Robert Kelly Schlaflose Schönheit

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Inhaltsangabe zu „Schlaflose Schönheit“ von Robert Kelly

Grandios!

— Maldoror

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  • Schlaflose Schönheit am Rande der Wirklichkeit

    Schlaflose Schönheit

    Maldoror

    16. September 2017 um 12:51

    Robert Kelly ist ein amerikanischer Dichter dessen Werk hierzulande nahezu unbekannt ist bzw. bisher wenig Beachtung gefunden hat. Sein besonderer sprachlicher Stil als Lyriker wird in der englischer Linguistik  als "Deep Image Poetry"  bezeichnet. Imagination und sprachliche Sinnlichkeit sind es, welche auch die Kurzgeschichten eine lyrische Färbung und Textur geben. Es gibt ein bemerkenswertes Online-Archiv wo der Autor viele seiner Ideen und literarischen Werke frei veröffentlicht. http://digitalcommons.bard.edu/rk_manuscripts/ Viele der hier versammelten Texte sind nur kurze Skizzen bestimmter Situationen oder Beobachtungen in denen man sich schnell verliert. Seine erzählerische Kraft erzeugt vor dem geistigen Auge eine immense Vorstellungskraft und Bildhaftigkeit. Schon lange ist es mir nicht mehr so ergangen, dass ich, nach dem Lesen eines Buches, nur über die Augen und deren Vorstellungszeichnungen so ins Schwärmen geraten bin. Die Geier, die Farbigen, die Trunkenheit, die kleinen, menschlichen liebevollen Sinfonien sind so plastisch, sind von so einer weltverlassenen Güte, dass sich mir jede Form von Rausch und exotischer Ausschweifung als absolutes Lesevergnügen darbietet. Die Kurzgeschichte der Gast gehört zu einer der Besten welche ich je gelesen habe. Ein nahezu allmächtiges imaginäres Wesen verschafft sich Zutritt zu einer fremden Frau und dringt in ihren Geist und in ihre Seele ein. Er kann alle Empfindungen und rationalen Gedanken beeinflussen und so bei jeder Gelegenheit ihr Verhalten und Handeln steuern, was natürlich einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung der fremden Person hat. Natürlich vollkommen unbemerkt von der Frau. Was hier an Empfindlichkeit und Gefühlen projiziert  wird, ist von einer höchst bemerkenswerter Tiefe und Vollkommenheit.  Man kann sich jedenfalls ganz wunderbar in diesen Geschichten verlieren und dabei ganz viel unbekanntes und doch scheinbar vertrautes entdecken, ohne jetzt wirklich jeden phantasievollen Einfall bis in die letzte Nuance verstehen zu müssen. „Verstanden habe ich etwas, wenn mir scheint, ich hätte es erfinden können. Und ich weiß es ganz und gar, wenn ich zuletzt glaube, ich sei selbst darauf gestoßen.“    

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