Robert Kisch Vaterkind

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Inhaltsangabe zu „Vaterkind“ von Robert Kisch

Ein Tatsachenroman über das neue Rollenverständnis alleinerziehender Väter von Robert Kisch, dem gefeierten Autor des Romans Möbelhaus. Er ist das Scheitern gewöhnt: Erst hat er seinen Job als Journalist verloren, trotz diverser Preise und Auszeichnungen. Dann seine Anstellung im Möbelhaus, und dazu noch seine Frau. Seinen Sohn aber, den will er nicht verlieren, auf keinen Fall! Wie das gehen soll, wenn Mann das eigenen Kind nur alle 14 Tage sehen darf und um jedes bisschen Teilhabe am kindlichen Leben kämpfen muss, weil bei Arzt, Kindergärtnerin und Co. ohnehin die Mutter als natürlicher Ansprechpartner gilt, darüber schreibt Kisch gewohnt brillant und mit entlarvendem Blick auf eine Gesellschaft, die den Kindern fast unbedarft eine Hälfte des Glücks verwehrt: ihre Väter.

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  • Emotionales und offenes Buch über die Gefühle eines Trennungsvaters

    Vaterkind
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    21. June 2017 um 07:03

    Wenn die Erwachsenen sich nicht mehr verstehen, trennen sie sich. Dass das in der Regel bedeutet, dass ein Elternteil auch auf viel Zeit mit seinem Kind verzichten muss, geht dabei leider oft unter. Der Ich-Erzähler vermisst seinen Sohn Felix sehr und beschreibt seine Gefühle und Hoffnungen eindrucksvoll in diesem Buch. All die Liebe, all die Ängste, all das Vermissen und das Genießen, wenn der Grundschüler zu Besuch ist. Andere Vätertypen, wie zum Beispiel der Hausmann, werden als Freunde oder Bekannte des Charakters ebenso vorgestellt und all das macht dieses Buch zu einer interessanten Lektüre. Neben den Gefühlen für seinen Sohn beschäftigt den Protagonisten noch eine weiteres Thema: die Einsamkeit. Seit der Trennung hatte er keine Partnerin mehr und eigentlich würde er dies gern ändern. Die Wege, die er dafür geht, sind zuweilen allerdings verzweifelt bis abstrus. Diese Ausflüge in die Partnersuche wollen nicht so recht zum Rest des Buchs passen. Insgesamt fand ich das Buch hochspannend, denn dass ein Mann so offen über seine Gefühle schreibt, ist erhellend und rührend. Ein bisschen weniger Wiederholung hätten dem Buch gut getan, sie sind aber verkraftbar.

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