Robert Jackson Bennett Die Stadt der tausend Treppen

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt der tausend Treppen“ von Robert Jackson Bennett

Manchmal ist der Abgrund nur einen Schritt entfernt Einst besaß die Stadt Bulikov die Gunst der Götter. Bis diese getötet wurden. Mit ihnen verschwanden ihre göttlichen Wunder und Schreine. Bulikov blieb als zerbrochene Stadt zurück. Tausende Treppen führen heute ins Nichts, ein quälendes Mahnmal vergangener Größe und Überlegenheit. Als ihr einstiger Mentor ermordet wird, reist Shara Thivani nach Bulikov. Offiziell ist die junge Frau nur eine weitere Nachwuchsdiplomatin, doch hinter der Fassade verbirgt sich eine Meisterspionin. Sie will unbedingt den Mord an ihrem Mentor aufklären, der in Bulikov war, um über dessen göttliche Geschichte zu forschen - etwas, das den Einwohnern von Bulikov unter Todesstarfe verboten ist. Bald gerät Shara in ein Netz aus Intrigen und auf die Spur eines lange verschütteten Geheimnisses. »Robert Jackson Bennett verdient eine große Leserschaft — dieses Buch wird sie ihm verschaffen.« — Brent Weeks

Ich bin recht froh, dieses durchaus anspruchsvolle Werk gefunden zu haben, denn es belebt in angenehmer Weise das Fantasygenre.

— Flaventus
Flaventus

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    Die Stadt der tausend Treppen
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    12. April 2017 um 08:41

    https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/04/10/rezension-die-stadt-der-tausend-treppen/Meine Gedanken zum Buch:Dieses Buch und ich hatten es nicht leicht miteinander. Das habe ich bereits auf den ersten Seiten bemerkt, was vor allem an dem hochgestochenen, gestelzten Schreibstil gelegen hat. Nicht nur, dass er mir zu gewollt wirkte, war es deshalb auch extrem mühsam zu lesen. Ich habe für diese Geschichte statt ein paar Tage sogar fast zwei Wochen gebraucht, was für meine Verhältnisse echt untypisch ist. Zuerst werden einige Kapitel von einem dritten, allwissenden Erzähler geschildert, wodurch man ein klein wenig über die aktuelle Situation dieser High Fantasy Welt bzw. der Stadt Bulikov, die früher Sitz der Götter war, erfährt. Doch die Götter wurden vor Jahrhunderten getötet und seitdem werden die einst göttlich gesegneten Menschen von ihrem Eroberern unterdrückt. Sämtliche religiösen Handlungen und Wörter wurden verbannt und stehen unter Strafe, genauso wie die Geschichte, die Vergangenheit zu den Göttern. Jahrhunderte später treten wir mit Shara in diese Welt, diese Stadt ein, nachdem ein Historiker, ein Professor ermordet wurde. Sie ist historisch bewandert und soll den Mord aufklären. Bald schon merkt Shara aber, dass hier viel mehr im Gange ist, als ‚nur‘ der Mord an dem geschätzten Professor und sie in einem gefährlichen, vielleicht sogar göttlich angehauchten Hornissennest gelandet ist, in das sie herumstochert. Generell fand ich Shara zwar ganz interessant und ihre Klugheit war bewundernswert – sie war ein wandelndes Lexikon für vergessene Götter und alles Mögliche -, aber sie wirkte auch immer distanziert auf mich. Was daran liegt, dass sie generell ein in sich gekehrter Charakter ist, der sich mehr durch Forschung, Intelligenz definiert und nach außen, wie auch zum Leser hin, wenig Gefühl zeigt.  Ihr zur Seite fand ich Sigrud einfach toll, da er ein ‚Anpacker‘ ist, der handelt und tötet und ausmerzt anstatt lange nachzudenken, dabei aber ein Herz am rechten Fleck hat. Dieses Gespann war interessant und manchmal auch ulkig. Genauso wie ihr Ex-Freund Vohannes. Ich fand seine Unverblümtheit zum restlichen Text, der so hochgestochen und ermüdend war, echt toll und lockerte zum Glück später alles ein wenig auf. Schade, dass es hier nicht mehr gab. Und trotz dieser drei Figuren, die durchaus mein Interesse wecken konnte, wurde ich nie so wirklich in die Geschichte gezogen, fiel es mir sehr schwer, am Ball zu bleiben, um weiter zu lesen. Erst nachdem ich angefangen habe, die unwichtigen Informationen, diese ganze Info-Dumb zu überfliegen, wurde es für mich besser und die Handlung kam zu tage, die zuvor von zu viel geschichtsträchtiger Erzählungen verschüttet war. Meiner Meinung nach hätte man das Buch rund um 20% kürzen können, straffen und nur das wichtigste behalten, dann hätte man immer noch genug Information und würde nicht total ermüdet lesen, sondern wirklich Spaß an dem Buch haben. Sicher, man merkt, der Autor liebt seine Welt, die er hier mit den Göttern und Kulten usw. erschaffen hat, die auch interessant sein könnte, nur bitte mit einer gänzlich anderen Umsetzung. Oft kam es mir wie Pflichtlektüre, wie ein Lehrbuch vor und nicht mehr wie eine Geschichte, ein Buch, das man als Spaß liest. Und so sollte es nicht sein. Das Ende war okay für mich, auch wenn ich eine Situation, oder auch zwei, sehr schade fand. Aber da ich nicht vorhabe, diese Trilogie noch weiter zu verfolgen, machen sie mir nicht viel aus. Allen anderen weiterhin viel Spaß auf dieser göttlichen, historischen Entdeckungsreise, die ich mir vor dem Lesen ganz anders vorgestellt hatte. (Mehr dazu auf meinem Blog)

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  • Faszinierendes World Building

    Die Stadt der tausend Treppen
    Jisbon

    Jisbon

    31. March 2017 um 18:02

    "Die Stadt der tausend Treppen" hat mir gut gefallen. Es dauert zwar ein bisschen, bevor die Handlung richtig Fahrt aufnimmt, aber der Schreibstil kann von Anfang an fesseln, ebenso wie das tolle World Building. Die Stadt Bulikov (zu der es ein paar wunderschöne Illustrationen auf der Homepage des Autors gibt) wurde lange Zeit von Göttern beherrscht, doch diese wurden vor einigen Jahrzehnten getötet und seitdem hat sich alles verändert. Erinnerungen an das Göttliche wurde verboten, die Geschichte zensiert und die Großmacht von Saypur kontrolliert genau, was in der Stadt vor sich geht. Obwohl alles fremdartig ist, taucht man schnell in die Geschichte ein; das Setting ist faszinierend und die Informationen über die historischen Entwicklungen, die Kulturen und natürlich auch die fantastischen Elemente waren definitiv ein Highlight des Buches. Ich hätte sehr gerne mehr über diese Aspekte erfahren und hoffe, dass die Folgebände ebenfalls voller Hintergrundinformationen über diese Welt sein werden. Da in "Die Stadt der toten Klingen" nicht mehr Bulikov, sondern Voortyashtan der Handlungsort sein wird, freue ich mich schon darauf, mehr über das Universum zu erfahren, in dem die Reihe spielt.Die Handlung selbst hat mir ebenfalls gefallen. Es gibt eine Mordermittlung und auch wenn sie zwischenzeitlich in den Hintergrund gerät, weil einfach so viele andere Dinge passieren, war es interessant, gemeinsam mit der Protagonistin Nachforschungen anzustellen und das Puzzle langsam zusammen zu setzen, vor allem, da in diesem Zusammenhang auch immer übernatürliche und sogar göttliche Dinge offenbaren. Shara entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein schien und dass sie sich bei nichts, das sie zu wissen glaubte, sicher sein kann und als Leser bekommt man mit ihr zusammen Einblicke in eine unglaubliche Welt. Gerade das letzte Drittel war zudem sehr spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen wollte, und es gibt einige Wendungen und Enthüllungen, die mich neugierig darauf gemacht haben, wie es im nächsten Buch weitergehen wird - es gibt zahlreiche Möglichkeiten und einiges an Potential.Die Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet und gerade Shara und ihr Begleiter Sigrud waren mir sehr sympathisch.Von mir bekommt "Die Stadt der tausend Treppen" vier Sterne. Es ist eine interessante Geschichte voller kultureller, politischer und religiöser Konflikte, einem tollen Setting, einer packenden Handlung und geheimnisvollen Gottheiten, die ich nur empfehlen kann._________________Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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  • anspruchsvoller politischer Agententhriller im Fantasy-Gewand

    Die Stadt der tausend Treppen
    Flaventus

    Flaventus

    15. March 2017 um 08:14

    Was wäre, wenn es nur einen Wimpernschlag bedürfe, um aus einem unterdrücktem Volk das beherrschende werden zu lassen und aus dem beherrschenden das unterdrückte? Ein kurzer Moment, der die Grundfesten zweier Gesellschaften und Völker schlagartig ins Gegenteil kehrt? So geschehen ist es in dieser Welt als die unterdrückte Bevölkerung des Inselstaats Saypur sich gegen die Unterdrücker des Kontinents erhoben haben und ihre Götter töteten. Götter, die es tatsächlich gab und die erheblichen Einfluss auf das Leben der Menschen hatten. Agenten Dabei spielt in diesem Buch diese übergeordnete Weltenstruktur eine eher untergeordnete Rolle und das Geschehen konzentriert sich auf die Hauptstadt des Kontinents Bulikov, in der ein angesehener Wissenschaftler ermordet wurde. Daraufhin wird die Agentin Shara des Inselstaats entsendet, die sich in bester Agentenmanier des Problems annimmt. Und so ließt sich das Buch in weiten Teilen auch wie ein Agententhriller, in dem es mehr um politische und gesellschaftliche Strukturen und Zusammenhänge geht als um wüste Action. Letztere gibt es natürlich auch, steht aber nicht derart im Fokus der Story. Spannend Die Sicht des Betrachters bleibt größtenteils bei der Hauptprotagonisten Shara. Nur selten verlässt der Erzähler ihre Sichtweise, um einen Nebenschauplatz zu betreten, der sich aber schon nach wenigen Seiten wieder zum Hauptgeschehen wendet. Durch diese Sichtweise bleiben einige Ereignisse unerzählt, aber die Atmosphäre verdichtet sich dadurch erheblich. Denn trotz aller Politik: spannend ist dieses Buch. Die Götter, das Vergangene und das aktuelle werden geschickt ineinander verwoben und dem Leser werden wie der Hauptprotagonistin nach und nach wesentliche Puzzleteile serviert, die sich zu einem großen Ganzen formen und in einem fulminanten Finale enden. Anspruchsvoll Das Buch wurde in einer durchaus gehobene Sprache geschrieben, in dem der Leser mit Worten wie ostentativ oder Idolatrie konfrontiert wird oder er gar wissen muss, was ein Ifrit ist. Gepaart mit der teilweise etwas verzwickten Story richtet sich das Buch zurecht an ein erwachsenes Publikum. Und ich bin ehrlich gesagt recht froh, dass es mal keine Jugendbuchreihe ist, die im Fantasygenre erschienen ist. Apropos Reihe: das Buch ist in sich abgeschlossen, auch wenn ein zweiter Band (Die Stadt der toten Klingen) im September diesen Jahres erscheinen soll. Unstimmigkeiten Ich finde es zwar grundsätzlich gut, wenn der Leser ohne großartigen und ausschweifenden Beschreibungen ins Geschehen geworfen wird. Aber dann erwarte ich dennoch, dass die Welt im Laufe der Zeit etwas beschrieben wird. Und das fällt mir ein bisschen schwer. Denn wenn Autos und LKW fahren oder Fotografen ein Blitzlichtgewitter auslösen (auch wenn diese Erfindung erst fünf Jahre jung ist), dann hat es schon etwas von der hiesigen Welt. Andere Beschreibungen der Welt erinnern hingegen eher an mittelalterliche Zeiten. In meinem Kopfkino ließen sich diese Welten beim Lesen des Buchs manchmal nur schwer in Einklang bringen. Dadurch, dass der Fokus aber eindeutig nicht in der Weltenbeschreibung liegt, wiegt dieser Umstand nicht wirklich negativ aus, aber wer eine fantastische Weltenbeschreibung sucht, dürfte hier enttäuscht werden. Über die Qualität der Übersetzung kann ich nichts sagen, weil ich das Original nicht gelesen habe, aber ich bin über ein paar "unrunde" Textstellen gestolpert, die ich von einem lektorierten Verlagsbuch nicht erwartet hätte, wie zum Beispiel "Aus dem letzten Beinamen war sie nie klug geworden" anstelle von "schlau" (Pos. 378) oder „Heutzutage liegt das Schwergewicht auf Wirtschaftswissenschaften.“ anstelle von Schwerpunkt (Pos. 788). Es sind schon einige sprachliche Ungereimtheiten in diesem Buch zu finden. Allerdings neige ich persönlich nicht dazu, ein Buch deshalb abzuwerten. Das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden, wie wichtig ihm das ist. Fazit  Ich habe den Eindruck, dass sich im Fantasy Genre vor allem in den letzten Jahren unverhältnismäßig viele Jugendbuchreihen tummeln, so dass ich recht froh war, dieses durchaus anspruchsvolle Werk gefunden zu haben, das sicherlich nicht einfach zu lesen ist, aber auch keinen gestandenen Leser überfordern dürfte. Das Buch ist eindeutig ein Genremix, liest es sich über weite Strecken wie ein klassischer Agententhriller und nicht wie ein Fantasyroman. Dennoch kommen Freunde der Fantasy nicht zu kurz, so sie denn Götterwelten nicht abgeneigt sind. Zum Schluss nochmals der Hinweis, dass dieses Buch in sich abgeschlossen ist, auch wenn ein zweiter Teil für September schon angekündigt wurde. Von mit bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung.Diese Rezi findet sich auch auf meinem Blog.

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