Robert Jackson Bennett

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Lebenslauf von Robert Jackson Bennett

Science-Fiction der neuen Generation: Der 1984 in Baton Rouge (Louisiana) geborene Robert Jackson Bennett hat bereits in seinen Zwanzigern fünf Romane vorgelegt. Zielstrebig hat er nach abgebrochenem Studium und einer ganzen Reihe von unterbezahlten Jobs seine ganz persönliche Ausdrucksform gesucht und gefunden. Science-Fiction und Fantasy haben seit einigen Jahren kaum noch etwas Gehaltvolles hervorgebracht. Doch mit Robert Jackson Bennett gibt es nun endlich wieder einen Autor, der anspruchsvolle Leser zu fesseln weiß. Stilsicher und virtuos verbindet Bennett das Mystische mit dem Philosophischen und das Kriminologische mit dem Psychologischen. Das kann die grauen Zellen der Leserschaft schon für eine Weile beschäftigen. Auch die Kritik blieb nicht unbeeindruckt, wurde der Autor doch bereits für seinen Erstling „Mr. Shivers" (2010) mit dem Shirley Jackson Award auszeichnete. Den gewann Bennett 2013 noch ein zweites Mal für „American Elsewhere“. Wer sich an twitteresker Literatur wund gelesen hat, wird Robert Jackson Bennett als Labsal empfinden. Allerdings muss sich der Leser auf eine manieristische Schreibweise einlassen. Mit der Trilogie „Die Stadt der tausend Treppen“ (2014), „Die Stadt der tausend Klingen“ (2016) und „Die Stadt der träumenden Kinder“ (2017) hat der Autor eine stilistische Unverwechselbarkeit vorgelegt, die ihm einen festen Stamm von Fans sichert.

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  • Was für ein Finale

    Die Stadt der träumenden Kinder

    Flaventus

    04. April 2018 um 08:08 Rezension zu "Die Stadt der träumenden Kinder" von Robert Jackson Bennett

    Was für ein Finale. Ohne übertreiben zu wollen, ist „Die Stadt der träumenden Kinder“ absolut famos, wobei ich gleich zu Anfang betone, dass dieses Buch zwar das Ende einer Trilogie darstellt, es aber auch für sich alleine gelesen werden kann.   Allein. Kenner der beiden Vorgängerbände werden in diesem Buch auf viele alte Bekannte und Orte treffen. Für diejenigen, die diese Bücher nicht kennen, hält Bennett ausreichend Erklärung parat, um sich in der Welt zurecht zu finden. Allerdings muss erwähnt werden, dass Bennett seine ...

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  • Anspruchsvoller Kriminalroman vor ungewohnter Kulisse

    Die Stadt der toten Klingen

    Flaventus

    04. January 2018 um 09:04 Rezension zu "Die Stadt der toten Klingen" von Robert Jackson Bennett

    Um „Die Stadt der toten Klingen“ zu verstehen, muss nicht zwingend „Die Stadt der tausend Treppen“ gelesen werden, auch wenn es sich um eine Trilogie handelt, wie der Untertitel „Die göttlichen Städte“ verrät. Aber es hilft, den Gesamtkontext zu verstehen. Ich persönlich rate unabhängig davon, sich dem ersten Band zu widmen, weil dieser zu meinen Highlights des Jahres 2017 gehört.   Anspruchsvoller Krimi Was ist dieses Buch? Ein Krimi oder eine Fantasygeschichte? Wie schon in Band 1 vermischen sich auch hier die Genregrenzen. Im ...

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  • Mulaghesh rockt!

    City of Blades

    Wortmagie

    12. September 2017 um 19:40 Rezension zu "City of Blades" von Robert Jackson Bennett

    Obwohl „City of Stairs“, der Auftakt der Trilogie „The Divine Cities“, ein bemerkenswerter Erfolg für den Autor Robert Jackson Bennett war, hatte er ursprünglich nicht vor, diese grandiose Geschichte fortzuführen. Er scheute sich davor, herauszufinden, was in seinem hochkomplexen Universum als nächstes geschehen könnte. Erst die Überredungskünste seines Agenten und seines Lektors überzeugten ihn davon, sein Potential zu erforschen. Das Ergebnis ist „City of Blades“, das ich gern viel eher gelesen hätte. Leider hatte ich ...

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  • Feine Fantasy

    Die Stadt der tausend Treppen

    anneschuessler

    16. August 2017 um 15:47 Rezension zu "Die Stadt der tausend Treppen" von Robert Jackson Bennett

    Als Hörbuch gehört, aber vorher schon viel davon gehört, unter anderem, weil es für meinen Onlinebuchclub gelesen wurde, allerdings in einem Monat, wo ich wohl selber nicht so viel Zeit hatte oder etwas anderes lieber lesen wollte oder was weiß ich. Ganz blöder Fehler, so im Nachhinein, das Buch ist super. Es scheint da dieses Genre „Fantasy mit komplexen politischen Systemen und Ränkespielen“ ein, da fallen auch so tolle Bücher wie The Traitor Baru Cormorant und The Goblin Emperor rein, die ich beide sehr geliebt habe, und Die ...

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  • Gar nichts

    Die Stadt der tausend Treppen

    MartinaBookaholic

    12. April 2017 um 08:41 Rezension zu "Die Stadt der tausend Treppen" von Robert Jackson Bennett

    https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/04/10/rezension-die-stadt-der-tausend-treppen/Meine Gedanken zum Buch:Dieses Buch und ich hatten es nicht leicht miteinander. Das habe ich bereits auf den ersten Seiten bemerkt, was vor allem an dem hochgestochenen, gestelzten Schreibstil gelegen hat. Nicht nur, dass er mir zu gewollt wirkte, war es deshalb auch extrem mühsam zu lesen. Ich habe für diese Geschichte statt ein paar Tage sogar fast zwei Wochen gebraucht, was für meine Verhältnisse echt untypisch ist. Zuerst werden einige ...

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  • Faszinierendes World Building

    Die Stadt der tausend Treppen

    Jisbon

    31. March 2017 um 18:02 Rezension zu "Die Stadt der tausend Treppen" von Robert Jackson Bennett

    "Die Stadt der tausend Treppen" hat mir gut gefallen. Es dauert zwar ein bisschen, bevor die Handlung richtig Fahrt aufnimmt, aber der Schreibstil kann von Anfang an fesseln, ebenso wie das tolle World Building. Die Stadt Bulikov (zu der es ein paar wunderschöne Illustrationen auf der Homepage des Autors gibt) wurde lange Zeit von Göttern beherrscht, doch diese wurden vor einigen Jahrzehnten getötet und seitdem hat sich alles verändert. Erinnerungen an das Göttliche wurde verboten, die Geschichte zensiert und die Großmacht von ...

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  • anspruchsvoller politischer Agententhriller im Fantasy-Gewand

    Die Stadt der tausend Treppen

    Flaventus

    15. March 2017 um 08:14 Rezension zu "Die Stadt der tausend Treppen" von Robert Jackson Bennett

    Was wäre, wenn es nur einen Wimpernschlag bedürfe, um aus einem unterdrücktem Volk das beherrschende werden zu lassen und aus dem beherrschenden das unterdrückte? Ein kurzer Moment, der die Grundfesten zweier Gesellschaften und Völker schlagartig ins Gegenteil kehrt? So geschehen ist es in dieser Welt als die unterdrückte Bevölkerung des Inselstaats Saypur sich gegen die Unterdrücker des Kontinents erhoben haben und ihre Götter töteten. Götter, die es tatsächlich gab und die erheblichen Einfluss auf das Leben der Menschen ...

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  • Wir sind alle Gehängte.

    Silenus

    Lesemaus85

    08. April 2016 um 19:13 Rezension zu "Silenus" von Robert Jackson Bennett

    Franny wandte den Blick ab und starrte in eine Ecke (...) "Nein. Ich sehe gar nichts. Ich glaube, George... ich glaube, alles wird zu Ende gehen, bevor du stirbst. Und du wirst als Einziger übrig bleiben, wenn dieses Ende gekommen ist. Wenn ich hinschaue, gibt es da nichts und niemanden außer dir auf der Welt, und du weinst. Und danach sit nichts mehr."********************************************************************George ist auf der Suche nach seinem Vater. Dem geheimnisvollen Silenus. Er ist unterwegs mit einer ...

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  • Ein Buch für den Verstand

    City of Stairs

    Wortmagie

    24. February 2016 um 10:53 Rezension zu "City of Stairs" von Robert Jackson Bennett

    Jahrhundertelang lebten die Menschen Saypurs unter der Knechtschaft des Kontinents. Von sechs Gottheiten regiert, gelenkt und geformt, war der Kontinent eine Welt der Magie, des leibgewordenen Glaubens. Besonders Bulikov, die Stadt der Harmonie, in der alle Götter gleichermaßen verehrt wurden, galt als personifiziertes Wunder. Bis Saypur revoltierte. In einem gewaltigen Befreiungsschlag tötete eine kleine Armee der Saypuri die Götter und beendete die Versklavung ihrer Heimat. Aus Knechten wurden Meister. Heute windet sich der ...

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  • Krimi, Thriller, Polit-Roman, Mystik & Religion

    City of Stairs

    Louisdor

    20. November 2015 um 22:44 Rezension zu "City of Stairs" von Robert Jackson Bennett

    Ein Buch, das sich vom Genre her nicht ganz einordnen lässt. Und das ist gut so. Es spielt offenbar auf einem fremden Planeten, einer fremden Welt, aber die Welt fühlt sich zunächst sehr irdisch an. Eine ehemalige glanzvolle Hauptstadt, der Mittelpunkt eines großen Reiches, ist selbst zur Kolonie geworden, besiegt von einem ehemals unterdrückten Volk, weil der Nationalheld dieses Volkes die Götter getötet hat. Vordergründig geht es zunächst um einen Mord, um eine Diplomatin, die den Mord aufklären soll. Die Stimmung schwebt ...

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