Robert Kisch Möbelhaus

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Inhaltsangabe zu „Möbelhaus“ von Robert Kisch

Ein renommierter Journalist verliert durch die Wirtschaftskrise seinen Job. Er hat einen kleinen Sohn. Er muss Geld verdienen. Und strandet als Möbelverkäufer in einem Industriegebiet in der Provinz. In einem der größten Möbelhäuser der Republik. Er trifft auf ehemalige Maurer, Musiker, Hoteldirektoren, Architekturstudenten – alles dabei im Kreis seiner Kollegen. Robert Kisch berichtet mit spitzer Feder von seinem neuen Leben: absurd, beklemmend, entlarvend.

Böse, böse, böse - aber gut!!!

— ninchenpinchen

Vom überzeugten CDUler zum systemkritischen Linken mit lebensbejahender Null Perspektive? Da helfen Möbelhaus und "Schweinesystem".

— thursdaynext

Langatmig Studie im Möbelhaus

— Callso

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  • Böse, böse, böse - aber gut!!!

    Möbelhaus

    ninchenpinchen

    25. August 2017 um 18:56


  • eBook Kommentar zu Möbelhaus von Robert Kisch

    Möbelhaus

    capuwi

    via eBook 'Möbelhaus'

    Habe das Buch nun gelesen. Ich arbeite selbst in so einem Möbelhaus. Es ist leider ALLES so wie in diesem Buch beschrieben. Wenn man nicht aufpasst wird man zum Menschenhasser und verkümmert Sozia.

    • 7
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Das verkaufte Lächeln - Möbelverkäufer unter sich

    Möbelhaus

    thursdaynext

    31. May 2015 um 18:15

    Älterer Journalist jenseits der Vierzig, eine „renommierte Edelfeder“ wie er sich nennt wird arbeitslos. Trotz Bekanntheitsgrad dank Talkshowauftritten. Er ist gebunden, hat einen kleinen Sohn und muss Geld verdienen. Ergo verdingt er sich nach langem Suchen als Möbelverkäufer in einem großen Möbelhaus. Dort herrscht das Gesetz des Stärkeren. Forciert von den Eigentümern. Kapitalismus pur. Erfreulicherweise wandelt sich der eingeschworene CDUler zum Linken. Natürlich nur im privaten Gedankenschonraum und eng begrenzt. Nachlassgeile Kundschaft die um jedes Prozent und jeden Rabatt feilscht erschwert ihm Leben und Gelderwerb und schlägt ihm zusammen mit seiner Frau, die ihn verachtet, weil er nicht genug verdient schwer auf’s Gemüt. So schwer, dass er die Kunst des Schreibens, die ihm doch etliche nicht namentlich genannte Preise erbracht hat, entweder sträflich vernachlässigt oder völlig verlernt. Anders sind diese andauernden Wiederholungen seines Jammers ob dieser ungerechten Welt der Provisionsarbeit und das fortwährende Beklagen seiner Lebensumstände kaum zu erklären. Die Chefs sind mies und geldgeil, die Kundschaft, die Ehefrau, die Kollegen alle psychisch deformiert und unsolidarisch. Alle im Buch erwähnten Menschen außer ihm sind psychisch deformiert. Das ermüdet und langweilt, besonders weil jedes Detail dieser schrecklichen Atmosphäre des Möbelverkäuferschreckens permanent wiedergekäut wird, damit der Leser auch wirklich weiß wie schlimm alles ist. Das ist es sicherlich. Bis mir „Möbelhaus ein Tatsachenroman“ in die neugierigen Leserfinger fiel habe ich mir nie Gedanken darum gemacht wie schlimm es um die Möbelbranche und deren Verkäufer steht. Die von Schnäppchen angelockten konsumgeilen Kunden wollen Qualität zu Tiefstpreisen. Damit wird penetrant immer wieder geworben. Es wird in alle Richtungen gelogen und betrogen. Nicht zuletzt von den unterbezahlten Verkäufern zu deren vom „debilen Positive Thinking“ trainierten und Verkaufsseminargeschulten Heerscharen der Verdammten sich Robert Kisch nun zählen muss. Kommt er kaputt und müde von der Arbeit nach Hause, spielt er mit der einzigen Freude seines Lebens, seinem kleinen Sohn für den er dies alles auf sich nimmt und wird von seiner Ehefrau beschimpft, weil das Geld knapp ist. So wandelt sich sein Weltbild und er glaubt nicht mehr daran, dass die Erfolgreichen ihren Erfolg verdienen, zählt er doch nun zu den knechtenden Massen die vom gierigen Maul des Kapitalismus gefressen werden, zur Sklavenarbeit verdammt... Dieser Sermon wiederholt sich bis zur letzten Seite. DREIHUNDRTFÜNZEHN sind es und sie sind LANG! Erbärmlich lang. Genauso erbärmlich wie der Glaube des Handels mehr Umsatz zu erzielen mit Late Night Shopping, Sonntagsshopping und anderen dusseligen Eventshoppinganlässen die zwar durchaus die Massen in die Shoppingmalls zu ziehen vermögen, jenen Massen aber nicht gleichzeitig das Budget erhöhen, welches zum Shoppen ja nicht gänzlich unerheblich ist. Et voilà, da ist er wiedereinmal der kranke Wachstumsglaube. In Reinform, und natürlich zieht er unglückliche Menschen, deren Lebenssinn von der richtigen Farbauswahl des Sesselbezuges abhängig ist, an. Das ist alles sehr traurig. Buchfüllend ist es nicht. Der Fehler liegt im System und hier fällt der journalistischen Edelfeder leider gar nichts neues ein. Das System ist da, er mutierte wegen Frau und Sohn vom Systemgewinner zum Systemverlierer wie so viele andere mit ihm. Vielleicht hat er auch einfach die falsche Frau erwischt. So geldgeil und verständnislos wie er sie schildert bricht es einem beim Lesen fast das Herz. Gutes altes rechts der Mitte Gedankengut. Nicht die Spur Emanzipation, oder Partnerschaft. Das schmerzt. Fast so sehr wie die Ergüsse des möbelverscherbelnden Preisträgers ohne Fortune, dessen Tatsachenroman leider zu spät kam um diese seltsame Beziehung mit ausreichend Mammon zu retten... Abgesehen von den ewiggleichen Wiederholungen, (wiederhole ich mich?) des deprimierenden Menschenbildes das skizziert wird und der traurigen Partner- und Elteernschaft die hier geschildert wird, missfiel besonders, dass der Autor keinerlei weiterführende Schlüsse gezogen hat. Er ist seines Erachtens nach völlig unverschuldet ganz unten angekommen und da sitzt er nun. Notiert und sammelt das erlebte Elend in Tatsachenromanform. Drin ist was auf dem Cover steht. Immerhin. Die Erzählungen einer Bekannten, die bei Daimler das Glück hatte am Fließband arbeiten zu dürfen, da unverschuldet über 45 arbeitslos waren lebendiger, aufschlussreicher und längst nicht so negativ und gleichzeitig überheblich.

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  • Anfangs sehr unterhaltsam, leider ohne Weiterentwicklung

    Möbelhaus

    Callso

    17. April 2015 um 08:13

    Manche Bücher sind einfach 200 Seiten zu lang. Robert Kisch hatte eine prima Grundidee, die mich zum dem Spontankauf bewogen hat. Ich fand diesen schonungslosen und ungeschminkten Blick auf die Verkäufer eines Möbelhauses sehr interessant. Das war es dann auch über rund 100 Seiten. Doch sehr schnell war die Luft raus. Das Buch erstreckte und streckte sich in endlosen Wiederholungen. Und das Buch ist insgesamt zu negativ geschrieben. Auf einmal ist die ganze Welt blöde, fies, gemein und unerträglich. Jede Schulung, das Essen im Möbelhausrestaurant oder die vorherige Journalismus-Branche. Alle bekommen ihr Fett weg. Ich hätte mir mehr zwischenmenschliche Einblicke (auch in die Beziehung gewünscht), da ist das Werk indes recht geizig. Ein Buch, das aus hoher Unzufriedenheit geschrieben worden ist. Als Frustabbau sicherlich ganz nützlich, als "Roman" nur bedingt tauglich. Schade...

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