Erika Mustermann

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Inhaltsangabe zu „Erika Mustermann“ von Robert Löhr

Friederike (Grüne) verabscheut die Piraten: Raubkopierer, Rollenspieler und Einzelgänger, die sich den Teufel um die Umwelt scheren, solange das Netz nur frei bleibt. Also startet sie einen Feldzug gegen die Piratenpartei. Ihr erstes Opfer: Volker Plauschenat, der harmloseste der fünfzehn Berliner Abgeordneten. Aber je tiefer Friederike in dessen Keller nach Leichen buddelt, desto mehr lernt sie das piratische Paralleluniversum schätzen. Und als sie erst ihr Herz an einen dieser Freaks verliert, wird es verdammt schwer, wieder von Bord zu gehen ... Mit »Erika Mustermann« gelingt Robert Löhr zweierlei: ein geschliffenes Porträt von Parlamentariern und Basis in der Hauptstadt der Orientierungslosigkeit. Und eine hellsichtige, amüsante und nicht zuletzt romantische Chronik von Aufstieg von Fall der Piratenpartei: Fünfzig Gründe, die Piraten zum Teufel zu wünschen - und mindestens ebenso viele, sie schmerzlich zu vermissen ...

Unterhaltsam und lehrreich zugleich: ein humorvoll-ernster Piraten-Liebes-Roman mit Themen, die unsere "Online-Gesellschaft" bewegen. Toll!

— elane_eodain
elane_eodain

Ein unterhaltsamer politischer Roman, über die Verbindung zwischen der PIRATEN und der GRÜNEN Partei.

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Fazit: Unterhaltsamer wie interessanter Blick hinter die Kulissen der Piratenpartei, fundiert recherchiert.

— Bellexr
Bellexr

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  • Endlich eine liebevolle literarische Abrechnung mit Politik 2.0?

    Erika Mustermann
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. July 2015 um 15:53

    Eine solche Abrechnung soll dieser Roman sein, liest man auf der Rückseite des Buches. Der Autor begab sich dazu ins Milieu der Berliner Piratenpartei und schreibt, dass gewisse Ähnlichkeiten seiner Figuren mit lebenden Personen nicht unbeabsichtigt seien. Seine Hauptfigur Friederike traf der unerwartete Wahlerfolg der Piratenpartei bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ins politische Herz, denn sie ist Grüne, natürlich alleinerziehend und Lehrerin. Nun schwört sie persönliche Rache und hat sich dazu auch schon ein Opfer unter den Neuparlamentariern der Piraten ausgesucht. Um näher an ihr Opfer zu kommen, steigt sie erst einmal mit einem anderen Piraten in die Kiste und erfährt von ihrem treuherzigen Liebhaber, wer dessen Parteifreunde sind: "Raubkopierer, Hacker und Autisten, Opfer von DSA und ADS, Stotterer, Stammler und Lispler, hautkranke, pockennarbige Modemuffel mit nerdigen T-Shirts in XL, infantile Zyniker mit Arme-Leute-Sarkasmus und peinlichen Amerikanismen, chronisch untervögelte Eremiten und besserwisserische Fachidioten mit einer Sprache, die von vorne bis hinten nur aus Codes, Insidern und Abkürzungen besteht; die vor allem über ihre eigenen Witze lachen oder zumindest über solche, die sie schon kennen." Man merkt diesem Buch an, dass sein Autor seine Milieukenntnisse und gewisse tatsächliche Ereignisse in irgendeine Handlung zwängen wollte. Große Emotionen, Tiefsinn oder Spannung sollte man also nicht erwarten. Vielmehr beschreibt Robert Löhr kenntnisreich die Parallelwelten, in denen die beiden Hauptfiguren Friederike und ihr ausgesuchtes Piratenopfer Plauschenat leben. Wenn man sich anstrengt, findet man auch so etwas wie eine Abrechnung mit Politik, denn Friederikes Rachemotive sind ebenso infantil wie die Politikvorstellungen ihres Opfers. Ihr geht es nicht um die besseren Ideen, sondern um einen persönlichen Vernichtungsfeldzug, der dann auch tatsächlich zeitverzögert einsetzt, allerdings anders als gedacht. Und Plauschenat gehört einer Partei an, die Dinge fordert, die er selbst nicht eingehalten hat. Was passiert, wenn seine Parteifreunde an die Macht kommen, ahnt man als literarischer Zeuge des Mobbings, das über Plauschenat hereinbricht als sein angebliches Vergehen bekannt wird. Besonders neu oder originell ist das alles nicht. Man hat es nur mit einer anderen Erscheinungsform der sattsam bekannten politischen Kindereien zu tun. Was bleibt, ist eine gelungene Schilderung einer Spezies des politischen Biotops, die zwar neu, aber letztlich im Grunde auch nicht anders ist als das, was sich da bisher tummelte. Das Buch liest sich gut, auch wenn der Text ziemlich oft von milieugerechten Twitter-Kauderwelsch oder Wikipedia-Zitaten unterbrochen wird.

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  • Achtung Piraten!!!

    Erika Mustermann
    Vampir_Addict

    Vampir_Addict

    Rezension zu „Erika Mustermann“ von Robert Löhr. Inhalt: Friederike ist wütend. Aber so richtig wütend. Denn ihre Idee wurde geklaut, von einem Piraten, neeeein keinen, welchen man auf einen Schiff findet sondern von denen die neuerdings Politik machen. Die, die sie sowieso schon nicht leiden kann, da sie bei der letzten Wahl den Grünen die Wählerstimmen gestohlen haben. Friederike ist nämlich überzeugte Grüne und würde die Welt gern retten. Die Piraten, mit ihrem Elektroschrott haben doch gar keine Ahnung von Umweltpolitik und wo sie ihr ein Jahr altes Handy, was sie natürlich für veraltet halten, wirklich hinschicken. Friederike ist sauer, doch sie will diese Niederlage nicht auf sich beruhen lassen und hat einen ganz bestimmten Piraten im Auge, welchen sie ohne mit der Wimper zu zucken über die Planke gehen lassen will. Die Charaktere: Friederike hat mir einerseits gut gefallen andererseits fand ich sie so manches Mal aber auch zu unüberlegt. In ihren Plänen wie sie Plauschenat, den Piraten zu Strecke bringen will verliert sie wichtige Dinge aus den Augen, wie zum Beispiel ihre Tochter. Dass sie als Urheber ihrer Filmidee auf YouTube keine Anerkennung erhält, ärgert sie nur halb so wenig wie die Tatsache, dass sie von einem Piraten gestohlen wurde und dieser dadurch Wähler ergattern konnte. Doch meiner Meinung nach geht sie den falschen Weg, hätte sie ihn offen darauf angesprochen und mit ihm vernünftig geredet hätten ihr einige Probleme erspart werden können. Volker Plauschenat, ist ein Charakter der von Anfang an ziemlich arrogant und großspurig rüber kam, doch im Laufe der Geschichte, ganz anders war als anfangs gedacht. Zum Ende der Geschichte hat mir sein Charakter immer mehr zugesagt. Meine Meinung: Als erstes möchte ich sagen, dass ich nicht wirklich viel von Politik verstehe und mich nicht wirklich oft damit auseinander setze. Doch wenn man dieses Buch liest, bleibt ein gar nichts anderes übrig als dies zu tun. Kurz vor den Bundestagswahlen, ist dies auch denke ich eine Lektüre, welche passend ist. Leider muss ich sagen, dass auch wenn ich mich im Netz ein wenig informiert habe, nicht wirklich sagen kann, was jetzt im Buch Fiktion war und was real. Viele werden sich jetzt vielleicht auch fragen, warum ich dieses Buch, was nun überhaupt nicht mein übliches Genre entspricht, gelesen habe. Tja ganz einfach, die Beschreibung hat mich neugierig gemacht und Politik ist mir auch im Grunde nicht egal. Ich gehe jedes Mal wenn die Wahlzettel ins Haus flattern zur Wahl und mache artig mein Kreuzchen. Aber zurück zum Buch, wie gesagt, habe ich nicht wirklich alles verstanden und Dinge die angesprochen wurden, wie manche Parteien sich geben, kann ich nicht wirklich nach vollziehen, bzw. sagen ob es der Realität entsprich oder es im Buch nur so dargestellt wird. Auch kann ich nicht sagen ob es bei der Piratenpartei wirklich so zugeht, wie es im Buch beschrieben wird, oder nur ein Klischee dargestellt wird. Aber im Grunde ist dies auch alles egal. Es war ein Buch welches unterhält und mir Spaß gemacht hat es zu lesen. Jaaa einige politische Witze habe sogar ich verstanden. Fazit: Wer von Politik keine Ahnung hat und nach solch einen Buch eine Rezension schreiben will, muss erst mal schlucken. So ging es mir zumindest. Ich habe mir so einige Rezensionen zu diesem Buch angeschaut und musste sagen, wow die Leute haben hier echt Ahnung von Politik, im Gegensatz zu mir. Jedoch denke ich auch, dass es jeden Leser, der sich ein wenig für die Politik interessiert und sich ab und an mal die Nachrichten anhört, das Buch zum Großteil versteht und seine Freude damit hat. Denn nicht jeder Witz ist auf Kosten der Politik, sondern kommt aus dem Alltag. Ich vergebe für „Erika Mustermann“ vier Fledermäuse und bin nun sehr gespannt wie die Piraten in diesem Wahljahr abschneiden werden. Der Autor:   Robert Löhr, geboren 1973, ausgebildeter Journalist und Drehbuchautor, lebt in seiner Geburtsstadt Berlin. Neben zahlreichen Filmskripten und Theaterstücken verfasste er die Romane »Der Schachautomat«, »Das Erlkönig-Manöver« , »Das Hamlet-Komplott«, »Krieg der Sänger« und »Erika Mustermann«. Seine Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt. Quelle: Piper.de Kaufdetails: Format: Taschenbuch Seitenanzahl: 272 Preis: 16,99 € Erscheinungsdatum: 16. Juli 2013 ISBN-10: 3492054528 ISBN-13: : 978-3-492-05452-2

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2014

    Lesesommer
    TinaLiest

    TinaLiest

    Pünktlich zum Ferienbeginn in einigen Bundesländern, haben wir uns für euch eine ganz besondere Aktion ausgedacht, die etwas Action in die faulen Sonnentage bringen soll: den LovelyBooks Lesesommer! 10 Wochen lang möchten wir mit euch unsere Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch verschiedene Aufgaben stellen, die ihr alle bis zum 14. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt (davon ausgeschlossen ist lediglich die 1. Aufgabe, die bis zum 31. Juli bearbeitet werden muss). Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Drei Aufgaben stehen von Beginn an zur Bearbeitung bereit, jede Woche kommt eine weitere dazu. Wer bis zum Ende des Lesesommers am 14. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt ein riesiges Buchpaket mit 50 Büchern, und auch die Plätze 2-10 erhalten eine Überraschung von uns! Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema und stellt euch auch gerne kurz vor - wer sich nicht gleich traut mitzumachen, der kann auch gerne später erst loslegen! Es ist jederzeit möglich, in den Lesesommer einzusteigen. Ihr müsst euch also nicht gleich in der ersten Woche anmelden! Wir freuen uns auf viel sommerliche Lektüretipps, sonnige Lesestunden am Strand oder auf Balkonien und natürlich auf wundervolle Bücher! :-) P.S.: An alle Blogger unter euch: Wer mag, kann gerne die Grafik hier im Thema für seinen Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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  • Rezension zu "Erika Mustermann" von Robert Löhr

    Erika Mustermann
    elane_eodain

    elane_eodain

    30. September 2013 um 17:42

    >> „Die Merkel-Regierung ist das Imperium und wir sind die Rebellen“, erklärte Volker das piratische Selbstverständnis. „Und wer sind dann die Grünen?“ „Ihr könnt die Ewoks sein.“ „Diese Teddys?“ << (aus „Erika Mustermann“ von R. Löhr) INHALT: Friederike ist Lehrerin, Mutter eines kleinen Mädchens und überzeugtes Mitglied der Grünen. Als aber die Piratenpartei einen fulminanten Wahlerfolg nach dem anderen feiern und ein gewisser Volker Plauschenat – Mitglied der Piratenpartei – ganz dreist eine ihrer Ideen klaut, schmiedet Friederikes einen kühnen Plan: Vernichtung der Piratenpartei und Vernichtung der Person Plauschenat. Dafür sind ihr viele Mittel recht und so schleust sie sich bei der Piratenpartei ein, hört Parteikollegen aus, folgt Volker Plauschenat bei Twitter, wühlt und recherchiert verbissen … bis sie eine interessante Entdeckung macht! GEDANKEN: Friederike alias Erika Mustermann ist großartig! Sie ist taff, sie weiß (meistens) was sie will, sie steht für das ein, was ihr wichtig ist, sie ist engagiert, hat aber auch Humor und eine tolle Tochter. Aber sie ist ebenso starrköpfig, vorurteilsbehaftet, impulsiv und steigert sich allzu leicht in Dinge hinein … und ich gleich mit ihr: Denn wie kommt dieser unsympathische Pirat eigentlich dazu einfach Friederikes Idee zu klauen??? Viele Gedanken und Vorurteile, die Friederike zu Beginn der Geschichte über die Piratenpartei und ihre Mitglieder hat, habe/hatte ich ganz ähnlich, wunderbar konnte ich mich also hineinversetzen in ihr Denken und dann gemeinsam mit ihr Diskussionen bestreiten. Aber im Laufe der Geschichte schaffte es der Autor Robert Löhr, dass ich nicht nur Friederikes Handelns, sondern auch mich selbst hinterfragte, meine eigenen Vorurteile überprüfte und einiges an Wissen über die Piratenpartei ansammelte. Und Friederike lernt einige „Piraten“ kennen, die schlichtweg tolle Menschen sind, auch wenn jeder so seine Macken hat, aber wer hat diese nicht? Wirkt die Geschichte anfangs überwiegend amüsant und locker, hinterlässt sie im Endeffekt aber doch sehr ernste Gedanken beim Leser. Wo liegen in unserer Zeit von Internet und Web 2.0 die Grenzen unserer Gesellschaft und wo unsere persönlichen? Ganz besonders in diesem Buch sind die vielen kleinen Extras, die ganz passend – manchmal zunächst auch irritierend – in die Geschichte eingebaut sind, wie ein besonderes Bingo-Blatt, eine „Zwangspause“ oder der Ausschnitt einer etwas abgewandelten Troja-Geschichte. Das macht die Geschichte noch lebendiger und bezieht den Leser auf tolle Weise mit ein. FAZIT: Eine gelungene Mischung aus Politik, Liebe, Humor und Gesellschaftskritik – aktuell, wissensvermittelnd, unterhaltsam und gedankenanregend – eine intelligente Geschichte schön verpackt!

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  • Leserunde zu "Erika Mustermann" von Robert Löhr

    Erika Mustermann
    RobertLoehr

    RobertLoehr

    Liebe Leser, während allmählich die Bundestagswahl vorbereitet wird, kommt mein politischer Sommerroman in die Läden: Erika Mustermann beschreibt die Irrungen und Wirrungen der Titelheldin, die das tollkühne Ziel verfolgt, die Piratenpartei zu vernichten … und am Ende ihr oranges Wunder erlebt. Mit Erika Mustermann gelingt Robert Löhr zweierlei: ein geschliffenes Portrait von Parlamentariern und Basis in der Hauptstadt der Orientierungslosigkeit. Und der erste Roman über eine Partei, die entweder das langersehnte Update des Systems ist – oder das hellste politische Strohfeuer unserer Zeit. Keine Politsatire, kein Berlin-Roman -- und erst recht keine Lovestory. Eine Leserunde begleitet eure Lektüre dieses Romans. Außerdem verlosen wir bis zum offiziellen Erscheinungstermin am 16. Juli 15 Freiexemplare des Buches an interessierte Leser jeglicher politischer Couleur. Und noch ein Hinweis an die Freunde meiner historischen Romane: Erika Mustermann ist zwar ein Piratenroman, aber kein historischer Piratenroman, sondern ein Gegenwartsroman. Dafür aber ein äußerst flotter. Viel Glück und viel Spaß beim Lesen, Robert Löhr www.robert-loehr.de

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  • Der Facebook-Mörder, der Plagiator und die Playmobilmännchen

    Erika Mustermann
    Grandville

    Grandville

    08. August 2013 um 21:34

    Friederike ist sauer. Mächtig sauer. Es hat jemand ihre Idee geklaut und ist mit ihrer Geschichte ein wenig berühmt geworden. Und wenn das nicht schon schlimm genug wäre, ist der Plagiator auch noch eine führende Persönlichkeit von der „Piratenpartei“, dem neuen Star am politischen Berliner Himmel. Friederike ist schon immer GRÜN gewesen und jetzt auch noch diese politischen Neulinge, die ihrer Partei die Wahl versauen könnten. Sie beschließt zu handeln…  Ein kurzweiliger und lustiger Steifzug durch die Politik, das Internet und das Urheberrecht. Wenn man allerdings die ein oder andere Reportage zu „die Piraten“ gesehen hat, wird einem vieles bekannt vorkommen. Aber das macht gar nichts, denn der Autor schafft es locker den Leser zu fesseln und ihn weiter mit auf Friederikes Rachefeldzug zu nehmen. Dabei werden beide Parteien respektvoll behandelt und sich zwar lustig gemacht, aber nie wirklich bösartig.  Ein humorvolles Buch, dem man anmerkt, wie viel Spaß der Autor beim schreiben hatte. Um ehrlich zu sein, könnte ich es mir gut als Film vorstellen. Gerne mit Caroline Peters (Mord mit Aussicht) in der Hauptrolle. Das Buch ist gut recherchiert und z.B. die sehr echt aussehenden Wikipedia-Einträge oder Twitter-Nachrichten lockern das ganze noch ein wenig auf. Viele Vorurteile bzw. Klischees werden auf- bzw. erklärt z.B. das die Piratenpartei eigentlich mehr mit Lego zu tun haben, als mit Playmobil und wie die Abläufe im Hintergrund der politischen Parteien sind. Ein kurzweiliger Einblick in den Politikbetrieb, lustig, lehrreich und unterhaltend. Ich kann das Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

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  • Wie aus Friederike Wolff Erika Mustermann wurde

    Erika Mustermann
    claude20

    claude20

    08. August 2013 um 14:32

    Friederike Wolff ist Mitglied bei den Grünen. Als ihre Fraktion bei den Landtagswahlen in Berlin 2011 Stimmen verliert und statt dessen die Piraten 15 Plätze im Landtag einnehmen dürfen ist sie entsetzt. Schnell hat sie einen von ihnen als ihren persönlichen Feind herausgepickt. Dieser Pirat ist ihr schon länger ein Dorn im Auge, hat er doch eine Idee von ihr geklaut, dazu ein Video auf youtube gepostet und dies auch noch mit durchschlagenen Erfolg. Friederike hat nur noch ein Ziel. Sie will diesen Piraten vernichten. Sie dringt also in die Kommandozentrale der Partei vor, um hier belastendes Material zu suchen, zu finden und auch einzusetzen. Was wird Friederike finden und wie wird sie es nutzen? Dieser politische Roman von Robert Löhr ist sehr amüsant, unterhaltsam und auch lehrreich. Bei dieser Lektüre sollte man sich Zeit nehmen, damit auch wirklich jede Anspielung und jeder Seitenhieb des Autor registriert und verarbeitet werden kann. Robert Löhr hat einen sehr angenehmen Schreibstil und ich konnte der Geschichte gut folgen. Ich gebe aber zu bedenken, dass nicht jeder Leser mit der Verwendung von diversen postmodernen Begriffen zurecht kommen wird, es könnte sogar zu einigen Verständnisproblemen führen. Ich denke hier wären an der ein oder anderen Stelle durchaus noch einige Erklärungen durch den Autor notwendig bzw. hilfreich gewesen. Wer sich für Politik interessiert oder einfach nur mal wissen will, wie es hinter den Kulissen im Landtag oder auf einem Parteitag so zugeht, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Es gibt einiges zum Lachen, einiges zum Nachdenken und auch einiges zum Lernen. © claude

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  • Erika Mustermann

    Erika Mustermann
    cole88

    cole88

    07. August 2013 um 10:21

    Am Anfang dachte ich nur, kann ein Buch über Politik überhaupt unterhaltsam sein? Aber um das Fazit voranzustellen: JA! In dem Buch geht es hauptsächlich um Friederike, Mitglied von den Grünen, deren Idee von den Piraten geklaut wurde. Über das Wahlergebnis der Piraten erbost, "ermittelt" sie Undercover im Kreisen der Piratenpartei. Besonders toll fand ich die Antrittsrede von Volker Plauschenat.  Also um das Buch zu lesen brauch man keine Ahnung von Politik zu haben, aber es bietet einen interessanten Einblick. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam mit viel Witz und Ironie, aber nicht nur aus den Kreisen der Politik.  Besonders schön finde ich auch das Cover vom Buch.

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  • Rezension zu "Erika Mustermann" von Robert Löhr

    Erika Mustermann
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    05. August 2013 um 11:29

    Klappentext: Friederike (Grüne) verabscheut die Piraten: Raubkopierer, Rollenspieler und Einzelgänger, die sich den Teufel um die Umwelt scheren, solange das Netz nur frei bleibt. Also startet sie einen Feldzug gegen die Piratenpartei. Ihr erstes Opfer: Volker Plauschenat, der harmloseste der 15 Berliner Abgeordneten. Aber je tiefer Friederike in dessen Keller nach Leichen buddelt, desto mehr lernt sie das piratische Paralleluniversum schätzen. Und als sie erst ihr Herz an einen dieser Freaks verliert, wird es verdammt schwer, wieder von Bord zu gehen … Mit »Erika Mustermann« gelingt Robert Löhr zweierlei: ein geschliffenes Portrait von Parlamentariern und Basis in der Hauptstadt der Orientierungslosigkeit. Und der erste Roman über eine Partei, die entweder das langersehnte Update des Systems ist – oder das hellste politische Strohfeuer unserer Zeit. (Textquelle: Piper Verlag) Zum Buch: Das Cover in schwarz gehalten mit einem in bunten Blüten geformten Totenkopf, welches die Piratenpartei aber auch die Grünen sehr gut wiedergibt. Mir gefällt dieses recht schlichte Cover sehr gut, es sticht direkt ins Auge, und macht Lust nachzuschauen, um was es hier in diesem Buch geht. Leider war ich von der Verarbeitung nicht ganz so zufrieden. Der Buchrücken ist sehr dünn und es bilden sich sehr schnell Leserillen, auch wenn man das Buch vorsichtig behandelt. Erster Satz: „Who killed Facebook? war mittlerweile bei 3 460 726 Klicks.” Meine Meinung: Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch den Piper Verlag und obwohl ich in der Politik nicht so stark involviert bin, hat mich das Interesse an diesen Roman geweckt. Die Protagonisten Friederike (GRÜNE), alleinerziehend und angriffslustig, ist geschockt. Die Piratenpartei zieht mit 15 Abgeordneten in den Berline Landtag ein. Volker Plauschenat, einer der Abgeordneten, zieht Friederikes volle Aufmerksamkeit auf sich. Denn vor Jahren hat sie eine Geschichte namens „Der Facebook-Mörder“ geschrieben und findet diese nun bei Youtube unter dem Namen „Who killed Facebook“ unter dem Namen von Volker Plauschenat wieder. Denn wenn es eins ist was sie gar nicht mag sind es Raubkopierer, Rollenspieler und Einzelgänger, die sich nicht um die Umwelt scheren. Friederike plant Rache! Sie mischt sich als GRÜNE unter die PIRATEN, mit dem Ziel die Partei zu zerstören. Doch bald schon muss sie feststellen, dass viele ihrer Klischees nicht bestätigt werden, und die Partei anders sieht. Sie kramt in der Vergangenheit um über den Abgeordneten Volker Plauschenat negative Schlagzeilen verbreiten zu können mit einer großen Wendung! Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, mit vielen Einbindungen von twitter Tweeds, macht diesen Roman sehr lebendig in der Erzählung. Durch die sehr humorvoll geschriebenen Charaktere, entführt uns Robert Löhr durch die Welt der Piratenpartei und garantiert gute Unterhaltung. Zur Mitte des Buches gibt es eine kleine Wendung, sowie zum Ende hin, wo ich doch sehr überrascht war, und im ersten Moment auch ein wenig geschockt, was sich jedoch sehr schnell wieder auflöste. Das Buch wurde in drei Abschnitte unterteilt: Kaltstart, Standby und Neustart. Zudem in weitere Kapiteln, sowie Wikipedia, Facebook und Twitter Auszügen. Begeistert war ich auch zum Standby-Abschnitt, denn dieser beginnt mit einem Sudoku Rätsel. Erika Mustermann konnte mich sehr gut unterhalten, hat mir zudem die PIRATEN Partei etwas näher gebracht und hat mich zum googlen und nachforschen animiert. Der mit eingeführte Alltag der Protagonistin Friederike fand ich genial und brachte einen humorvollen frischen Wind in die Geschichte. Fazit: Ein unterhaltsamer politischer Roman, über die Verbindung zwischen der PIRATEN und der GRÜNEN Partei. Bekannte Klischees werden angesprochen, aber auch in ein anderes Licht gerückt. Ein humorvoll und frischer Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Meine Wertung: 3,5 von 5 Vögel

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  • Löhrs erster Gegenwartsroman

    Erika Mustermann
    kalligraphin

    kalligraphin

    04. August 2013 um 16:25

    Wie schon für die ersten vier Romane von Rober Löhr vergebe ich auch für ‚Erika Mustermann‘ fünf Sterne. Auch wenn es sich hierbei nun um einen (politischen) Gegenwartsroman handelt und nicht um einen historischen, konnte er überzeugen. Ist der Roman eine Abrechnung mit der Piratenpartei – wie es das Cover verspricht? Es bleibt zumindest nach der Lektüre der Eindruck zurück, dass die Piratenpartei (noch?) nicht unbedingt eine ernstzunehmende Partei ist. Die Piraten scheinen zu kindlich-naiv, um sich für die ernsteren Probleme der Gesellschaft überhaupt zu interessieren. Vor allem das Ende stimmt aber versöhnlich: Die Grünenpolitikerin Friederike zieht eine Koalition mit den Piraten in Erwägung. Bis auf den Bruch in der Mitte ist die Geschichte sehr ausgewogen, rund. Gewohnt humorvoll führt Löhr durch eine gesellschaftlich und politisch aktuelle Geschichte. Man liest sie gerne und gespannt und lernt nebenbei noch so einiges…

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  • Erika und Zylindergate

    Erika Mustermann
    tweedledee

    tweedledee

    04. August 2013 um 15:00

    Bei den Berliner Wahlen haben die Piraten tatsächlich mehr Stimmen erhalten als die Grünen, die Partei, der Friederike angehört. Friederike, Leherin und alleinerziehend ist enttäuscht und wütend. Als wäre das noch nicht schlimm genug, hat ein Abgeordneter der Piraten auch noch ihre Idee abgekupfert und heimst bei YouTube dafür massenweise Klicks ein. Das kann Friederike nicht auf sich sitzen lassen, sie schwört Rache an dem Abgeordneten der Piratenpartei, Volker Plauschenat, und schleicht sich als Erika Mustermann bei den Piraten ein.   "Erika Mustermann" ist eine unterhaltsame und witzige Lektüre über den ganz privaten Rachefeldzug von Friederike und ihre Erfahrung mit den Piraten. Friederike macht in der Geschichte eine überraschende Wandlung durch, von der überzeugten Grünen zu einer Frau, die Toleranz lernt. Was mir vor allem gefallen hat, war der Wortwitz, Zynismus und schwarzer Humor sowie die  herrlichen Wortschöpfungen wie "Zylindergate", "Twitterrhoe" und viele andere. Dabei ist die Geschichte abwechslungsreich und überrascht mit immer neuen Wendungen, so dass es nie langweilig wird. Die Story ist wirklich nicht vorhersehbar und gleichzeitig bekommt man noch viel Wissenswertes über Parteipolitik geliefert. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, erfrischend anders, witzig und zugleich informativ.  Eine gelungene Mischung.

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  • Gelebte Politik

    Erika Mustermann
    walli007

    walli007

    02. August 2013 um 12:30

    Friederike, Grüne seit eh und je, kann die Piraten nicht leiden. Besonders Volker Plauschenat nicht, der ihr einmal eine Idee klaute, die sie im I-Net veröffentlicht hatte. Als die Piraten bei der Landtagswahl in Berlin die Grünen auch noch überflügeln, startet Friederike ihren persönlichen Rachefeldzug. Um Angriffspunkte zu finden schleicht sie sich bei den Piraten ein und muss doch feststellen, einiges läuft bei denen völlig chaotisch, aber doch nicht ganz verkehrt. Dennoch startet sie eine Kampagne gegen Plauschenat, die diesem aber eher mehr Bekanntheit verschafft.  Diesem Ausflug in den politischen Alltag zum einen der neuen noch frischen Partei der Piraten und zum anderen in den der schon abgeklärteren aber noch idealistischen Grünen konnte ich teilweise nicht so leicht folgen. Gerade zu Beginn der Lektüre musste ich feststellen, dass ich von den Gepflogenheiten und Redewendungen doch sehr wenig verstehe. Bleibt bei mir doch eher die Berichterstattung in Funk und Presse hängen, denn ich habe keinerlei Verbindungen zu irgendeiner parteilichen Basis und den damit zusammenhängenden Redewendungen und Handlungsrichtlinien. Überrascht war ich schon, dass sich der politische Alltag doch sehr von dem anderer zu unterscheiden scheint. Und so habe ich den ersten Teil des Romans eher damit verbracht, mir Gedanken darüber zu machen, ob ich alles verstanden habe. Erst im zweiten Teil wurde mir gerade Friederike sehr sympathisch. Ich glaube, sie erfährt eine Wandlung zu mehr Toleranz, obwohl sie ihren Grundidealen treu bleibt, was dann eine sehr runde Mischung ergibt, die anderen durchaus ein Vorbild geben kann. Des Weiteren berührte mich der zweite Teil wesentlich mehr als der erste, was vielleicht tatsächlich damit zusammenhängt, dass Friederike für mich zu einer Persönlichkeit wird und auch Plauschenat mehr Facetten gewinnt.  Ein Buch über den Politikalltag, das mir zunächst mal eindrücklich vor Augen geführt hat, dass ich keine Ahnung habe. Dass mir im weiteren Verlauf durch die Entwicklungen, die die handelnden Personen durchlaufen, viel Freude bereitet hat.

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  • Eine Grüne unter Piraten

    Erika Mustermann
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    31. July 2013 um 10:52

    p, li { white-space: pre-wrap; } Die Piratenpartei ist der grünen Friederike ein Dorn im Auge: Nicht nur, dass sie bei der Berliner Wahl mehr Stimmen bekommen haben, als die Grünen, ihr Abgeordneter Plauschenat hat auch noch ihre Ideen gestohlen und als seine eigene im Internet verkauft. Das darf nicht wahr sein! Friederike beschließt, Rache gegen Plauschenat zu führen und ist sich sicher: Sie wird etwas finden, was ihn angreifbar macht, wenn sie nur lange genug sucht. Also begibt sie sich als Spionin unter die Piraten und es dauert nicht lange, bis sie an ihren eigenen Idealen zweifelt... Dieses Buch vereint Witz & Ernst, Unterhaltung & Information, Fantasie & Realität. Während der Lektüre kommt mit Sicherheit keine Langweile auf, was auch an dem immer wieder verwendeten Zynismus liegt. Als Leser fühlte ich mich sehr gut unterhalten, lernte gleichermaßen Neues über Parteipolitik und wurde zum Nachdenken über Urheberrechtsverletzungen und die Piraten als Partei angeregt. Dieses Buch wird von mir mit 5 Sternen belohnt und allen empfohlen, die sich für Politik, die Piraten, die Grünen, das Internet und/oder Urheberrechte interessieren, Zynismus mögen und sich von Romanen, die mehr bieten als seichte Unterhaltung, nicht abschrecken lassen.

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  • Grüne Spionin unter Piraten

    Erika Mustermann
    Talitha

    Talitha

    27. July 2013 um 18:53

    Friederike kann es nicht fassen: Erst laufen die Piraten den Grünen bei der Berliner Wahl den Rang ab, dann muss sie feststellen, dass deren Abgeordneter Plauschenat ihre Idee geklaut hat und diese als seine eigene im Internet hochgeladen hat. Das Maß ist voll und Friederike beginnt, einen Racheplan gegen Plauschenat zu schmieden. Irgendwelche Leichen im Keller hat doch jeder, man muss sie nur finden. Dazu begibt sie sich als Spionin unter die Piraten, lernt sogar einen von ihnen besser  kennen und lieben und zweifelt langsam aber sicher an dem Sinn ihres Unternehmens...  Witzig und unterhaltsam geschrieben, gibt gute Einblicke in die Welt der Parteien, besonders der Piraten und Grünen und vor allem auch in die Mechanismen der Communities im Internet. Sehr zu empfehlen. :-)

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  • Abrechnung? Eher nicht! Aber es war richtig witzig!

    Erika Mustermann
    LilStar

    LilStar

    23. July 2013 um 14:45

    Friederike ist alleinerziehend, Lehrerin und eine Grüne. Als eines Tages der Pirat Volker Plauschenat ihren Zorn auf sich zieht, setzt Friederike erst einmal alles daran ihn, am besten mitsamt seiner verrückten Partei zu vernichten… Bei diesem Buch handelt es sich um eine broschierte Ausgabe. Das halte ich für erwähnenswert, weil man für diesen Preis ja eigentlich auch eine Hardcover-Ausgabe erwarten könnte. Das Cover ziert ein Totenkopf aus Blüten. Dies könnte man schon als eine Vereinigung von Piraten und Grünen ansehen. Das Buch ist in drei größere Abschnitte unterteilt und diese bestehen jeweils aus vielen kurzen Kapiteln. Aufgelockert wird die Erzählung durch viele, viele Twitter-Meldungen, Tabellen, Chat-Protokolle … und für die Andersartigkeit gibt es mittendrin sogar ein Sudoku zu lösen. Jedes Kapitel wurde übrigens nach einem besonderen Tag benannt: Muttertag, Vatertag, Projekttag, Brückentag etc. Mir hat das Buch vom Aufbau her sehr gut gefallen. Es war recht abwechslungsreich. Was die Grünen früher verkörperten, das könnten die Piraten heute sein. Diese Aussage schwingt auch im Buch mit. Zumindest was die Andersartigkeit angeht, von den Inhalten rede ich hier nicht. Viele Ereignisse, die im Roman vorkommen, erkennt man aus dem realen Leben wieder. Wie der Autor selbst im Nachwort erwähnt, sind Ähnlichkeiten mit realen Personen nicht immer unbeabsichtigt. Das lässt sich auch kaum vermeiden wenn man, wie der Autor, über interne Kenntnisse der Piraten-Partei verfügt. Okay, teils genügt es auch, wenn man einfach nur die Zeitung liest, so findet man zumindest Ähnlichkeiten mit Julia Schramm und ihrer Abmahn-Geschichte und ähnliches. Die Piraten sind ja recht freizügig mit ihren Äußerungen und Informationen. Zurück zum Buch und zur Geschichte. Mir hat es sehr gefallen, wie Autor Robert Löhr hier viele aktuelle Entwicklungen, absolut zeitgemäß in eine (teils) ausgedachte Geschichte gesteckt hat. Ein wenig an den Haaren herbeigezogen war die Geschichte um Friederike und ihrer Besessenheit von Pirat Plauschenat schon, aber sie hat Spaß gemacht. Die versprochene “Abrechnung mit Politik 2.0″ konnte ich allerdings eher weniger erkennen. Für mich kam es schon fast einer liebevollen Mahnung an die Politik, vor allem an die andersartigen, die Revoluzzer, gleich. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, ich fand es witzig und es hat mich gut unterhalten. Wer mit beiden Beinen im Leben steht, sich ein wenig für Politik und aktuelle Geschehnisse interessiert und außerdem auch noch ein wenig Ahnung von Computern hat, der wird mit diesem Buch sicherlich ebenfalls viel Spaß und Freude haben.

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