Robert M Sapolsky Mein Leben als Pavian

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben als Pavian“ von Robert M Sapolsky

Der Pavianhorde schloss ich mich in meinem 21. Lebensjahr an. Als Heranwachsender hatte ich nie mit dem Gedanken gespielt, ein Steppenpavian zu werden; ich hatte vielmehr immer geglaubt, aus mir würde ein Berggorilla. Schon als Kind stand der zukünftige Biologe Robert M. Sapolsky vor den Dioramen des New Yorker Naturkundemuseums und bestaunte mit weit aufgerissenen Augen die exotische Welt, die sich hinter den Glasscheiben auftat. Schließlich reist er nach Kenia, um dort über viele Jahre hinweg unter teils erbärmlichen Bedingungen Feldforschung zu betreiben. Was er kennen lernt, ist nicht nur die - durchaus niederträchtige - Gemeinde der Paviane, sondern auch die der Menschen, die dort leben. Die Mitglieder des Massai-Volkes etwa setzen alles daran, den neugierigen Forscher einem Kulturschock nachdem anderen auszusetzen. Sapolsky, einmal als Woody Allen der Verhaltensforschung bezeichnet, ist ein Wissenschaftsautor,der weit mehr als seine - nach biblischen Gestalten benannten - Studienobjekte beschreibt. Er reflektiert zugleich auch seine Zunft und die Menschengesellschaft. Und tut das mit umwerfender Erkenntnisbereitschaft und Komik, originell und voller Selbstironie, offen für niederschmetternde Erfahrungen.

Gibts auch als Buch, leider nicht hier (11/08)

— berka

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    Mein Leben als Pavian

    Xirxe

    10. December 2013 um 22:42

    Robert M. Sapolsky, Professor für Biologie und Neurologie an der berühmten Stanford-Universität in Kalifornien, erzählt u.a. von seinem Leben mit und zwischen den Pavianen. Bereits als Kind begeistert von Affen, wünschte er sich sehnlichst ein Berggorilla zu sein, doch letzten Endes reichte es 'nur' zu einem Platz als rangniederes Mitglied einer Pavianhorde. Er schildert, wie er als 20jähriger zum ersten Mal nach Afrika kam, 'seine' Horde kennenlernte und sich nach und nach mit den Sitten, den Menschen und Tieren Kenias vertraut machte. Zweifellos sind die Geschichten mit und über die Paviane das Hauptthema des Buches, doch es bleibt genügend Raum um einen guten Einblick in das Drumherum zu erhalten. So schildert er das Dilemma der Wildhüter, die einerseits die Tiere schützen sollen, andererseits aber auch etwas zu essen brauchen um ihre Familien zu ernähren - denn das Gehalt behält der Chef. Seinen Versuch, eine Zebrakeule essbar zuzubereiten. Die alltägliche Korruption aber ebenso die allgegenwärtige Gastfreundschaft. Seine Reise in ein Krisengebiet. Undundund... Er beschreibt, informiert, kritisiert, philosophiert - dieses Buch unterhält nicht nur hervorragend, sondern man lernt so ganz nebenbei auch Einiges (nicht nur) über Afrika. Sapolsky erzählt auf eine ungemein amüsante, unterhaltsame Art und Weise, die auch Selbstironie nicht scheut. Er kam in dieses Land um wissenschaftlich zu arbeiten, doch in erster Linie ist er Mensch geblieben. Man spürt das ganze Buch hindurch die große Sympathie und Zuneigung, die er für diese Region mit seinen Menschen und Tieren empfindet. Aber auch wie es ihn innerlich fast zerreisst angesichts all der Widersprüchlichkeiten, mit denen er während seines Aufenthaltes zurechtkommen muss. Christoph Waltz liest dieses Buch in einem Tonfall, der auf den ersten 'Blick' immer gleich klingen mag, aber beim genaueren Hinhören wunderbar zwischen Resignation, Freude, Ironie usw. wechselt. Alles in allem ein wirkliches Hörerlebnis!

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