Robert Jordan

 4.3 Sterne bei 1,487 Bewertungen
Autor von Die Suche nach dem Auge der Welt, Drohende Schatten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert Jordan

Bei Robert Jordan handelt es sich um ein Pseudonym, welches der amerikanische Schriftsteller James Oliver Rigney Jr. verwendete. Er wurde am 17. Oktober 1948 in Charleston, South Carolina geboren. Seine Fantasy-Reihe »Das Rad der Zeit« verschaffte ihm weltweite Bekanntheit. Schon von Kindesbeinen an besaß er eine große Leidenschaft für phantasievolle Literaturwelten und war ein großer Freund von Jules Verne und H.G. Wells. Nachdem er zwei Jahre als US-Soldat im Vietnamkrieg gedient hatte, begann er ein Studium in Physik an der Militärakademie von South Carolina. Nachdem er das Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, arbeitete Jordan einige Zeit als Nuklearphysiker für die US-Marine. 1990 erschien der erste Roman seiner »Rad der Zeit« Reihe. Im Piper Verlag sind mittlerweile bis zu 31 der Saga erschienen. Im Jahre 2006 gab Jordan öffentlich bekannt, dass bei ihm Amyloidose (eine seltene Blutkrankheit) diagnostiziert wurde. Er begab sich daraufhin in medizinische Obhut und war bis zum Schluss sehr optimistisch, den Krebs besiegen zu können. Jordan unterlag tragischerweise ein Jahr später dem Krebs und verstarb am 16. Sepember 2007. Bis zu seinem Tode lebte er mit seiner Frau in seinem Geburtsort Charleston.

Neue Bücher

CONAN, DER ZERSTÖRER

Neu erschienen am 23.10.2018 als Taschenbuch bei epubli.

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Die Suche nach dem Auge der Welt

Die Suche nach dem Auge der Welt

 (83)
Erschienen am 01.11.2004
Drohende Schatten

Drohende Schatten

 (76)
Erschienen am 01.08.2004
Die Jagd beginnt

Die Jagd beginnt

 (51)
Erschienen am 01.11.2004
Die Rückkehr des Drachen

Die Rückkehr des Drachen

 (44)
Erschienen am 01.10.2005
Zwielichtige Pfade

Zwielichtige Pfade

 (44)
Erschienen am 16.07.2013
Das Auge der Welt

Das Auge der Welt

 (41)
Erschienen am 01.07.1993
Das Horn von Valere

Das Horn von Valere

 (37)
Erschienen am 01.08.2004
Der Wiedergeborene Drache

Der Wiedergeborene Drache

 (35)
Erschienen am 01.04.1994

Neue Rezensionen zu Robert Jordan

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Rezension zu "Die Suche nach dem Auge der Welt" von Robert Jordan

Das Ungetüm unter den Herr-der-Ringe-Kopien
zwergundelfvor 3 Monaten

Die im äußersten Zeitlupentempo vorgetragene Story rund um ein Grüppchen zickiger Mädels und bauernlümmeliger Jungs, die gegen Saurons dummen Zwilling antreten, hat zugegebenermaßen hier und da ihren Reiz. Aber nicht genug, um die größtenteils haarsträubenden Dialoge länger als zwei Bände zu ertragen.

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Rezension zu "Die Rückkehr des Drachen" von Robert Jordan

Traumrealitäten
buchwanderervor einem Jahr

„Wir sind alle verwundbar im Schlaf, und der Schatten ist in der Nacht besonders stark.“ (S.99)

Zum Inhalt:

Die Fäden welche das Rad zum Gewebe der Zeit verspinnt, jenem, welches man Geschichte nennt, scheinen lockerer zu sein. Doch nur von außen betrachtet, reisen doch die ehemals aufs Engste zusammengeschweißten Gefährten oft allein. Allen voran Rand al´Thor, um seine Freunde nicht zu gefährden, sollte er dem Wahnsinn verfallen, wie die Männer vor ihm, denen der Zugang zur Einen Macht möglich war. Ein Getriebener stets am Rand eines Alptraums, den er mittlerweile sein Leben nennt oder jenem Bruchstück, welches davon noch intakt scheint.

Die Frauen Nynaeve, Egwene und Elayne, die sich verpflichteten, sich um Mat’s Genesung zu kümmern, indem sie ihn ins Zentrum der Macht der Aes Sedai bringen. Perrin, einerseits seine Gabe mit den Wölfen zu denken, zu kommunizieren verfluchend, andererseits nicht mehr davon loskommend in einer Art Hassliebe.

Und wie bereits zuvor Moraine, Fäden beobachtend, Fäden ziehend – so glaubt sie zumindest –, die zusammen mit ihrem Beschützer Lan versucht den finsteren Bestrebungen all ihr Wissen und ihre Macht entgegenzustellen. Im Glauben die Pläne des Dunklen Königs vereiteln zu können, ist es nicht selten sie, die erleben muss, wie machtlos sie eigentlich dem Rad ausgeliefert ist, wie sehr Ta´veren seinen eigenen Spielregeln folgt, jenseits äonenalten Wissens gehortet von diversen Ajas innerhalb der Aes Sedai. Um so tiefer trifft auch die Erkenntnis, das viele der Mythen – und darunter fallen auch die rund um die Schwarzen Aes Sedai – nicht nur Schauermärchen für unfolgsame Kinder sind.

Dreh- und Angelpunkt, zumindest in der als real angesehenen Welt, ist Tear. Dort findet sich die Festung genannt der „Stein von Tear“ in dem die Hochlords das unberührbare Schwert Callandor verwahren. Die Reise dorthin gestaltet sich für jeden der Ta´veren und ihre mehr oder weniger freiwilligen Begleiter zu einer Herausforderung, die oft nicht weniger als ihr Leben einfordert… und dies nicht nur in einer als wirklich, greifbar empfundenen Welt. Es sind vor allem die Abgründe der Träume, Visionen und Ahnungen, die Kompass, Karte und Sextant in einer Zeit in der alles aus den Fugen gerät bilden.

Fazit:

Den Namen Fantasy-Zyklus verdient Robert Jordans allemal. Die Geschichte rund um Rand al´Thor und der mit seinem Schicksal verwobenen Begleiter gewinnt mit „Die Rückkehr des Drachen“ weiter an Tiefgang. Die Balance zwischen der Ausformung einer detailiert, beinahe minutiös ziselierten Welt und temporeichen Szenen wechselt gekonnt ab. Langatmigkeit kann dem Text beileibe nicht nachgesagt werden, ebensowenig Oberflächlichkeit. Jordan lässt sich Zeit damit die Handlung ebenso wie die Akteure stimmig herauszuarbeiten. Ergebnis ist eine wunderschöne, akribisch gestaltete, stilistisch und erzähltechnisch harmonische Weltengeschichte, die an Vielschichtigkeit und irisierender Brillianz ihresgleichen sucht. Zum Glück geht die Saga noch einige Bände weiter, denn auf die Entführung in die Welt Gefährten aus der Gegend der zwei Flüsse freut man sich stets erneut.

Zum Buch:

Auch der dritte Band setzt die sehr wertige Gestaltung und Verarbeitung der Serie fort. Eine ausführlichere Beschreibung dazu findet sich bei Band 2 „Die Jagd beginnt“.

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Rezension zu "Die Jagd beginnt" von Robert Jordan

Das Grad ist keine Grenze
buchwanderervor 2 Jahren

„Der Tod ist leichter als eine Feder, aber die Pflicht ist schwerer als ein Berg.“ (S.734)

Zum Inhalt:

Egwene sieht den lang gehegten Wunsch einer Ausbildung zur Aes Sedai in der Burg in greifbarer Nähe und lernt dabei neue Freunde kennen. Von Rand getrennt, versucht sie so viele Informationen über seinen Verbleib zu erlangen, wie sie kann. Unterdessen ist Rand auf der Jagd nach dem Horn von Valere, welches er im Gegensatz zu den vielen Glücksrittern, die ein ähnliches Ansinnen verfolgen, bereits in Händen hielt und um seine Macht in Grundzügen Bescheid weiß. Verlass ist dabei auf seine Begleiter, sei es nun Loial der Ogier, Hurin der Fährtensucher, seine Jugendfreunde Perrin und Mat oder den Ingtar Shinowa dessen überraschende Geschichte eine entscheidende Wende in der Handlung bringt. Das Horn zu finden, es dem Einflussbereich des Dunklen Königs zu entziehen, es in die vermeintliche Sicherheit der Shienarer zurückzubringen und damit die Ganze Verantwortung einer nie gewollten Heldenrolle abzulegen treiben Rand an. So sehr, dass er auch bereit ist für dieses Ziel auf die verhasste Fähigkeit zurückzugreifen, die Macht zu nutzen. Spürend, dass ihn deren Anwendung zunehmend verändert, zu einem ihm und den Gefährten Fremden macht, meidet er Kontakt zu dieser Kraft wo immer es auch kann.
Keineswegs geradlinig führt dabei das Rad der Zeit die Fäden der unterschiedlichsten Wesen im Gewebe rund um Ta’veren zusammen. Auch Rand beginnt zu ahnen, dass hinter seiner Herkunft ein Geheimnis versteckt liegt, dessen Tragweite und drückende Last ihn zu zerbrechend droht… und mit ihm alle die ihm etwas bedeuten.

Fazit:

Zu recht gilt die Saga „Das Rad der Zeit“ als einer der Meilensteine der modernen Fantasy, schafft es Robert Jordan doch ein Universum zu kreieren, in dem der Leser unzählige Stunden abtauchen kann in eine Welt ohne grobe logische Brüche, mit stimmigen Charakteren, deren Entwicklung genügend Zeit erhält um nachvollziehbar und kohärent zu sein. Gut durchdachter Aufbau, eine plastische Sprache und ein reger Wechsel zwischen informativen Sequenzen und spannungsgeladenen Abschnitten treiben die Handlung zügig voran. Es bleibt das angenehme Lesegefühl der Vorfreude auf den nächsten Band, das weitere Begleiten der ans Herz gewachsenen Protagonisten.

Zum Buch:

Der zweite Band der Reihe „Das Rad der Zeit“ die sich dem Original am engsten verschrieben hat, ist in der Aufmachung dem ersten gefolgt und glänzt durch ausgezeichnete Verarbeitung in Verleimung, Umschlaggestaltung, Druck und Bedruckstoffe. Sehr positiv ist zu vermerken, dass die Original-Cover-Motive benutzt wurden, keine Selbstverständlichkeit betrachtet man die gesplittete Auflage der Saga, deren Bilder i.d.R. mit dem Text nichts zu tun haben. Ausgesprochen hilfreich ist auch in diesem Buch die wunderschöne Landkarte und das Glossar am Ende des Bandes. Eine ausführlichere Beschreibung, sowie entsprechende Links findet sich in der Buchbeschreibung zum ersten Band der Serie, ebenso findet sich dort ein Link zur Äquivalenzliste der englischen und deutschen Bücher des Originals.

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Robert Jordan wurde am 16. Oktober 1948 in Charleston, South Carolina (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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