Robert Jackson Bennett Silenus

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Inhaltsangabe zu „Silenus“ von Robert Jackson Bennett

Robert Jackson Bennett ist der preisgekrönte Spezialist für übersinnlichen Horror – »Silenus« ist sein neues Meisterwerk! Der 16-jährige George durchstreift das Land auf der Suche nach seinem leiblichen Vater. Doch dieser Mann, der sich Silenus nennt, gleicht einem Phantom. Zusammen mit seiner Schaustellertruppe jagt er von Stadt zu Stadt, ohne je zu verweilen und um danach wie vom Erdboden zu verschwinden. Wer ist Silenus wirklich? Weshalb vermag sich nie jemand an seine Show zu erinnern? Und welche Gefahr geht von den seltsamen Herren in Grau aus? Als George das Geheimnis seines Vaters entschlüsselt, hat er sich längst in ein unheimliches Netz verstrickt, aus dem es kein Entkommen gibt.

Ein wirkliches Abenteuer.

— Lesemaus85
Lesemaus85

Ein echtes Horror/Fantasy-Highlight! Einzigartig! Gruselig! Genial!

— xxLITTERAxx
xxLITTERAxx

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    Silenus
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    08. April 2016 um 19:13

    Franny wandte den Blick ab und starrte in eine Ecke (...) "Nein. Ich sehe gar nichts. Ich glaube, George... ich glaube, alles wird zu Ende gehen, bevor du stirbst. Und du wirst als Einziger übrig bleiben, wenn dieses Ende gekommen ist. Wenn ich hinschaue, gibt es da nichts und niemanden außer dir auf der Welt, und du weinst. Und danach sit nichts mehr."********************************************************************George ist auf der Suche nach seinem Vater. Dem geheimnisvollen Silenus. Er ist unterwegs mit einer Künstlertruppe und in keiner Stadt kann man sich an seinen Auftritt erinnern. Doch als Goerge ihn endlich findet, ist nichts so wie es scheint und George verstrickt sich in ein Netz voller Geheimnisse und Gefahr.*********************************************************************Das Buch lag ewig in meine Schrank. Jetzt bereue ich, dass ich es nicht schon früher gelesen habe.Es ist ganz anders als gedacht. Es handelt von Liebe, Freundschaft, Familie. Von Sehnsucht, Trauer, Opfern und Helden. Von einer ewigen Suche nach Magie. Von einer Reise von Ort zu Ort, darunter auch Orte, die es nicht gibt. Von Menschen und Wölfen. Von Lärm und Stille.Jeder Charakter hat seine Geheimnisse, seine Tiefe, seine Farben.Georges Reise ist spannend, gefahrvoll und fantasievoll. Man taucht ganz ein in eine magische Welt voller Blut, Gewalt und Gesang.George macht eine tolle Entwicklung durch. Und am Ende ist er mutig und handelt ganz anders als man denkt. Das Ende ist anders als ich es erwarte und etwas langgezogen, aber dennoch überraschend und wunderbar.

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  • Silenus

    Silenus
    xxLITTERAxx

    xxLITTERAxx

    24. August 2015 um 23:47

    Ein Horror/Fantasy-Highlight! Einzigartig! Gruselig! Genial! Ein echter Geheimtipp: https://www.youtube.com/watch?v=CYSV8vgDfrc

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  • Silenus

    Silenus
    FabAusten

    FabAusten

    George kennt seinen Vater nicht, aber er glaubt zu wissen, wer es ist. Eines Tages macht er sich auf, ihn zu finden. Das ist allerdings nicht so einfach, da Silenus einer Truppe von Vaudeville-Künstlern vorsteht, die quer durch die USA von Theater zu Theater reisen. Als George schließlich seinem Vater gegenübersteht, muss er ihn auch gleich vor einer großen Gefahr warnen. Gemeinsam mit Silenus' Truppe durchstreift er von nun an das Land, immer auf der Suche, immer auf der Flucht. Es ist recht schwierig, Silenus zu rezensieren. Es gibt Schwächen, hat aber auch im wahrsten Sinne starke Seiten. Das Cover deklariert den Roman als „Thriller“, was er definitiv nicht ist. Es handelt sich eher um Urban Fantasy ohne das übliche Personal. Es ist ein fantastischer Roman, der sich um die Frage dreht, was „die Welt im Innersten zusammenhält“ und nicht weniger als die Welt steht dabei auf dem Spiel. Dieses überaus ambitionierte Thema und seine Umsetzung ist gleichzeitig die Schwäche des Romans. Er wirkt als habe der Autor seinem Werk etwas zu angestrengt eine universelle und philosophische Bedeutung verleihen wollen. Außerdem nimmt die Geschichte sehr langsam Fahrt auf und durchläuft auch danach immer wieder Längen. Doch wenn der Leser darüber hinwegzusehen versteht, wird er ein spannendes und tiefgründiges Abenteuer erleben. Einerseits trägt die Sprache den Leser mithilfe der ihr eigenen Kraft und ihres Charmes durch die Geschichte, die in ihren Parametern trotz allem stimmig ist. Andererseits sind es vor allem die Charaktere, die geheimnisvoll sind und faszinieren. Jeder von ihnen zeichnet sich durch eine einzigartige Wesensart und Tiefe aus. Sie sind das Herz der Geschichte und halten zahlreiche Überraschungen und Wendungen parat. Dies trifft zwar weniger auf den Protagonisten George aber umso mehr auf Silenus und die Mitglieder seiner Truppe zu. Sie bieten den eigentlichen Grund, weiterzulesen. Zwar wäre es großartig gewesen, wenn das Thema des Vaudeville und seiner skurrilen Mitwirkenden noch etwas stärker im Zentrum gestanden hätten, doch ungeachtet dessen weiß auch das Setting zu überzeugen. Es ist voller überraschender, liebevoller und fantasievoller Details. Dadurch entsteht eine eigentümliche, düstere und bedrohliche Atmosphäre. Personen und Orte scheinen seltsam aus der Zeit gefallen. Und das wiederum weiß zu gefallen. Insgesamt ist Silenus ein außergewöhnlicher Roman, der jeden Leser, der sich darauf einlassen kann, mit einer einzigartigen Atmosphäre, einer wendungsreichen Geschichte und bemerkenswerten Figuren belohnt.

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    • 4
    Cridilla

    Cridilla

    06. March 2015 um 08:32
  • Drei Worte: Ich liebe es!

    Silenus
    Annabel

    Annabel

    Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass mich die ersten zwei Seiten nicht wirklich auf den Geschmack brachten, dieses Buch zu lesen. Es war nett geschrieben, doch fand ich es nicht besonders aufregend, wie George seine alte Truppe verlässt, zumal man einfach in das Geschehen hineingeschleudert wird. Allerdings wollte ich "Silenus" eine Chance geben, da der Klappentext mich neugierig gemacht hatte und ich mir dachte "Du kannst nicht jetzt schon einfach aufhören oder meckern.". Also habe ich weitergelesen und... Was soll ich schon sagen?... Die folgenden 573 Seiten haben mich vollkommen mitgerissen. Ich bekam Gefühlsausbrüche, Gänsehaut und Tränen in den Augen. Auch, wenn man anfangs schon denkt, man könnt sich denken, was als nächstes passiert, überrascht der Autor einen bereits in der nächsten Zeile mit einer ganz anderen Wendung und schon als ich dann mit dem ersten Kapitel durch war, dachte ich mir bereits, dass ich dieses Buch viel zu schnell durchgelesen haben würde. Ich habe versucht, mir Georges Geschichte einzuteilen und das Buch in kleinen Happen zu genießen... Aber ich konnte nicht und verschlang alles auf einmal. Robert Jackson Bennett hat es geschafft, mich in eine vollkommen andere Welt zu reißen, die unserer eigentlich ähnelt und irgendwo doch nicht. Man erlebt die Gefühle der Charaktere mit, nimmt irgendwann sogar ihre Stimmung an und lernt jeden von ihnen immer besser kennen und zu verstehen. Am Ende fügt sich dann alles zusammen und -verdammt- das Ende ist mehr als gelungen! Fazit: "Silenus" hat alles, was ein gutes Buch aus meiner Sicht haben muss.-> Glaubwürdige und liebenswerte sowie verabscheuungswürdige Charaktere, eine mitreißende Story, einen perfekten Höhepunkt und ein atemberaubendes Finale. Dazu eine Prise Horror und Düsternis, gemischt mit der Liebe eines Autors. Dieses Buch ist definitv ein Juwel unter den Dark-Fantasy Büchern und eines meiner Lieblinge!

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    • 2
    Litis

    Litis

    18. December 2014 um 22:23
  • Rezension zu "Silenus" von Robert Jackson Bennett

    Silenus
    marion_gallus

    marion_gallus

    27. September 2012 um 12:49

    Der 16-jährige George Carole ist ein begnadeter Pianist. Er spielt für ein kleines Vaudeville-Theater und ist auch als „junger“ Musiker unter den Kollegen beliebt. Doch George will mehr. Er will bei der berüchtigten SILENUS-Truppe spielen, ihnen will er angehören, das allein ist sein Ziel. Als die bekannte Schaustellertruppe in der Nähe seines Heimatortes spielt, kündigt George seine Anstellung, lässt sich seinen restlichen Lohn auszahlen, packt seine Sachen und ist fort. Er besucht die Vorstellung der Gruppe und ist nicht nur überrascht und fasziniert, sondern ebenso verwirrt. Sämtliche Zuschauer im Theater scheinen nach dem letzten Stück, dem Teil in dem SILENUS selber auf der Bühne steht, wie in Trance und abwesend. Gleichzeitig wirken sie zufrieden, glücklich und froh. Bloß können sich die Zuschauer nach der Vorstellung an nichts mehr erinnern, George jedoch sehr wohl. Er hat die gesamte Vorstellung wach und bewusst erlebt. Von diesem Phänomen hatte George bereits gehört und er hatte viele ehemalige Besucher der SILENUS Truppe gefragt, was sie in der Vorstellung erlebt hatten. An die ersten Stücke der Vorführung konnten sie sich teilweise noch schwach erinnern, nie jedoch an das Finale. Umso wichtiger ist es für George ein Teil dieser Truppe zu werden. Endlich diesen seltsamen SILENUS kennenzulernen. Denn George hegt den starken Verdacht, dass eben dieser SILENUS sein Vater ist … *** Bereits in meiner Rezension zum Debüt des Autors, „Mr. Shivers“, hatte ich geschrieben, dass der Roman durch einen gehobenen, ausdrucksstarken Schreibstil besticht und dass die Handlung des Romans sehr hintergründig war. Nun, dies ist in SILENUS ebenso der Fall. Mir gefällt er sogar noch besser, als der erste Roman, wobei auch dieser bereits die volle Punktzahl von mir erhalten hatte. SILENUS ist nicht wirklich vergleichbar mit dem Debüt des Autors, denn die Geschichte ist eine komplett andere. Doch auch hier ist der Hintergrund der Handlung sehr tiefgründig und umfassend. Der Autor behandelt das Thema der Schöpfung der Welt, ihrer Zerstörung, Bewahrung und Wiederherstellung. Der Kampf gegen die dunklen Mächte, die die Schöpfung zerstören und auffressen wollen und dies auch tun. Wie der Autor diese Rettung der Schöpfung in seiner Handlung verarbeitet ist sehr fantastisch und auch magisch erdacht. Er hat mit seinen Protagonisten tiefgründige Charaktere geschaffen, die allesamt wirklich gut beschrieben und ausgearbeitet sind. Bennett hat wunderschöne Ideen in seinem Roman verbaut, die sehr fantastisch sind. Daher sehe ich diesen Roman auch nicht als Thriller, diese Kategorie trifft es für mich überhaupt nicht, ich würde sie eher als ein fantastisches Weltendrama umschreiben. Die Zeit, in der der Roman spielt, kommt nie zur Sprache, allerdings fuhren die Schaustellertruppen der Vaudeville Theater wohl bereits vor längerer Zeit quer durch die Lande. Gerne würde ich auf einige der außergewöhnlichen Ideen des Autors eingehen, doch ich möchte einfach nichts verraten, denn wer sich auf die Reise mit der SILENUS Truppe und dem Protagonisten George einlässt, der wird viele wunderbare, unglaubliche und ausgefallene Dinge erleben. Einfach und schnell zu lesen ist dieser Roman nicht, dafür ist die Handlung zu komplex und umfangreich und um des wirklichen Verstehens willen, sollte man sich Zeit lassen. Denn ich hätte beim rasanten Durchlesen sicherlich vieles nicht verstanden und das wäre schade. Dazu ist der Hintergrund des Romans ist ein zu großer. Vielleicht ist er ein bisschen vergleichbar mit MOMO – allerdings erwachsener – und es geht um viel mehr als „nur“ die Zeit und dies noch vermischt mit den abgedrehten Ideen des Autors Clive Barkers. Ich war gar nicht begeistert, je näher ich dem Ende kam, denn ich wollte noch nicht das die Geschichte endet. Und der Schluss hat mir dann auch mehrere dicke „Klöße“ im Hals beschert. Der Verlag präsentiert auch diesen Roman von Robert Jackson Bennett wieder im sehr ansehnlichen „Rough-Cut“, wobei diesmal die Dicke des Buches auch tatsächlich dem Umfang der Buchseiten entspricht. Waren die anderen Rough-Cut-Ausgaben allesamt auf sehr dickem, pappeartigem Papier mit sehr großzügigen Rändern gedruckt, so sind hier die Seiten dünn und eng beschrieben. Somit sind in ca. 600 Seiten auch wirklich die Anzahl an Seiten „drin“. Das Cover gibt den ominösen Schausteller SILENUS wieder und ich finde es absolut gelungen und das stechende blaue Auge wirkt sehr echt. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für diesen fantastischen Roman, der für mich nicht im Thriller Genre anzusiedeln ist, aber absolut fesselt, sehr tief- hintergründig und ideenreich und mit viel Liebe zum Detail geschrieben ist. Meine absolute Leseempfehlung (z.B. für Freunde von Michael Ende und/oder auch Clive Barker). © Buchwelten 2012

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