Das Erlkönig-Manöver

von Robert Löhr 
4,1 Sterne bei89 Bewertungen
Das Erlkönig-Manöver
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Claudia_Siegmanns avatar

Ein Ausflug in den Musentempel.

Asmodina66Xs avatar

Klasse

Alle 89 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Erlkönig-Manöver"

Im Februar 1805 setzt eine bunte Truppe im Schutz der Dunkelheit über den Rhein: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller, Achim von Arnim und Bettine Brentano sowie Heinrich von Kleist und Alexander von Humboldt. Ihr Auftrag: den wahren König von Frankreich aus dem französisch besetzten Mainz zu befreien. Ihr Gegner: Kaiser Napoleon I., der mächtigste Mann der Welt. Mit intelligentem Witz und fundierter Sachkenntnis beschert uns Robert Löhr einen hinreißenden historischen Roman um die Ikonen der deutschen Literatur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492252683
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.10.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.02.2014 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne35
  • 4 Sterne32
  • 3 Sterne16
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Farbwirbels avatar
    Farbwirbelvor 2 Jahren
    Ein humanistisches Abenteuer

    Der Geheimrat Goethe wird dazu berufen, den Thronfolger der Bourbonen, Louis Charles in sicheres Gewahrsam zu nehmen und somit den Siegeszug Napoleons zu stoppen. Louis Charles ist der Sohn Marie Antoinettes und Louis XVI. Da nie ganz geklärt wurde, woran der Junge gestorben ist, nutzt Robert Löhr diese Lücke und erdenkt sich einen lebendigen Louis Charles, der aus seinem amerikanischen Exil zurückkommt, um Frankreich zu regieren.

    Johann Wolfgang von Goethe muss sich nun eine Truppe zusammensuchen, mit der er dieses Himmelfahrtskommando durchführen konnte. Sein Freund Friedrich Schiller, der genauso wie Goethe selbst bereits in die Jahre gekommen war, hilft ihm bereitwillig. Hinzu kommen Alexander von Humboldt, Bettine von Brentano, deren Liebhaber Achim von Arnim sowie im späteren Verlauf der junge, aufstrebende Heinrich von Kleist. Was für eine Kombination!

    „Herr von Goethe sucht sein Heil in der Antike, Achim sucht es im Mittelalter – warum, frage ich, sucht es keiner von beiden in der Gegenwart?“ Auf diese Frage hatte weder der Klassiker noch der Romantiker eine Antwort, und Kleist konnte sich mit dem Lorbeeren des lachenden Dritten schmücken […]. - S. 249f

    Kein Plan funktioniert, doch irgendwie schaffen es diese sechs Koriphähen, Louis Charles zu retten. Sie werden jedoch von Anhängern der napoleonischen Fremdherrschaft verfolgt. Eine turbulente Flucht entspinnt sich, in der sowohl politische Meinungen aufeinanderkrachen, als auch poetische. Die Liebe ist tragendes Mittel und wird aus mehreren Perspektiven beleuchtet. Allen voran überrascht Löhr mit versteckten Annekdoten und Bezügen zu Werken des Sextettes.

    Der Aufbau ist chronologisch angeordnet. Teilweise wird dem Leser erläutert, was Personen während ihrer Abwesenheit getan haben, ansonsten handelt es sich aber um eine gradlinige Erzählung.

    Robert Löhr schrieb und schreibt Historienromane der etwas anderen Art. Ich durfte bisher den Sängerkrieg von ihm lesen, welches mir einen neuen Blick auf die Mediävistik möglich machte. Es überzeugte vollends.

    Leider kann ich dies nicht beim Erlkönig-Mannöver bestätigen. Dröge Sätze, langatmige Passagen... Nach dem ersten Abenteuer hatte man das Gefühl, dass es nun eigentlich auch zuende sein könnte. Schade! Das Figurenpersonal würde so viel mehr anbieten. Natürlich wurden Programmatiken besprochen, teilweise auch auf einzelne Werke eingegangen, aber irgendwo blieb die Spannung bzw. eigentlich der Leser auf der Strecke. Zudem wurden offentsichtliche Pointen gesetzt, die mich persönlich nicht überraschten, denn die immer wiederkehrenden Werther-Witze sind irgendwann dann auch passé. Wo blieb die Originalität, die ich an Löhr so schätzte? Gegen Ende wurde das Buch dann wieder etwas spannender, doch ich bleibe ziemlich enttäuscht zurück.


    Kommentare: 8
    22
    Teilen
    Asmodina66Xs avatar
    Asmodina66Xvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse
    Rezension zu "Das Erlkönig-Manöver"

    Inhalt

    Im Februar 1805 setzt eine bunte Truppe im Schutz der Dunkelheit über den Rhein: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller, Achim von Arnim und Bettine Brentano sowie Heinrich von Kleist und Alexander von Humboldt. Ihr Auftrag: den wahren König von Frankreich aus dem französisch besetzten Mainz zu befreien. Ihr Gegner: Kaiser Napoleon I., der mächtigste Mann der Welt. Mit intelligentem Witz und fundierter Sachkenntnis beschert uns Robert Löhr einen hinreißenden historischen Roman um die Ikonen der deutschen Literatur.

    Schreibstil

    Der Schreibstil des Autors ist absolut lobenswert, soviel die Szenen als auch die Gefühle der Charaktere sind sehr treffend beschrieben und auch eine Prise Humor fehlt nicht. Ich musste einige Male sehr herzlich lachen.

    Fazit

    Ich freue mich sehr, weitere Werke des Autors zu lesen und bin gespannt, was er aus den anderen literarischen-historischen Mythen gemacht hat.

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Drei Musketiere würden Goethe und Co. gerne in ihre Reihen aufnehmen. Ein Buch mit viel Witz und Humor.
    Die fiktive Reise in ein großes Abenteuer ...

    Man schreibt das Jahr 1805. Napoleon und seine Truppen überrennen ein Fürstentum nach dem anderen.
    Geheimrat Goethe erhält von seinem Herzog (dem aus Weimar) den Auftrag, die französische Monarchie zu retten und den Dauphin Louis Charles aus den Fängen Napoleons zu befreien. Das Argument, der Königssohn sei schon seit zehn Jahren tot, lässt der Fürst nicht gelten.
    Mit von der Partie sind Dichterfreund, Armbrustschütze und Wundarzt Friedrich Schiller, Naturforscher Alexander von Humboldt, Romantiker Archim von Arnim und als weibliche Tarnung Bettine Brentano (Arnims spätere Gemahlin). Gemeinsam versuchen sie den Auftrag des Herzogs auszuführen.
    Sie entführen tatsächlich einen Jungen, den sie für den gesuchten Thronfolger halten. Schiller versucht ihm die „Deutschen Ideale“ zu erklären.
    Sie bestehen eine Menge Abenteuer, werden von Heinrich von Kleist gerettet, reisen kreuz und quer durch die Deutschen Lande. Dabei kommen allerlei Abgründe zu Tage: Kleist lässt sich auf ein Schäferstündchen mit Alexander von Humboldt ein, obwohl er eigentlich Goethes Gunst erringen wollte.
    Goethe steht überhaupt hoch im Kurs: neben Heinrich von Kleist will auch Bettine des Dichterfürsten Liebe erringen. Dieses (vergebliche) Bemühen lässt Archim vor Eifersucht rasen.
    Robert Löhr inszeniert in seinem fiktiven Spektakel einen schnellen Roman. Leider wird das eine oder andere Mal die gestelzte Sprache, die der Autor seinen Dichtern in den entsprechenden Mund legt, ein bisschen zur Qual.
    Trotzdem habe ich herzlich lachen müssen.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    witzige und interessante Vorstellung

    Wenn Goethe, Schiller, Kleist, Bettina von Armin und Bruder, sowie Alexander von Humboldt eine gemeinsame Reise unternehmen mit dem Ziel Frankreich seinen rechtmäßigen Thronerben wiederzugeben, dann kann das nur lustig werden! Dieses Buch sprüht nur so vor Sprachwitz und ensprechenden zeitlichen Bezügen. Man erfährt das eine oder andere historisch belegte über die Personen und die Konstellation bringt es mit sich, dass sich Dialoge ergeben, welche die historischen Widersprüche der Zeit wunderbar darstellen.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    winter-chills avatar
    winter-chillvor 4 Jahren
    Mantel-und-Degen-Abenteuer mit Goethe und Co.

    Ein actiongeladenes Mantel-und-Degen-Abenteuer und in den Hauptrollen die Dichtergrößen des 18./19. Jahrhunderts. Klingt verrückt? Ist es auch ein bisschen, aber in positivem Sinn. Die Handlung: Im Jahr 1805 bekommt Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe von seinem Herzog den Auftrag, den tot geglaubten französischen Thronfolger Louis-Charles aus den Fängen Napoleons zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Unterstützung bekommt Goethe von keinem geringerem als seinem Freund Friedrich Schiller sowie von Alexander von Humboldt, Bettine Brentano, Achim von Arnim und Heinrich von Kleist. Auf der Odyssee quer durch Deutschland wird natürlich geschossen, gefochten und auch mit spitzfindigen Sprüchen nicht gegeizt. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht, den Roman zu lesen. Löhr schafft einen perfekten Spagat zwischen Fiktion und Historie. So absurd die Geschichte auch klingen mag, sie wird zu keiner Zeit albern. Im Gegenteil: Der Roman bietet ganz viel Wortwitz und Situationskomik. So gibt es herrliche Anspielungen auf das Leben oder die Werke der Dichter und man stolpert auch immer wieder über bekannte Zitate, zum Beispiel aus „Kabale und Liebe“ oder „Die Leiden des jungen Werther“. Sprachlich ist der Roman auf jeden Fall brillant, weil Löhr sein Buch klingen lässt, als wäre es im 19. Jahrhundert geschrieben worden. Das lässt die irrwitzige Geschichte fast schon authentisch wirken. An manchen Stellen waren mir die Actionszenen zwar oft ein wenig zu viel. Nichts desto trotz aber eine intelligent gemachte, unterhaltsame, geistreiche, komische Geschichte.

    Kommentare: 4
    8
    Teilen
    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein klassisches Abenteuer im Stile von Dumas Musquetieren mit erlesener Besetzung köstlicher Sprache und spassigen Albernheiten & Zitaten.
    Historische Fantasy Action mit pathetisch elegischen Anteilen

    Schillern, Goethen, Humboldt, Heinrich v. Kleist, Achim v. Arnim und als Femme fatale Bettine v. Brentano (damals noch) dazu klopstockts noch, was will man mehr ?!

     

    In rettender Mission sind hier, die zwei Erstgenannten  bereits weit jenseits ihrer Sturm- und Drangjahre, die berechtigt Elitären  unterwegs im Auftrag des Guten . Vermeintlich oder womöglich. Wie sagt Schiller: „Ganz recht: man muss im Leben wählen zwischen Langeweile und Leiden“

    Gesoffen, geschossen, gefochten  und gekloppt wird, ja man fühlt sich als lese man Alexandre Dumas Musquetier Abenteuer. Auch sprach- und stilistisch versetzt der Autor in diese Zeit zurück. Das muss man mögen, dann kann man dieses historisch nicht zu belegende, aber den Protagonisten auf den Leib geschriebene Husarenstück, diese Schelmenstreiche der Geistesgötter schätzen, ein wenig Werkskenntnis vorausgesetzt, denn hier wird fröhlich daraus zitiert.

    Goethe der seine Christiane so nett seinen „Bettschatz“  nennt ist hier der Kopf und klar wiedererkennbar gezeichnet, der edle, hübsche Schiller schon ein wenig kränklich, dennoch wird hier gewiss nicht nur mit Worten gefochten. Schiller greift auch tapfer zum Geweih und Bettine ist nicht nur verbal treffsicher.

    So lässt sich weltverbessern fein lesen.

    Ein ausnehmend amüsant geglückter,mit der  Historie gekonnt spielender Spass und Genuß.

     

     

     

     

    Kommentare: 1
    15
    Teilen
    Sabine17s avatar
    Sabine17vor 5 Jahren
    Ein großes Abenteuer für große Dichter

    Johann Wolfgang von Goethe wird 1805 mit dem Auftrag betraut, den für tot gehaltenen französischen Thronfolger aus dem französisch besetzten Mainz zu befreien. Ein Unternehmen gegen die Zeit, denn die Anhänger Napoleons wollen ihn umbringen.

    Goethe rekrutiert für dieses waghalsige Unternehmen seine Freunde Schiller und Alexander von Humboldt sowie Bettine von Brentano und ihren Verlobten Achim von Arnim. Später stößt noch Heinrich von Kleist zu der Truppe.

    Treffend zusammengefasst hat es der Südwestdeutsche Rundfunk: "Eine Mixtur aus Fiktion und wahrer Historie, aus hochgeistigen Anspielungen und handfester Action. Unbedingt lesenswert."

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat unheimlich Spaß gemacht, die Anspielungen auf die Werke der großen Dichter zu lesen. Obwohl ich diese in meiner lang zurückliegenden Schulzeit gelesen habe, habe ich doch zahlreiche Zitate wieder erkannt

    Ein gut geschriebenes, spannendes, historisches Buch aus der Zeit der großen Klassiker. Allein die Idee finde ich schon klasse!

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    pardens avatar
    pardenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Erlkönig-Manöver" von Robert Löhr

    EIN AMÜSANTES POSSENSTÜCK...

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Nein, es ist nicht der Vater mit seinem Kind. Sondern eine illustre Gesellschaft in geheimer Mission.
    Bekannte Größen der Geschichte wie Goethe, Schiller, Alexander von Humboldt, Achim von Arnim, Bettine Bretano und Heinrich von Kleist ziehen kreuz und quer durch deutsche Lande, letztlich um Napoleon Bonarparte vom Thron zu stürzen, damit teutsch bleibt was des Teutschen ist.

    Robert Löhr hat hier ein amüsantes Possenstück kreiert, das mir ausgesprochen gut gefallen hat. Allein die Idee zu diesem Roman finde ich schon außerordentlich. Dabei sprüht der Roman phasenweise vor Witz, und manchesmal musste ich auch mehr als schmunzeln. Die Vorläufer des Graffiti beispielsweise, wenn an Hauswänden zu lesen war: "Gäb´s jetzt noch einen Götter-Sohn, so wär´s gewiss Napoleon." Oder als mitten in einem Überfall plötzlich alle Beteiligten beginnen, über "Die Leiden des jungen Werther" zu diskutieren. Oder aber auch, als Goethe plötzlich beschließt, Faust I und II durchaus wörtlich zu nehmen, nämlich im Gesicht seines Gegners... All dies waren jedoch eher subtile Bonmots, die die eigentliche Geschichte zu keiner Zeit zum Slapstick verkommen ließen...
    Da ich bezüglich historischer Fakten meist eher unsicher bin, habe ich zwischendurch immer mal wieder das Internet bemüht und dabei gestaunt, wieviele Fakten Löhr tatsächlich in diese Geschichte integriert hat. Selbst eine zufällige Begegnung Goethes und Schillers in den Straßen Weimars hat seinerzeit tatsächlich stattgefunden. Auch die altertümliche Schreibweise mit Begriffen wie "fürderhin", "Zugegensein", "Fisimantenten" oder "etwelche" demonstriert für mich die liebevolle Ausgestaltung des Romans.

    Nach der Hälfte des Buches hätte ich sogar die Höchstpunktzahl vergeben - für mich bei einem historischen Roman sonst kaum vorstellbar... Dann jedoch gestaltete sich die Erzählung über einige zig Seiten etwas zäh und langatmig, und der Witz ging dabei etwas verloren.
    Zum Glück zogen Spannung und Unterhaltung gegen Ende wieder mehr an, so dass ich zusammenfassend nur sagen kann: bitte mehr davon!

    Da offensichtlich noch eine Fortsetzung des Romans existiert, werde ich also danach mal meine Augen offen halten...

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Erlkönig-Manöver" von Robert Löhr

    Im Jahr 1805 erhält Johann Wolfgang von Goethe von seinem Freund Carl August, dem Herzog von Weimar, den Auftrag zum Sturz Napoleons beizutragen indem er Frankreichs rechtmäßigen Thronfolger, den Dauphin, aus seiner Gefangenschaft in Mainz befreien soll.

    In Begleitung von Friedrich Schiller und Alexander von Humboldt bricht er aus Weimar auf und gewinnt auf seiner Reise noch drei weitere Gefährten: Heinrich von Kleist, Bettine Brentano und Achim von Arnim.
    Zusammen begeben sie sich ins französisch besetzte Mainz und durchleben anschließend eine abenteuerliche Flucht, auf der vor allem Goethe mit seiner direkten Art den Zusammenhalt der Gruppe auf eine harte Probe stellt.

    Als großer Bewunderer von Goethe, Schiller und Humboldt, bin ich durch Zufall auf das Buch gestoßen und war gespannt wie so eine Abenteuerreise ausgesehen haben könnte.
    Die Geschichte ist sehr satirisch und spielt mit Motiven aus den Werken der Helden des Romans. Was mich allerdings gestört hat, waren kleine unglaubwürdige Momente in den Kampfszenen (Jemand will flüchten, springt durch ein Fenster und fliegt direkt durch das Dach der Kutsche die ihn davonfährt usw.) und die Liebe, die sich zwischen Humboldt und Kleist entwickelt - das war mir dann doch zu weit hergeholt, weil natürlich keiner von beiden homosexuell war. Dennoch fand ich das Buch, vor allem wegen der schönen Dialoge, sehr unterhaltsam und gut geschrieben.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Arthaniss avatar
    Arthanisvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Erlkönig-Manöver" von Robert Löhr

    Klasse Sprache und mal eine völlig neue Sicht auf die großen Geister Deutschlands... ;)

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »So blitzgescheit und gewitzt kann Literaturgeschichte sein!« Focus

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks