Robert Königshausen Energiespender

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Inhaltsangabe zu „Energiespender“ von Robert Königshausen

Er ist ein kreativer Chaot, heftig verliebt und doch stimmt etwas in seinem Leben nicht. Sven Olsens Tage verlaufen endlich in geordneten Bahnen und er ist guter Hoffnung, alles in den Griff zu bekommen. Wären da nicht die quälenden Sorgen: Am Morgen ist er matt und abgekämpft, der neue Werksleiter ist unausstehlich und seine neue Freundin schafft ihn. Als es unerträglich wird und er der Sache nachgeht, will er es zuerst nicht glauben: Die Spur führt zu Vampiren. Doch statt Blut saugen sie Lebensenergie. Für Olsen fängt mit dieser Erkenntnis der lange Kampf gegen die übermächtigen Kräfte der Nacht erst an.
Unter „Robert Heinzel“:

• Kurzgeschichte „Grusel Fusel“ erschien 2007 in der Anthologie „Freitag der Dreizehnte“ des Schweitzerhaus-Verlags. ISBN 978-3-939475-06-4
• Kurzgeschichte „Der Fluch der Alten“ erschien 2008 in der Anthologie „Dark Future“ des Romantruhe.de-Verlags, Best.-Nr.: spiegelanto Dark Future
• Gedicht „Golgota“ erschien 2007 in „Ausgewählte Werke X“ der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte. ISBN 978-3-930048-53-3
• Gedicht „Held vor Leuchtturm“ erschien 2008 in „Ausgewählte Werke XI“ der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte. ISBN 978-3-930048-56-4
• Gedicht „Bruder, wo bist du gewesen“ erschien 2009 in „Ausgewählte Werke XII“ der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte. ISBN 978-3-930048-58-8

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  • Rezension zu "Energiespender" von Robert Königshausen

    Energiespender

    Asmodi

    04. March 2012 um 14:21

    Tune in, turn on, burn out! Nein, "Energiespender" ist kein Ratgeber zum Thema Stromsparen und auch kein Sachbuch über Kraft-Wärme-Kopplung. Hinter dem schlichten Buchtitel versteckt sich ein Vampirroman. Allerdings kein gewöhnlicher. Der Münchner Autor Robert Königshausen hat dem angestaubten Saugersujet durchaus Neues abgewonnen. Seine Vampire saugen kein Blut, sondern Lebensenergie. Menschen mit Daseinsfreunde und einer positiven Grundstimmung sind ihre bevorzugten Kraftquellen. Wer von ihnen angezapft wird, büßt Lebensfreude ein, wird schwermütig, grüblerisch und unverträglich. Und die Energievampire sind mitten unter uns. Perfekt getarnt! Nicht unoriginell, dieser Storygedanke. Wenn man so darüber nachsinnt ... Wer macht einem denn ständig das Leben schwer? Na klar doch: der ungerechte Chef, die ewig quengelnde Lebensgefährtin, unfaire Geschäftspartner, unfähige Helfer, falsche Freunde ... Was, wenn man selbst nichts anderes ist als eine lebende Tanksäule, nur dazu da, zur systematischen Bespaßung seiner Peiniger beizutragen ...? Robert Königshausens Roman ist kein Gruselschocker. Es handelt sich bei "Energiespender" vielmehr um eine subtile Psychostudie mit soziokulturellen Elementen. Der Roman ist besonders stark in seinen ausführlichen Schilderungen der modernen Arbeitswelt und bei der Beschreibung gruppendynamischer Prozesse. In diesen Abschnitten merkt man, dass ein genauer Beobachter seiner Umwelt am Werk war. Aus dem Sinn für Details entwickelt sich der eigentliche Reiz des Buches, nämlich das Gespür für Stimmungen und Stimmungsveränderungen. Das liest sich alles sehr faszinierend. Allerdings hätte "Energiespender" ein strenges Lektorat gut getan. Schlank schreiben ist zwar heutzutage groß in Mode, aber hier hat der Autor es übertrieben. An der einen oder anderen Stelle hat man den Eindruck, dass etwas fehlt oder dass man eine relevante Information überlesen hat. Da springt die Handlung allzu leichthin voran, man hätte sich als Leser eine ausführlichere Erläuterung gewünscht. Aber egal, das perfekte Buch gibt es eh nicht. Wichtig ist, dass man nach der Lektüre nicht das Gefühl hat, seine Zeit vergeudet zu haben. Und bei Robert Königshausens Werk hat man das definitiv nicht. Es gibt insgesamt nicht viel zu mäkeln, außer eben, dass "Energiespender" gern 50 Seiten mehr hätte haben können – und das ist doch irgendwie auch ein schönes Kompliment.

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  • Rezension zu "Energiespender" von Robert Königshausen

    Energiespender

    ophelia_fay

    12. March 2011 um 00:27

    Er ist ein kreativer Chaot, heftig verliebt und doch stimmt etwas in seinem Leben nicht. Sven Olsens Tage verlaufen endlich in geordneten Bahnen und er ist guter Hoffnung, alles in den Griff zu bekommen. Wären da nicht die quälenden Sorgen: Am Morgen ist er matt und abgekämpft, der neue Werksleiter ist unausstehlich und seine neue Freundin schafft ihn. Als es unerträglich wird und er der Sache nachgeht, will er es zuerst nicht glauben: Die Spur führt zu Vampiren. Doch statt Blut saugen sie Lebensenergie. Für Olsen fängt mit dieser Erkenntnis der lange Kampf gegen die übermächtigen Kräfte der Nacht erst an. Unglaublich gut geschrieben, erinnert an die Bücher von Oliver Uschmann! Unbedingt lesen!

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