Robert L. Stevenson

 4 Sterne bei 149 Bewertungen
Autor von Die Schatzinsel, Dr. Jekyll und Mr. Hyde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Robert L. Stevenson

Sortieren:
Buchformat:
Robert L. StevensonDie Schatzinsel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Schatzinsel
Die Schatzinsel
 (31)
Erschienen am 23.04.2011
Robert L. StevensonDr. Jekyll und Mr. Hyde
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Dr. Jekyll und Mr. Hyde
 (23)
Erschienen am 01.01.2011
Robert L. StevensonDas Licht der Flüsse
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Licht der Flüsse
Das Licht der Flüsse
 (8)
Erschienen am 23.04.2011
Robert L. StevensonBrockhaus Literaturcomics Die Schatzinsel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Brockhaus Literaturcomics Die Schatzinsel
Brockhaus Literaturcomics Die Schatzinsel
 (3)
Erschienen am 01.04.2012
Robert L. StevensonDer Ausschlachter
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Ausschlachter
Der Ausschlachter
 (2)
Erschienen am 01.08.1997
Robert L. StevensonAbenteuer der Welt - Die Schatzinsel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Abenteuer der Welt - Die Schatzinsel
Abenteuer der Welt - Die Schatzinsel
 (1)
Erschienen am 01.01.1994
Robert L. StevensonRomane
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Romane
Romane
 (0)
Erschienen am 01.02.1962
Robert L. StevensonDie verkehrte Kiste
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die verkehrte Kiste
Die verkehrte Kiste
 (0)
Erschienen am 01.01.1975

Neue Rezensionen zu Robert L. Stevenson

Neu
L

Rezension zu "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" von Robert L. Stevenson

Das Original
Liebes_Buchvor einem Jahr

Ich kannte diese Geschichte natürlich von Filmen und vom Musical. Aber  ich wollte das Original lesen. Wie hat Stevenson die Geschichte wirklich erfunden!
Und zwar kennt der Rechtsanwalt Utterson Henry Jekyll von früher. Er ist auch noch sein Anwalt, betreut z B  sein Testament... aber befreundet ist man nicht sehr eng.
Eines Tages erzählt Mr. Enfield, mit dem er spazieren geht, von einem unheimlichen Mann, der ein Kind niedergetrampelt hat. Es stellt sich heraus, dass dieser fremde Böse etwas mit dem Haus von Dr. Jekyll zu tun hat.  Er heisst Edward Hyde und wird sogar im Testament des Doktors bedacht.  Als Anwalt widerstrebt es Utterson, dass sein alter Bekannter so einem Monster sein Hab und Gut vermachen will. Und jetzt sucht er den Kontakt zu Jekyll, um ihn über die Grausamkeit Edward Hydes aufzuklären. Aber das ist gar nicht so einfach... auch das Dienstpersonal bekommt den Doktor immer weniger zu Gesicht.
Schade an diesem Buch ist natürlich, dass wir alle schon wissen, was mit Dr Jekyll los ist. Ich hätte gern erlebt wie das Buch auf jemanden wirkt, der die Geschichte nicht kennt.
Im Gegensatz zu Verfilmungen bleibt der Erzähler, Utterson, immer in Entfernung zu Jekyll. Das Buch konzentriert sich weniger auf die Verwandlung, sondern zuerst auf das Geheimnis in einem Haus, das kein Aussenstehender erfahren kann. Was sich dort abspielt, wird erst rückblickend erzählt.
Nach der Auflösung geht man das ganze Buch nochmal durch und versucht, was man von aussen gesehen hat, jetzt von der anderen Seite zu sehen, aus der Sicht des Doktors.
Die Geschichte wurde 1886 veröffentlicht und regt noch immer dazu an, über die menschliche Natur und über das Böse zu philosophieren. Ich finde Dr Jekyll und Mr Hyde vom Ideenreichtum her viel besser als Die Schatzinsel, die mir als Kind sehr gefiel. Stevenson war auch beim Flaschenteufelchen originell. Aber  Dr Jekyll ist wirklich ein Fall, über den man noch tagelang nachdenken kann.
Es ist eigentlich ein recht simpel verfasstes und dünnes Buch, aber es beschäftigt den Leser dann noch länger. Das gefällt mir.


Kommentieren0
1
Teilen
Radagasts avatar

Rezension zu "Die Schatzinsel" von Robert L. Stevenson

Ein wundervolles Abenteuerbuch!
Radagastvor einem Jahr

In der Nähe von Bristol quartiert sich ein gewisser William "Bill" Bones im Gasthaus "Admiral Benbow" ein. Er ist ein mieselsüchtiger Seemann. Durch seine Launen macht er das Leben von Jim Hawkins und seiner Mutter, die beide das Gasthaus betreiben, schwer. Als Bones besuch von Bettler Pew bekommt und diesen Besuch nicht überlebt, hat Jim die Gelegenheit die legendäre Schatzkarte von Piratenkapitän Flin zu stehlen. Jim und seine Freunde machen sich mit dem Schiff Hispaniola auf den Weg zur Schatzinsel. An Board sind nicht nur ehrenwerte Männer, sondern auch ehemalige Piraten die eine Meuterei geplant haben. Jim kann ein Gespräch mithören und warnt seine Freunde. Als die Hispaniola vor der Schatzinsel anlegt, beginnt der unerbitterliche Kampf um den sagenumwobenen Schatz von Käptain Flin.

Meist hat man die Scheu einen Klassiker der Literatur zu lesen. Manchmal sagt einen der Schreibstil oder die Geschichte nicht zu und man lässt es bleiben. Bei Stevenson "Die Schatzinsel" habe ich mich über jede Seite gefreut. So wie die Figuren in diesen Buch beschrieben werden, stelle ich mir übelgelaunte Piraten vor. Da pfeift einen die "steife Brise" aus dem Buch und man hört die Meute von Piraten brüllen.

Kommentieren0
7
Teilen
Betsys avatar

Rezension zu "Die Schatzinsel" von Robert L. Stevenson

Auch für Landratten eine tolle Lektüre!
Betsyvor einem Jahr

Wer hat nicht schon einmal von der Schatzinsel, dem zwielichtigen Long John Silver, dem Piratenkapitän Flint oder Jim Hawkins gehört? Diese Figuren aus Robert Lous Stevensons „Schatzinsel“ zählen mit ihrer Geschichte auch heute noch zu einem allseits beliebten Stoff für Verfilmungen jedweder Art. Für alle Nichtkenner hier dennoch eine kurze Inhaltsangabe:

Als sich ein raubeiniger Seemann im Wirtshaus von Jim Hawkins Eltern niederlässt, ahnt der Junge nicht, dass dieser im Besitz einer Schatzkarte ist, die den Weg zu Kapitän Flints Piratenschatz weist. Als ihm diese nach dessen Tod in die Hände fällt macht er sich mit Hilfe von Baron Trelawney und Dr. Livesey an Bord des Schiffes „Hispaniola“ unter Kapitän Smolletts Kommando auf den Weg. Unter der Mannschaft hat jedoch auch ein Teil der alten Crew Flints angeheuert, darunter der einbeinige Schiffskoch John Silver. Während der Fahrt deckt Jim die Pläne für eine Meuterei auf und schon bald gerät alles außer Kontrolle und aus dem anfänglichen Abenteuer wird bald ein Kampf auf Leben und Tod.

Einmal angefangen, lässt sich das Buch gar nicht mehr so leicht aus der Hand legen, denn sofort ist man gefangen von der Szenerie, verfolgt neugierig das Geschehen und hat dank einiger Verse aus einem Seemannslied auch gleich einen Ohrwurm, bei dem man sich bildlich die grölenden Männer mit einem Krug Rum in der Hand samt ihrer Lautstärke dazu sehr gut vorstellen kann.

„Fünfzehn Mann auf des toten Manns Truh, Johoho und ‘ne Buddel voll Rum!“


Die Piraten erfüllen hier dann auch so ziemlich jede Vorstellung die man von ihnen hat: Versoffen, roh, großteils nicht gerade intelligent, körperlich nicht gänzlich unversehrt, ungeduldig und natürlich geblendet von der Aussicht auf Gold. Der Lange John Silver sticht hier aus der breiten Maße hervor, zwar entspricht auch dieser mit nur noch einem Bein und einem sprechenden Papageien dem Sinnbild eines Piraten, ist aber definitiv nicht auf den Kopf gefallen und weiß sich an die jeweilige Situation anzupassen und zu handeln und erinnert dabei fast schon an ein Chamäleon.

Neben den Piraten sind natürlich die ehrenwerten Männer rund um Jim diejenigen, die hier ihren Platz in der Geschichte finden. Zwar in der Unterzahl, lassen sie sich nicht so leicht unterkriegen und versuchen besonnen und mutig gegen ihre Gegner vorzugehen, auch wenn diese selbst teilweise nicht vor Fehlurteilen gefeilt sind.

Bei all den gestandenen Männern, die hier schon einige Jahre auf den Buckel haben, ist es dennoch der junge Hawkins, der hier die Handlung beherrscht. Zwar erfährt man nicht sein genaues Alter, allerdings kann man ihn sich gut als aufgeweckten Jungen vorstellen, der natürlich voller Abenteuerlust auf diese Reise geht und trotz so einiger unbedachter Aktionen kindlichen Übermutes das Seinige dazu beiträgt, dass die Geschichte so endet wie sie es tut. Er zeigt Angst, aber auch echten Mut und trotz so mancher heikler Situation gelingt es ihm die Ruhe zu bewahren. Gerade die Figur von Jim macht dieses Buch dann auch zu einem Lesevergnügen für Jung und Alt, da man sich als Erwachsener an seine eigene Kindheit erinnert fühlt, wo man vielleicht nur zu gerne mal Pirat sein wollte, davon träumte einen Schatz zu finden oder auch einfach einem Pirat das Handwerk legen wollte, wie es die jüngeren Leser wohl immer noch tun.

Fazit: Stevenson schafft es ohne großes Drumherum und ohne etwas unnötig in die Länge zu ziehen, seine Geschichte auf den Punkt zu bringen, einen mitfiebern zu lassen und die ganze Szenerie lebendig werden zu lassen. Etwas mühselig können die ganzen expliziten Schiffsbegriffe werden, wobei man die gängigsten doch dann und wann einmal aufgeschnappt hat und in punkto Bezeichnung einzelner Segel und Masten, dann vielleicht zwar nicht genau weiß um worum es sich dabei handelt, dies aber dann auch nicht allzu tragisch ist, da man den groben Aufbau eines Schiffes ja kennt und sich zumindest entfernt etwas vorstellen kann. Dies ist auch der einzig wirkliche Kritikpunkt von mir, da ein kleines Glossar am Ende dieser Ausgabe recht nett gewesen wäre, vor allem für diejenigen die so gar keine Ahnung davon haben. Ansonsten erklären sich wiederum die Piratenausdrücke, wie Jolly Roger, schwarzer Fleck usw. aber anhand der Erzählung von selbst, also keine Sorge. Trotz dieser kleinen Kritik bin ich begeistert von dem Buch, da alleine die Figuren hier in ihren Rollen sehr lebendig wirken und das Seemannsfeeling perfekt vermittelt wird. Für dieses Buch ist es also nie zu spät und von daher kann ich nur jedem, der es noch nicht gelesen hat, raten es einfach mal in die Hand zu nehmen und selbst auf Abenteuerfahrt zu gehen.

Kommentare: 2
71
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Madame Swanns avatar
+++ VERLOSUNG +++ Unsere Klassiker-Leserunde jährt sich! Zum zwölften Mal werden wir im Juni 2012 gemeinsam einen Klassiker lesen und uns darüber austauschen. Diesmal ist es "Die Schatzinsel" (OT: "Treasure Island"), der berühmte Abenteuerroman von Robert Louis Stevenson aus dem Jahr 1883. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es diesmal sogar etwas zu gewinnen: Ich werde 3 Exemplare des Buchs (wahlweise auf Deutsch oder Englisch) unter all denjenigen verlosen, die sich bis zum 20. Mai im Unterthema "Verlosung" bewerben. Schreibt am besten gleich dazu, ob ihr - im Falle des Gewinns - eine englische Taschenbuchausgabe von Penguin oder eine gebundene deutsche Übersetzung von Anaconda haben wollt. Mitmachen können übrigens alle, egal ob ihr schon mal in einer unserer Klassiker-Leserunden mitgelesen habt oder nicht. Voraussetzung ist einzig und allein, dass ihr Lust und Zeit habt, das Buch im Laufe des Junis zu lesen und euch mit allen hier in der Leserunde darüber auszutauschen. Für alle, die unsere Klassiker-Leserunde noch nicht kennen, hier geht's zum Hauptthread, wo regelmäßig über die Bücher abgestimmt wird, die wir als nächstes lesen: http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern
Literaturs avatar
Letzter Beitrag von  Literaturvor 6 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Robert L. Stevenson wurde am 12. November 1850 in Edinburgh (Großbritannien) geboren.

Community-Statistik

in 241 Bibliotheken

auf 10 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks