Robert Low Die Königskriege - Die letzte Schlacht

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Königskriege - Die letzte Schlacht“ von Robert Low

Schottland 1314: Seit acht bitteren Jahren regiert Robert the Bruce das Land mit eiserner Hand. Es ist ihm gelungen, fast alle englischen Besatzer zu vertreiben. Doch der lange Krieg hat viele Leben zerstört. Unzählige Männer sind gefallen, Frauen und Kinder sind dahingeschlachtet worden oder hinter Kerkermauern verschwunden. Es bleiben noch drei Festungen mit englischer Besatzung, die Robert niedermachen muss, um den englischen König Edward II. endgültig zu besiegen. Doch Edward, den die Schmach der Niederlage zu neuen Taten treibt, setzt alles daran, Schottland doch noch zu unterwerfen. Auf beiden Seiten sammeln sich die verbliebenen tapferen Krieger zur letzten Schlacht ...

Blut, Schweiß und Tränen – der Leser hofft, kämpft und leidet mit, wenn sich Schottland zur Schlacht rüstet, die die letzte werden soll.

— Roeschen09

Ein gelungener dritter Band, der mir spannender erscheint, als der zweite.

— ArikDornstein

Stöbern in Historische Romane

Die Nightingale Schwestern

Wieder eine gelungene Fortsetzung mit schönen und traurigen Momenten.

Valentine2964

Die Nightingale Schwestern: Ein Geschenk der Hoffnung

Wieder eine schöne Fortsetzung.

Valentine2964

Im Lautlosen

Bewegend, erschütternd, aber auch fürs Herz.

MajaGruen

Die Widerspenstige

wieder einmal schafft es das Autorenpaar Geschichte lebendig werden zu lassen, die Hintergrundgeschichte ähnelt dabei leider vielen anderen

Engel1974

Das Haus der Granatäpfel

Tolles Zeitzeugnis,,,,

Angie*

Der Preis, den man zahlt

Anspruchsvoller Spionageroman mit historischem Setting

milkysilvermoon

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der krönende Abschluss

    Die Königskriege - Die letzte Schlacht

    SitataTirulala

    26. January 2016 um 17:37

    ACHTUNG! TEIL 3 EINER REIHE! ENTHÄLT MÖGLICHERWEISE SPOILER ZU DEN VORHERIGEN TEILEN! Sieben Jahre sind vergangen. Schottlands Widerstand gegen die englische Krone ist ungebrochen. Der Tod von Longshanks und die Thronbesteigung von dessen weit weniger fähigem Sohn Edward II. haben ihn nur noch mehr angefacht. Doch das will dieser nicht auf sich sitzen lassen. Zu einer letzten großen Schlacht sammelt er sein Heer, um in den Norden zu ziehen und die aufständischen Schotten ein für alle mal Gehorsam zu lehren. Doch auch König Robert spürt, dass dies eine Gelegenheit ist. Wenn sie sich den Engländern stellen und sie schlagen können, so wird es eine vernichtende Niederlage sein. Er schickt Sir Hal, seinen alten Gefolgsmann, auf eine gefährliche Mission, um Waffen für sein Heer aus der spanischen Provinz zu holen, die den entscheidenden Unterschied machen könnten. Als Belohnung verspricht er ihm das einzige, was Hal sich noch wünscht: ein Wiedersehen mit seiner geliebten Isabel. Doch die Zeit arbeitet erbarmungslos gegen ihn... Jetzt ist es vorbei. Dies ist der letzte Teil der Königskriege Trilogie von Robert Low, der Deckel aufs Fass, der Zeitpunkt Abschied von Hal und Isabel, Robert und Kirkpatrick, Sim und dem Hundejungen zu nehmen. Es ist ein Abschied, der mir ein bisschen schwer fällt. Denn Robert Low schaffte es auch in seinem dritten Roman über die Unabhängigkeitsbestrebungen Schottlands, mich als Leser regelrecht an das Buch zu fesseln. Ich würde sogar fast behaupten, dass der dritte Band sich am flüssigsten lesen ließ, einfach weil der behandelte Zeitraum viel überschaubarer ist als in seinen Vorgängern. Keine Zeitsprünge von mehreren Monaten und Jahren, sondern eine gleichbleibend spannende Handlung, die auf ein großartiges Finale zusteuert. Besonders gut gefallen hat mir, wie Robert Low mit seinen Helden und Protagonisten umgegangen ist. Seit dem Beginn ihrer Abenteuer im ersten Buch sind etliche Jahre vergangen. Sie sind allesamt älter geworden und das in einem rauen Leben voll harter Entbehrungen. Diesem Lebensstil wird Rechnung getragen. Sie sind nicht mehr die überragenden, unverwundbaren Jungspunde. Sie spüren ihre Knochen nach einem harten Kampf. Ich möchte sogar sagen sie sind weiser geworden - vernünftiger, das sei einmal dahin gestellt. Der Hundejunge und der kleine Jamie sind unlängst erwachsen geworden, haben sich einen furchterregenden Ruf erkämpft, sind nicht länger die kleinen Jungen, die sie einmal waren. Diese konstante Charakterentwicklung über drei Bücher hinweg verfolgen zu können war einfach schön. Robert Low hat seine Figuren so realistisch wie eben möglich gehalten und weiter gezeichnet, ihnen Schwächen zugestanden, die sie erst wirklich liebenswert gemacht haben. Und - wie sollte es anders sein - er hat mir wieder mal einen meiner Lieblinge entrissen, ohne dass ich an dieser Stelle mehr dazu sagen will. Ich komme ja eigentlich kaum durch ein Buch, ohne dass mir so was passiert, von daher trage ich es einfach mal mit Gelassenheit. Es heißt also Abschied nehmen von meinen Schotten, die ich wirklich lieb gewonnen habe. Aber es ist ein guter Abschied, denn das Ende seiner Trilogie ist Robert Low wirklich gelungen. Fünf Blümchen für den krönenden Abschluss, Mr. Low!

    Mehr
  • Großartiger Abschluss der Trilogie

    Die Königskriege - Die letzte Schlacht

    Roeschen09

    03. November 2015 um 09:38

    Seit acht Jahren sitzt Robert Bruce auf dem schottischen Thron. Er hat seine Widersacher gnadenlos verjagt – mit Feuer und Schwert. Auf Englands Thron sitzt inzwischen Edward II., den Schottland eigentlich gar nicht interessiert, denn er ist viel mehr mit seinen ganz persönlichen Problemen beschäftigt. Und Kriegsführung gehört definitiv nicht zu seinen Interessen und Stärken. So sind den Engländern nur noch drei Festungen geblieben. Bruce will sein Land endgültig befreien, aber ihm fehlt es an Waffen und Geld. Während sich beide Seiten zur wohl letzten Schlacht rüsten, schickt er schickt seinen treuen Freund Hal von Herdmanston auf eine nicht ungefährliche Mission. Viel Zeit bleibt ihm allerdings nicht... Meine Meinung: In diesem grandiosen Abschlussteil der Königskriege-Trilogie dreht sich alles um die Schlacht von Bannockburn, die dem geneigten Schottland-Fan nicht unbekannt sein dürfte. Die Schotten haben Krieg, Tod und Hunger mehr als satt, bis auf ein paar wenige Unverwüstliche. James Douglas ist einer, der gar nicht genug bekommen kann vom Plündern und Töten, was ihm den Beinamen „der Schwarze“ eingebracht hat. Gerade seine Figur ist ein gutes Beispiel dafür, was jahrelanger Krieg mit und aus den Menschen macht. Aus dem guten, sanftmütigen Jungen, den wir im ersten Teil der Saga kennengelernt haben, ist mittlerweile ein gefürchteter, blutrünstiger Krieger geworden – der Schrecken der Engländer. Einzig der an seiner Seite verbliebene „Hundejunge“ kann ihn gelegentlich ein wenig zügeln. Dieser ist auch zum Mann geworden – viel zu früh eigentlich. Aber er hat sich seine Güte und Menschlichkeit bewahrt, wenn er sie auch manchmal tief in sich vergraben muss. So wie diese beiden durchlaufen auch die anderen Charaktere nachvollziehbare und interessante Wandlungen. Die langen Jahre des Krieges lassen niemand unverändert. So auch Hal, der auch in diesem Teil im Mittelpunkt steht und aus dessen Sicht wir Bruce und all die anderen sehen dürfen. Die Figuren sind dem Leser inzwischen ans Herz gewachsen und man lebt (mehr oder weniger) und leidet mit ihnen. Dass sich Low auf das dünne Eis der Verbindung der Templer zu Bruce begibt, macht gar nichts. Denn somit kann er auch noch ein paar historische Aspekte der Zeit unterbringen, die sonst gern vergessen werden. Man betrachtet die Geschehnisse im Europa der damaligen Zeit irgendwie gern losgelöst voneinander, obwohl doch das eine ins andere gegriffen hat (zumindest geht es mir oft so). In seinen Nachbemerkungen geht Robert Low ausführlich darauf ein, wie historisch exakt oder unexakt seine Darstellung ist und an welchen Stellen er (durchaus absichtlich) künstlerische Freiheit walten ließ und auch, aus welchen Beweggründen heraus. Mit diesen Bemerkungen im Kopf lehnt man sich am Ende zurück, lässt alles noch einmal Revue passieren und hat wieder ein bisschen mehr über dieses düstere, aber auch unheimlich interessante Kapitel der schottischen Geschichte gelernt. Wie gut Low erzählen kann, wird auch daran deutlich, dass sich das Schlachtgeschehen über ca. ein Drittel des Buches erstreckt, aber nicht einen Moment lang Langeweile aufkommt. Er verstrickt sich nicht in Strategie und Taktik (die aber auch durchaus erwähnt werden), sondern greift sich immer einzelne Personen heraus, an deren Seite er den Leser stellt - mitten hinein ins Kampfgetümmel oder das Kommandozelt. Ich lege diese Trilogie wirklich jedem Schottland-Fan ans Herz und auch jedem, der etwas über die schottische Geschichte erfahren will, ohne mit Heldenmythen überschüttet zu werden. Ich hatte bei einer Schottland-Reise mal einen Guide, für den Robert Bruce „the greatest man who ever lived“ war und ihn auch so darstellte. Nach diesem Mann wird der Leser hier vergebens suchen, aber gerade das macht die Saga von Robert Low aus. 5 Sterne für diesen Abschlussband von mir und eine absolute Leseempfehlung für die komplette Reihe. Einziges kleines Manko: mir sind in diesem Band doch einige Rechtschreibfehler aufgefallen. Aber die kann ich unmöglich dem Autor ankreiden. Ich erwähne es in der Hoffnung, dass das bei der nächsten Auflage geändert wird. Fazit: Blut, Schweiß und Tränen – der Leser hofft, kämpft und leidet mit, wenn sich Schottland zur Schlacht rüstet, die die letzte werden soll.

    Mehr
  • Low wie man ihn liebt!

    Die Königskriege - Die letzte Schlacht

    ArikDornstein

    12. October 2015 um 20:34

    Hal, der Hundejunge, Jamie Douglas und Krikpatrick. Alles sehr gelungene Charaktere, die alle ihren eigenen Kampf in den wirren des Krieges kämpfen.

    Low beschreibt die Bitterkeit des Krieges gekonnt. Es ärgert einen doch immer wieder, wenn man Bücher liest, wie sich Schottland gegen England erwehren musste. Dieses Buch ist auf jeden Fall eines der Herausragenden über diese dunkle Epoche.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks