Robert Kirkman The Walking Dead 24: Leben und Tod

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Inhaltsangabe zu „The Walking Dead 24: Leben und Tod“ von Robert Kirkman

Gelingt der Aufbau einer neuen Zivilisation? Rick und Ezekiel planen, das Königreich um eine Straße zu erweitern, die bis zur Küste führt. Unterdessen stellt Maggie nach dem Besuch der Flüsterer fest, dass Carl nicht mehr da ist. Er hat sich den Flüsterern angeschlossen und begleitet sie zum Rest ihrer Gruppe – wo ihn eine große Überraschung erwartet. Maggie findet außerdem heraus, dass Tammy von Gregorys geplanten Überfall wusste und muss nun entscheiden, was mit ihm geschehen soll.

Ein Meisterwerk an Worten. Bedeutend & offen, endlich mal Spoilerfrei ;) Die Zeichnungen sind perfekt auf den Punkt gebracht. Wow <3

— Blutmaedchen

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  • Der pure Schock

    The Walking Dead 24: Leben und Tod

    JokerReviews

    05. October 2017 um 19:02

    Dieses Gefühl, was ich nach Band 24 der The Walking Dead Reihe hatte, kenne ich sonst nur von den härtesten Game of Thrones Folgen. Das, was man hier zu sehen bekommt, dürfte wohl eine der schockierendsten Szenen in der Geschichte von The Walking Dead sein. An sich begann Band 24 eher harmlos. Es gab wieder super Dialoge, einige interessante Entwicklungen und teilweise sogar richtig witzige Stellen. Doch dann kommt der letzte Akt, der einfach unter die Haut geht und ein bitterböses Ende hat.Carl hat sich von der Anhöhe entfernt und ist den Flüsterern gefolgt, um Lydia zurück zu holen, in die er sich verliebt hat. Doch die gefährliche Truppe, die sich eher wie wilde Tiere verhält, nehmen Carl gefangen. Die Anführerin Alpha möchte nun alles über die Menschen wissen, mit denen Carl zusammen lebt und hat einen perfiden Plan geschmiedet. Maggie muss in der Zwischenzeit entscheiden, was mit Gregory, der versucht hat Maggie zu ermorden, geschehen soll. Auch auf Rick wartet eine böse Überraschung, als er ins Gefängnis geht und eine sperrangelweit geöffnete Zelle vorfindet.Wie ich eingangs sagte, sind die Dialoge wieder hervorragend geschrieben. Wir erfahren endlich, was mit der restlichen Crew passiert ist. Wir erfahren zudem viel über die Emotionen der Figuren und man kann ihr Handeln meist nachvollziehen. Während es anfangs noch sehr gesittet und harmonisch zugeht, spitzt sich die Lage immer weiter zu. Als man dann das Gefühl bekommt, dass die Lage sich entspannt, kommt ein böses Ende daher, welches man nur schwer verdauen kann. Es dürfte wohl der böseste Cliffhanger sein, den die Comic Reihe bisher hatte.Rick ist nach wie vor ein beeindruckender Hauptcharakter. Gerade nach dem Time Skip wirkt er so entschlossen und mächtig, dass man sich eigentlich keinen besseren Anführer wünschen kann. Auch Maggie bleibt auf gutem Kurs, obwohl sie in Band 24 eine Entscheidung trifft, mit der ich nicht ganz einverstanden war. Größere Probleme hatte ich mal wieder mit Carl, der sich seit Band 23 total seltsam verhält. Seine Entscheidungen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und eigentlich hatte ich eher das Bedürfnis, ihm eine runter zu hauen. Negan hat auch endlich wieder einen Auftritt und mit Ausnahme vom Ende, war das ein absolutes Highlight in diesem Band und ich habe dank ihm Tränen gelacht. Negan ist und bleibt der beste TWD Charakter.Fazit : Schockierend, überraschend und erstklassig geschrieben. Leben und Tod ist ein weiteres Highlight der TWD Comic-Reihe. Die Geschichte wird langsam und ruhig begonnen und wird von Seite zu Seite intensiver und lässt am Ende schließlich eine Bombe platzen. Es wird sich nun einiges in The Walking Dead ändern, weswegen die Vorfreude auf Band 25 unermesslich hoch ist.9,5/10------------------------------------------JokerReviews Hauptseite auf Instagram : https://www.instagram.com/joker.reviews/

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  • Kirkman - der Meister der Worte!

    The Walking Dead 24: Leben und Tod

    Blutmaedchen

    25. April 2016 um 14:22

    Für mich persönlich werden die The Walking Dead Comics absolut nicht langweilig. Mit "Leben und Tod" geht die Story in Runde vierundzwanzig und ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht zu sein. Der Schöpfer Robert Kirkman hat schon sehr viele Momente in dieser Zombiewelt erschaffen. Viele Tode und Charakterentwicklungen, sowie viele Spoiler und ungeahnte Wendungen halten das Adrenalin beim lesen stets aufrecht und die Zeichnungen von Charlie Adlard, Stefano Gaudiano und Cliff Rathburn sorgen wieder mit vielen Details für pures Vergnügen. Und trotzdem ist in "Leben und Tod" etwas anders - positiv anders, aber eben total ungewohnt: Es gibt keine Spoiler, keine Hinhaltetaktik, dafür aber viele neue Einblicke, offenen Umgang zwischen Rick und den anderen Charakteren und jede Menge Überraschungen. Natürlich habe ich auch diesen Comic an einem Stück verschlungen und mich über die offenherzigen Szenen ziemlich gewundert. Als Fan dieser Reihe ist das absolut nicht selbstverständlich und bestimmt kommen dafür umso dickere Brocken in den nächsten Bänden, aber für den Augenblick ist es einfach phänomenal und offen. Es geschehen unvorhersehbare Dinge, auf die Situationen folgen, wo ich Schnappatmung bekommen habe und dachte, dass das eigentlich auch hätte ganz anders ausgehen können... Müssen? Kirkman beweist mit seiner Story und den Formulierungen wieder einmal mehr wie Unberrechenbar er ist und seine Charakterführung bleibt ein absolutes Meisterwerk! Mit der Einführung der Flüsterer - Menschen, die die Haut der Untoten über ihrer eigenen tragen - im letzten Band, haben sich viele neue Handlungstore geöffnet. Auch Carls Entscheidung diesem Mädchen zu folgen, ermöglicht dem Leser weitere und - ich muss es einfach wiederholen - offenkundige Eindrücke. Denn natürlich sucht Rick nach Carl und die Flüsterer haben eines deutlich gemacht: Sie wollen, dass ihnen niemand in die Quere kommt! Die Bedrohung beider Seiten ist wie ein bevorstehender Gewittersturm und genauso liest es sich auch: absolut bedrohlich und vorsichtig, mit einer fetten Portion Leseadrenalin. Die Flüsterer sind nach dem Governor und Negan eine noch weniger einschätzbare Gefahr. Sie sind definitiv anders als alles, wogegen Rick und seine Truppe je gekämpft haben, aber in welche Richtung das kippen wird, steht noch aus. Ich kann es kaum erwarten mehr darüber zu lesen, denn hier haben sich Menschen zusammen gerottet, die andere Blickwinkel auf die Apokalypse und ihre Folgen haben. Der Dialog zwischen Rick und Alpha - der Anführerin der Flüsterer - ist wortexplosiv und bedeutend. Wieder ein Mahnmal wieviel Gewicht Worte in so einer Welt haben, wie sie interpretiert werden können und was sie alles bewirken und auslösen können. Die Zeichnungen sind wieder absolut auf den Punkt gebracht, besonders am Ende, wo Bedeutendes passiert. Ich liebe die Art, wie alles in Szene gesetzt ist. Robert Kirkman und sein Zeichner-Team haben mit Band vierundzwanzig wieder ein richtiges Meisterwerk präsentiert. Genial, explosiv und gefährlich. Und trotzdem irgendwie still. Ich weiß nicht, ob ich dieses Wort richtig erklären kann, aber die Athmosphäre fühlte sich für mich still und nachdenklich an, obwohl soviel passiert und die Charaktere vor persönlichen Entscheidungen und Herausforderungen stehen. Sowas gab es in den The Walking Dead Comics noch nie. Einziger Minuspunkt: Der Preis wurde um 2 € angehoben, aber das ist definitiv zu verschmerzen.

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