Robert Lyndon Schwert und Feuer

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Inhaltsangabe zu „Schwert und Feuer“ von Robert Lyndon

Der Auftrag: unmöglich. Der Weg: Todbringend. Der Lohn: ein Schwert, das die Macht hat, die Welt zu bezwingen.
1081 n. Chr.: Der fränkische Kommandeur Vallon wird mit seinen Gefolgsleuten vom Kaiser auf eine gefährliche Mission geschickt: Sie sollen im Reich der Mitte die Formel für das sagenhafte Schießpulver besorgen. Denn damit, so heißt es, könne man Feuerschwerter herstellen. Auf dem Weg über das Schwarze Meer, den Kaukasus und durch Tibet werden sie von Piraten verfolgt, von Banditen angegriffen, als Sklaven gefangen genommen. Und als sie endlich am Ziel ankommen, hat die Welt sich verändert. Nichts ist mehr so, wie es einmal war.

Bunter Abenteuerroman

— pbrner

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  • Schwert und Feuer

    Schwert und Feuer

    pbrner

    07. March 2017 um 11:01

    Dies ist der zweite Band um den Kommandeur Vallon. Wie schon in dem ersten Band „Der Thron der Welt“ besticht der Roman mit seiner Erzählweise. Durch seine Sachkenntnis vermittelt Lyndon große Authentizität. Die Handlung seiner Hauptpersonen ist sehr gut in die Historie eingebaut. Auch fand die Begegnung von   Vallon und einem Sohn sehr glaubhaft. Sein Sohn möchte zunächst Vallon töten, weil er seine Mutter einst erschlug. Da sie das Bett teilte mit just demselben Mann, der Vallon verraten hat. Ein gelungener Bogen zum ersten Band.  Leider waren die Figuren im Gegensatz zum ersten Roman nicht so tief beleuchtet. Der Autor setzt einfach voraus, dass man weiß, wer die Figuren sind und welche Rolle sie im ersten Band gespielt haben, ihre Vergangenheit und die gemeinsamen Erlebnisse werden immer mal wieder kurz angesprochen. Dies reicht aber nicht um sich ein Bild zu machen. Deswegen würde ich dazu raten zunächst den ersten Band zu lesen. Dafür ist die Handlung mehr mit Aktionen durchsetzt. Dadurch gestaltet sich das Lesen sehr kurzweilig. Wie schon beim ersten Buch ist auch hier der Weg das Ziel. Mit viel Detailfreude beschreibt der Autor die Reise  von Konstantinopel nach Kaifeng in China. Dagegen war das Ende sehr abrupt.  

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  • Das Abenteuer geht weiter

    Schwert und Feuer

    Rissa

    13. January 2016 um 19:25

    Inhalt Byzanz, 1081: Der Franke Vallon, Anführer einer Kampftruppe des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos, erlangt dessen Aufmerksamkeit, nachdem er sein Leben gerettet hat. Zum General befördert, wird er nun auf eine diplomatische Mission geschickt, die von Beginn an zum Scheitern verurteilt zu sein scheint: Er soll nach China reisen und dort das Rezept für das sogenannte Donnerkraut, eine gefährliche Waffe, beschaffen. Doch Vallon ist nicht alleine, seine Gefährten Wayland und Hero, die mit ihm schon um die halbe Welt gereist sind, schließen sich auch dieser Mission an. Und dann ist da noch Lucas, Vallons totgeglaubter Sohn aus erster Ehe, der sich nicht zu erkennen gibt und noch eine Rechnung mit seinem Vater offen hat… Meine Meinung Mit Schwert und Feuer hat Robert Lyndon eine Fortsetzung zu Der Thron der Welt geschrieben. Auch wenn dieser zweite Band etliche Jahre nach dem ersten spielt und nicht direkt an ihn anschließt, würde ich nicht dazu raten, ihn ohne den ersten Band zu lesen, denn es wird nahezu vollständig auf eine Einführung der Hauptcharaktere verzichtet. Es wird einfach vorausgesetzt, dass man weiß, wer sie sind und welche Rolle sie im ersten Band gespielt haben, ihre Vergangenheit und die gemeinsamen Erlebnisse werden immer mal wieder kurz angesprochen, ohne, dass es konkret wird und man sich dadurch ein Bild machen könnte. Trotz der etwa acht Jahre, die zwischen den beiden Romanhandlungen liegen, macht der Autor da weiter, wo er aufgehört hat. Wieder gibt es eine nahezu aussichtslose Reise ins Ungewisse, während der die Gruppe immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Wie schon im ersten Band fällt es mir hier schwer, die Hauptpersonen richtig zu charakterisieren, denn so wirklich viel Persönlichkeit zeigt kaum einer von ihnen. Vallon ist noch immer der Sturkopf, der einfach seinen Weg geht und dabei auch mal die falsche Entscheidung trifft, Hero ist der Gelehrte, der in den acht Jahren sein Wissen erweitert hat und nun zur Anwendung bringt, und Wayland ist der einfühlsame Gefährte, der trotzdem oder auch gerade deswegen Probleme ganz unvorhergesehener Art bekommt. Mit am interessantesten ist wohl Lucas, die heimliche Hauptperson dieses Romans, dessen Mission von Beginn an klar ist, der sich aber nicht unbedingt als Sympathieträger anbietet. Bis auf ein paar wenige Offiziere bleiben die meisten Söldner aus Vallons Truppe anonym, so dass mich nicht groß berührt hat, wenn hier jemand desertiert oder dort ums Leben gekommen ist, und das war nicht selten der Fall, schließlich geht die Reise durch schwierige Gebiete, und immer wieder muss sich die kleine Kampfeinheit gegen feindliche Soldaten oder gegen die Elemente zur Wehr setzen. Manchmal war mir das dann schon ein wenig eintönig, hat sich das eine oder andere doch wiederholt, dafür gab es dann andere Stellen, die über diese repetitiven Handlungen hinweggetröstet haben. Und auch das geheimnisvolle Reich, das im ersten Band bereits erwähnt wird, spielt wieder eine Rolle, so dass es einen größeren Zusammenhang zwischen den beiden Bänden der Reihe gibt. Insgesamt hat mir die Handlung des Romans gut gefallen, die Reise selbst war spannend und dabei auch überwiegend glaubwürdig beschrieben, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob der historische Kontext stimmig ist. Manche Nebenstränge der Handlung werden ein wenig schnell abgeschlossen, doch ist dieses Buch auch so umfangreich genug. Das Ende kam mir dann allerdings wieder ein wenig zu schnell. War der erste Band noch in sich abgeschlossen und ließ die Möglichkeit der Fortsetzung offen, kann man hier von einem regelrechten Cliffhanger reden. Noch konnte ich keine Informationen über einen möglichen Nachfolger finden, doch wäre der hier unbedingt notwendig. Leider konnte mich der Schreibstil oder vielmehr die Übersetzung nicht völlig überzeugen. Während der erste Band noch von Karolina Fell übersetzt wurde, war hier Leonard Thamm am Werk, der mir bisher völlig unbekannt war. Besonders hat es mich irritiert, dass Vallon hier immer mit „Sir“ angesprochen wurde. Im englischen Original mag diese Anrede die passende sein, aber warum sollte ein Wikinger einen Franken in Byzanz so betiteln? Auch Meter und Grad (Celsius) haben in einem Roman, der im 11. Jahrhundert spielt, nichts verloren, und ich bezweifle, dass sie im Original so zu finden sind, und diverse andere Begriffe kamen mir ebenfalls fehl am Platz vor. Kann man über diese Punkte hinweg sehen, ist der Roman flüssig zu lesen. Ergänzt wird der Roman noch, wie bereits der Vorgänger, durch eine kurze Chronologie der Ereignisse vor und zum Teil auch während der Romanhandlung sowie eine Karte, auf der die Hauptpunkte der Reise zu finden sind. Auf ein Nachwort zum historischen Kontext wurde leider verzichtet, so dass unklar ist, inwiefern der Romaninhalt nun pure Fiktion und wo vielleicht ein Körnchen Wahrheit enthalten ist. Fazit Lässt man die Defizite der Übersetzung außen vor, so ist auch dieser Roman wieder sehr unterhaltsam, die Reise spannend beschrieben, wenn er auch nicht ganz an den Vorgänger heranreicht. Große Gefühle sollte man nicht erwarten, dafür wird man in Gegenden entführt, die man sehr selten in historischen Romanen betritt.

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  • eBook Kommentar zu Schwert und Feuer von Robert Lyndon

    Schwert und Feuer

    Dr. Gerd Noack

    05. July 2015 um 12:59 via eBook 'Schwert und Feuer'

    Hervorragend Thron der Welt u. Schwert u. Feuer bis zu letzten Seite. Bitte weiter schreiben.

  • Wenn einer eine Reise tut ...

    Schwert und Feuer

    BettinaR87

    25. February 2015 um 22:24

    … dann kann er was erleben. General Vallon und seine Männer erleben ab dem Jahr 1081 so einiges auf ihrer Reise (potenziell ohne Wiederkehr). Ihr Ziel: China. Der Zweck: Geheimnisvolle Waffen für den Kaiser erhaschen. Mission Impossible? Das Jahr ist 1081 und wie überall auf der bekannten Welt brechen auch rund um Konstantinopel kleine Konflikte zwischen den vielen verschiedenen Völkern des Schmelztigels aus. Eines Tages kommt es zu einer großen Schlacht bei Durazzo. Unter Einsatz seines Lebens rettet der fränkische Kommandeur Vallon den Kaiser Alexios I. vor dem sicheren Tod. Eine Leistung, für die er zum General befördert wird. Jetzt macht sich jedoch ungünstig, dass die Geschichtsschreibung diese Version der Ereignisse anders weiter erzählen möchte. Denn der Kaiser ist gottgleich und sein Leben darf keinesfalls von einem Normalsterblichen beeinflussbar sein. Also wird der von der Politik ungeliebte General auf eine Mission geschickt - die zum Scheitern verurteilt scheint. Auch Vallon sieht das so und geht davon aus, dass er weder China erreichen wird, noch jemals zu seiner Familie zurückkehren wird. Selbst wenn er und seine Männer dort diese sagenhafte Waffen finden, die in Konstantinopel als Feuerschwert bekannt sind … Auf dem Weg über das Schwarze Meer und den Kaukasus, über das Kaspische Meer und durch Tibet werden Vallon und seine treuen Gefährten von Piraten verfolgt, von Banditen angegriffen und gar als Sklaven gefangengenommen. Als sie endlich am Ziel sind, hat die Welt sich verändert und nichts ist mehr so, wie es einmal war... Die Kritik "Schwert und Feuer" ist ein Buch, das sich inhaltlich sehr in die Länge zieht. Der Schreibstil ist sehr gedehnt und vergleichsweise flach in der Wortwahl, sodass dieser Effekt noch verstärkt wird. Beispielsweise dauert es knapp 170 Seiten, bis die Expedition überhaupt startet. Vermutlich soll das dazu dienen, dass die Hauptcharaktere etabliert werden sollen. Hier stößt der Leser aber direkt auf den nächsten Knackpunkt. Der General Vallon als unangefochtener Hauptcharakter ist nicht nur unbewandert in byzantinischer Politik, sondern insgesamt ein recht stumpf wirkender Typ. Seine dargestellten Gedanken sind simpel, beinahe tölpelhaft. Er ist kein aufgeweckter Typ und es wirkt, als wäre er recht oberflächlich.  Er zwar Held eines Buchs, aber einer ohne Sympathien. Ein großer Teil des Lesespaßes geht also hier schon flöten. Bisweilen wirkt der Schreibstil nahezu holprig, denn nach einer flüssigen Passage stolpert der Leser über einen nicht passend formulierten Satz. Das wiederrum führt zu einem kleinen Maß Irritation beim Lesen, denn so wirkt die Handlung angestrengt und stark konstruiert. Hervorzuheben ist in diesem Fall leider auch der Preis. 19.95 € sind vollkommen angemessen für gebundene Bücher. Aber nicht für Taschenbücher, wie "Schwert und Feuer" es sind. Natürlich muss es unfassbar schwer sein, ein Buch über diese Zeit zu schreiben. Immerhin reden wir von 1081 - nicht etwa das Mittelalter, von dem so viel mehr bekannt ist. Es erfordert also viel mehr Recherche und am Ende immer noch viel Phantasie, um die Erzählung einigermaßen realistisch erscheinen zu lassen. Das ist eine Leistung, die man würdigen sollte. Insgesamt kann „Feuer und Schwert“ aber leider nicht überzeugen, denn die etwas über 700 Seiten erfordern Geduld und Durchhaltevermögen.

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