Robert Louis Stevenson Der Master von Ballantrae

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Inhaltsangabe zu „Der Master von Ballantrae“ von Robert Louis Stevenson

'Der Master ist alles, was ich vom Teufel weiß', sagte Robert Louis Stevenson über den Helden seines Romans, in dem er vom lebenslangen Kampf zweier Brüder im Schottland des 18. Jahrhunderts erzählt: Als James Durie, tollkühn und skrupellos, unter den Fahnen von 'Bonnie Prince Charlie' in den Krieg zieht, nimmt Henry, redlich und zuverlässig, den Platz des Bruders auf Schloss Durrisdeer ein und heiratet die für den anderen bestimmte Frau. Bis der tot geglaubte James eines Tages zurückkehrt. Stevenson erzählt nicht nur eine packende Abenteuergeschichte, sondern erweist sich einmal mehr als Meister der Figurenpsychologie, womit er seiner Zeit weit voraus war. Der Roman wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen; bereits zu Stevensons Lebzeiten galt er als Meisterwerk. Endlich nun liegt mit dieser Ausgabe eine moderne deutsche Übersetzung von Stevensons Klassiker vor, und zugleich eine, die nicht auf älteren Übersetzungen basiert. Als erste Ausgabe enthält sie auch Stevensons Entwürfe für ein Vorwort, liefert eine Erklärung der Widmung und erscheint im Schmuckschuber mit ausführlichen Anmerkungen und einem Nachwort der Herausgeberin.

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  • Rezension zu "Der Master von Ballantrae" von Robert Louis Stevenson

    Der Master von Ballantrae
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. June 2012 um 13:39

    Obwohl einer breiteren Öffentlichkeit eher weniger bekannt, galt schon zu seinen Lebzeiten das hier in einer Neuübersetzung vorliegende Buch „Der Master von Ballantrae“ von Robert Louis Stevenson als ein literarisches Meisterstück. Der spannende und packende Roman ist eine Abenteuergeschichte auf der einen, und ein subtiler psychologischer Roman auf der anderen Seite. Er erzählt die Geschichte zweier Brüder im Schottland des 18. Jahrhunderts, die ihr ganzes Leben lang einen Kampf ausfechten, dem sie sich nicht verweigern und dem sie nicht entrinnen können. Da ist James Durie, der eine Bruder, ein wagemutiger und skrupelloser Kerl, der für „Bonnie Prince Charlie“ in den Krieg zieht. Wie es die Familientradition will, nimmt an seiner Stelle sein stiller Bruder Henry den Platz des Bruders auf dem elterlichen Schloss Durrisdeer ein. Die Frau, die für James bestimmt war, heiratet nun Henry. Denn der Krieger James wird schon lange für tot gehalten und die Familiengeschichte soll weitergehen. Doch dann kehrt der tot geglaubte James eines Tages zurück, und eine Tragödie griechischen Ausmaßes nimmt ihren Lauf … „Der Master von Ballantrae“ ist große Literatur und zeigt einen R.L. Stevenson, der weitaus mehr auf seiner schriftstellerischen Palette hatte als die „Schatzinsel“. Es ist zu wünschen, dass diese großzügig in Leinen gebundene Neuausgabe aus dem Mare Verlag diesen Roman besser bekannt werden lässt und dass ihm auch in Deutschland die Wertschätzung entgegengebracht wird, die er schon lange verdient.

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  • Rezension zu "Der Master von Ballantrae" von Robert Louis Stevenson

    Der Master von Ballantrae
    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    03. November 2010 um 10:35

    Wer kennt sie nicht, die Klassiker der Abenteuerliteratur, wie „Die Schatzinsel“ oder „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ ? Nun endlich liegt die deutsche Neuübersetzung eines weiteren Klassikers von Robert Louis Stevenson vor. „Der Master von Ballantrae“ schildert den erbitterten Kampf zweier ungleicher Brüder im Schottland des 18. Jahrhunderts. Es ist die Zeit des zweiten Jakobitenaufstands. Unter den Fahnen des jungen Bonnie Prince Charlie zieht der unerschrockene James Durie in den Krieg. Die mittlerweile bis auf fünftausend Mann angewachsene Hochlandarmee marschiert über Schottland in England ein, wo sie sich noch größeren Zulauf von den englischen und irischen Jakobiten erhoffte. Doch wie so oft in der Geschichtsschreibung wird der Aufstand in einer Schlacht brutal zerschlagen. Bonnie Prince Charlie wie auch sein ergebener Soldat James Durie müssen fliehen. Derweil nimmt Henry den Platz seines Bruders James auf Schloss Durrisdeer ein. Henry ist der englischen Krone treu ergeben und ehelicht die für seinen Bruder James bestimmte Frau. Doch eines Tages kehrt der tot geglaubte James zurück und ein beispielloser und lebenslanger Kampf der beiden Brüder beginnt. Verbittert durch das harte und entbehrungsreiche Leben eines Freibeuters fordert er vehement sein Erbe zurück. „Der Master von Ballantrae“ ist eine psychologisch dichte Nacherzählung des alttestamentarischen Mythos von Jakob und Esau und schildert, voller Symbolik und Anspielungen, den elementaren Kampf zwischen Gut und Böse. Es ist erstaunlich, wie modern diese fesselnde und gut lesbare Geschichte heute noch zu lesen ist. Dies liegt vor allem an der gekonnten Mischung von psychologisch feinen Charakterbildern und den abenteuerlichen Schilderungen. Mit diesem Amalgam war Stevenson seiner Zeit voraus. Hier findet sich alles, was einen klassischen fulminanten Abenteuerroman ausmacht: Seereisen, Begegnungen mit Piraten, Liebesintrigen, exotische Kulissen, ein vergrabener Schatz und eine schockierende Entdeckung in der amerikanischen Wildnis. Nicht umsonst hat dieses Werk Autoren wie Joseph Conrad, Jack London und Arthur Conan Doyle beeinflusst. Diese bibliophile Ausgabe enthält nicht nur den Entwurf eines Vorworts von Stevenson selbst, sondern liefert neben ausführlichen Anmerkungen auch noch ein Nachwort der Herausgeberin. Mit diesem im Schmuckschuber erschienenen Klassiker hat man wieder mal so ein richtiges zum Lesen animierendes Buch in den Händen, das sich hervorragend für den Weihnachtsgabentisch eignet.

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