Robert Kirkman Days Gone Bye

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Inhaltsangabe zu „Days Gone Bye“ von Robert Kirkman

An epidemic of apocalyptic proportions has swept the globe, causing the dead to rise and feed on the living. In a matter of months, society has crumbled: there is no government, no grocery stores, no mail delivery, no cable TV. Rick Grimes finds himself one of the few survivors in this terrifying future.

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  • Auftakt in eine neue Welt

    Days Gone Bye
    Orisha

    Orisha

    17. April 2016 um 23:23

    Vor einiger Zeit habe ich bereits eine Rezension zur deutschen Ausgabe der Comics gemacht, mich aber nun entschieden, die englische und damit originale Fassung zu lesen. Und noch eine Sache im Vorfeld. Ich rufe SPOILER Alarm aus, denn bestimmte Handlungsstränge werden sich in den Rezensionen kaum ausklammern lassen. ---SPOILER ANFANG--- Als Rick Grimes, Kleinstadtpolizist und Familienvater, im Krankenhaus erwacht, ist die Welt nicht mehr wie zuvor. Das Krankenhaus wirkt leer, die Stadt wie ausgestorben, sein Haus verlassen. Rick trifft auf Morgan und seinen Sohn Duane, die ihn in die neue Welt einweihen: Ein Virus habe alle dahingerafft, die erkrankten Menschen seien als lebende Tote zurückgekehrt und Atlanta sei eine Sicherheitszone. Dort wähnt Rick auch seine Frau Lori und ihren Sohn Carl. Doch muss er dort schnell feststellen, das Nichts mehr so ist, wie es war. ---SPOILER ENDE--- "I want the Walking Dead to be a chronicle of years of Rick's life. We will NEVER wonder what happens to Rick next, we will see it. The Walking dead will be the zombie movie that never ends."(Kirkman, p. 7) Mit diesen etwas episch anklingenden Worten beendet Robert Kirkman sein Vorwort zum ersten Band der "Walking Dead"-Reihe. Die Chroniken des Rick Grimes sind es also, die wir Leser hier vor uns haben werden. Und in gewisser Weise hat Kirkman recht. Wir werden Rick Grimes Leben fortan in guten und schlechten Zeiten begleiten. Wie lebt es sich in einer Welt voller Gefahren? Wann wird die Regierung dem ein Ende bereiten? Wo gibt es Sicherheit? Diese und andere Fragen, bestimmen die Gedankengänge der Protagonisten um Rick, Glenn, Dale, Andrea und Co. Dabei geht es weniger um die lebenden Toten an sich, sondern vielmehr um die Menschen, die in diesen Zeiten leben müssen. Band eins zeigt den Lesern den Anfang dieses Überlebenskampfes. Noch etwas behände lernen die Hauptprotagonisten mit Waffen umzugehen, erste Konflikte entstehen und erste Verluste müssen verkraftet werden. Schwarz-weiß gehalten, liefert Tony Moore die passende Bilder zum Endzeit-Untergangsszenarium. Detailliert, manchmal nur angedeutet, setzt der Band Maßstäbe. Fazit: Ein guter Auftakt in die Zombie-Apokalypse und die Chroniken des Rick Grimes.

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  • Rezension zu "Walking Dead" von Robert Kirkman

    Days Gone Bye
    last voice

    last voice

    05. October 2009 um 20:33

    (auf Englisch gelesen, kein Problem) Zombies sind Horror. Stimmt. Falsch. Auch. Horror, egal ob viel Blut fliest oder es einfach immer nur dunkel und unheimlich ist, konfrontiert uns mit unserer Angst vor dem Bösen, vor dem unkalkulierbar Bösen. Horrorfilme, -bücher und -comics geben uns die beste Möglichkeit, uns dieser Verwurzelten Angst aus sicherer Distanz zu widmen und sie als unser eigen zu pflegen. Thriller machen das ähnlich. Sie spielen aber nicht mit der Angst vor dem Bösen, sondern mit der Fremdenangst vor dem Unbekannten und Unerwarteten. Niemand weiß, was als nächstes passieren kann und wird. Zombies, die guten alten, schleichenden, traurigen Gesellen, übernehmen eine viel fiesere Aufgabe: sie stehen vor uns wie der leibhaftige Tod. Der Zombie, wie langsam er auch sein mag, steht für den unausweichlichen Tod. Ein Zombie in Film, Buch oder Comic konfrontiert uns frontal mit der Angst vor dem (eigenen) Tod. Zum Beispiel hat George A. Romero die Zombies perfekt auf die Leinwand gebracht. Seine drei (wesentlichen) Werke Night of the Living Dead, Dawn of the Dead und Day of the Dead kommen zunächst als ekelige Leinwandfledderei mit Hektolitern an Blut daher, entpuppen sich aber für den Zuschauer, der das aushält, als pfiffige Karikatur der Gesellschaft und psychologische Penetration unserer faktischen Ängste. Oder als psychologische Penetration unserer faktisch einzigen Angst. Und da setzt die Comicserie The Walking Dead von Robert Kirkman mit dem ersten Teil The Walking Dead (Band 1) – Days gone bye an. Das klappt wunderbar. Zunächst macht Kirkman im Vorwort klar, worum es ihm geht. Kurz und knapp: Zombiegeschichten haben kein Ende, kein wirkliches. Ich kenne keinen ernstzunehmen Film aus dem Genre, an dem am Ende die “normalen” Menschen die Zombies besiegt und komplett vernichtet hätten. Das wäre ja so, als hätte das Leben den Tod besiegt: geht ja gar nicht. Zombiefilme enden stereotyp: die Menschen können den Zombies noch einmal in irgendein Exil entwischen, aber nach dem Abspann bleibt eines sicher: nicht für immer, nicht für lange. Kirkman sagt, dass er mit The Walking Dead (Band 1) – Days gone bye den Anfang für eine unendliche Zombiegeschichte setzt. Das macht er mit Bravour. Nach kürzester Zeit ist man in Zombieland, die allgegenwärtige Bedrohung ist da und schlägt den zunächst Ahnungslosen regelmäßig ein Schnippchen. Es wird gebissen. Es wird gestorben. Es wird wiedergelebt. Es wird gelitten, geflucht und geweint. Es wird gehofft. Verschiedene Überlebende treffen aufeinander. In der Mitte Rick Grimes, die zentrale Figur der Serie, dessen Psychogram sich mit der Geschichte entwickeln soll, und den Finger ständig in die sabbernde Wunde der Kluft zwischen Leben und Tod hält. Manchmal sogar mit Druck. Am Rande: die entstehende Clique und die umgebende Atmosphäre erinnert hier und da gerne mal an The Stand. Eine feine Geschichte von Stephen King, die auch als Comic erscheint. Da es gleich mit Band 2 weitergeht, sei zu The Walking Dead (Band 1) – Days gone bye noch folgendes gefazit: “Wer Zombies mag, den Tod fürchtet, lesen kann und im besten Fall einen Kamin hat: unbedingt kaufen! Es geht um Euer Leben.”

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