Robert Lowry Tag, Fremder

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Inhaltsangabe zu „Tag, Fremder“ von Robert Lowry

Lowry erzählt - inspiriert vom Weltmeisterschaftskampf zwischen Sugar Ray Robinson und Jake La Motta - die stürmische Liebesgeschichte zwischen den schwarzen Boxer Paris "Baby" James und der weißen Malerin Laine Brendan. Diese Liebe ist Kampf, und sie endet in Vernichtung, denn Laine wird von der Mitleidlosigkeit Babys enttäuscht, sie entdeckt, daß hinter dem Heldentum Brutalität, hinter der Kraft Vernichtungswillen steht.

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  • Rezension zu "Tag, Fremder" von Robert Lowry

    Tag, Fremder
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    02. January 2012 um 10:44

    Das Buch, mit dem Lowry schlagartig berühmt wurde, und das heute dennoch fast keine Sau (auch Dank der Verlagspolitik) mehr kennt. Damals barg der Plot bestimmt ein brisantes Thema, heute haut das keinen mehr aus den Socken: Interracial Relationship. Die Beziehung zwischen dem schwarzen Boxer Baby James, zukünftiger Top-Contender im Mittelgewicht und der weißen Künstlerin Laine, die geschieden ist und in dekadenter Verwahrlosung im Village lebt. Lowry ist, ganz klar, einer der Großen seiner Zunft. Seine Sprache ist präzise, lakonisch und immer nah an den Protagonisten. Natürlich konstruiert er seine fiktive Handlung um den realen Boxkampf zwischen Sugar Ray vs LaMotta, und er macht seine Sache auch da sehr gut. Nicht zuviel Insiderwissen, aber ausreichend, um authentisch zu wirken. Das Buch ist nie eindimensional, man kann es nie auf ein Ebene reduzieren, und das ist natürlich förderlich für das Lesevergnügen. Das Ende ist sehr dramatisch. Solche Bücher werden heute nicht mehr geschrieben, herrje!

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