Robert J. Conley Der Wind rief seinen Namen

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Inhaltsangabe zu „Der Wind rief seinen Namen“ von Robert J. Conley

Der Cherokee Robert J. Conley erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen Tag und Traum und vom Untergang seine Volkes auf dem Weg der Tränen.

Stöbern in Historische Romane

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wahnsinnig interessanter historischer Roman

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  • Leserunde zu "Die Geschichte des Sitting Bull." von Erik Lorenz

    Die Geschichte des Sitting Bull.

    Palisander_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Freunde,wir, der Palisander Verlag und unser Autor Erik Lorenz, möchten euch zu einer Leserunde mit der illustrierten "Geschichte des Sitting Bull" einladen. Sitting Bull war ein Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux), und er war der wahrscheinlich berühmteste aller Häuptlinge und Medizinmänner Nordamerikas. Er gilt als der Mann, unter dessen Führung vor 140 Jahren, im Juni 1876, General Custer und seine Reiterarmee in der Schlacht am Little Big Horn vernichtend geschlagen wurden. Sein Leben spiegelt die ganze Tragik der Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wider. Über das Buch:Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur als eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm die wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens – die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls.In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählung für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jägers, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben erweckt.

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    • 275
  • Leserunde zu "20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen" von Alexander Emmerich

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    TheissVerlag

    Yieeha und Yippie Ya Yo! Heute starten wir wieder in eine neue, spannende Leserunde – und wir würden uns freuen, wenn DU dabei bist :) Ausgesucht haben wir einen ganz besonders schönen Titel aus unserem Programm, mit dem wir Euch erfreuen wollen: „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen“ von Alexander Emmerich Und worum geht es da? Natürlich um den guten alten Wilden Westen! Und an was denkt man da? Richtig! An Ungebundenheit, Freiheit, Weite! Die Luft riecht nach Blei, waghalsige Räuber überfallen rasende Postkutschen und todesmutige Indianer greifen mit Kriegsgeschrei gut bewachte Forts an, während der »Lonesome Cowboy« allein in den Sonnenuntergang reitet … Aber war das wirklich so? Entspricht unsere Vorstellung von Abenteuer und Wildnis wirklich den Fakten, oder ist alles pure Fiktion, genährt von zu vielen John-Wayne-Filmen und Karl-May-Büchern? Und die Faszination des Wilden Westens lässt nicht nach, wenn man die Klischees hinterfragt. Im Gegenteil! Flüssig und mitreißend erzählt Alexander Emmerich, wie wild der Westen wirklich war… Zu unserer Leserunde zu „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen“ verlosen wir unter allen Bewerbern 10 tolle Leseexemplare. Mitmachen ist ganz einfach:                            Schreibt uns bis zum 29. September was Euch am Wilden Westen fasziniert! Wir freuen uns auf Eure Antworten! Und wer weiß, vielleicht findet sich davon das eine oder andere ja auch im Buch wieder ;) Die glücklichen Gewinner werden am selben Tag von uns per PN benachrichtigt. Für Fragen stehen wir Euch natürlich immer gerne zur Verfügung :) Und nun: viel Glück und viel Spaß! Es grüßt Euch, Euer Theiss-Team

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  • Leserunde zu "Der Klang des Pianos" von Elisabeth Büchle

    Der Klang des Pianos

    Arwen10

    Ich freue mich, euch heute wieder zu einer Leserunde mit Elisabeth Büchle einladen zu können. Diesmal lesen wir das Buch "Der Klang des Pianos" Freundlicherweise stellt der Verlag wieder 5 Freieexemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien. Nun habt ihr Zeit, euch bis zum 07. Mai 12 Uhr zu bewerben. Danach lose ich die Gewinner aus. Vorraussetzung ist wie immer die Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension möglichst auch bei amazon und /oder bei einer anderen Verkaufsplattform. Leserundenstart: ca.15.Mai Bitte beantwortet mir auch die Frage, ob ihr andere Autoren von Gerth Medien kennt bzw. welche Autoren/Bücher ihr gerne mal in einer Leserunde lesen möchtet ? Dann könnte ich die evtl. in kommenden Leserunden anbieten. Hier die Homepage zum Stöbern: http://www.gerth.de/ Und darum geht es in dem Buch: Freiburg, 1912: Richard darf einen lukrativen Auftrag ausführen. Als Klavierbauer für die Firma Welte soll der junge Mann ein selbstspielendes Piano auf einem Luxusliner einbauen: der Titanic. In Irland trifft er auch die bezaubernde Norah wieder, die sein Leben gehörig auf den Kopf stellt. Die Stewardess soll sich um das Wohl der reichen Gäste auf dem Schiff kümmern. Doch mit einer gewagten Rettungsaktion im irischen Hafenviertel schafft sich Norah mächtige Feinde. Als finstere Ganoven hinter ihr her sind, versucht Richard, sie zu beschützen. Und als die Titanic schließlich aus Southampton ausläuft, blicken beide in eine ungewisse Zukunft ... Hier die Leseprobe und der Trailer zum Buch: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=816663 Und Trailer Extra: https://www.youtube.com/watch?v=XLu9EE73s9c Wie gefällt euch der Trailer ?

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    SiCollier

    14. June 2012 um 11:50
    Beitrag einblenden
    Sunny Rose schreibt Das fand ich auch schrecklich, dass ein Mensch einfach so verschwinden kann und sich die Behörden gar nicht dafür interessieren...

    Das gibt es heute auch noch. Sinnigerweise war heute in der hiesigen Zeitung ein Artikel, daß entlang dem Highway 16 in Kanada bisher 43 Frauen spurlos verschwunden sein sollen. Lt. Aussagen der ...

  • Rezension zu "Der Wind rief seinen Namen" von Robert J. Conley

    Der Wind rief seinen Namen

    SiCollier

    14. June 2012 um 11:49

    Der Wind in den Bergen singt noch immer das Lied von Whippoorwill. Jenes Lied, das einst Oconeechee die Kraft für ihre Suche nach dem Geliebten gab. Meine Meinung “Ich habe im Bürgerkrieg gekämpft und mit angesehen, wie Männer in Stücke geschossen und zu Tausenden dahingeschlachtet wurden, aber die Umsiedlung der Cherokee war das Grausamste, das ich je erlebt habe.“ (Seite 89. Ein Oberst, später im Dienst der Konföderierten. Aus: James Mooney, Historical Sketch of the Cherokee, 1900.) Vom „Trail of Tears“ hatte ich schon gelesen, innerhalb eines 500-Seiten Buches, welches sich mit der Geschichte der Indianer in Nordamerika etwa ab der Entdeckung Amerikas bis in die Jetztzeit befaßt. Entsprechend kurz wurde es dort abgehandelt. Zuviel des Grauens auf zu wenig Seiten, damit ein einzelnes hervortreten könnte. Ganz anders hier, wo nur ein einziges der viel zu vielen tragischen Ereignisse der Geschichte Amerikas zum Thema wird. Dies jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger, nicht in blutrünstigen Beschreibungen, nicht in heftigen Anklagen. Zum erstenmal hörte ich das Windlied in den nebligen Hügeln über Big Cove - ich kann mich gut daran erinnern. (...) „Es ist das Liebeslied von Oconeechee und Whippoorwill.“ In einer Rahmenhandlung ist ein Junge während der Ferien zu Besuch bei seinen Großeltern. Sein Großvater kennt viele Geschichten. Und eine beginnt er zu erzählen, wohldosiert in Abschnitten über mehrere Tage verteilt. Dazwischen werden historische „Anmerkungen“ eingefügt, zum Beispiel in Auszügen der Text des „Vertrages“ zwischen den USA und den Cherokee, der zur Grundlage der Vertreibung wurde, oder ein Brief von Ralph Waldoo Emerson an den seinerzeitigen Präsidenden der Vereinigten Staaten, Jackson. Schließlich wird die Geschichte selbst teilweise aus der Sicht Wagulis, teilweise aus der Sicht Oconeechees erzählt. Das hört sich kompliziert an, ist es aber überhaupt nicht. Es entsteht ein Erzählteppich aus Puzzleteilen, die sich Stück für Stück zum Ganzen zusammenfügen. Robert J. Conley schreibt in einem Stil, der mich sofort gefangen und weit, weit mit weggenommen hat, auch wenn ein Gutteil des Buches in der Jetztzeit spielt. Übrigens halte ich diese Gestaltung für sehr geschickt. Indem er den Großvater die Geschichte erzählen läßt, entsteht ein zeitlicher Abstand, der es uns Lesern erleichtert, das Gelesene zu verarbeiten. Dabei hatte ich immer das Gefühl, irgendwo in der Prärie an einem Lagerfeuer zu sitzen und in den Abend und die Nacht hinein wird erzählt, was um 1835 vor sich ging. So ist auch die Sprache nicht hochgestochen oder gekünstelt, sondern (zumindest habe ich das so empfunden) natürlich, wie man eben eine solche Geschichte erzählen würde. Am Lagerfeuer, unter freiem Himmel, eine Pfeife schmauchend. Mir ist eine Szene aus dem Film „Last of The Dogmen“ (lief im TV u. a. unter dem Titel „Das Tal der letzten Krieger“) eingefallen, als alle in einem Zelt zusammen saßen und sich gegenseitig erzählten. Es ist für mich schwer zu fassen; ich hatte wirklich das Gefühl, von einem alten, weisen Indianer eine Geschichte aus früherer Zeit erzählt zu bekommen. Der Junge hört also, wie der Wind ihm ein Lied zuträgt und ist erstaunt, daß sein Großvater es kennt. Und so erfahren wir von Whippoorwill, genannt Waguli, und Oconeechee, wie sie sich das erste Mal sehen, Mißverständnisse beseitigt werden, sie schließlich ein Paar werden wollen. Wie ihr Vater endlich von der Last der Erziehung befreit ist und das tun kann, was er schon seit vielen Jahren tun möchte: seiner lange verstorbenen Frau dahin folgen, wohin wir einstens alle gehen müssen. Für mich eine der ergreifendsten Stellen im Buch. [i]Da öffnete das schöne Gesicht die Lippen, und eine süße, klare und kräftige Stimme hallte durch die Nacht. „Komm“, sprach sie. Doch es hat noch nicht sollen sein. Waguli wird mit vielen anderen gefangen und zwangsweise nach Westen, in Gebiete jenseits des Mississippi verschleppt. Die Beschreibungen, wie das vor sich ging, waren mir nur zu wohlbekannt. Zum Beispiel in Peter Pranges „Der letzte Harem“ findet man solche über den Völkermord an den Armeniern. Ein paar Jahre später werden in Deutschland Menschen in Güterwagen verladen und wie Vieh transportiert, so wie rund hundert Jahre zuvor die Cherokee. Verschiedene Länder, verschiedene Völker, verschiedene Begründungen. Die Beschreibungen lesen sich alle gleich. Wobei es ein großes Verdienst von Conley ist, das hier so zu erzählen, daß der ganze Schrecken wohl deutlich, aber eine ausreichende Distanz gewahrt wird. Dies läßt den Opfern ihre Würde, und erspart mir Nächte mit Alpträumen. Selten habe ich solch schlimmen Vorkommnisse, die zudem historisch belegt sind, auf so behutsame, dabei aber nicht verharmlosende Weise, erzählt gefunden wie hier. Gerade deshalb bleiben sie um so mehr haften. Ein Weiteres ist mir aufgefallen: Conley ist vollständig frei von Vorwürfen. Kein erhobener Zeigefinger, keine Bitterkeit, kein Haß. Aus dem Buch spricht eine tiefe Weisheit, wie sie mir schon früher in vergleichbaren Indianerbüchern aufgefallen ist. Während Waguli verschleppt wird und daran seelisch zerbricht, gelingt es Oconeechee zu bleiben; sie gehört zu den Gruppen, die nicht vertrieben werden. So macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen will, gegen alle Widerstände und Ratschläge. Das Geschick dieser beiden jungen Menschen ist eingewoben in die Geschehnisse ihres Volkes; sie treten aus der Masse heraus, um das Schicksal der Ihren exemplarisch zu erzählen. Die Cherokee als Stamm sind daher m. E. einer der Hauptprotagonisten, weil man ganz nebenbei auch einiges über die ihre Geschichte erfährt. Vier Jahre dauert es, bis die Suche zu Ende geht. Da, wo alles angefangen hat, schließt sich der Kreis wieder. Nichts ist mehr, wie es war. Das Alte untergegangen, das Neue noch nicht da. Denn hier endet die Geschichte von Whippoorwill, genannt Waguli, und Oconeechee. Wie eine Ballade aus alten Tagen mag sie uns erscheinen. Ein Lied, das der Wind aufgenommen hat und weiterträgt durch die Jahrhunderte bis in unsere Tage. “Großpapa“, sagte ich, plötzlich ganz aufgeregt. „Großpapa, ich kann sie hören. Sie singen.“ (Sedite 260) Kurzfassung Eingewoben in die Geschichte seines Volkes erzählt Robert J. Conley in wunderbar melancholisch-poetischer Sprache die Geschichte von Whippoorwill und Oconeechee. Ich habe es in einem Tag verschlungen.

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