Robert Lebeck

 4,2 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor*in von Hierzulande, Neugierig auf Welt und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Robert Lebeck, wurde 1929 in Berlin geboren. Nach seinem Studium der Völkerkunde entschloss er sich, die Laufbahn eines Fotografen einzuschlagen. Über dreißig Jahre lang reiste er als Fotoreporter für den STERN um die Welt, unterbrochen von einem Intermezzo als Chefredakteur von GEO. 1991 erhielt er den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie und 2007 als erster Fotoreporter den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk. Lebeck hat sich neben seiner Tätigkeit als Fotograf auch als Sammler alter Fotografien einen Namen gemacht. Er starb 2014. Bei Steidl erschienen von ihm u.a. Fotoreporter (2009), Face The Camera (2016) und 1968 (2018).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Robert Lebeck

Cover des Buches Hierzulande (ISBN: 9783969992159)

Hierzulande

 (1)
Erschienen am 26.05.2023
Cover des Buches Neugierig auf Welt (ISBN: 9783865211842)

Neugierig auf Welt

 (1)
Erschienen am 01.12.2005
Cover des Buches Jugendstilpostkarten 2 (ISBN: 9783883791838)

Jugendstilpostkarten 2

 (1)
Erschienen am 01.03.1996
Cover des Buches Reklamepostkarten (ISBN: 9783921846698)

Reklamepostkarten

 (1)
Erschienen am 01.05.1990
Cover des Buches art spezial: Moderne (ISBN: 9783652001595)

art spezial: Moderne

 (0)
Erschienen am 05.10.2012

Neue Rezensionen zu Robert Lebeck

Cover des Buches Hierzulande (ISBN: 9783969992159)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Hierzulande" von Robert Lebeck

Ein einzigartiges Buch von einem einzigartigen Fotografen!
Kristall86vor einem Jahr

Klappentext:

„Robert Lebeck kam den Menschen, die er fotografierte, auf seinen Bildern nahe. Es fällt auf, dass die Porträtierten häufig lachen. Egal ob Prominente wie Elvis Presley, Romy Schneider, Alfred Hitchcock oder Joseph Beuys, oder ob durchschnittliche Bundesbürgerinnen und Bürger auf der Reeperbahn nachts um halb drei, beim Nacktbaden auf Sylt oder bei der »Weinschlacht von Altenahr«. Lebeck schien jeder Situation eine menschlich-komische Seite abgewinnen zu können: Er fotografierte, wenn geküsst, getrunken und getanzt, aber auch wenn geweint, gebettelt oder gelitten wurde. Seine Fotos strahlen Mitgefühl aus, Nächstenliebe und vor allem Neugier. 

Hierzulande versammelt Robert Lebecks Reportagen aus und über Deutschland von 1955, als er im Durchgangslager Friedland die Kriegsheimkehrer fotografierte, bis 1983. Einige Bilder sind beinahe Teil des kulturellen Gedächtnisses, andere dagegen wurden selten oder noch nie veröffentlicht, wie die Serie über die Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln von 1961: Seit dem Frühjahr war Berlin geteilt, aber es gab noch keine Mauer. Dafür aber zwei Bürgermeister, zwei Stadtverwaltungen und zwei Währungen. Lebeck gelang ein bislang unbeachtetes Kleinod mit dokumentarischem Anspruch und humanistischem Anklang. Seine Fotoreportagen sind legendär und machen ihn zum unverzichtbaren Chronisten unserer Zeit.“


Robert Lebeck war ein einzigartiger Fotograf. In diesem Buch „Hierzulande: Reportagen aus Deutschland“ sind wir in eben jenem Land mit ihm unterwegs. Seine Motivwahl ist immer besonders, egal ob gewollt oder Zufall. Seine Art des Arbeitens mit Licht und Schatten war einmalig. Er suchte Orte auf, die wohl kaum jemand auf der Deutschlandkarte kannte/kennt und macht sie mit seinen Bildern groß und irgendwie unsterblich. Die Zeitspanne die er hier aufzeigt wird beträgt knapp 30 Jahre und in dieser Zeit ist wahrlich viel passiert. Lebeck hat es für die Nachwelt und für die Geschichtswelt einzigartig festgehalten. Optik und Haptik des Buches sind sehr stimmig und passend gewählt. Mit einem Format von 20.3 x 2 x 28.9 cm und 192 Seiten werden seine Fotografien bestens vorgestellt. Seine Bilder beschränken sich aber nicht nur auf das Bild selbst sondern er geht auch weiter und beschreibt diese und seine Erlebnisse. Die Bilder sind von brillantem Druck, die Zusammensetzung von Text und Bild ist stimmig und rund, die Papierqualität ist ebenfalls perfekt gewählt. Es ist ein griffiges und straffes Papier und somit ist ein Blättern mühelos. Ich muss dennoch zugeben, wenn die Größe noch etwas üppiger ausgefallen wäre, wäre ich noch glücklicher mit dem Buch gewesen aber das ist alles Ansichtssache. Ich vergebe hier 5 Sterne für ein wahrlich besonderes Buch von einem besonderem Fotografen unserer Zeit!

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