Robert J. Sawyer Flash

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Inhaltsangabe zu „Flash“ von Robert J. Sawyer

Es ist ein Apriltag des Jahres 2009, 17 Uhr. In einer Laboranlage in der Nähe von Genf starten Wissenschaftler ein physikalisches Experiment. Und das Unfassbare geschieht: Alle Menschen auf der Welt werden für zwei Minuten bewusstlos und haben Visionen von ihrem älteren Ich. Für zwei Minuten haben wir alle in unsere eigene Zukunft geblickt. Und die Welt, wie wir sie kennen, ist nicht mehr dieselbe ...<br /><br />Spannender geht es kaum - Robert J. Sawyer schreibt Wissenschaftsthriller auf höchstem Niveau!<br /><br />

Spannung mit seltsamen Ende

— ralf_boldt
ralf_boldt

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  • Spannung mit seltsamen Ende

    Flash
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    31. October 2014 um 12:49

    Im Zentrum für Kernforschung CERN wird ein neues Experiment durchgeführt. Lloyd Simcoe und Theo Prokopides wollen mittels Teilchenkollision ein Energiepotential erreichen wie kurz nach dem Urknall und ein legendäres Higgs-Boson entdecken, ein Teilchen, dessen Wechselwirkung andere Teilchen mit Masse ausstattet. Punkt 17:00 Uhr wird das Experiment gestartet und dann geschieht etwas, womit keiner gerechnet hat. Alle Menschen haben einen Black-Out von zwei Minuten und die meisten erleben gedanklich eine Welt in 20 Jahren. Während dieser Zeit geschehen durch führerlos gewordene Autos und Maschinen er verehrende Anzahl an Unfällen und viele Menschen sterben. Nun gilt es zu klären, was geschehen ist. Die Menschen haben wirklich in ihre Zukunft geschaut und die, die sich dort 20 Jahre in der Zukunft getroffen haben, hatten auch die gleiche Erinnerung. Viele hatten kein solches, denn sie lebten zu der Zeit nicht mehr … Theo Prokopides nun hat erfahren, dass er ermordet wird in der Zukunft und versucht, die Umstände herauszubekommen, indem er über das Internet Menschen sucht, die damit verwickelt sind. Lloyd Simcoes Lebensgefährtin Michiko Komura von startet das Internet-Projekt Mosaic. Hier können die Menschen ihre 2 Minuten Erinnerung an die Zukunft eintragen und so Stück für Stück ein Bild entstehen lassen über das Leben in 20 Jahren. Das Leben vieler Menschen ändert sich durch die Erfahrung mit der Zukunft. Testamente werden geändert und Beziehungen überdacht. Auch die Beziehung von Lloyd und Michiko wird schwerster Prüfungen unterzogen. Da viele Menschen nach weiteren Wahrheiten suchen, wird beschlossen, das Experiment zu wiederholen. Doch es geschieht nur das wissenschaftlich erhoffte, man weist ein Higgs-Boson nach, eine weitere gedankliche Reise in die Zukunft findet nicht statt. Man findet auch die Begründung. Die Supernova Sanduleak emittiert Neutronen und genau zum ersten Experiment hatte ein solcher Neutronen-Sturm die Erde erreicht, beim zweiten fehlte dieser. Doch genau 20 Jahre später soll wieder so ein Sturm auf die Erde niedergehen … Und so wird dann beschlossen, das Experiment ein drittes Mal zu starten. Robert J. Sawyer hat mit der mentalen Zeitreise durch ein missglücktes Experiment eine faszinierende Idee entwickelt. Er wirft im Buch die Frage auf, ob alles, was in der Wissenschaft machbar scheint, auch gemacht werden darf, denn es zeigt sich, dass der Mensch nicht alle Parameter kennt und auch nicht kennen kann. Um diese Frage hat er einen spannenden Roman geschrieben, der viele Facetten enthält. Zwischenmenschliche Beziehungen mit ihren Irrungen und Wirrungen werden beschrieben, es gibt eine gute Prise Action und Spannung dazu. Das Buch ist flott geschrieben, Längen gibt es überhaupt keine. Für einige Details hat er kein so gutes Händchen, wie z.B. die Rolle der Medien gegenüber den Wissenschaftlern. Er ergeht sich in Plattitüden und zeichnet hier ein recht zweidimensionales Bild. Das Ende des Buches wird dann auch noch ein wenig esoterisch, was nach Lektüre des Buches nicht ganz passen will. Dennoch ist das Buch fesselnd und lesenswert. Halt ein Buch für eine lange Zugfahrt oder zur Entspannung abends im Bett.

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  • Rezension zu "Flash" von Robert J. Sawyer

    Flash
    Nierla

    Nierla

    10. April 2011 um 18:09

    Obwohl ich von Robert J. Sawyer noch nie etwas gehört hatte, habe ich mir dieses Buch extra bestellt, da ich die Grundidee, die auch in eine TV-Serie umgesetzt wurde, sehr interessant fand: Durch ein Experiment am Teilchenbeschleuniger CERN enthält zufälligerweise jeder Mensch auf der Erde einen zweiminütigen Einblick in sein zukünftiges Leben im Jahr 2030 - sofern er oder sie dann noch am Leben sein wird. Nicht nur werden durch die mit der Vision einhergehende Bewusstlosigkeit mehrere Millionen Menschen in Unfällen getötet, es stellt sich auch die Frage, wie es zu gewissen Details der Zukunft kommen konnte (bzw. kommen wird). Ein Mann ist auf der Jagd nach seinem zukünftigen Mörder und ein Paar muss erkennen, dass es in 20 Jahren nicht mehr zusammen sein wird. Das Buch lässt sich flüssig lesen, wobei besonders die letzten 150 Seiten sehr spannend sind. Es tituliert sich selbst als Wissenschaftsthriller, und das zu Recht: Es geht um Ionen, Protonen, Schwarze und Braune Löcher, die Definition des Begriffes 'Jetzt' und diverse andere physikalische Theorien, welche jedoch allesamt für den Laien erklärt werden, sodass das Buch zwar anspruichsvoll - und durchaus philisophisch! -, jedoch nicht kompliziert geschrieben ist. Empfehlenswert für Fans physikalischer Phänomene, Zeitreisen, Paradoxien und nicht zuletzt für Liebhaber intelligent inszenierter Spannung.

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  • Rezension zu "Flash" von Robert J. Sawyer

    Flash
    Chefkriminalist

    Chefkriminalist

    06. February 2011 um 20:03

    Ich muss gestehen, dass ich das Buch erst nach der Fernsehserie gelesen habe, sodass ich vermutlich schon mit gewissen Erwartungen an den Text herangetreten bin. "Flash Forward" funktioniert gut als Gedankenspiel, das bis auf die Spitze getrieben wird - den Inhalt hat mein Vorgänger ja schon hervorragend beschrieben. Dramaturgisch ist das Werk nicht ganz perfekt, teilweise auch etwas klischeehaft, und die hochgelegten Prämissen erfüllen sich bis in das recht klassische Actionfinale hinein nicht. Dennoch würde ich dieses Buch empfehlen, weil es wirklich geistreiche, originelle Ideen hat, die man schwer in anderen Büchern findet. Ein riesiges, faszinierendes "Was wäre wenn."

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  • Rezension zu "Flash" von Robert J. Sawyer

    Flash
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2010 um 00:23

    "Die Neanderthal-Parallaxe" von Robert J. Sawyer hat mich so begeistert, dass ich mir "Flash" kurz darauf gekauft habe. Wieder hat der Autor eine spannende Idee zu Papier gebracht, auf deren Auswirkungen und Erklärung ich ziemlich gespannt war. Leider ist es ihm nicht gelungen, mich so mitzureißen, wie ich es erwartet habe. Die Geschichte wurde in drei Teile gegliedert, die jeweils kurz nach dem "Flash", in den Monaten danach und im dritten Teil, 21 Jahre in der Zukunft spielen. Teil 1 behandelt das Experiment und seine Auswirkungen. Nach dem "Flash" ist die Menschheit natürlich in Aufruhr. Viele empfinden ihre mögliche Zukunft als furchtbar, andere wiederum sind glücklich über diesen Blick in die Zeit. Da das Ereignis alle vollkommen überrumpelt hat, starben und verunglückten viele Menschen... Was genau ist bloß passiert? Die Erörterung dieser Frage war durchaus interessant, auch technische Erklärungen wurden gut verständlich in die Story eingebaut. Man lernt die unterschiedlichen Charaktere kennen, die alle recht sympathisch gezeichnet wurden. Im 2. Teil rätselt man mit den Wissenschaftlern, ob die von allen gesehene Zukunft wirklich feststeht oder ob man sie noch ändern kann. Einige Theorien waren für mich zwar etwas schwieriger zu verstehen, aber durchaus spannend, wenn auch etwas zu langatmig. Zu einer wirklichen Einigung kam es aber irgendwie nicht. Viele Wissenschaftler, viele Meinungen. Die Tat eines Mannes, der in seiner Zukunftsvision als Kellner lebte, bringt letztlich die Antwort. Ab dem Zeitpunkt war ich dann langsam etwas gelangweilt... Im letzten Teil ist man dann an dem besagten Tag aus den Zukunftsvisionen angekommen. Zunächst wurde es nochmal recht spannend, als es darum geht, ob man gewisse Ereignisse noch in letzter Minute verhindern kann, aber alles in allem war mir das Ende viel zu abgehoben, schnulzig und unlogisch. Fazit: eine tolle Idee, die aber nur teilweise gut umgesetzt wurde. Trotzdem durchaus lesenswert, wenn auch nicht durchweg spannend.

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