so Vieles nicht er erinnern kann und so geht er auf die Suche nach Antworten.Als er später seine Erinnerungen komplett wiedererlangt, kehren auch alte Verhaltensmuster zurück und die Menschen verändern sich.Aber was bedeutet das für die Siedlung? Was bedeutet es für die unbeschriebene Welt?Diese Utopie hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Menschen, deren Züge und Verhaltensweisen sind sehr glaubwürdig. Man fühlt mit ihnen mit und denkt darüber nach, wie man selbst entschieden bzw. gehandelt hätte. Ich zum Beispiel hätte mich auch nicht so einfach mit einem Gedächtnisverlust zufrieden gegen, auch wenn es mir trotzdem gut geht. Die Message hinter dem Buch gefällt mir sehr. Genauso hoch möchte ich es dem Autor anrechnen, dass die Geschichte komplett rund ist. Die Details, wie zum Beispiel die verschiedenen Symbole, verdeutlichen dies und zeigen die Liebe dazu auf. 

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  • Sich selbst tragende Gesellschaften - utopisch oder möglich?

    Die unbeschriebene Welt
    fasersprosse

    fasersprosse

    23. April 2017 um 14:42

    Paul erwacht und stellt fest, dass er sich in einer ihm unbekannten Umgebung befindet und alle seine Erinnerungen ausgelöscht sind. Er kann sich nur noch an seinen Namen erinnern, aber keine Verknüpfung herstellen.Er findet einen Ort namens Memoria. Die Bewohner, denen ebenfalls die Erinnerung an ihr früheres Leben fehlt, haben sich eine freie Gesellschaft erschaffen, ohne Leistungsvorgaben und ohne Autoritäten. Eine tragende Gemeinschaft, in der jeder versorgt ist und jeder seines, je nach Möglichkeiten und Passion, dazu tun kann.Als die Erinnerungen zurückkommen, kehren auch die früher konditionierten Macht- Konkurrenz- und Besitzbestrebungen zurück. Kann dieser Mechanismus nun die Oberhand gewinnen? Kann es doch eine neue Welt geben? Wo befindet sich eigentlich Memoria? Gibt es noch andere Menschen außerhalb der Stadt? Diese Fragen werden alle beantwortet. Es wird abenteuerlich, spannend und die Phänomene klären sich nach und nach auf. Viele philosophische Betrachtungen sind in die Geschichte eingewebt. Meine Auseinandersetzung mit dem Buch war das wechseln von einer utopischen Geschichte zu den philosophischen Inhalten. Das hat bewirkt, dass mein Eintauchen in die Geschichte mehrfach unterbrochen wurde. Beide Ansätze fand ich außergewöhnlich und gut, eine Fokussierung auf eines dieser Kernthemen hätte mir mehr zugesagt.Die Story konnte ich mir in meiner Phantasie gut vorstellen. Teilweise war mir die Beschreibung der Landschaften etwas zu langatmig.Auf jeden Fall hat mich das Buch angeregt, über unsere Gesellschaftsformen und deren Auswüchse nachzudenken.

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  • Science-Fiction und Gesellschaftsphilosophie auf moralischer Ebene

    Die unbeschriebene Welt
    Aramara

    Aramara

    21. April 2017 um 19:30

    Paul wacht auf in einer neuen Welt, ohne Erinnerungen. Was ist passiert? Wer ist er?Er trifft auf Will, einem Bürger aus dem nahen Dorf Memoria, in welchem er seine neue Heimat finden wird. Alle Bürger in Memoria haben ihre Erinnerung an das vorher Geschehene verloren.Sie leben in einer freien Gesellschaft - friedlich miteinander und Jeder bringt das ein, was er leisten kann. Keine Währung, keine Konkurrenz, kein Kampf. Doch Paul erlangt seine Erinnerungen plötzlich zurück und nichts ist mehr wie zuvor. Alte Werte, Gewohnheiten und Zweifel sowie Misstrauen kommen zurück an die Oberfläche.Robert Hoffmann hat mit diesem Roman etwas geschaffen, dass zum Nachdenken anregt: Über unsere Wertvorstellungen, unsere Moralvorstellungen und unserer Vorstellungen über die freie Gesellschaft oder die Gesellschaft überhaupt.Von Geburt an werden wir in dieser Gesellschaft großgezogen und zu einem produktiven, wettbewerbseifrigen Teil dieser erzogen.So enstehen entschuldigende Aussagen wie "Das ist eben der Mensch" - "Das ist die Natur des Menschen". Doch was, wenn dem nicht so ist? Wenn das nur das Resultat dessen ist, was die Gesellschaft mit ihrem Konkurrenzdenken aus uns macht?Dieser Frage wird hier auf den Grund gegangen, sie wird auseinandergenommen, Stück für Stück.Trotz der philosophischen Ebene bleibt die Sprache stets gut verständlich, der Autor weiß, wie er das, was er sagen möchte, mit den richtigen Worten auf den Punkt zu bringen.So wird auch die Geschichte, die er baut, nicht langweilig oder langatmig, sondern bleibt immer spannend.Jedoch hat mich der Klappentext erst eine völlig andere Richtung der Geschichte erahnen lassen, somit möchte ich sagen, dass das Buch eine klare Leseempfehlung für Science-Fiction Fans ist! Für Leser, die mit diesem Genre, aber eher weniger anfangen können, ist es vielleicht eher nichts.Die Worte, die der Autor hier findet, um unsere so verrückte und komplizierte Welt zu beschreiben sind atemberaubend. Man hat urplötzlich das Gefühl, dass alles so einfach scheint, weil es in wenige Worte perfekt zusammengefasst ist. Der Roman wird noch lange einen Nachklang haben und mich lange verfolgen. Viele Stellen werde ich mir häufiger zur Hand nehmen, denn sie strahlen schlicht eine Art Weisheit aus, um die Welt ein Stück besser zu verstehen.

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  • Memoria regt die Fantasie an und lädt zum Nachdenken ein, leider mit einigen Schwächen

    Die unbeschriebene Welt
    JulieMalie

    JulieMalie

    21. April 2017 um 17:27

    "Die unbeschriebene Welt" von Robert Hoffmann ist eine außergewöhnliche Geschichte, die dem Leser einen neuen Blick auf die Welt und Gesellschaft, in der wir Leben, gibt. Der Protagonist Paul wacht ohne Erinnerungen in Memoria auf. Alle Bewohner der Stadt haben, ebenso wie Paul ihre Erinnerungen verloren. Doch das scheint die Lebensqualität der Menschen keineswegs zu beeinflussen. Im Gegenteil: jeder folgt seinen Interessen und fördert somit die Harmonie in der Gemeinschaft. Paul integriert sich schnell in das neue Leben. Doch als eines Tages die Erinnerungen zurückkehren, scheint die Gemeinschaft auseinander zu brechen und das Übel seinen Lauf zu nehmen. Das Buch an sich ist mit keinem Buch vergleichbar, was ich bisher gelesen habe. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass ich normalerweise andere Genre bevorzuge, sondern auch damit, dass Robert Hoffmann den Leser in eine unbekannte Welt entführt, die man sich selber nie hätte erträumen lassen. Man trifft Menschen, Erfindungen und Lebensumstände, die in der realen Welt kaum vorstellbar sind und die einen dennoch darüber nachdenken lassen, ob die Erde nicht auch in der Lage wäre, diese umzusetzen. Weiterhin vermittelt die Geschichte viele philosophische Denkansätze, die die Sicht auf die Welt, in der wie Leben radikal verändern. Leider konnte mich die Handlung im Ganzen gesehen allerdings doch nicht vollends überzeugen. Das liegt zum einen daran, dass es einige Dinge gab, die mir an der Handlung selbst nicht gefallen haben. Zum Großteil denke ich aber, dass es mein persönlicher Geschmack war, der der Geschichte etwas im Weg stand.Besonders schade fande ich, dass die zahlreichen Charaktere des Buches leider nur wenig Tiefe besitzen und man sie dadurch fast kaum voneinander unterscheiden kann. Die Figuren waren für mich nicht greifbar und ich konnte mich nur schwer in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Mit manchen von ihnen, bin ich bis zum Ende des Buches nicht warm geworden. Auch die Stadt Memoria konnte mich nicht überzeugen. Alles erschien mir zu perfekt und das Leben viel zu einfach. Jedes Problem wird im Handumdrehen gelöst. Dadurch wird die Geschichte an vielen Stellen leider sehr voraussehbar. Lediglich gegen Ende des Buches stieg die Spannung an und ich fieberte mit der Geschichte mit. Insgesamt bot mir die Handlung aber zu wenig Spannung. Vielmehr ist die Geschichte eine Aneinanderreihung einzelner Ereignisse, die, nach meinem Geschmack eher spärlich miteinander verbunden sind. Manche Geschehnisse werden zu genau, andere widerrum zu kurz beschrieben. Dadurch wirkt die Handlung zu unruhig und sprunghaft und lässt den Leser an einigen Stellen mit Verwirrung zurück. Fazit:Die Ideen und Vorstellungen des Buches fand ich sehr interessant und ich bewundere den Autor für seine Vorstellungskraft. Leider war die Umsetzung der Geschichte an einigen Stellen nicht nach meinem Geschmack und insbesondere die Rechtschreibfehler sind ein Manko des Buches. Nichtsdestotrotz hat das Buch mich dazu angeregt über die Gesellschaft, in der wir Leben nachzudenken. Ich bin mir sicher, dass die Geschichte und Memoria noch einige Zeit in meinem Kopf nachhallen werden und ich die vielen Denkansätze, die die Handlung bietet, nutzen werde. 

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  • Ein ungewöhliches Buch, welches zum Nachdenken anregt

    Die unbeschriebene Welt
    engel-07

    engel-07

    21. April 2017 um 10:50

    Robert Hoffmann hat hier ein Buch geschrieben, welches mir in seiner Art noch nicht begegnet ist. Seine Beschreibungen, sowohl der Landschaften, sowie auch der Charaktere zieht den Leser in seinen Bann und man lernt eine völlig neue Welt kennen in der es keine Mißgunst, Machtstreben oder Ich-Bezogenheit gibt.Als ich die Geschichte gelesen habe, war mir nach kurzer Zeit klar, dass auch für mich Memoria meine perfekte Welt darstellt in der ich gerne leben würde. Ich träume schon seit längerer Zeit von solch einer Welt. Allerdings fängt man auch an darüber nachzudenken, wie man sich selber verhalten würde, wenn man plötzlich keine Erinnerungen mehr hätte.Die Geschichte ist spannend geschrieben und nimmt einen auf eine Reise mit, die die Sicht auf unsere Gesellschaft einer kritischen Musterung unterzieht.Ich konnte mich sehr gut mit dem Buch identifizieren. Sind doch die Hauptaspekte des Buches auch meine persönlichen Empfidungen und Meinungen. So lässt mich das Buch etwas wehmütig zurück, mit dem Wissen, das unsere Gesellschaft ein "Memoria" nicht zulassen würde. Aber vielleicht bewirkt das Buch ja bei jedem Leser, dass er sich mehr Gedanken um das allegemeine Wohlbefinden aller macht.Ich kann es nur jedem empfehlen.

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  • Wunderbare Welt... hier möchte ich leben

    Die unbeschriebene Welt
    dieschmitt

    dieschmitt

    17. April 2017 um 19:42

    Zum Inhalt: Aus der Beschreibung: Was wir für die Natur des Menschen halten, ist oft nur ein Spiegel der Gesellschaft. Aber was, wenn jemand diesen Spiegel zerbrechen würde und mit ihm all unsere bisherigen Anschauungen und Wertvorstellungen? Zur Geschichte: Paul, einer der Hauptcharaktere erwacht ohne jede Erinnerung in einer ihm unbekannten Umgebung, er trifft andere Menschen, denen es genau so erging und gemeinsam haben sie eine Welt geschaffen in der alle füreinander arbeiten und jeder seinen Teil zur Gesellschaft beiträgt. Eines Tages kommen zunächst bei Paul, dann bei allen anderen die Erinnerungen zurück und die Gesellschaft ändert sich. Wohin entwickelt sich die gemeinsame Gesellschaft?   Meine Meinung: Ein tolles Buch, geschrieben in einem sehr gut lesbaren Schreibstil mit verschiedenen Charakteren, die alle so wunderbar beschrieben sind, dass ich mir sie richtig gut vorstellen konnte. Die Geschichte entwickelt sich und zieht einen nach und nach immer weiter in die Geschehnisse hinein und lässt einen mit den Charakteren mitfühlen und mitzittern. Es gibt einige unerwartete Wendungen und auch das Ende lässt viel Raum für Überlegungen. Ich kann nicht zu viel erzählen, ohne dass ich die Geschichte des Buches erzähle. Auch nach dem Lesen, insbesondere mit diesem Ende, gibt das Buch viel Raum für Überlegungen und lässt mich nachdenklich zurück mit der Frage, welches Leben man leben möchte. Fazit: Ein wunderbares Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat und durchaus Nachwirkungen hat und zum philosophischen Austausch einlädt.

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  • Die unbeschriebene Welt

    Die unbeschriebene Welt
    Kallisto92

    Kallisto92

    17. April 2017 um 18:19

    Das Buch die Unbeschriebene Welt ,geschrieben von Robert Hoffmann, handelt von Paul. Das Buch ist auch aus seiner Sicht geschrieben. Paul der Protagonist, erzählt seine Geschichte in der Ich-Form .   Zum Inhalt: Paul wacht ohne jegliche Erinnerungen auf einen Plateau auf. Um ihn herum befindet sich Wasser. Er hat jegliche Erinnerungen verloren, sogar sein eigener Name fällt ihm zuerst nicht ein. Paul beginnt alles zu beschreiben. Er sagt was er fühlt, riecht und sieht. Dadurch kann man sich gleich in ihn hineinversetzen und sich die Umgebung vorstellen. Nach einer kurzen Zeit rettet er Will. Dieser klärt ihn über die Situation auf und begleitet ihn in die Stadt Memoria. Die Stadt ist sehr außergewöhnlich.  Paul und Jules sind erst später als die anderen Stadtbewohner angekommen und die einzigen, welche sich Gedanken über ihr altes Leben machen. Beide Männer fangen an Nachforschungen zu betreiben, da sie sehr wissbegierig sind. Ab dem 5. Kapitel erhalt man immer mehr Informationen und die Geschichte /Handlung kommt ins Rollen.   Fazit: Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es vermittelt dem Leser , das die Welt kleiner ist als Gedacht und man sein Leben alleine in die Hand nehmen kann. Das Buch ist in vielen kleinen Kapiteln mit passender Überschrift unterteilt. Was mich an dem Buch sehr beeindruckt sind die genauen Beschreibungen der Gefühle des Protagonisten , sowie die Beschreibung seiner Umgebung.  Die Sätze sind auch sehr gut ausgearbeitet. Auch erfährt man viel über die einzelnen Charaktere, so dass man sich von ihnen ein eigenes Bild machen kann. In dem Buch gibt es gleich am Anfang ein kleines Theaterstück ,welches Paul, sowie den Leser zum nachdenken anregt.   Ich muss leider trotz allem einen Punkt abziehen, da ich finde es ist keine leichte Lektüre . Ich brauchte etwas Zeit zum einlesen und einfinden in die Geschichte, da mir einige Dinge etwas unlogisch vorkommen, zum Beispiel der Brunnen , die Qs oder die Schmiede. Es ist faszinierend aber kompliziert.  

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  • Da möchte ich leben ...

    Die unbeschriebene Welt
    Kathrin_Schroeder

    Kathrin_Schroeder

    13. April 2017 um 15:13

    Selten hat mich eine fantastische Welt so überzeugt, immer war irgendwo ein Haken oder ein Problem. Aber hier ...Die Geschichte rund um Paul, der ohne Erinnerung an einem Wasserfall aufwacht, sich in eine Gemeinschaft erinnerungsloser Menschen einfindet und als Einziger seine Erinnerungen vermißt hat mich schnell mitgenommen. Die beschriebene Gesellschaft bildet für mich ein Idealbild - wobei ich mich neben dem Lesen gefragt habe, ob ich wie Paul oder wie die anderen fühlen würde. Würde ich ohne persönlich-historische Erinnerung etwas vermissen und wäre ich in der Lage in der Situation, wo die Erinnerung zurückkommt mit dieser Erinnerung in der idealen Welt weiter zu leben?Über den Inhalt kann ich nicht mehr schreiben ohne zu spoilern, aber die Welten in dem Buch sind für mich eine perfekte Art von Utopia, in der ich wirklich leben möchte und zwar egal in welcher Version. Die Menschen sind überzeugend, die Konflikte real, der große Konflikt am Ende, der alles zerreißen kann, wird auf die leider einzig mögliche Art gelöst. Das Buch ist rund, saugte mich zum Lesen fast ein und ich bin froh es gefunden zu haben, denn die Geschichte klingt noch deutlich nach.

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  • "Die unbeschriebene Welt" von Robert Hoffmann

    Die unbeschriebene Welt
    Ginger0303

    Ginger0303

    13. April 2017 um 10:24

    Inhalt: Was wir für die Natur des Menschen halten, ist oft nur ein Spiegel der Gesellschaft. Aber was, wenn jemand diesen Spiegel zerbrechen würde und mit ihm all unsere bisherigen Anschauungen und Wertvorstellungen? Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind. Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten. Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt. Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt.Meine Meinung: Ich hatte von Anfang an keine Probleme mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Außerdem sind die Charaktere sehr gut dargestellt. Gleich zu Beginn des Buches war eine gewisse Spannung dar, die zum größten Teil bestehen bleibt. Mit den ständigen Fragen die gestellt werden, probiert man sich selbst Antworten auszudenken. Das Einzige was mich etwas gestört hat ist, dass das Ende noch ziemlich offen war. So stellt man sich auch noch zum Schluss einige Fragen. Genau deswegen vergisst man dieses Buch nicht mehr so leicht. Fazit: Die Kreativität des Autors ist sehr lobenswert, es wirkt nichts völlig unrealistisch weil teilweise alles einen Sinn erigbt.  Deswegen würde ich jeden dieses Buch empfehlen der gerne einmal in eine andere Welt eintaucht.

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