Robert L. Stevenson Die Schatzinsel

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 36 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(10)
(14)
(4)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Schatzinsel“ von Robert L. Stevenson

„Die Mutter aller Piratenbücher.“ Die Welt Eine geheimnisvolle Karte soll die „Hispaniola“ zu der Insel führen, auf welcher der Schatz des berüchtigten Piratenkapitäns Flint verborgen liegt. Doch auf dem Schiff haben auch einige ehemalige Mitglieder von Flints Mannschaft angeheuert, unter ihnen der einbeinige Schiffskoch John Silver. Schiffsjunge Jim Hawkins deckt bald ihre Pläne zu einer Meuterei auf. Die legendäre Jagd nach dem Schatz des Kapitän Flint beginnt. „Das Abenteuerbuch schlechthin.“ Die Zeit

Ahoi, ihr Landratten! Auf zur Schatzinsel...

— Radagast

Ein kurzweiliger Abenteuerroman über einen Piratenschatz, der jung und alt immer noch begeistern kann, nicht zuletzt dank seiner Figuren.

— Betsy

Da kann sich Jack Sparrow noch ne Scheibe abschneiden - die beste Piratengeschichte aller Zeiten

— MackieMesser229

Zeitlos spannender Klassiker!

— littleowl

Dieses Buch ist ein wahrer Klassiker. Es ist die Mutter aller Piratengeschichten. Ich bin völlig begeistert.

— ErleseneBuecher

Ein spannender Klassiker, der auch heute noch Jugendliche und Erwachsene aller Altersklassen begeistern kann.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Klassiker

Mansfield Park

Fanny Price ist Jane Austens "Aschenputtel", das sie aber gut in Szene setzen kann!

Miamou

Peter Pan

Eins meiner Lieblingsbücher! Was hätte ich dafür gegeben einmal mit Peter zu fliegen und Abenteuer zu erleben...

ivischmi

Northanger Abbey

Ehrlich gesagt habe ich dieses Buch nur ungern zu Ende gelesen; es hat sich leider gezogen. Vielleicht hab ich es nicht richtig verstanden?!

Schnabelnde-Lesemaus

Stolz und Vorurteil

Wird dem Ruf mehr als gerecht!

lulebyj

Oliver Twist

Ja, es ist ein Klassiker, aber leider zieht er sich unendlich...

page394

1984

Genial, obwohl nicht gewollt gibt es eine Anspielung auf Google.

KKTVCAM

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein wundervolles Abenteuerbuch!

    Die Schatzinsel

    Radagast

    13. October 2017 um 23:08

    In der Nähe von Bristol quartiert sich ein gewisser William "Bill" Bones im Gasthaus "Admiral Benbow" ein. Er ist ein mieselsüchtiger Seemann. Durch seine Launen macht er das Leben von Jim Hawkins und seiner Mutter, die beide das Gasthaus betreiben, schwer. Als Bones besuch von Bettler Pew bekommt und diesen Besuch nicht überlebt, hat Jim die Gelegenheit die legendäre Schatzkarte von Piratenkapitän Flin zu stehlen. Jim und seine Freunde machen sich mit dem Schiff Hispaniola auf den Weg zur Schatzinsel. An Board sind nicht nur ehrenwerte Männer, sondern auch ehemalige Piraten die eine Meuterei geplant haben. Jim kann ein Gespräch mithören und warnt seine Freunde. Als die Hispaniola vor der Schatzinsel anlegt, beginnt der unerbitterliche Kampf um den sagenumwobenen Schatz von Käptain Flin.Meist hat man die Scheu einen Klassiker der Literatur zu lesen. Manchmal sagt einen der Schreibstil oder die Geschichte nicht zu und man lässt es bleiben. Bei Stevenson "Die Schatzinsel" habe ich mich über jede Seite gefreut. So wie die Figuren in diesen Buch beschrieben werden, stelle ich mir übelgelaunte Piraten vor. Da pfeift einen die "steife Brise" aus dem Buch und man hört die Meute von Piraten brüllen.

    Mehr
  • Auch für Landratten eine tolle Lektüre!

    Die Schatzinsel

    Betsy

    30. August 2017 um 07:31

    Wer hat nicht schon einmal von der Schatzinsel, dem zwielichtigen Long John Silver, dem Piratenkapitän Flint oder Jim Hawkins gehört? Diese Figuren aus Robert Lous Stevensons „Schatzinsel“ zählen mit ihrer Geschichte auch heute noch zu einem allseits beliebten Stoff für Verfilmungen jedweder Art. Für alle Nichtkenner hier dennoch eine kurze Inhaltsangabe:Als sich ein raubeiniger Seemann im Wirtshaus von Jim Hawkins Eltern niederlässt, ahnt der Junge nicht, dass dieser im Besitz einer Schatzkarte ist, die den Weg zu Kapitän Flints Piratenschatz weist. Als ihm diese nach dessen Tod in die Hände fällt macht er sich mit Hilfe von Baron Trelawney und Dr. Livesey an Bord des Schiffes „Hispaniola“ unter Kapitän Smolletts Kommando auf den Weg. Unter der Mannschaft hat jedoch auch ein Teil der alten Crew Flints angeheuert, darunter der einbeinige Schiffskoch John Silver. Während der Fahrt deckt Jim die Pläne für eine Meuterei auf und schon bald gerät alles außer Kontrolle und aus dem anfänglichen Abenteuer wird bald ein Kampf auf Leben und Tod.Einmal angefangen, lässt sich das Buch gar nicht mehr so leicht aus der Hand legen, denn sofort ist man gefangen von der Szenerie, verfolgt neugierig das Geschehen und hat dank einiger Verse aus einem Seemannslied auch gleich einen Ohrwurm, bei dem man sich bildlich die grölenden Männer mit einem Krug Rum in der Hand samt ihrer Lautstärke dazu sehr gut vorstellen kann.„Fünfzehn Mann auf des toten Manns Truh, Johoho und ‘ne Buddel voll Rum!“Die Piraten erfüllen hier dann auch so ziemlich jede Vorstellung die man von ihnen hat: Versoffen, roh, großteils nicht gerade intelligent, körperlich nicht gänzlich unversehrt, ungeduldig und natürlich geblendet von der Aussicht auf Gold. Der Lange John Silver sticht hier aus der breiten Maße hervor, zwar entspricht auch dieser mit nur noch einem Bein und einem sprechenden Papageien dem Sinnbild eines Piraten, ist aber definitiv nicht auf den Kopf gefallen und weiß sich an die jeweilige Situation anzupassen und zu handeln und erinnert dabei fast schon an ein Chamäleon.Neben den Piraten sind natürlich die ehrenwerten Männer rund um Jim diejenigen, die hier ihren Platz in der Geschichte finden. Zwar in der Unterzahl, lassen sie sich nicht so leicht unterkriegen und versuchen besonnen und mutig gegen ihre Gegner vorzugehen, auch wenn diese selbst teilweise nicht vor Fehlurteilen gefeilt sind.Bei all den gestandenen Männern, die hier schon einige Jahre auf den Buckel haben, ist es dennoch der junge Hawkins, der hier die Handlung beherrscht. Zwar erfährt man nicht sein genaues Alter, allerdings kann man ihn sich gut als aufgeweckten Jungen vorstellen, der natürlich voller Abenteuerlust auf diese Reise geht und trotz so einiger unbedachter Aktionen kindlichen Übermutes das Seinige dazu beiträgt, dass die Geschichte so endet wie sie es tut. Er zeigt Angst, aber auch echten Mut und trotz so mancher heikler Situation gelingt es ihm die Ruhe zu bewahren. Gerade die Figur von Jim macht dieses Buch dann auch zu einem Lesevergnügen für Jung und Alt, da man sich als Erwachsener an seine eigene Kindheit erinnert fühlt, wo man vielleicht nur zu gerne mal Pirat sein wollte, davon träumte einen Schatz zu finden oder auch einfach einem Pirat das Handwerk legen wollte, wie es die jüngeren Leser wohl immer noch tun.Fazit: Stevenson schafft es ohne großes Drumherum und ohne etwas unnötig in die Länge zu ziehen, seine Geschichte auf den Punkt zu bringen, einen mitfiebern zu lassen und die ganze Szenerie lebendig werden zu lassen. Etwas mühselig können die ganzen expliziten Schiffsbegriffe werden, wobei man die gängigsten doch dann und wann einmal aufgeschnappt hat und in punkto Bezeichnung einzelner Segel und Masten, dann vielleicht zwar nicht genau weiß um worum es sich dabei handelt, dies aber dann auch nicht allzu tragisch ist, da man den groben Aufbau eines Schiffes ja kennt und sich zumindest entfernt etwas vorstellen kann. Dies ist auch der einzig wirkliche Kritikpunkt von mir, da ein kleines Glossar am Ende dieser Ausgabe recht nett gewesen wäre, vor allem für diejenigen die so gar keine Ahnung davon haben. Ansonsten erklären sich wiederum die Piratenausdrücke, wie Jolly Roger, schwarzer Fleck usw. aber anhand der Erzählung von selbst, also keine Sorge. Trotz dieser kleinen Kritik bin ich begeistert von dem Buch, da alleine die Figuren hier in ihren Rollen sehr lebendig wirken und das Seemannsfeeling perfekt vermittelt wird. Für dieses Buch ist es also nie zu spät und von daher kann ich nur jedem, der es noch nicht gelesen hat, raten es einfach mal in die Hand zu nehmen und selbst auf Abenteuerfahrt zu gehen.

    Mehr
    • 3
  • Die Schatzinsel

    Die Schatzinsel

    littleowl

    12. September 2016 um 20:17

    Worum geht’s? Als der mürrische Seemann Bill Bones im Gasthof von Jim Hawkins Eltern ein Zimmer bezieht, ahnt der kleine Junge noch nicht, wie sehr diese Begegnung sein Leben verändern wird. Bones versteckt sich offenbar vor Feinden, die ihm nach dem Leben trachten, doch bevor einer von ihnen ihn finden kann, stirbt er eines natürlichen Todes. In seinem Gepäck findet sich unter anderem eine geheimnisvolle Schatzkarte. Jim und seine Freunde Trelawnay und Dr. Livesey können ihr Glück kaum fassen: Der Schatz des gefürchteten Kapitäns Flint wird sie alle reich machen! Nur wenige Wochen später sticht die „Hispaniola“ in See und das Abenteuer beginnt. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sich unter der Führung des Schiffskochs John Silver einige ehemalige Mitglieder von Flints Mannschaft auf dem Schiff eingeschlichen haben. Werden Jim und seine Freunde es schaffen, ihr Leben zu retten und den Schatz vor ihren Feinden zu bergen? Meine Meinung Völlig zu Recht wird dieser Roman als „Mutter aller Piratengeschichten“ gefeiert: „Die Schatzinsel“ wurde vielfach verfilmt und zahlreiche andere literarische Werke nehmen Bezug auf den Klassiker. Diese Ausgabe von Aufbau Taschenbuch bietet eine zeitgemäße, angenehm zu lesende Übersetzung ins Deutsche, allerdings waren es mir persönlich ein paar Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler zu viel. Außerdem hätte Long John Silver seinen berühmten Namen ruhig behalten dürfen, in dieser Auflage wird daraus „der lange John Silver“. Diese Kleinigkeiten haben mir zwar gestört, viel wichtiger ist allerdings, dass der Wortwitz der Dialoge und Stevensons herrlicher Humor erhalten geblieben sind. Wunderbar anschaulich und mit viel Liebe zum Detail beschreibt der Autor die vielfältige Landschaft der Schatzinsel. Vielleicht war ich einfach nicht konzentriert genug bei der Sache, aber ich hatte ein bisschen Probleme damit, mir die Geografie der Insel vorzustellen. Besonders mit den Spitznamen der Berge bzw. Hügel bin ich immer durcheinander gekommen. Eine Karte wäre hier ganz hilfreich gewesen und hätte zudem wunderbar zur Piratengeschichte gepasst.  „Die Schatzinsel“ ist das perfekte Buch für einen gemütlichen Sonntagnachmittag. Der Roman hat wirklich keine Seite zu viel, außerdem ist er sehr spannend und kurzweilig geschrieben. Von Schießereien und wilden Querfeldein-Verfolgungsjagden bis hin zu gefährlichen Bootsfahrten im Mondschein ist hier wirklich alles geboten, was das Abenteurerherz begehrt. Die rasante, actionreiche Geschichte ist heute noch genauso fesselnd wie bei ihrer Veröffentlichung vor mehr als hundert Jahren. Jim Hawkins ist ein liebenswerter und sympathischer Held, mit dem man sich als Leser gut identifizieren kann. Der aufgeweckte und selbstbewusste Junge handelt teilweise auf eigene Faust, ohne sich über Gefahren allzu große Sorgen zu machen, ist aber hochintelligent und hat das Herz am rechten Fleck. Oft mit mehr Glück als Verstand durchkreuzt er immer wieder die Pläne der Piraten um John Silver. Dieser ist eine echte Legende der Literaturgeschichte und, seien wir mal ehrlich, heimlicher Star des Romans. Der einbeinige Pirat tritt zwar als Bösewicht auf, aber irgendwie habe ich diese schillernde, facettenreiche Figur doch ins Herz geschlossen. Fazit Ein absolut lesenswerter, unterhaltsamer Klassiker! Ich hatte viel Spaß dabei, mit Jim Hawkins und seinen Freunden auf Schatzsuche zu gehen.

    Mehr
  • Die Schatzinsel - Zeitlos lesenswert

    Die Schatzinsel

    SitataTirulala

    26. June 2016 um 06:50

    "Ja, das war'n Kerl mit Köpfchen, immer allen über, den hat keiner geschafft, nur der Rum ganz zum Schluss. Hat sich vor keinem gefürchtet, der Flint, bestimmt nicht. Nur vor Silver. Der mit seiner feinen Art - da wusste er nie, wo er dran war, der Flint." Jim Hawkins schreibt das vielleicht größte Abenteuer seines Lebens nieder. Er erzählt, wie der unangenehme, vierschrötige Billy Bones, der sich von allen nur "der Kapitän" nennen lässt, im Gasthaus seiner Familie aufschlägt und sich zum Dauergast entwickelt. Offenbar versteckt er sich vor etwas - oder jemandem. Und allzu bald findet die Familie Hawkins heraus, vor wem: seinen einstigen Schiffskameraden, die nach der Karte zum versteckten Schatz des berüchtigten Captain Flint führt. Es ist Jim, dem sie schließlich in die Hände fällt, und der gemeinsam mit dem Squire und dem Doktor eine Expedition auf die Beine stellt, die den sagenumwobenen Schatz bergen soll. Was sie nicht wissen ist, dass ein Teil der Crew, geführt vom Schiffskoch Long John Silver, aus Flints einstiger Mannschaft stammt und diesen Schatz um jeden Preis in ihren Besitz bringen will - koste es, was es wolle. Wir alle haben früher oder später mal diese Momente, in denen wir zu der Erkenntnis gelangen: wir wollten doch eigentlich immer schon mal mehr Klassiker lesen! Meistens hapert es dann aber doch an der Motivation und der wahren Flut an wirklich tollen und interessanten neuen Bücher. Durch die Serie "Black Sails" bin ich aber total auf die Piraten-Thematik gekommen und dann führte natürlich absolut kein Weg an Robert Louis Stevensons "Die Schatzinsel" vorbei, zumal die dort vorkommenden Charaktere auch in der Serie auftauchen, nur gut 20 Jahre später. Ich war neugierig, was aus John Silver, Captain Flint und Billy Bones wohl geworden ist. Wie bei jedem "Klassiker" hatte ich ein bisschen die Befürchtung, dass ich in den Schreibstil nicht rein finde, weil er aus einer völlig anderen Zeit stammt. Das war aber komplett unbegründet. Jim Hawkins ist ein überaus sympathischer Erzähler und hatte mich von Anfang an für seine Geschichte eingenommen. Die Figuren könnten unterschiedlicher nicht sein. Der kultivierte Squire, der belesene Doktor und als Gegensatz dazu die raubeinigen Seemänner, von denen John Silver überraschend eloquent und gebildet wirkt. Und mittendrin Jim, der noch nie über seinen Heimatort hinaus gekommen ist und plötzlich Meutereien aufdeckt, einer Belagerung standhalten und einen Weg finden muss, wie das Unternehmen Flints Schatz zu finden, nicht zu ihrer aller Grab wird. Der Schreibstil ist angenehm einfach gehalten. Man lernt viel über die Seefahrt, natürlich herunter gebrochen, aber es wird nie langweilig. Man kann sich einfach auf das Abenteuer einlassen, anstatt über jeden Satz drei mal nachdenken zu müssen und darüber die Handlung ganz zu vergessen. Von all den wunderschön illustrierten Ausgaben der Schatzinsel, die es mittlerweile auf dem Markt gibt, haben wir in der Bücherei natürlich die schnöde Reclam-Fassung. Wahrscheinlich habe ich die langweiligste Aufmachung dieses Buches überhaupt erwischt, obwohl man ja einräumen muss, dass es für ein Reclam-Buch doch fast hübsch ist. Wer Lust auf Piraten hat, kommt an "Die Schatzinsel" sowieso nicht vorbei. Wer mal wieder etwas für die gelesene-Klassiker-Statistik tun möchte, ist hiermit in jedem Fall gut beraten - einfach, spannend, großartig!----------http://licentiapoeticae.blogspot.de/2016/05/br-robert-louis-stevenson-die.html

    Mehr
  • Fünfzehn Mann bei des Toten Kist'

    Die Schatzinsel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als der Seemann Bill Bones sich in das Gasthaus von Jim Hawkins Vater einquartiert, beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen. Nachdem verschiedene Attentäter versuchen Bones umzubringen, und dieser schließlich verstirbt, gelangt eine Karte von einer Insel, auf der ein Schatz vergraben ist in Jims Hände. Mit Hilfe des Squire Trelawney und Dr. Livesey wird eine Exkursion zur Schatzsuche gestartet. Doch die Crew, die sie mitgenommen haben, besteht zum Großteil aus ehemaligen Piraten. Vorne weg Schiffskoch Long John Silver, der alles daran setzt, die Karte und damit den Schatz an sich zu bringen. Als sie schließlich die Insel erreichen, beginnt die Meuterei und ab dann kann es nur eine Partei geben, die lebend wieder von der Insel kommt. Ein Spiel um Tod und Leben beginnt. Dieses Buch beweist: Klassiker müssen keine langweiligen Wälzer sein, denn die SCHATZINSEL von Robert L. Stevenson steht einem guten Actionfilm von heute in nichts nach. Die Geschichte wird aus der Sicht des Jungen Jim Hawkins erzählt, was das Buch einerseits persönlicher macht, aber auch an den richtigen Stellen, das Tempo richtig anzieht, sodass es immer spannend bleibt. Die Actionszenen und die waghalsigen Abenteuer treiben das Buch bis zum Ende voran und es bleibt einem kaum Luft, um das Buch einmal aus der Hand zu legen. Die Charaktere entfalten alle ihren eigenen Charme und trotz der zwei Parteien in diesem Buch, gibt es keine direkte Schwarz-Weiß-Malerei, da sich Long John Silver deutlich von den einfachen Piraten durch seine Redegewandtheit abhebt. Ein Bösewicht, wie er im Buche steht. Und auch sonst stellen sich die Charaktere deutlich schlauer an, als ihre Pendants in heutigen Actionfilmen. Ein spannender Klassiker, der auch heute noch Jugendliche und Erwachsene aller Altersklassen begeistern kann. Daniela

    Mehr
    • 2
  • Schiffskoch, Jolly Roger & Hispaniola

    Die Schatzinsel

    ErleseneBuecher

    15. February 2014 um 17:22

    Dieses Buch ist ein wahrer Klassiker. Es ist die Mutter aller Piratengeschichten. Ich bin völlig begeistert. Es ist ein Buch von 1881 und hält mit jedem Abenteuerbuch der heutigen Zeit mit bzw. übertrifft diese noch. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Der ganze Plot ist toll und vor allem wirklich richtig spannend und aufregend. Natürlich ist die Geschichte grob schnell erzählt: Schatzkarte wird gefunden, Schatz gesucht und gefunden. Fertig. Aber in den Feinheiten: Brilliant. Es ist alles nicht so einfach und eindimensional, wie es scheint. Es gibt Intrigen, Betrügereien, überraschende Wendungen, Doppelagenten, für totgehaltene Überlebende und viel Gesang, Alkohol und Piraten. Des Weiteren ist der Schreibstil toll. Er hat noch wirklichen STIL („charakteristisch ausgeprägte Erscheinungsform“). Es kommt natürlich drauf an, welche Übersetzung man hat. Zuerst habe ich eine andere, ältere Ausgabe begonnen (leider weiß ich nicht mehr, wer übersetzt hat), aber die war ein Fehldruck, so dass ich mir die neue Ausgabe von cbj gekauft habe, welche von Otto Weith übersetzt wurde. Es ist fließend zu lesen, das Buch ist ja auch ein Jugendbuch. Herr Stevenson hatte es extra “Für Jungen” geschrieben. Allerdings muss ich da eindeutig widersprechen. Es ist auch für Mädchen! Jedenfalls ist trotzdem der Charme des 19. Jahrhunderts in der Sprache zu erkennen. Man lernt viel über Schiffe und einige Begriffe der Schiffssprache. Und zu letzt sind die Protagonisten ganz großes Kino. Wir haben zuerst den Jungen Jim, der abenteuerlustig, spontan, mutig und leichtsinnig (mit einer großen Portion Glück) ist. Er hat seinen eigenen Kopf, steht aber zu seinem Ehrenwort. Eine richtige Identifikationsfigur! Und dann muss ich noch Captain Silver erwähnen, der eigentlich der Böse ist (aber auch nicht immer), aber auch ein echter Pirat, den man toll und verwegen findet. Er ist Abenteuer pur. Aber: Lest selbst! Bewertung: 5 von 5 Punkten

    Mehr
  • Leserunde zu "Die Schatzinsel" von Robert L. Stevenson

    Die Schatzinsel

    Madame Swann

    +++ VERLOSUNG +++ Unsere Klassiker-Leserunde jährt sich! Zum zwölften Mal werden wir im Juni 2012 gemeinsam einen Klassiker lesen und uns darüber austauschen. Diesmal ist es "Die Schatzinsel" (OT: "Treasure Island"), der berühmte Abenteuerroman von Robert Louis Stevenson aus dem Jahr 1883. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es diesmal sogar etwas zu gewinnen: Ich werde 3 Exemplare des Buchs (wahlweise auf Deutsch oder Englisch) unter all denjenigen verlosen, die sich bis zum 20. Mai im Unterthema "Verlosung" bewerben. Schreibt am besten gleich dazu, ob ihr - im Falle des Gewinns - eine englische Taschenbuchausgabe von Penguin oder eine gebundene deutsche Übersetzung von Anaconda haben wollt. Mitmachen können übrigens alle, egal ob ihr schon mal in einer unserer Klassiker-Leserunden mitgelesen habt oder nicht. Voraussetzung ist einzig und allein, dass ihr Lust und Zeit habt, das Buch im Laufe des Junis zu lesen und euch mit allen hier in der Leserunde darüber auszutauschen. Für alle, die unsere Klassiker-Leserunde noch nicht kennen, hier geht's zum Hauptthread, wo regelmäßig über die Bücher abgestimmt wird, die wir als nächstes lesen: http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern

    Mehr
    • 226
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks