Robert Löhr Das Hamlet-Komplott

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Inhaltsangabe zu „Das Hamlet-Komplott“ von Robert Löhr

Mitten im Krieg zwischen Frankreich und Preußen versuchen sich Goethe und eine Handvoll Romantiker als Jäger des verlorenen Schatzes. Ihr Auftrag: die Krone des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation vor Napoleon in Sicherheit bringen. Doch die Spione des Franzosenherrschers sind ihnen dicht auf den Fersen … Ein Dichter-Denker-Mantel-Degen-Roman, in dem nur Kugeln noch schneller fliegen als die Zitate.

Das "who is who" der deutschen Literatur jagt wieder durch die Deutschen Lande. Ein Buch, in dem Wortwitz und Spannung nicht zu kurz kommen

— Bellis-Perennis
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  • Leserunde zu "Durch Nacht und Wind" von Stefan Lehnberg

    Durch Nacht und Wind
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Tropen präsentiert in diesem Frühling das scurrilste Ermittlerduo seit Sherlock Holmes und Dr. Watson! Friedrich Schiller schrieb die criminialistischen Werke seines Freundes Johann Wolfgang von Goethe nieder und ihr bekommt die Möglichkeit diese lang unentdeckt gebliebenen Aufzeichnung in dieser Leserunde zu schmökern! HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Der verfluchte Smaragdring Der Großherzog von N. ist zutiefst beunruhigt. Er hat einen Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Smaragdring, der sich in seinem Besitz befindet, mit einem alten Fluch beladen sey. Dieser soll unfehlbar den Tod seines Besitzers herbeiführen. Goethe und Schiller werden zur Hülfe gerufen ... Anna Amalia, die Mutter von Weimars Regenten Carl August, bittet Goethe und Schiller, den Großherzog, der mit seiner Familie im Lustschloss Belvedere bey Weimar untergebracht ist, aufzusuchen. Sie sollen ihn davon überzeugen, dass die Geschichte mit dem Fluch Unfug sey und er sich keine Sorgen machen müsse. Da der Großherzog sich als höchst unsympathisch erweist, beschließen Goethe und Schiller, ihn in seiner Angst noch zu bestärken. Doch in selbiger Nacht verstirbt der Großherzog. Die Umstände sind der Art, dass weder eine natürliche Todesursache, noch Mord oder Selbstmord in Frage kommen. Eine unmögliche Situation. Goethe und Schiller werden gebeten, die Angelegenheit discret zu untersuchen.

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    • 271
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    24. March 2017 um 07:13
    TheRavenking schreibt Dem würde ich zustimmen! Ich habe so das Gefühl, dass das Buch als erster Teil einer Serie gedacht ist.

    Wenn dich Ähnliches interessiert, so schau einmal bei Robert Löhr vorbei ... einfach herrlich zu lesen. Ein Streifzug durch das "Who is Who" von Deutschlands Dichterszene im 19. Jahrhundert.

  • Goethe mal anders

    Goethes Leichen
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    Kestner zog die Schublade seines Nachtkastens auf, wie er es immer machte, bevor er sich in einem neuen Hotelzimmer einrichtete. Oft hatten Gäste darin etwas liegen lassen. Er fand wie üblich eine Bibel, doch auch einen ausgeschnittenen Zeitungsartikel des »Weimarischen Wöchentlichen Anzeigers«. Er nahm ihn heraus. Er war von gestern, Samstag, den 22. November. Kestner las: »Zwei Morde in Weimar. Vor drei Tagen geschahen in Weimar zwei entsetzliche Morde. Der Schmied Konrad Bertold wurde in seiner Schmiede mit einem Hammer erschlagen und gefesselt in seiner Esse verbrannt. Der Bauer Jörg Jäckel wurde beim Melken rücklings mit einer Mistgabel erstochen. Die Täter sind noch nicht gefasst.« Weimar, im November 1783. Der Archivsekretär und Hofrat am Kurfürstlichen Hof Hannover Christian Kestner ist nach Weimar gereist, um in der dortigen Bibliothek eine wertvolle Handschrift abzuholen. Doch dies erweist sich als schwierig und während Kestner versucht, seinen Auftrag auszuführen, ist um ihn herum die Welt in Aufruhr. Die beiden Morde sind nicht die einzigen Dinge, die die Menschen bewegen! Eine Kindsmörderin soll hingerichtet werden, immer wieder werden junge Männer als Rekruten nach Preußen verkauft und irgendjemand scheint Kestner und seinen jungen Gehilfen Lorenz zu verfolgen. Selbst der Besuch bei seinem alten Freund Goethe sorgt nicht für die erwartete Freude, denn dieser hat sich irgendwie verändert… Historische Kriminalromane lese ich immer wieder gerne und dieser hier hat sich wirklich gelohnt. Als Kestner und Lorenz in Weimar eintreffen, haben sie ziemlich einfache Pläne: Die Bibliothek aufsuchen und Goethe treffen. Mit dem, was dann passiert, hatten sie nicht im Entferntesten gerechnet und die Ereignisse und Zustände in Weimar schockieren sie zutiefst. Schnell verlängert sich ihre To-Do-Liste um die Punkte: Zwei Morde aufklären, eine Hinrichtung verhindern, das System der Zwangsrekrutierungen ergründen und herausfinden, wer ihr unheimlicher Verfolger ist. Die beiden stellen das klassische Amateurermittlergespann dar, dessen Reiz auf der Gegensätzlichkeit der Charaktere beruht. Kestner ist ein Archivar mit Leib und Seele, der großen Wert auf Recht und Ordnung legt und den es glücklich macht, ein schönes Buch in den Händen zu halten. Lorenz hingegen ist ganz begeistert von den aus Frankreich herüberschwappenden Revolutionsgedanken, ein junger Heißsporn, der die Welt verbessern möchte und gerne (und oft) unüberlegt handelt. Wie meist bei solchen Paarungen ist reichlich Konfliktpotential da, was also nicht überraschend, hier aber gut umgesetzt ist. Besonders reizvoll ist das gesamte Szenario. Die Zustände in Weimar werden so ausdrucksstark und atmosphärisch dicht beschrieben, dass ich alles klar vor Augen hatte und manches Mal richtig erschüttert war. Diese Zeit war für einfache Menschen mehr als schwer und das wird sehr, sehr deutlich. Einige Schilderungen sind recht drastisch, aber ich denke, dass dies (leider) den damaligen Verhältnissen entspricht. Goethe lernt der Leser von einer sehr speziellen Seite kennen. Wer ihn bislang nur als Dichter kannte, wird überrascht sein. Der Autor hat zwar einen Roman geschrieben, die Handlung aber vor historischem Hintergrund angelegt, gut recherchiert und neben Goethe und Kestner noch weitere reale Personen agieren lassen. So wirkt alles sehr realistisch und die (vermutlich) fiktiven Handlungen und Dialoge bilden mit den historischen Tatsachen ein stimmiges Ganzes. Mit einer Ausnahme – und die heißt Mephistopheles. Dieser tritt in Erscheinung und bindet so auf interessante Weise auch noch die Faust-Thematik mit ein. Allerdings wurde das für meinen Geschmack zum Ende hin ein bisschen viel – ich mag’s einfach lieber real. Fazit: Goethe mal anders. Toll geschrieben, spannend und mit authentisch wirkendem Szenario. »Denn alles Bestehende ist wert, dass es zugrunde geht.«

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    • 12
  • Ein Buch voll Wortwitz und köstlichen Szenen ...

    Das Hamlet-Komplott
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    19. May 2015 um 07:17

    Man schreibt das Jahr 1806. Die Schlachten bei Jena und Auerstedt sind geschlagen. Französische Truppen dringen in Goethes Haus ein. Der Geheimrat weiß sich zu wehren und wird handgreiflich. Mit einem Stein aus seiner berühmten Mineraliensammlung wird ein Soldat getötet und hurtig im Garten verscharrt. Dann erreicht ihn eine Nachricht von Heinrich von Kleist, seinem Weggefährten aus dem „Erlkönig-Manöver“. Er sitze in Frankreich im Gefängnis. Man möge ihn doch befreien. Ludwig Tieck und Goethe machen sich auf den Weg, um Kleist aus dem Kerker zu holen. Unterwegs treffen sie August Wilhelm Schlegel und Napoleons Erzfeindin Madame de Staël höchstpersönlich. Als Mitglieder eines Wandertheaters getarnt, reisen sie durch die, großteils von französischen Truppen besetzten Deutschen Lande. Die Vorstellungen von „Hamlet“, die die wackeren Recken vor ihrem Publikum geben, haben mit dem ursprünglichen Königsdrama Shakespeares nur wenig zu tun. Es wird improvisiert was das Zeug hält. Kleist, inzwischen bereits in Freiheit, geht seinen eigenen Interessen nach. Er will die Krone "des Heiligen Römischen reiches Deutscher Nation" vor Napoleons Zugriff schützen. Der Kaiser der Franzosen möchte sich mit der dieser Kaiserkrone zum Kaiser von Europa krönen. Das muss auf jeden Fall verhindert werden. Immer wieder kreuzen Napoleons Spitzel die Wege der Wandertruppe. Mehrmals geraten sie in Lebensgefahr, gehen der Krone verlustig und Letztendlich kann die Kaiserkrone wieder wiederbeschafft werden und soll in Goethes Garten vergraben werden. Nach weiteren Siegen drängt Napoleon auf ein Treffen mit Goethe. 1808 treffen sie beiden in Weimar aufeinander. Dem Kaiser der Franzosen ist zu Ohren gekommen, dass der Dichterfürst die Reichskrone in seinem Garten versteckt haben soll. Man gräbt den Garten um und findet – ja was wohl? Die vergammelte Leiche des Soldaten aus 1806. Von der Krone keine Spur. Die hat Heinrich von Kleist schon zuvor heimlich ausgegraben und nach Wien gebracht, wo sie sich bis heute in der Schatzkammer befindet. Robert Löhr lässt die Größen der deutschen Literatur in einer fiktiven Geschichte weitere Abenteuer bestehen. Mit viel Witz und Charme kommen weder die Spannung noch die Liebe zu kurz. Robert Löhr sorgt auch wieder für reichlich „Action“. Manche Szenen sind (wie schon im „Erlkönig-Manöver“) so gestaltet, dass der Leser manchmal das Lexikon bemühen muss, ob der beschriebene Vorfall sich tatsächlich so zugetragen haben könnte.

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  • Getürkt!

    Der Schachautomat
    Arun

    Arun

    Der Schachautomat von Robert Löhr Ein „Historischer Roman“ aus dem 18. Jahrhundert mit dem Habsburger Kaiserreich als Hintergrund. Der Handlung zugrunde liegt die reale Figur des Wolfgang von Kempelen und seines Schachautomaten. Inhalt. Der vielseitig Begabte Wolfgang von Kempelen, ein hoher Beamter aus niedrigem Adel im Dienste der Kaiserin Maria Theresia weilt am Kaiserhof in Wien. Nach der Vorführung des französischen Gelehrten Jean Pelletier im Bereich Magnetismus bedauert die Kaiserin, dass immer nur Ausländer, nie aber Österreicher die Welt mit neuen Erfindungen und Experimenten verblüffen. Wolfgang von Kempelen meldet sich zu Wort und verspricht der Kaiserin binnen sechs Monaten ein Experiment zu präsentieren, welches jene von Jean Pelletier in den Schatten stellt. Das Buch erzählt uns nun die Geschichte der Erfindung in allen Einzelheiten, darunter auch den Bau, den Betrieb und die Hintergründe rund um den Schachautomaten. Meine Meinung. Ein Roman, der uns einen wissenschaftlichen Betrug in der Form eines Taschenspielertricks näherbringt. Die Geschichte wird chronologisch etwas Hin- und herspringend erzählt. Die Hauptdarsteller werden ausführlich vorgestellt, wir erfahren einiges aus ihren vorhergehenden Leben mit Werdegang, Erlebnissen und Befindlichkeiten. Möchte die Hauptfiguren mal kurz skizzieren: Der Ideengeber Wolfgang von Kempelen wurde schon genannt. Der Jude Jakob sein Gehilfe ein genialer Handwerker, welcher immer für eine kluge Bemerkung gut ist und dabei ­allen weltlichen Vergnügen gerne zuspricht. Tibor Scardanelli der kleinwüchsige Schachspieler, welcher das Gehirn und den Bediener des Schachautomaten darstellt. Ein kleiner Mensch, der schon viel von der Welt gesehen und dabei immer seine Frömmigkeit bewahrt hat. Baronin Ibolya Jesenak, eine Frau mit vielen Facetten und Elise eine Mätresse vom Königshof die als Spionin agiert. Diese Figuren und viele mehr zeigen uns ein schönes Abbild der Habsburger Zeit. Fazit. Eine lesenswerte Geschichte um den seinerzeit berühmten Schachautomaten „Der Türke“ genannt,verwoben mit technischen Aspekten, sozialen Umständen und gesellschaftlichen Gepflogenheitendes späten 18. Jahrhunderts.

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    • 13
  • Mit den Klassikern auf Reisen

    Das Hamlet-Komplott
    Sabine17

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:45

    Nach dem “Erlkönig-Manöver” sind erneut die Klassiker unterwegs. 1806 hat Napoleon große Teile Europas eingenommen. Goethe ist in Weimar gerade mit Theaterproben beschäftigt, da bittet ihn der Dichter Ludwig Tieck um Hilfe. Ihr gemeinsamer Freund Heinrich von Kleist ist von den Franzosen verhaftet und in einer Festung eingekerkert worden. Schnell startet ein Befreiungskommando, dem sich noch Wilhelm Schlegel und die französische Schriftstellerin Madame de Stael anschließt. Spontan borgen sie sich zur Tarnung den klapprigen Wagen einer reisenden Schauspieltruppe. Doch am Ziel angekommen erfahren sie, dass Kleist kurz zuvor aus der Festungshaft entlassen wurde. Doch die Truppe bemerkt, dass dem ahnungslosen Kleist drei Franzosen auf den Fersen sind. Was hat das zu bedeuten? Der Befreiungstrupp nimmt die Verfolgung der Verfolger auf und es kommt zu einem Aufeinandertreffen auf der Insel Reichenau im Bodensee. Als sie erfahren, was Kleist dort gesucht und worauf die Franzosen es abgesehen hatten, ist die illustre Reisegesellschaft erst einmal sprachlos und das eigentliche Abenteuer beginnt. Auch dieser Roman von Robert Löhr hat mir wieder gut gefallen. Er ist nicht ganz so spannend wie sein Vorgänger “Das Erkönig-Manöver”, aber es hat trotzdem wieder Spaß gemacht, diese Ansammlung berühmter Persönlichkeiten in dieser geschichtlich sehr interessanten Zeit auf ihrer fiktiven Mission zu begleiten. Sehr amüsant ist es zu lesen, welche Rolle Shakespeares Hamlet auf dieser Mission spielt. Für Liebhaber des ersten Bandes unbedingt zu empfehlen!

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  • Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode!

    Das Hamlet-Komplott
    Stefan83

    Stefan83

    04. November 2012 um 18:40

    Wollen Sie mal in ihrem belesenen Freundeskreis bewundernde Blicke ernten? Dann erzählen Sie einfach, dass sie gerade ein Buch über Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, August Wilhelm Schlegel, Ludwig Tieck und Madame de Staël lesen – ein anerkennendes Nicken wird Ihnen bestimmt sicher sein. Und es muss ja keiner wissen, dass es sich dabei um den neuesten Roman aus der Feder von Robert Löhr handelt. Wobei – eigentlich sollten Sie es ruhig schon erwähnen, ist doch auch die Fortsetzung von „Das Erlkönig-Manöver“ einmal mehr eine äußerst kurzweilige und empfehlenswerte Lektüre, welche einen wichtigen Abschnitt der deutschen Literaturgeschichte mal auf eine ganz andere Art und Weise näher beleuchtet. Ein Hauch Abenteuerroman, eine Prise Schelmenspiel, eine Fingerspitze Roadmovie – fertig ist „Das Hamlet-Komplott“. Musste im Vorgänger noch der rechtmäßige französische König aus den Klauen Napoleons gerettet werden, so sitzt diesmal Heinrich von Kleist in eben dieser Bredouille, weshalb sich die oben genannten historischen Lichtgestalten auf den Weg machen, um diesen zu befreien. Eine Unternehmung, welche sich bald als überflüssig erweist, ist doch Kleist seinen Häschern bereits entkommen, um mit einem wertvollen Gut – der Krone des heiligen römischen Reiches deutscher Nationen – die Flucht zur Memel anzutreten. Dort soll sie den zermürbten preußischen Truppen neuen Mut einflößen und die Waagschale des Krieges zu ihren Gunsten kippen. Allesamt Verfechter der deutschen Sache oder zumindest verschworene Feinde Napoleons, schließt sich der Rest der Gruppe Kleist kurzerhand an. Verkleidet als Wanderschauspieler beginnt für sie eine turbulente Reise durch den französischtreuen Süden Deutschlands. Stets verfolgt von Napoleons Schergen, die ihrerseits alles versuchen, die Reichskrone in ihre Finger zu bekommen … Robert Löhrs Werke findet man gewöhnlich in Buchhandlungen in der Sparte für historische Romane. Inhaltlich und zeitlich ist das sicherlich richtig eingeordnet. Wirft man jedoch einen näheren Blick auf seiner Bücher, mutet es schon seltsam an, dass ein Mann dieses Talents sich das Regalbrett mit Sarah Lark und Iny Lorentz teilen muss. Vielleicht ist das ein Grund, warum Löhr ein größerer Bekanntheitsgrad bisher versagt geblieben ist. Qualitativ spielt er jedenfalls schon jetzt in einer anderen Liga, was er auch mit „Das Hamlet-Komplott“ einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellt. Sein zweiter Roman um Goethe, Kleist und Co. tritt dabei ein ziemlich schweres Erbe an. „Das Erlkönig-Manöver“ wurde nicht nur im Feuilleton hoch gelobt, sondern gehört auch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Diesen hohen Level erneut zu erreichen, ist aber Löhr, dessen Fortsetzung nun mal am Vorgänger gemessen werden muss, nicht gelungen. Ob Wortwitz, Tempo, Spannungsbogen oder dramatische Elemente - „Das Hamlet-Komplott“ muss sich in all diesen Punkten dem Vorgänger geschlagen geben. Lesenswert ist es jedoch trotzdem. Und zwar deswegen: Robert Löhr ist eine schriftstellerische Leichtigkeit zu Eigen, die man in den Kreisen deutscher Autoren leider viel zu oft vergeblich sucht. Seine Werke sind, trotz ihres Anspruchs, der haargenauen Recherche und dem tiefen Respekt für die literaturgeschichtlichen Vorbilder, durchgehend unterhaltsam. Löhr kickt die Klassik in die Moderne, pustet den Staub von der Romantik, ohne dabei Gefahr zu laufen, zur billigen Groteske zu verkommen. Die Idee, die großen Persönlichkeiten der deutschen Literatur als fehlerbehaftete Menschen zu zeigen ist ebenso einfach wie genial. Auch weil die vielen Zitate und Anspielungen, welche in „Das Hamlet-Komplott“ nicht ganz so sehr als funktionieren wollen wie im Erstling, die Neugier auf diese Epoche wecken und viele vielleicht dadurch sogar erstmals Lust bekommen, einen näheren Blick auf die „öden, alten Klassiker“ zu werfen. Und selbst wenn nicht: Auch Goethes zweiter Auftritt als Napoleons Gegenspieler ist einfach ein großer, oftmals herrlich absurder Spaß. Langatmige Passagen sind die Ausnahme. Hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung auf den Leser, den Löhr immer wieder trefflich aufs Glatteis führt. Seinem Ideenreichtum und das Können, diese Ideen mit der Historie zu verbinden, gebührt abermals höchstes Lob. So ist es letztlich zu verkraften, dass „Das Hamlet-Komplott“ das Niveau des Vorgängers nicht halten kann, diese schon traumwandlerische Leichtigkeit nicht erneut erreicht. Denn – und das müssen auch die Helden in diesem Roman erkennen – nicht immer klappt alles so, wie man sich das erhofft hat. Und selbst die ganz Großen straucheln irgendwann mal. Insgesamt ist „Das Hamlet-Komplott“ ein kurzweiliges, anekdotenreiches Mantel-und-Degen-Abenteuer, an dem nicht nur Shakespeare-Liebhaber ihre Freude haben dürften. Erfrischend anders und nicht selten beeindruckend intelligent. Und damit ein Farbtupfer im Meer der spröden historischen Unterhaltungsliteratur, dem man seine Fehler gern verzeiht. Eine am Ende in Aussicht gestellte weitere Fortsetzung werde ich jedenfalls gerne wieder lesen.

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    Aenny

    Aenny

    16. October 2011 um 11:37

    Unterwegs mit den alten Meistern In "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr versuchen Goethe, Tieck, Kleist, Schlegel und Madame deStael die Reichskrone vor Napoleon zu retten. Gerade die Kombination der Personen, die sich auf einen Reise durch Deutschland begeben, hat mich veranlasst das Buch zu kaufen. Der Plot lässt auch im Großen und Ganzen nichts zu wünschen übrig und hält was der Klappentext verspricht. Es gibt also Liebe, Intrigen, Degenkämpfe und -natürlich- das ein oder andere deftige Wortgefecht. Besonders gut gefallen hat mir, dass die "alten Meister" alles andere als nur positiv dargestellt werden. Der Sprachstil wirkt altertümlich, was im Prinzip super passt! Leider wirkt es teilweise etwas gespreizt, auf der anderen Seite entsteht genau dadurch an vielen Stellen eine angenehm, subtile Komik. Vorallem das Einflechten von Zitaten aus Werken der Protagonisten macht die Geschichte sehr lesenswert. Ich persönlich habe dabei viele Zitate als "Zitat" erkannt, konnte sie aber häufig nicht genauen Werken zuordnen -was aber nur an meiner mangelnden Kenntnis dieser Klassiker liegt und nicht zu Lasten des Autors geht. :) Ich vergebe 7 Punkte für einen lesenswerten Roman, der richtig lustig war -stellenweise- aber auch seinen Längen hat und nicht vollends fesselt. Den Vorgänger "Das Erlkönig-Manöver" werde ich mir aber bei Zeiten zu Gemüte führen.

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    Summer-green

    Summer-green

    03. September 2011 um 10:14

    Ein selten geistreicher Roman, der verständlicher Weise am besten zu verfolgen ist, wenn man mit den historischen Gegebenheiten, den Protagonisten und auch deren Werke etwas vertraut ist. Erst dann eröffnen sich einem ja die Anspielungen und Zitate etc. Aber auch wer am Anfang nicht viel von Schlegel und Kleist weiß kommt, wie ich finde, auf seine Kosten. Das Buch ist unterhaltsam und von einer beinahe modernen Komik. Es lohnt sich dieses Werk mal zwischen zwei Thriller zu schieben.

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    _xmgta_

    _xmgta_

    30. August 2011 um 18:30

    Ich habe diesen Roman gelesen, da ich vom "Erlkönig-Manöver" begeistert war und es mich gefreut hat, dass Löhr Goethe auf eine zweite Reise schickt. Leider hat mir "Das Hamlet-Komplott" nicht so gefallen wie der Vorgänger. Dies kann an den gesteigerten Erwartungen liegen, hat aber wohl auch damit zu tun, dass Schlegel und vor allem Kleist vollkommen unsymphatische Protagonisten sind. Außer Goethe, der immer einen kühlen Kopf bewahrt, weiß keine Figur zu begeistern. Kleist sticht besonders heraus; er ist vorlaut und denkt nur an das Deutsche Reich und Preußen. Sein Nationalstolz und sein Willen zur Verteidigung der Krone im Notfall bis zum Tode sind komplett überzogen und gehen dem Leser gegen Ende des Romanes nur noch auf die Nerven. Schade das Schiller tot ist. Figuren wie ihn hätte dieser Roman wieder gebraucht. Alles in allem für Löhr-Einsteiger zu empfehlen, aber nicht so gut wie das "Erlkönig-Manöver".

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    walli007

    walli007

    09. August 2011 um 10:35

    Sag nicht Toter! sagt Goethe zu seiner Christiane, die gerade einen französischen Soldaten erschlagen hat, der sich an des Geheimrats Münzsammlung vergreifen wollte. Nun müssen die beiden die Leiche verschwinden lassen, bevor die Offiziere der französischen Armee, denen sie Quartier bieten sollen, bei ihnen auftauchen. Kurze Zeit später taucht Ludwig Tieck bei Goethe auf mit einem Brief Kleists, der in einer französischen Festung gefangen gehalten wird. Die beiden eilen fort, um Kleist zu retten. Natürlich handelt es sich mal wieder um einen zweiten Band um den "Kriminalrat" Goethe. Zum Glück ist das bei einem Krimi nicht ganz so schlimm, trotzdem habe ich nun auch noch Appetit auf "Das Erlkönig-Manöver" bekommen. Sehr vergnüglich schafft es der Autor die Personen der Kulturgeschichte in Szene zu setzen. Das eine oder andere Zitat erkannte sogar ich wieder, obwohl ich nur einige Klassiker gelesen habe. Es ist die Zeit der Dichter und Denker, die der Autor beschreibt und aus deren reichen Schatz an bemerkenswerten Personen er schöpfen kann. Mit viel Wortwitz und Humor treibt er seine Bande von einem Abenteuer ins Nächste. Wenn entschlüsselt wird, wie das Buch (meiner Meinung nach) zu seinem Namen gekommen ist, werden die Lachmuskeln doch sehr angeregt. Und da gibt es noch manch weitere Szenen, in denen die aus der heutigen Ferne betrachtet geistigen Größen der damaligen Zeit auf sehr sympathische Weise von ihrem Sockel geholt menschlich dargestellt werden. Natürlich kommen auch die Romantik und Tragik nicht zu kurz, was das Buch abrundet und ihm eine größere Tiefe gibt. Dieses Treffen mit den Größen vergangener Zeit hat mir sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. January 2011 um 06:26

    - Ja, man mag sagen, was man will, wer Geist hat, muss plaudern können! Diesem Talent aber ist, scheint es, nichts so fremd wie der Charakter und die Geistesart der Deutschen. Die Gabe der Unterhaltung, als Talent betrachtet, ist nur in Frankreich heimisch. - Als Napoleon im Jahr 1807 Europa mit mehreren Kriegen überzieht, trauert Goethe noch immer seinem verstorbenen Freund Schiller hinterher. Zwei Jahre ist er jetzt schon allein und kann sich nicht vorstellen jemals wieder solch ein enges freundschaftliches Band mit einem Menschen zu knüpfen. Zwischen dem Besuch Napoleons in Weimar und den Proben für Iphigenie auf Tauris erhält Goethe Besuch von Tieck. Dieser hatte einen Brief erhalten, in dem Heinrich von Kleist eindringlich um Hilfe bittet. Er befindet sich in französischer Gefangenschaft und droht ermordet zu werden. Goethe muss zwar eine Weile überlegen, ob er das Vorhaben unterstützen sollte, willigt aber letztendlich ein. So machen sich die beiden auf den Weg nach Joux. Vielerlei ungeahnt Hindernisse und sonderbare Begebenheiten verändern ihre Pläne und forcieren eine Reise, die die geplanten Befreiung in Umfang und Zeit weit übertrifft. Ihr Auftrag ist das Auffinden und der Schutz der tausendjährigen Reichskrone. Getarnt als fahrende Schauspieltruppe meistern Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, August Wilhelm Schlegel, Ludwig Tieck und Madame de Staël einige Gefahren. Wie man schon an dem kurzen Inhaltsabriss erkennt, handelt es sich bei diesem Buch nicht um ein Werk für Leser, die auf eine durchgehende historische Genauigkeit Wert legen. Doch Robert Löhr schafft es auf eine wunderschöne Art und Weise historische Fakten mit fiktiven Handlungen zu vermischen. Die Rahmenbedingungen, in denen die Geschichte spielt, sind historisch korrekt. Das Abenteuer der Protagonisten ist jedoch erdacht. Wie auch schon in "Das Erlkönigmanöver" werden die klassischen deutschen Dichter liebevoll und mit ihren ganz spezifischen Eigenarten beschrieben. Dabei werden immer wieder reale Beziehungen und Konflikte zwischen den Denkern einbezogen. Ebenso werden wichtige Werke der einzelnen Personen genannt oder beschrieben. Sprachlich hat sich der Autor, aus meiner ganz persönlichen Sicht, seit dem letzten Werk erneut gesteigert. Er schafft es noch besser die epochenspezifischen Eigenarten aufzugreifen und langweilt den Leser damit nin keinster Weise. Ganz im Gegenteil werden der Lesefluss und das Interesse am Fortgang der Geschichte, trotz aller Absurditäten, nie wirklich unterbrochen. Anstatt eines Fazits möchte ich hier noch ein Zitat anbringen, das auch auf dem Buchdeckel abgedruckt ist: "Was gibt es Neues aus Weimar, Herr von Goethe?" fragt Madame de Staël. "Haben Sie noch immer ein Liebesverhältnis mit Ihrer Haushälterin?" "Nein." "Gott sei's gepriesen. Sie war mit Verlaub, furchtbar gewöhnlich und gänzlich unter Ihrem Niveau." "Wir sind jetzt verheiratet."

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. January 2011 um 20:14

    Was haben Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, August Wilhelm Schlegel, Ludwig Tieck und Madame de Staël mit einem fahrenden Theaterkarren und einem schauspielernden Hund zu tun? Wenn man Robert Löhr Glauben schenkt - eine ganze Menge! Die Truppe macht sich von der Schweiz aus auf, um Kleist aus französischer Gefangenschaft zu retten. Dieser konnte seinem Gefängnis allerdings bereits entkommen und sucht seinerseits ein heiliges Gut - die Reichskrone. Sie könnte über das Schicksal Preußens und Europas entscheiden und die Geschichte maßgeblich beeinflussen. Der Rest der illustren Truppe heftet sich auf seine Fersen und holt Kleist und seine gerettete Reichskrone recht zügig ein. Die "Beschützer der Reichskrone" werden von Napoleons Schergen und anderen finsteren Gestalten verfolgt. Um die Reisekasse aufzubessern, sind sich die hohen Herrschaften nicht zu fein, als Wanderbühne den Hamlet zu präsentieren - mangels ausreichender Anzahl an Schauspielern herzig unterstützt von einem talentierten Hund. Eine turbulente Reise durch das Europa zu Napoleons Zeiten nimmt ihren Lauf! Wer Feind, wer Freund - das vermag man manchmal nicht mehr zu unterscheiden. Die Geschichte braucht eine Weile, bis sie richtig Fahrt aufnimmt, auch im weiteren Verlauf sind leider hier und da Längen zu beklagen. Dennoch ist das Buch insgesamt kurzweilig und es unterhält auf amüsante Art. Vor historischem Hintergrund irgendwo angesiedelt zwischen Abenteuerroman, Räuberpistole und rasanter Verfolgungsjagd fällt es schwer, dieses Buch wirklich in eine Schublade zu sperren. Die extrem gezierte Aussprache kommt an einigen Stellen eher hölzern rüber, die Zitate aus den Werken der Weltliteratur gehen bedauerlicher Weise auch ein wenig unter. Gewiss ist es nicht ganz fair, "Das Hamlet-Komplott" am Vorgänger ("Das Erlkönig-Manöver") zu messen, aber wer quasi eine Fortsetzung schreibt, wird damit leider leben müssen. Die Dialoge sind dem Autor im Vergleich dieses Mal leider nicht so spritzig gelungen, auch bleiben die Charaktere deutlich flacher. Den unglaublichen Wortwitz, das gekonnte Spiel mit Worten und Zitaten, habe ich in diesem Buch leider über weite Strecken vermisst. Persönlich verübele ich dem Autor das "Massensterben" zum Ende des Buches hin. Fast scheint es so, als wollte er hier überflüssige Figuren einfach schnell entsorgen. Das Ende ist so angelegt, dass eine weitere Fortsetzung schier unausweichlich scheint. Hier bin ich mir nicht sicher, ob ich einem dritten Band entgegenfiebere. Trotz aller Kritik ist "Das Hamlet-Komplott" ein lesenswertes Buch, das intelligente Unterhaltung garantiert, weil es einfach erfrischend anders ist. Sich all diese historischen Herrschaften als fehlbare und wahrlich nicht perfekte Menschen in absurden Situationen vorzustellen - das macht einfach Spaß!

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. May 2010 um 13:26

    Goethe steckt mitten in den Proben für seine Iphigenie, als Ludwig Tieck auf einen Besuch vorbei kommt. Tieck bittet Goethe ihm zu helfen, ihren gemeinsamen Freund Heinrich von Kleist aus einem Gefängnis zu befreien. Da Goethes Stück Iphigenie nicht so recht laufen will, entscheidtet er sich aus dem Alltag auszubrechen und Tieck zu begleiten. Unterwegs schliesst sich dem Befreiungstrupp auch Madame de Staël, Napoleons Erzfeindin, und Wilhelm Schlegel an. Doch als sie Kleists Gefängnis erreichen, stellt sich heraus das man Kleist bereits entlassen hat. Die Gefährten folgen Kleists Spuren bis zum Bodensee. Dort hat Kleist inzwischen die Reichskrone des Heiligen Römischen Reiches ausgegraben und will sie nun nach Preussen bringen, um sie vor Napoleon zu schützen. So machen sich Goethe, Tieck, Kleist, Schlegel und Madame de Staël getarnt als Schauspieler auf nach Preussen und erleben so manches Abenteuer. Das Buch ist wie schon das Erlkönig-Manöver fantastisch, zum schreinen komisch und so spannend, dass man es erst wieder aus der Hand legt wenn es leider viel zu früh zu ende ist.

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  • Rezension zu "Das Hamlet-Komplott" von Robert Löhr

    Das Hamlet-Komplott
    Buecherviech

    Buecherviech

    03. May 2010 um 00:21

    ...endlich Band zwei und bisher das selbe RIESIGE Lesevergnügen wie beim "Erlkönig-Manöver" - und auch hier gilt, je besser man die Klassiker kennt, desto lustiger sind die vielen Zitate in einer völlig anderen Situation. Ausserdem liebe ich einmal mehr die (literarischen) Gestalten (und die Dialoge, der Sprachwitz, der Plot...)! Eigentlich würde der Kommentar "Lesen, lesen, unbedingt lesen" genügen... Das allerschönste daran ist aber, dass ich noch nicht ganz fertig bin und weiterlesen kann in dem schönen Genauso-wie-der-erste-Band-Lieblingsbuch!!! ...und der Roman hielt alles, was er versprach, Robert Löhr ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren!!!

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