Robert Jütte Geschichte der Sinne

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Inhaltsangabe zu „Geschichte der Sinne“ von Robert Jütte

"Die Bildung der fünf Sinne ist eine Arbeit der ganzen Weltgeschichte", schreibt Karl Marx. Und in der Tat, wer sich mit der Sinnenwelt der Vergangenheit und Gegenwart befassen will, sieht sich mit einem kaum durchschaubaren Geflecht verschiedenster Traditionen, mit beharrlich fortlebenden Bildern, Metaphern und Vorstellungen konfrontiert. Wer, wie der Autor dieses Buches, also nicht nur ein historisches Archiv der Sinneseindrücke anlegen, sondern auch den Veränderungen der menschlichen Wahrnehmungsweisen nachspüren will, tut deshalb gut daran, sich zunächst von einigen liebgewordenen Vorstellungen zu verabschieden. Hierzu zählt beispielsweise die Annahme von der "Naturhaftigkeit" der Sinne, die zu dem landläufigen Irrtum verführt, die Untersuchung der Sinne allein den Biologen oder Medizinern überlassen zu können.§Die Geschichte der Sinne zu erzählen, bedeutet demnach auch Auskunft darüber zu geben, auf welch unterschiedliche Weise im Laufe der Jahrhunderte, im Wandel der Ges ellschaften und ihrer Kulturen über die Sinne gesprochen wurde, und wie sich mit dem verändernden Interesse an den Sinnen zwangsläufig die Art ihrer Untersuchung wandelte. Die Sinneswahrnehmung an sich und das Reden über sie sind eben zwei verschiedene Dinge, und ob sie gar nur die zwei Seiten ein und derselben Medaille sind, ist nach diesem Buch mehr als zweifelhaft.§Robert Jüttes Buch ist nicht nur eine faszinierende Geschichte der langen, vielgestaltigen Beschäftigung mit den Sinnen von der Antike bis zur Gegenwart, sondern zudem eine überaus kenntnisreiche Darstellung der Geschichtlichkeit unserer Sinne, ihrer großen - durchaus wechselnden - Wertschätzung, sowie ihrer jeweiligen sozialen Gebrauchsweisen.

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