Robert Lyndon

 4.2 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Der Thron der Welt, Schwert und Feuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert Lyndon

Der britische Autor Robert Lyndon beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Falknerei und Geschichte. Der ehemalige Geschichtsstudent war vor allem begeistert von der Funktion der Falken als Lösegeld im Mittelalter. Einige Szenen aus "Der Thron der Welt" gründen sich auf seine eigenen Erfahrungen als Falkner, Kletterer und Reisender. Zuvor hat Lyndon bereits mehrere Artikel über Geschichte und seine Erkundungen verfasst. Das Mitglied der "Royal Geographical Society" lebt in Dorset. Im Januar 2013 erscheint sein vielgefeierter Debütroman "Der Thron der Welt" endlich auch in deutscher Sprache.

Alle Bücher von Robert Lyndon

Robert LyndonDer Thron der Welt
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Der Thron der Welt
Der Thron der Welt
 (50)
Erschienen am 01.09.2014
Robert LyndonSchwert und Feuer
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Schwert und Feuer
Schwert und Feuer
 (9)
Erschienen am 26.02.2016
Robert LyndonImperial Fire
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Imperial Fire
Imperial Fire
 (0)
Erschienen am 29.01.2015
Robert LyndonHawk Quest
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Hawk Quest
Hawk Quest
 (0)
Erschienen am 25.07.2012
Robert LyndonPlant Development
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Plant Development
Plant Development
 (0)
Erschienen am 20.11.2013
Robert LyndonFuego Imperial
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Fuego Imperial
Fuego Imperial
 (0)
Erschienen am 30.06.2015

Neue Rezensionen zu Robert Lyndon

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P

Rezension zu "Schwert und Feuer" von Robert Lyndon

Schwert und Feuer
pbrnervor 2 Jahren

Dies ist der zweite Band um den Kommandeur Vallon. Wie schon in dem ersten Band „Der Thron der Welt“ besticht der Roman mit seiner Erzählweise. Durch seine Sachkenntnis vermittelt Lyndon große Authentizität. Die Handlung seiner Hauptpersonen ist sehr gut in die Historie eingebaut. Auch fand die Begegnung von   Vallon und einem Sohn sehr glaubhaft. Sein Sohn möchte zunächst Vallon töten, weil er seine Mutter einst erschlug. Da sie das Bett teilte mit just demselben Mann, der Vallon verraten hat. Ein gelungener Bogen zum ersten Band.  Leider waren die Figuren im Gegensatz zum ersten Roman nicht so tief beleuchtet. Der Autor setzt einfach voraus, dass man weiß, wer die Figuren sind und welche Rolle sie im ersten Band gespielt haben, ihre Vergangenheit und die gemeinsamen Erlebnisse werden immer mal wieder kurz angesprochen. Dies reicht aber nicht um sich ein Bild zu machen. Deswegen würde ich dazu raten zunächst den ersten Band zu lesen. Dafür ist die Handlung mehr mit Aktionen durchsetzt. Dadurch gestaltet sich das Lesen sehr kurzweilig. Wie schon beim ersten Buch ist auch hier der Weg das Ziel. Mit viel Detailfreude beschreibt der Autor die Reise  von Konstantinopel nach Kaifeng in China. Dagegen war das Ende sehr abrupt.  

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Langeweiles avatar

Rezension zu "Der Thron der Welt" von Robert Lyndon

Abenteuer im 11. Jahrhundert
Langeweilevor 3 Jahren

Vallon ist auf der Flucht ,er hat die Mörder seiner Familie ermordet.Unterwegs trifft er auf Hero,der sich ihm als Reisebegleitung andient.Er hat den Auftrag Sir Walter ,der von dem Emir Suleiman gefangen gehalten wird,zu befreien.Sein raffgieriger Bruder Drogo versucht mit aller Macht das zu verhindern.Als Lösegeld wollen sie vier seltene weisse Gerfalken anbieten.Sie machen sich auf eine gefährliche Reise,die durch mehrere Länder führt.Unterstützung bekommt die zusammengewürfelte Truppe durch Wayland ,der maßgeblich am Einfangen der Falken beteiligt ist. Dem Autor gelingt es auf besondere Weise die Spannung in diesem umfangreichen Roman zu erhalten,es gibt nur wenige Längen. Die Protagonisten waren mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen.Natürlich durfte in dem Roman eine Liebesgeschichte nicht fehlen. ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Als Manko muß ich erwähnen,daß es ungewöhnlich viele Rechtschreibfehler gab. Buchtitel: Der Thron der Welt

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Rissas avatar

Rezension zu "Schwert und Feuer" von Robert Lyndon

Das Abenteuer geht weiter
Rissavor 3 Jahren

Inhalt
Byzanz, 1081: Der Franke Vallon, Anführer einer Kampftruppe des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos, erlangt dessen Aufmerksamkeit, nachdem er sein Leben gerettet hat.
Zum General befördert, wird er nun auf eine diplomatische Mission geschickt, die von Beginn an zum Scheitern verurteilt zu sein scheint: Er soll nach China reisen und dort das Rezept für das sogenannte Donnerkraut, eine gefährliche Waffe, beschaffen.
Doch Vallon ist nicht alleine, seine Gefährten Wayland und Hero, die mit ihm schon um die halbe Welt gereist sind, schließen sich auch dieser Mission an. Und dann ist da noch Lucas, Vallons totgeglaubter Sohn aus erster Ehe, der sich nicht zu erkennen gibt und noch eine Rechnung mit seinem Vater offen hat…

Meine Meinung
Mit Schwert und Feuer hat Robert Lyndon eine Fortsetzung zu Der Thron der Welt geschrieben. Auch wenn dieser zweite Band etliche Jahre nach dem ersten spielt und nicht direkt an ihn anschließt, würde ich nicht dazu raten, ihn ohne den ersten Band zu lesen, denn es wird nahezu vollständig auf eine Einführung der Hauptcharaktere verzichtet. Es wird einfach vorausgesetzt, dass man weiß, wer sie sind und welche Rolle sie im ersten Band gespielt haben, ihre Vergangenheit und die gemeinsamen Erlebnisse werden immer mal wieder kurz angesprochen, ohne, dass es konkret wird und man sich dadurch ein Bild machen könnte.
Trotz der etwa acht Jahre, die zwischen den beiden Romanhandlungen liegen, macht der Autor da weiter, wo er aufgehört hat. Wieder gibt es eine nahezu aussichtslose Reise ins Ungewisse, während der die Gruppe immer wieder in Schwierigkeiten gerät.
Wie schon im ersten Band fällt es mir hier schwer, die Hauptpersonen richtig zu charakterisieren, denn so wirklich viel Persönlichkeit zeigt kaum einer von ihnen. Vallon ist noch immer der Sturkopf, der einfach seinen Weg geht und dabei auch mal die falsche Entscheidung trifft, Hero ist der Gelehrte, der in den acht Jahren sein Wissen erweitert hat und nun zur Anwendung bringt, und Wayland ist der einfühlsame Gefährte, der trotzdem oder auch gerade deswegen Probleme ganz unvorhergesehener Art bekommt. Mit am interessantesten ist wohl Lucas, die heimliche Hauptperson dieses Romans, dessen Mission von Beginn an klar ist, der sich aber nicht unbedingt als Sympathieträger anbietet.
Bis auf ein paar wenige Offiziere bleiben die meisten Söldner aus Vallons Truppe anonym, so dass mich nicht groß berührt hat, wenn hier jemand desertiert oder dort ums Leben gekommen ist, und das war nicht selten der Fall, schließlich geht die Reise durch schwierige Gebiete, und immer wieder muss sich die kleine Kampfeinheit gegen feindliche Soldaten oder gegen die Elemente zur Wehr setzen. Manchmal war mir das dann schon ein wenig eintönig, hat sich das eine oder andere doch wiederholt, dafür gab es dann andere Stellen, die über diese repetitiven Handlungen hinweggetröstet haben. Und auch das geheimnisvolle Reich, das im ersten Band bereits erwähnt wird, spielt wieder eine Rolle, so dass es einen größeren Zusammenhang zwischen den beiden Bänden der Reihe gibt.
Insgesamt hat mir die Handlung des Romans gut gefallen, die Reise selbst war spannend und dabei auch überwiegend glaubwürdig beschrieben, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob der historische Kontext stimmig ist. Manche Nebenstränge der Handlung werden ein wenig schnell abgeschlossen, doch ist dieses Buch auch so umfangreich genug.
Das Ende kam mir dann allerdings wieder ein wenig zu schnell. War der erste Band noch in sich abgeschlossen und ließ die Möglichkeit der Fortsetzung offen, kann man hier von einem regelrechten Cliffhanger reden. Noch konnte ich keine Informationen über einen möglichen Nachfolger finden, doch wäre der hier unbedingt notwendig.
Leider konnte mich der Schreibstil oder vielmehr die Übersetzung nicht völlig überzeugen. Während der erste Band noch von Karolina Fell übersetzt wurde, war hier Leonard Thamm am Werk, der mir bisher völlig unbekannt war. Besonders hat es mich irritiert, dass Vallon hier immer mit „Sir“ angesprochen wurde. Im englischen Original mag diese Anrede die passende sein, aber warum sollte ein Wikinger einen Franken in Byzanz so betiteln? Auch Meter und Grad (Celsius) haben in einem Roman, der im 11. Jahrhundert spielt, nichts verloren, und ich bezweifle, dass sie im Original so zu finden sind, und diverse andere Begriffe kamen mir ebenfalls fehl am Platz vor. Kann man über diese Punkte hinweg sehen, ist der Roman flüssig zu lesen.
Ergänzt wird der Roman noch, wie bereits der Vorgänger, durch eine kurze Chronologie der Ereignisse vor und zum Teil auch während der Romanhandlung sowie eine Karte, auf der die Hauptpunkte der Reise zu finden sind. Auf ein Nachwort zum historischen Kontext wurde leider verzichtet, so dass unklar ist, inwiefern der Romaninhalt nun pure Fiktion und wo vielleicht ein Körnchen Wahrheit enthalten ist.

Fazit
Lässt man die Defizite der Übersetzung außen vor, so ist auch dieser Roman wieder sehr unterhaltsam, die Reise spannend beschrieben, wenn er auch nicht ganz an den Vorgänger heranreicht. Große Gefühle sollte man nicht erwarten, dafür wird man in Gegenden entführt, die man sehr selten in historischen Romanen betritt.

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