Robert Jackson Bennett Mr. Shivers

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Inhaltsangabe zu „Mr. Shivers“ von Robert Jackson Bennett

Michael Connelly ist ein Rastloser, und er durchquert das Land mit nur einem Ziel: Rache zu üben. Denn dort draußen, zwischen den ratternden Zügen, den Lagern der Landstreicher und der endlosen Prärie verbirgt sich der Mann, der Michaels Tochter ermordet hat. Michael kennt weder den Grund für die Tat, noch weiß er, wohin er sich wenden soll. Aber er wird seine Suche zu Ende führen, und sie wird in Blut enden. Denn niemand kennt den Täter, und doch flüstert jeder seinen Namen: Mr. Shivers …

Was ein unsinniges Buch

— Nachtprinzessin

Fazit: Ein sehr nachdenklicher Roman mit einer sehr komplexen, intelligenten Story, der eine beklemmende Stimmung aufbaut, die erst nach einiger Zeit Horrorzüge annimmt und mit hervorragend herausgearbeiteten Charakteren.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    gurke

    13. October 2011 um 13:13

    Er hat alles zerstört was im Leben von Michael Connelly einst so wichtig war. Er tötete scheinbar ohne Grund seine Tochter und seine Ehefrau. Nun hat Michael nur noch ein Ziel: Rache. Und so reist er von Land zu Land um ihn zu finden und er wird erst wieder ruhen, wenn er Vergeltung geübt und ihn getötet hat, wie er es einst mit seiner Familie getan hat. Ihn, das Narbengesicht. Ihn, der keine Gnade kennt. Ihn, vor dem sich jeder fürchtet. In, der von allen nur Mr. Shivers genannt wird... Der Klappentet verspricht großartiges. Ja, "Mr. Shivers" wird mit dem großartigen Steven King verglichen. Und die Aufmachung des Buches bestätigt, dass man ein ganz besonderes Horrorbuch in den Händen hält. Das Cover ist dezent und in grüntönen gehalten und der Rough-Cut vermitteln eine richtig düstere Stimmung. Ich hatte am Anfang große Probleme in die düstere Geschichte von Robert Jackson Bennett einzutauchen. In der Geschichte herrscht permanent eine düstere Stimmung und der Leser weiß auch noch nicht so richtig in welcher Szenerie er sich befindet. Doch so nach und nach wird alles immer klarer und man ist neugierig und will unbedingt wissen, wie es denn nun weitergeht. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass es so um die 100 Seiten dauern kann, bis man sich an alles gewöhnt hat und es richtig spannend wird. Der Autor hat allerdings einen wunderbaren leichten und flüssigen Schreibstil. Das macht es leicht die schwierige, düstere Handlung weiterzuverfolgen. Und so hat man das Buch in windeseile durch, ohne die Geschwindigkeit überhaupt zu bemerken. Abschließend bin ich froh, das Buch nicht abgebrochen habe, wie ich es erst vorhatte. Denn ich wurde belohnt, die Geschichte wurde spannender und ich wollte wissen was es mit Mr. Shivers auf sich hat und wie das ganze endet. Ich finde es allerdings übertrieben das Buch mit Steven King zu vergleichen. Dieses Horrorbuch nimmt sehr langsam an Fahrt auf, wird dann aber noch richtig interessant und lesenswert. Außerdem muss man im Auge behalten, dass "Mr. Shivers" der Debütroman des Autors ist und dafür ist ihm eine großartige Geschichte gelungen! Hier gibt es eine Leseempfehlung an alle Fans von düsteren Geschichten. Allerdings sollte man ein wenig Durchhaltevermögen mitbringen. Hat man das, wird der Leser mit einer großartigen Geschichte belohnt.

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    Beautiful-Moonlight

    11. September 2011 um 20:44

    "Mr. Shivers, der Mondlichtmann, der schwarze Reiter. Mr. Shivers, der Teufel der Landstreicher. Der schwarze Mann der Entwurzelten. Über Mr. Shivers gab es viele Geschichten. Connelly hatte die meisten davon gehört. Wenn er in der Dunkelheit nicht schlafen konnte, musste er oft an sie denken." "Mr. Shivers" erzählt die Geschichte des Michael Connelly. Dieser hat nach der Ermordung seiner Tochter nur den Wunsch, Rache zu üben. Deshalb reist er durch das ganze Land, geleitet von dem Wunsch, Rache an Mr. Shivers, dem Mörder seiner Tochter, zu üben. Unterwegs trifft er auf drei andere Männer, Pike, Roosevelt und Hammond, die dasselbe Zeil verfolgen und sie schließen sich zusammen, um sich gemeinsam auf die Suche zu begeben. Während ihrer Verfolgungsjagd wird ihnen nach und nach bewusst, dass vielleicht doch nicht alle Geschichten, die sich die Hobos über Mr. Shivers erzählen, so abwegig sind. Auf ihrem Weg kommen sie Mr. Shivers immer näher und stoßen dabei auf eine Menge Gewalt. Doch nicht jeder der Männer wird überleben. Ich musste mich zunächst an Bennetts Schreibstil gewöhnen, da er bei seinen Beschreibungen viele Metaphern und Vergleiche verwendet. Außerdem schreibt er hauptsächlich in Parataxen. So bestehen die Dialoge zwischen den Charakteren oft nur aus einem Satz oder einzelnen Worten, was es manchmal unzusammenhängend erscheinen lässt. Auch die Charaktere sind gewöhnungsbedürftig. Zunächst fand ich ihre Motivation noch nachvollziehbar, da sie durch Mr. Shivers teilweise große Verluste erlitten haben. Mit Verlauf der Geschichte jedoch verändern sie sich durch die Geschehnisse, dies ist vor allem dem Hauptcharakter Connelly anzumerken. Zu Anfang des Buches ist er noch ein liebender Familienvater, der die Hoffnung hat, nachdem er Rache geübt hat, nach Hause zu seiner Frau zurückkehren zu können und wieder ein halbwegs normales Leben zu führen. Aber je weiter er Mr. Shivers gefolgt ist, desto mehr wird ihm klar, dass er nicht mehr zu seinem alten Leben zurückkehren kann und desto schneller ist er bereit dazu, Gewalt auszuüben. Natürlich macht die Veränderung die Charaktere auch interessant und ist sicherlich unausweichlich, da solch eine Reise nicht spurlos an jemandem vorbeigeht. Das Cover passt gut zum Buch, da es einen düsteren Eindruck vermittelt. Diese Stimmung bestimmt auch den Großteil der Geschichte, ebenso wie eine unbestimmte Gefahr, die auf den Männern zu lasten scheint. Ich hatte mir jedoch mehr Spannung in der Geschichte erhofft. Bennett verliert sich in seitenlangen Landschaftsbeschreibungen und Erklärungen. Das Ende hat mich nicht wirklich überrascht. Auf den letzten 100 Seiten wurde es für mich immer klarer, worauf die Geschichte hinausläuft. Jedoch ist das Buch alles in allem durchaus lesenswert für jeden, der sich die regnerischen Herbsttage mit einem Mystery-Thriller verkürzen will. Vielen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! © Fantasy-Fans.eu

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    angeltearz

    04. September 2011 um 10:43

    Wenn man den Klapptext liest, dann rechnet man mit einem superspannenden Buch, wo man praktisch bei jedem neuen Kapitel etwas gruseliges zu lesen bekommt. Im größten Teil des Buches geht es nur um die Verfolgung. Die Truppe rund um Connelly trifft zwischendurch zwar auf Leute, die etwas über Mr. Shivers zu erzählen haben oder welche, die mit ihn anhimmeln und ebenso gefährlich sind. Ein paar Stellen wurden dadurch tatsächlich etwas spannender. Wobei “Spannend” das falsche Wort ist, es wurde direkt sehr detailgetreu. Dadurch, das es sich hauptsächlich um die Suche nach dem Mörder dreht, war das Buch leider recht langweilig und ich war dann doch echt enttäuscht. Das Thriller-typische fand ich irgendwie nicht wirklich. Die spannende Geschichte fehlte irgendwie… Am Meisten hat mich das Ende enttäuscht, denn irgendwie hab ich es nicht verstanden. Ich würde sagen, das es ein leichter Thriller ist. Für diejenigen, die sich noch nicht so ganz an Thriller trauen.

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    Wir-Lesen

    01. September 2011 um 23:14

    Handlung Michael Connelly war noch vor einigen Wochen der Vater einer wunderbaren Tochter und der Mann einer liebenden Ehefrau. Doch dann tauchte ER auf. Er hat keinen Namen und doch kennt ihn jeder, denn er besitzt ein Narbengesicht, welches unverwechselbar ist. ER hat Connellys Tochter getötet und dafür schwört Connelly Rache, auch wenn er selbst dabei sterben könnte. So lässt er sein altes Leben und seine Ehefrau hinter sich und zieht wie ein Landstreicher von Memphis quer durch den Süden der Vereinigten Staaten mit nur einem Ziel: den Narbenmann zu töten. Nach dreiwöchiger Suche nach dem Mörder stößt Connelly auf eine dreiköpfige Gruppe Landstreicher denen er sich anschließt. Auch sie sind auf der Suche nach dem Narbenmann - den jeder Mr. Shivers nennt – denn auch sie sinnen nach Rache und sind nur von einem Gedanken besessen, den Narbenmann zu töten. Zu viert ziehen sie weiter, dicht auf den Fersen des mordenden Ungeheuers, doch es scheint, als wäre er ihnen stets einen Schritt voraus. Bei ihrer Suche schließen sich weitere fünf Landstreicher der Gruppe an, denn auch sie jagen den Narbenmann, der ihnen einen geliebten Menschen genommen hat. Nach Tagen sieht es endlich so aus, als hätten sie ihn gefunden. Der Narbenmann hat nur ein paar Stunden Vorsprung und das ist ihre große Chance. Gemeinsam quartieren sie sich in derselben Kleinstadt ein, die jedoch durch einen drohenden Sandsturm fast ausgestorben ist. Allerdings lassen sie sich von dem Unwetter nicht aufhalten und finden den Narbenmann tatsächlich in einem augenscheinlich verlassenen Haus vor. Doch was Connelly tatsächlich dort vorfindet ist entsetzlich, denn Verwüstung, Leichen und Blut pflastern seinen Weg. Dabei weisen alle Anzeichen daraufhin, als würde Mr. Shivers sich von Blut und Menschenfleisch ernähren und seine Kraft daraus ziehen. Im gleichen Moment als Connelly den Mörder stellen will, wird dieser von dem Sandsturm erfasst und verschwindet abermals spurlos. Somit muss die Gruppe wieder nach neuen Spuren fahnden, aber das Glück ist auf ihrer Seite. Es dauert nicht lange und neue Hinweise verraten ihnen ihren neuen Weg. Aber diesmal werden sie verfolgt und kommen nur knapp mit dem Leben davon. Wie sie herausfinden, hat der Narbenmann Vorkehrungen getroffen, denn ihre Verfolger arbeiten für ihn und schließlich schnappt die Falle zu. Connelly und seine Mitverfolger werden verhaftet. Mr. Shivers scheint für alles gesorgt zu haben, denn offensichtlich gibt es keinen Ausweg mehr. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, das müsst ihr dann selber lesen. Struktur und Sprache Mit Michael Connelly taucht der Leser in die Geschichte ein. Durch die gesamte Story zieht sich der so genannte rote Faden und sprachlich ist es an die Zeit angepasst. Es hat mir gut gefallen die Wandlung von Michael Connelly mitzuerleben, wie er von Situation zu Situation an seiner selbst auferlegten Aufgabe wächst, und versucht sich mit dem Gedanken anzufreunden selbst jemandem das Leben zu nehmen. Die Gefühlswelt vom Hauptcharakter ist sehr gut nachvollziehbar und wird an den Leser weitertransportiert. Der Leser versucht mit ihm das Rätsel um Mr. Shivers zu lösen. Zusammenfassend Jetzt kommt aber mein ABER! Auf den ersten hundert Seiten hat sich die Geschichte leider gezogen. Es wird viel erklärt, fast schon zu viel, so dass die eigentliche Handlung und Spannung darunter leidet. Ein weiterer Punkt war der Vergleich zu Stephen King beim Klappentext auf der Rückseite des Buches. Ich bin ein großer Fan von Stephen King und verschlinge seine Bücher immer wieder sehr gerne, doch zwischen Stephen King und Robert Jackson Bennett gibt es gewaltige Unterschiede, stilistisch, sprachlich und auch was den Spannungsbogen betrifft. Das ist an dieser Stelle nicht negativ gemeint, nur der Vergleich mit King ist unpassend und könnte eventuell einige Leser verwirren. Und noch etwas ist mir negativ aufgefallen: die Buchbindung. Durch den gezackten Schnitt lassen sich die Seiten schwer umblättern und das Lesezeichen zu suchen, war oft nicht einfach. Bücher mit glattem Rand lassen sich eindeutig besser lesen und auch besser blättern. Alles in allem kann ich das Buch dennoch weiterempfehlen. Obwohl die Spannung hier und da etwas gelitten hat, überrascht das Ende. Für meinen Geschmack hätte gerne noch mehr Mystery und Horror dabei sein können, aber es bleibt ein lesenswerter Thriller. Das Buch bewerte ich mit 3 1/2 Punkten, aber da es keine halben Punkte gibt, vergebe ich 4 Punkte.

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    Rukhi

    16. August 2011 um 18:39

    "Mr. Shivers, der Mondlichtmann, der schwarze Reiter. Mr. Shivers, der Teufel der Landstreicher. Der schwarze Mann der Entwurzelten." Wer "Mr. Shivers" in die Hand nimmt, und einen gruseligen Horrorschmöker à la Stephen King erwartet, wie es einem auf dem Klappentext versprochen wird ("Hochspannung für alle Fans von Stephen King und Neil Gaiman"), wird leider etwas enttäuscht werden. Wer sich dann jedoch auf die Geschichte und eine Reise einlässt, die einzigartig und spannend ist, und den Leser bis zur letzten Seite fesselt, der wird sich an Mr. Shivers noch lange erinnern und ihn in seinen Träumen wieder sehen. "Michael Connelly ist ein Rastloser, und er durchquert das Land mit nur einem Ziel: Rache zu üben. Denn dort draußen, zwischen den ratternden Zügen, den Lagern der Landstreicher und der endlosen Prärie verbirgt sich der Mann, der Michaels Tochter ermordet hat. Michael kennt weder den Grund für die Tat, noch weiß er, wohin er sich wenden soll. Aber er wird seine Suche zu Ende führen, und sie wird in Blut enden. Denn niemand kennt den Täter, und doch flüstert jeder seinen Namen: Mr. Shivers … " Gerade da es Robert Jackson Bennett's Debutroman ist, hätte man vielleicht nicht gleich mit den größten Namen der Horrorliteratur auffahren sollen, Stephen King und Neil Gaiman erwecken Erwartungen in einem Leser, oder zumindest war es bei mir so, die ein Debutroman fast unmöglich erfüllen kann. Dennoch hat Bennett einen Stil gefunden, der mir sehr gefällt und welcher Leser direkt in seinen Bann zieht. Vor allem da mich die Hauptfigur Connelly nicht wirklich überzeugt hat, war ich überrascht wie schnell ich das Buch doch auf einmal zu Ende gelesen hatte. Es liest sich so flüssig und man ist so mittendrin im Geschehen, man merkt kaum wie die Zeit um einen herum vergeht. Die Geschichte selbst führt einen durch ein Amerika, welches ich selbst so nur aus Geschichtsbüchern kannte. Bennett schafft es, die Zeit der großen Depression in den USA so lebhaft darzustellen, dass ich manchmal innehalten musste während dem lesen. Man kann es kaum fassen, dass es damals wirklich so schlimm gewesen sein konnte. Ganze Familien mussten ihr zu Hause verlassen, ganze Dörfer wurden zu Geisterstädten. Auch fast alle Figuren, alle Charakteren um Connelly herum scheinen wie aus dem echten Leben gegriffen und machen das Bilder der großen Depression noch realer. Sie scheinen einem kaum aus dem Kopf gehen zu wollen, auch nach dem Lesen nicht. Nur bei Connelly selbst hat mir irgendwie der Tiefgang gefehlt. Der Mann ist ein großes wandelndes Geheimnis, dabei sollte man sich meiner Meinung nach in die Hauptfigur, mit der man auf eine lange Reise geht, hineinversetzen können. Vor allem an Stellen wo es um seine ermordete kleine Tochter geht, um seine Frau, um seine Jagd auf den Mörder seiner Tochter,... hat mir immer irgendwie etwas gefehlt, etwas menschlicheres vielleicht, um ihn richtig zu verstehen. Dennoch ist Robert Jackson Benett ein Debut gelungen, welches so manch andere Erstausgaben in den Schatten stellt, genau dort wo Mr. Shivers schon hungrig wartet. Ich würde allen empfehlen, einmal auf die unvergessliche Reise mit Connelly und seinen Gefährten zu gehen, ihr werdet höchstens die Alpträume bereuen, die ihr nachher von Mr. Shivers habt.

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    marion_gallus

    25. July 2011 um 13:44

    Mr. Shivers erzählt den Weg von Michael Connely durch das verödende Land Amerikas auf der Suche nach dem Mörder seiner Tochter Molly. Er will seine Tochter rächen, will den Mann, der ihm das wichtigste in seinem Leben genommen hat, tot sehen. Dafür nimmt er einen wahrlich schweren Weg auf sich. Er zieht als Landstreicher (Hobos werden sie genannt) in Richtung Westen. Teilweise springt er auf Züge auf und fährt gemeinsam mit den vielen Wanderarbeitern ein Stück mit. Große Teile des Weges muss er zu Fuss gehen. Das Land hat es schwer in diesen Tagen, eine andauernde Dürre lässt es vertrocknen und so verlassen Unmengen an Menschen ihre Städte und Orte um in einem anderen Teil des Landes Arbeit zu suchen. Connelly trifft auf seiner Reise eine Gruppe Männer, die ebenso Mr. Shivers verfolgen. Auch ihnen hat der Narbenmann mit dem grauen, geflickten Mantel einen lieben Menschen genommen. Obwohl Connelly ein stiller und in sich gekehrter Mann ist, schließt er mit ihnen eine Freundschaft und sie gehen den weiteren Weg gemeinsam. Immer wieder fragen sie die Leute in den Lagern der Landstreicher oder den fast verlassenen Städten nach Mr. Shivers, gesehen haben ihr viele, aber sie alle scheinen Angst zu haben und sehr ungerne über ihn zu sprechen, diesen Mann mit dem vernarbten Gesicht, dass ihn erscheinen lässt, wie einen grinsenden Clown. Aber Connelly gibt nicht auf, er will ihn finden und er will ihn töten …. weiterlesen .... http://buchwelten.wordpress.com/2011/07/25/mr-shivers-von-robert-jackson-bennett-55/

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    Serenity482

    22. July 2011 um 14:26

    Connelly hat seine kleine Tochter verloren. Der Narbenmann hat sie getötet und somit sein Leben zerstört. Von nun an ist er auf Rache aus, er ist auf Verfolgungsjagd. Bis zum bitteren Ende. Auf seiner Reise lernt er immer mehr Menschen kennen die den Narben mann jagen. Quer durch Amerika, bis sie Mr. Shivers auf die Spur kommen. Ein wirklich spannendes Buch. Ein schwer durchschaubarer Mörder gemixt mit ein wenig Fantasy. Einziger minuspunkt ; das ende ist leider vorhersehbar.

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  • Rezension zu "Mr. Shivers" von Robert Jackson Bennett

    Mr. Shivers

    Bellexr

    20. July 2011 um 18:56

    „… Ich bin nicht tot – Klar bist du tot, du weißt es nur noch nicht …“ . Michael Connelly hat nur ein Ziel: Den Mörder seiner kleinen Tochter zu finden. So bricht er von Memphis Richtung Westen auf, immer den Spuren von Mr. Shivers folgend, dem Mörder seiner Tochter. Unterwegs trifft er auf Leidensgenossen, die ein ähnliches Schicksal mit Mr. Shivers verbindet. Bei ihrer Wanderschaft begegnen ihnen viele Menschen, die Geschichten über den Mörder erzählen, aber diese erzählen sie voller Angst und hinter vorgehaltener Hand. Doch hiervon lassen sich Connelly und seine Weggefährten nicht beirren, ihre Rache treibt sie weiter, zumal Mr. Shivers ihnen immer nur einige Tage voraus zu sein scheint. . Bei dem Debütroman von Robert Jackson Bennett habe ich anhand der Kurzbeschreibung einen sehr spannenden Horrorroman erwartet, dem war nicht ganz so. Warum dennoch 4 Sterne: Ganz einfach, der Autor hat mich mit seinem Sprachstil von der ersten Sekunde an sein Buch gefesselt. . Die Geschichte spielt während der großen Depression, also Anfang der 1930er Jahre in Amerika, wo viele Menschen auf der Suche nach Arbeit durchs Land ziehen, immer Richtung Osten, in der Hoffnung, dort der Armut zu entgehen. Viele Farmen sind verlassen, ganze Städte verwaist. Connelly macht sich genau in die entgegengesetzte Richtung auf die Suche nach Mr. Shivers. Mithilfe der Eisenbahn überwindet er viele Kilometer und wenn dies nicht möglich ist, dann eben zu Fuß. Unterwegs trifft er auf viele Zeltstädte mit Wanderarbeitern, aber bald auch auf Gleichgesinnte, die ähnlich Grausames durch Mr. Shivers erlebt haben. Alle haben nur ein Ziel: dessen Tod. Hierfür gaben sie alles auf, nehmen die größten Strapazen auf sich und ja, sie riskieren des Öfteren auch ihr Leben. . Die Depression, die über dem Land liegt, spürt man in jeder Zeile des Buches. So ist die Stimmung durchweg sehr beklemmend, düster, ja stellenweise richtig depressiv und hoffnungslos. Und dennoch fesselt dieser intelligente, ruhige Sprachstil des Autors einen mühelos an das Buch, obwohl auch erst zur Mitte hin eine richtige, greifbare Spannung aufkommt und die Story Horrorzüge annimmt. Vorher ist diese Spannung eher unterschwellig vorhanden, zumeist durch die Geschichten, welche man über Mr. Shivers liest. . Mit wenigen Worten gelingt es Robert Jackson Bennett problemlos einem seine einzelnen Charaktere vorzustellen. Und so erhält man auch bald einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Connelly, dem seine Rachegefühle immer weiter vorwärts treiben. Der Autor stellt ihn als einen sehr wortkargen, verzweifelten, zurückhaltenden Mann dar, der auch ohne groß darüber nachzudenken, sein Leben für einen Mitgefährten riskiert. Und auch Connellys Begleiter und die Menschen, die ihm im Lauf seiner Wanderschaft begegnen, sind teilweise schon recht eigenwillige, markante Figuren und ebenfalls sehr gut beschrieben. . Fazit: Ein sehr nachdenklicher Roman mit einer sehr komplexen, intelligenten Story, der eine beklemmende Stimmung aufbaut, die erst nach einiger Zeit Horrorzüge annimmt und mit hervorragend herausgearbeiteten Charakteren.

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