Robert M. Edsel Monuments Men

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Inhaltsangabe zu „Monuments Men“ von Robert M. Edsel

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Die Nationalsozialisten organisieren den größten Diebstahl der Geschichte und lassen aus den besetzten Gebieten Europas mehr als fünf Millionen Kunstobjekte für das Führermuseum ins Reich schaffen. Als die Alliierten in der Normandie landen, ist unter ihnen eine Sondereinheit: die Monuments Men . ihr Auftrag: bedeutende Kulturgüter vor der Zerstörung zu schützen, geraubte und verschollene Kunstwerke aufzuspüren Gemälde von Leonardo, Vermeer und Rembrandt, Skulpturen von Michelangelo. §Robert M. Edsel erzählt die atemberaubende Schatzsuche anhand von persönlichen Briefen und Tagebüchern der Schlüsselfiguren bis zum dramatischen Showdown im Salzbergwerk von Altaussee.§Bereits in 19 Sprachen übersetzt.§Die Vorlage zum Film von und mit George Clooney.

Von meiner Seite aus gibt es für dieses Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Selten habe ich ein Buch so ungern aus der Hand gelegt.

— LiMa1405

Ein interessantes aufschlußreiches Buch über ein wenig bekanntes Phänomen des 2. Weltkrieges

— wollatsch

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  • Ein wirkliches Meisterwerk!

    Monuments Men

    LiMa1405

    20. November 2016 um 18:35

    Bereits die Leseprobe zu diesem Buch hat mich total gefesselt und so war für mich schnell klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss! "Monuments Men" ist die beeindruckende Geschichte, von Männern und Frauen, die während des Zweiten Weltkrieges unglaubliche Risiken auf sich nahmen, um europäische Kulturgüter vor der Zerstörung zu retten. In einem bemerkenswerten Experiment führt die amerikanische Armee einerseits einen erbitterten Krieg und ist andererseits bemüht die Schäden an Kulturgütern möglichst gering zu halten. Sicherlich ein erwähnenswertes Unterfangen, dass eine bisher wenig beachtete Facette des Zweiten Weltkrieges beleuchtet. Robert M. Edsel erzählt diesen Wettlauf gegen die Zeit als eine wirklich sehr gelungene Mischung aus Sachbuch und Roman. Einen sehr realitätsnahen Bezug des Buches zu dieser atemberaubenden Schatzsuche quer durch Europa stellt er mittels persönlichen Briefen und Tagebucheinträgen der Protagonisten her. Obwohl es sich mit Sicherheit nicht um "leichte Kost für Zwischendurch" handelt, hat Edsel es mühelos geschafft mich durch seinen Schreibstil sofort zu fesseln. Eine tolle Kombination aus geschichtlichen Fakten und erzählerischer Leichtigkeit machen es leicht, dem Geschehen zu folgen und sich in die Akteure hineinzuversetzen. Vor dem geistigen Auge entsteht bereits nach wenigen Seiten das Bild von beeindruckenden Menschen, vor deren unerschrockenem Einsatz zur Rettung zahlreicher Kulturgüter man nur den Hut ziehen kann. Fazit:Von meiner Seite aus gibt es für dieses Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Selten habe ich ein Buch so ungern aus der Hand gelegt. Es regt sehr zum Nachdenken an und hat mich auch lange nach Beendigung der Lektüre noch häufig zum Nachdenken gebracht. Schön, dass sich Robert M. Edsel an diesen Stoff herangewagt hat! Ich bin gespannt, was George Clooney in seiner Verfilmung aus dieser literarischen Vorlage macht... Chapeau - und herzlichen Dank an die Monuments Men und an Robert M. Edsel, der deren Geschichte für alle zugänglich gemacht hat!!!

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    • 2
  • Die Kunstwerken retten

    Monuments Men

    Giorgo

    28. October 2016 um 12:02

    Bei dieser wahre Geschichte geht es darum, wie die bedeutensten Kunstwerken den Krieg überstanden haben. Es waren Gruppen von Soldaten, die von 1943 bis 1951 dienten, diese Soldaten nennt man Monuments Men. Sie hatten nur eine Aufgabe, nähmlich die Kunstwerke zu retten. Das war gar nicht einfach, den Hitler schafte mehr als 5 Mio. Kunstwerken in sein Reich. Um all diese Kunstwerken zufnden, brauchte es Zeit, die sie nicht immer hatten und war auch lebensgefährlich. Es ist eine Geschichte über die Kunstwerken in den 2. Weltkrieg. Ich fand die Geschichte interessant, aber es gaben auch noch gewissen stellen, wo ich es nicht so interessant fand. Vielleicht liegt es auch darin, dass ich bis jetzt nie ein Buch über den zweiten Weltkrieg gelesen habe... Was ich auch sehr interessant fand, waren die verschiedene Briefe an die Ehefrauen und die Tagebücher von den Soldaten. Was ich auch noch gut fand, waren die Aufnahmen von ein paar Kunstwerken und Fotos von den Hauptpersonen. So konnte man sich ein besseres Bild verschaffen. Ist schon schade dass es trotzdem 10`000 Kunstwerken zerstört worden.... Der Autor hat 13 Jahre lang Recherchiert und hatte auch noch mit ein paar Monuments Men (die noch lebten) ein Interview gemacht. Jetzt werde ich die Kunstwerken mit anderen Augen sehen....

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  • Einblick in die Geschichte um den Kunstraub im Nationalsozialismus

    Monuments Men

    Islaender

    25. June 2015 um 10:29

    Dieses Buch erzählt die Geschichte der Männer und einer Frau, die massgeblich daszu beigetragen haben, die Kunstwerke wiederaufzuspüren, die Hitler und seine Helfershelfer sich angeeignet hatten. Das Buch gibt wahnsinnig viele Informationen über das Kriegsgeschehen bezüglich des Militärs, die Zerstörung, das Leben der Menschen an verschiedenen Kriegsschauplätzen und der Kunst bzw. auch der einzelnen bedeutenden Bauwerke. Es gibt sehr viele Zahlen und Beschreibungen auch der verschiedenen Kunstgüter. Den Reiz des Buches machen für mich jedoch die Beschreibung der Monuments Men selber aus und deren Leben, was auf Erzählungen und auch Briefen beruht. Dieses Buch ist nicht nur Sachbuch sondern auch Roman, der derart spannend an einigen Stellen wird, das er einem Krimi gleicht. Das Buch bot mir die Chance Seiten der Geschichte aufzuschlagen, die ich noch nicht kannte. Untermauert wird dies durch Fotos und Landkarten. Hier kann ich immer mal wieder auch zurückblättern, wenn mir was unklar blieb oder in dem Berg an Informationen verlorenging. Die Autoren haben es geschafft den eigentlich trockenen Fakten soviel Leben und Gefühl einzuführen, dass mir die Menschen sehr vertraut wurden und ich mit ihnen litt. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich für Geschichte und Kunst interessieren, jedoch trockene Sachbücher ablehnen. Eindeutig 5 Sterne und ich würde auch noch mehr vergeben, wenn ich es könnte.

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  • Monuments Men

    Monuments Men

    Insel56

    23. June 2015 um 13:46

    Dieses Buch befasst sich mit dem Aufspüren verschollener Kunstschätze, die die Nazis in ihren Besitz gebracht haben. Erzählt wird die Geschichte anhand der "echten" Personen, die damals versucht haben in einer Sondereinheit gefasst, die Schätze wiederzufinden. Es handelt sich um ein Sachbuch und man erhält durch die akribische Darstellung anhand von Kartenmaterial, Briefen, Aufzählung der Kunstwerke und Künstler, Schauplätze des Krieges etc. einen sehr guten Einblick in das Leben von damals und wie extrem schwierig sich das Unterfangen die Kunstwerke, die gestohlen wurden, wiederaufzufinden und zu retten. Lesenwert und reizvoll ist jedoch die von den Autoren gewählte Kombination aus Fakten und Erzählen der Geschichte auch aus der Sichtweise der Monuments Men selber und der Beschreibung der Menschen, die sie kennengelernt haben. Sie bekommen nicht nur durch die Steckbriefe am Anfang des Buches "ein Gesicht" sondern die Personen selben tragen die Story. Dadurch, dass ich mit den Menschen gelitten habe und durch ihre "Brille" geschaut habe, konnte ich überhaupt die ganzen Fakten verarbeiten und mich auf die Geschichte einlassen. Es war das anstrengenste Buch und zugleich das faszinierenste Geschichtsbuch, was ich bisher gelesen habe. Es sollte in keinem Bücherschrank fehlen!

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  • herausragend

    Monuments Men

    brauchnix

    Auf der Jagd nach Hitlers Raubkunst heißt das Buch über die Monuments Men von Robert M. Edsel. Dieser Untertitel beschreibt schon im Ansatz worum es in diesem historischen Sachbuch geht. Mithilfe von zahlreichen Zeitdokumenten und Bildern wird aufgerollt, wie einige erschreckend wenige Männer und Frauen eingesetzt wurden um die von HItler und seinen Schergen geraubten Kunst- und Kulturgegenstände sicherzustellen, vor endgültiger Zerstörung zu bewahren und wenn möglich ihren Eigentümern zurückzugeben. Dabei wird zwangsläufig vor allem das letzte Kapitel des Krieges eindringlich mit aufgerollt und die Situation in Deutschland und den besetzten Kriegsgebieten beschrieben. Für ein Sachbuch beschreibt der Autor in sehr spannenden und durchaus belletrischtisch orientierter Sprache die Jagd nach der Raubkunst. Ich habe mir Zeit gelassen mit diesem Buch und es nicht in einem Rutsch durchgelesen. Dies ist aber gut möglich, man verliert nie den Faden und kommt immer wieder sofort gut in die Geschichte rein. Die gute Kapitelunterteilung, einige sehr aussagekräftige Bilder, ein großes Kapitel über die Nachwirkungen und ausführliche Aufzählungen aller Beteiligen runden das Sachbuch hervorragend ab. Seit langem ein Sachbuch das ich durchgelesen habe und das mit zunehmendem Intersse und Spaß. Und jetzt freue ich mich doppelt auf die Verfilmung mit George Clooney, die gerade in Deutschland gedreht wird

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    • 2
  • Recherche spitzenmäßig - Umsetzung mittelmäßig

    Monuments Men

    nicigirl85

    14. November 2013 um 21:03

    Bevor ich mit meiner eigentlichen Bewertung starte, möchte ich betonen, dass ich es als große Leistung ansehe, was Robert M. Edsel hier alles an Informationen zusammengetragen hat, ein wirklicher Schatz an Informationen und über ein Thema, das bisher noch niemand sonst behandelt hat. Na ja und es muss ja einen Grund geben, dass auf der Grundlage dieses Buches ein Kinofilm im Entstehen ist. Nun zu meiner eigenen Meinung: Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, ist wirklich außerordentlich und die sachbuchartigen Passagen, wo es um reine Fakten ging, gefielen mir außerordentlich gut, da sie einfach ungemein informativ waren. Leider hält der Autor in seiner Erzählweise nicht konstant durch und macht aus einem Sachbuch alsbald einen Roman über die Lebensgeschichte der einzelnen Akteure. Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass die geschilderten Ereignisse, Dialoge und die Gefühle der beschriebenen Personen wirklich genauso gewesen sein sollen, denn alle befragen wird wohl kaum mehr gegangen sein und selbst wenn, hat zu der Zeit wohl keiner mit protokolliert. Diese Passagen fand ich einfach nicht spannend, vielmehr zog sich das Buch dadurch wie Kaugummi. Zudem kam mir der Schreibstil (vielleicht mag es auch an der Übersetzung liegen) sehr hölzern und abgehackt rüber, vor allem die Dialoge. Meine Erwartungen an das Buch waren wirklich sehr groß, ganz glücklich bin ich mit diesem Werk dann eben nicht geworden, was vor allem an der äußerst schlechten Übersetzung lag. Man kann nur hoffen, dass diese Fehler in der Neuauflage (Buch zum Film) dann nicht mehr auftauchen werden. Fazit: Der Autor hat meinen absoluten Respekt bezüglich der Recherchearbeit und dass er vielen Lesern, Geschichts- und Kunstinteressierten die Augen öffnet, aber ein Buch, welches man sehr gern liest ist dieses Werk leider nicht. Daher würde ich es nur denjenigen ans Herz legen, die an Geschichte extrem großes Interesse haben. Ich werde es kein zweites Mal lesen.

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  • Edsel, Robert M. - Monuments Men. Die Jagd nach Hitlers Raubkunst.

    Monuments Men

    Emili

    02. November 2013 um 09:26

    Bei dem Buch von Robert M. Edsel handelt es sich um ein Sachbuch, das spannend und unterhaltsam geschrieben ist, so, dass die Geschichte nicht trocken wirkt. Das Buch hat einen sehr imponierenden Aufbau: strukturiert, übersichtlich und gut durchdacht. Die Geschichte wird in 5 Teilen dargestellt: 1. Die Mission; 2. Nordwesteuropa; 3. Deutschland; 4. Die Leere; 5. Die Nachwirkungen. Jedes Teil ist noch in Kapiteln unterteilt, mit dem Hinweis auf das Thema des jeweiligen Kapitels, Ort und Datum, so dass der Leser bei diesem umfang- und informationsreichen Bericht gut den Überblick behalten kann. Außerdem gibt es einen aufschlussreichen Anhang, bestehend aus einem Verzeichnis der handelnden Personen, Übersicht mit bibliographischen Angaben über die Monuments Men, Bibliografie und Anmerkungen. Zahlreiche Bilder, Dokumentenkopien, Auszüge aus Briefen und Tagebüchern runden die Darstellungen des Thema ab. Die Geschichte ist nicht nur für diejenigen, die sich für den Verlauf und Schlüsselmomente des 2. Weltkrieges interessieren, von Bedeutung, viel mehr ist es für diejenigen geschrieben worden, die sich gefragt haben, wie haben die bedeutendste Werke der Kultur diesen zerstörerischen Akt der Menschengeschichte überlebt. Wenn man an den 2. Weltkrieg denkt, denkt man in erster Linie an die zahlreiche Opfer, an die schreckliche Ermordung, an die Zerstörung und Verwüstung - und manchen fällt es schwer bis zum heutigen Tag daran erinnert zu werden; man denkt an die bedeutende Ereignisse des 2. Weltkrieges - Pearl Harbour  oder D-Day. Weitgehend seltener denkt man daran, wie es dazu kam, dass manche großartige und majestätische Schätze der Kultur diesen Zerstörungsakt heil überstanden haben und weiter hin der Öffentlichkeit zugänglich sind und noch viele Generationen sein werden. Selten fragt man sich, wer waren diese Menschen, die diese Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle, Grafiken, Plastiken, Bücher und Statuen gerettet haben. In diesem Buch erzählt der Autor die Geschichte dieser Menschen, s.g. Monuments Men. Wie es dazu kam, dass diese Gruppe gebildet worden ist, wer waren diese Leute, die heldenhaft die kulturelle Werke retteten. "Diese unbekannten Helden wurden "Monuments Men" genannt, eine Gruppe von Soldaten, die von 1943 bis 1951 in den Streitkräften der westlichen Alliierten dienten. Sie sollten ursprünglich dafür sorgen, dass die Schäden an Kulturgütern durch die kriegerischen Auseinandersetzungen möglichst gering gehalten wurden, insbesondere die Beschädigungen von Gebäuden - von Kirchen, Museen und anderen wichtigen Monumenten. Als die Alliierten im weiteren Verlauf des Krieges die deutschen Grenzen überschritten, verlagerte sich ihr Schwerpunkt darauf, bewegliche Kunstobjekte und andere bedeutende Kulturgüter aufzuspüren, die geraubt worden oder verschollen waren. Während ihrer Besetzung Europas organisierten Hitler und die Nationalsozialisten den "größten Diebstahl der Geschichte" und schafften mehr als fünf Millionen Kunstobjekte ins Reich. Die Aktivitäten der Monuments Men wurden daraufhin zur "größten Schatzsuche der Geschichte". (Zitat aus dem Buch) Ein Buch, hinter dem sehr viel Arbeit steckt: gut recherchiert, basierend auf Fakten, sachlich und gleichzeitig emotional, persönlich und interessant.

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  • Geschichtsunterricht der besonderen Art

    Monuments Men

    MissStrawberry

    17. September 2013 um 19:37

    Robert M. Edsel hat sehr viel Herzblut, Zeit, Arbeit und Liebe in seine Arbeit gesteckt. Das ist unübersehbar. Ordentlich, aber interessant und spannend erzählt, hat er die Fakten zusammengestellt und erzählt die Geschichte der Monuments Men, jenen Menschen, die im und nach dem Krieg versuchten, so viel Kunst wie möglich zu retten: vor der Vernichtung durch den Krieg und durch die Nazis. Außerdem spürten sie auch die Verstecke auf, in denen die Nazis die Kunstgegenstände horteten. Stellenweise ist das Buch anstrengend zu lesen. Doch das wundert bei einem Thema, das so eng mit der Nazi-Geschichte zu tun hat, nicht. Es bleibt nämlich verständlicherweise nicht aus, dass es nicht nur um Kunstgegenstände und eine spannende Jagd nach ihnen geht, sondern auch um Schicksale von Menschen. Edsel lässt diese Menschen vor dem geistigen Auge lebendig werden; sie bekommen sozusagen ein Gesicht und einen Namen und somit macht deren hartes Los sehr betroffen. Auch Fotografien sind im Buch. Wer genau hinsieht, sieht trotz des "Erfolglächelns" in den Gesichtern auch den Horror und Schrecken, den sie mit den Kunstgegenständen gefunden haben. Die Monuments-Men waren auch noch nach dem Krieg auf ihrer Suche und haben auch in dieser Zeit nicht nur einfach Kunstgegenstände entdeckt. Ein ganz besonderes Sachbuch - das die Geschichte ganz besonderer Menschen erzählt und dabei auch betroffen macht. Aber diese tapferen Menschen haben ein solches Denkmal mehr als verdient, auch so lange Zeit nach diesem schrecklichen Krieg!

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  • Monuments Men

    Monuments Men

    mona_lisas_laecheln

    23. May 2013 um 12:07

    "Monuments Men - Die Jagd nach Hitlers Raubkunst" ist eines von vielen Büchern über den 2. Weltkrieg. Jedoch zeigt es die Geschehnisse des Krieges von einer ganz neuen, bisher fast unbekannten Perspektive: der sogenannten Monuments Men. Männer und auch Frauen, die während des Krieges damit beschäftigt waren, zur Erhaltung von Kulturgütern beizutragen, und allem voran die von den Nazis im wohl größten Kunstraub der Geschichte verschleppten Kunstwerke aufzuspüren und den Eigentümern zurückzugeben. Die Monuments Men sind dabei eine in der Geschichte ziemlich einzigartige Organisation, die es vorher noch nie so gab, und die es später auch nicht mehr im gleichen Umfang geben wird.  Vor allem am Anfang hatten es die Pioniere der Monuments Men hart, ihre Arbeit durchzuführen und sich einen Ruf zu erschaffen. Doch sie haben hart für den Kulturschutz gekämpft...  "Monuments Men" ist das wohl beste Sachbuch, dass ich bisher gelesen habe. Während zum einen intensiv über die Arbeit und die Leistungen der Monuments Men berichtet wird, werden zudem auch die Personen und ihre Hingergrundgeschichten eingehend geschildert. So wird ein Eindruck von den Charakteren der Monuments Men vermittelt, wodurch das Buch nicht nur interessant, sondern auch wahnsinnig spannend wird.

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  • Rezension zu "Monuments Men" von Robert M. Edsel

    Monuments Men

    buecherwurm1310

    16. March 2013 um 10:22

    Bei dem Buch von Robert M. Edsel handelt es sich um ein Sachbuch. Es ist ein Sachbuch, das sich stückweise wie ein Krimi liest. Man muss sich allerdings für Geschichte interessieren. Da es nicht um die Geschichte des 2. Weltkrieges handelt, ist ein gewisses Vorwissen über diese Zeit sehr hilfreich. Das Buch hat einen gut strukturierten Aufbau, ist übersichtlich gegliedert. Die Teile sind: 1. Die Mission In diesem Teil wird über die Vorgeschichte berichtet, Hitlers Traum von einem einzigartigen Museum in Linz. Es wird geschildert, wie sich Menschen, die mit Kunst zu tun hatten, Sorgen um den Bestand der Kunstwerke machten. Etwa 60 Menschen – Männer und Frauen – meldeten sich zum Dienst, um die europäische Kultur soweit als möglich zu retten. 2. Nordwesteuropa und 3. Deutschland Berichten vom Einsatz in Europa. Es waren unzählige Kunstgegenstände abtransportiert wurden, die nun in wirklich Detektivarbeit wieder aufgespürt werden mussten. Viele Aufbewahrungsstätten wurden von den Monuments Men gefunden, vieles ging verloren bzw. war zerstört worden. 4. Die Leere Zum Ende des Krieges sollten vor allem die im Salzbergwerk von Altaussee gelagerte Kulturgüter vernichtet werden. Die Monuments Men gewannen den Wettlauf gegen die Zeit und konnten dieses gerade noch verhindern. 5. Die Nachwirkungen Gibt uns einen rückblickenden Bericht über die Geschehnisse und erzählt, wie es mit den Monuments Men nach dem Krieg weiterging.. Der Anhang zeigt uns noch einmal die Personen, die am Geschehen maßgeblich beteiligt waren. Das Buch enthält viele Dokumente – wie Briefe, Tagebucheinträge etc. - und eine Menge Bilder. Dieses Buch schildert eine völlig neue Perspektive des 2. Weltkrieges und der Zeit danach. Dabei geht es nicht darum, den Gegensatz „Gut“ und „Böse“ aufzuarbeiten, sondern die Arbeit einer kleinen Gruppe Idealisten zu schildern, die kein anderes Interesse haben, als die Rettung von Kulturgütern. Wenn man sich vor Augen führt, wie deutsche Städte nach der Bombardierung aussahen, ist es wirklich ein Wunder, dass wir heute so viele alte Kunstgegenstände in Museen anschauen können. Wir haben uns nie gefragt, wie es dazu kam. Dieses Buch bringt uns die Menschen näher, denen wir dieses zu verdanken haben. Robert M. Edsel hat uns diese Menschen näher gebracht und ihre Leistungen damit gewürdigt. Er hat einen wunderbaren Schreibstil für ein solches Sachbuch verwendet, so dass man sich beim Lesen nicht langweilte. Es ist ein großartiges Buch.

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  • Rezension zu "Monuments Men" von Robert M. Edsel

    Monuments Men

    cybergirll

    12. March 2013 um 13:54

    Ein Stück Geschichte Im 2. Weltkrieg gab es eine kleine Gruppe die sich dazu verpflichtet hatten Kunstwerke zu schützen und zu retten. Sie nannten sich Monuments Men und genau um diese Menschen geht es in diesem Buch. Im 2. Weltkrieg wurden viele Kunstschätze geraubt, erst wurden die Juden enteignet, später wurden die Museen in den Ländern, in denen Hitler einmarschiert ist geplündert. Dank der Monument Men sind viele Kunstwerke wiedergefunden worden und konnten zum Teil ihren Besitzern wiedergegeben werden. Robert M. Edsel und Bret Witter berichten hier über eine Gruppe Menschen von deren Existenz ich bisher nichts wusste. Die Berichte beruhen größtenteils auf Briefe und Tagebucheintragungen der einzelnen Mitglieder der Gruppe. Sehr viele Stellen sind mit Fußnoten versehen, so dass man die Herkunft dieser Informationen nachvollziehen kann. Das Buch ist kein Roman mit einer durchgehenden Geschichte, hier handelt jedes Kapitel unabhängig vom vorangegangenen von einem bestimmten Ort oder ein bestimmtes Kunstwerk. Auch George Cloony hat dieses Thema für einen Film aufgegriffen. Er Produziert diesen Film, führt Regie, hat am Drehbuch mitgeschrieben und spielt die Rolle des George Stout. Auf die Umsetzung dieses Buches in einen Film bin ich sehr gespannt.

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  • Rezension zu "Monuments Men" von Robert M. Edsel

    Monuments Men

    StackOfBooks

    06. March 2013 um 09:16

    Wie konnten zahllose Kunstwerke - die Kultur verschiedener Länder - die Zeit des 2. Weltkrieges überstehen? Tatsächlich hab ich mir da noch nie Gedanken drüber gemacht. Die 'Monuments Men' haben das. Unerschrocken und quasi an der Front hat diese kleine Gruppe ausgewählter Männer und Frauen eine unglaubliche Anzahl von Kulturgütern vor der Zerstörung gerettet. Es muss ein wahnsinnig spannendes Leben gewesen sein (da werden doch Kindheitsträume war oder? Auf Schatzsuche gehen! Und wenn man das Objekt der Begierde dann tatsächlich unbeschadet in Händen hält: sicher ein unbeschreibliches Gefühl!) aber auch wahnsinnig gefährlich. Dieses Buch ist kein Sachbuch im eigentlichen Sinne, viel mehr werden die Fakten sowie das Leben der Monuments Men, was z.B. in Form von Briefen und Tagebucheinträgen eingebunden belegt ist, wie in einem Roman erzählt. Wer will schon ein weiteres, zuweilen langweiliges, Schulbuch zu diesem bis zum geht nicht mehr durchexerzierten Thema lesen? Niemand. Muss man auch nicht, denn hier wird man unterhalten und lernt dabei was. Warum sind Geschichtsbücher in der Schule nicht so? Da wäre sicher mehr hängen geblieben als die paar Krümel in der hintersten Ecke meines Gehirns. ______ Ein wirklich tolles Buch, super recherchiert, spannend und berührend. Wenn es ein Sachbuch schafft als Vorlage für einen Film von und mit George Clooney zu dienen.. dann kann es nur gut sein, oder? Das spricht absolut und völlig zu Recht für sich!

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  • Rezension zu "Monuments Men" von Robert M. Edsel

    Monuments Men

    Curculio

    20. February 2013 um 20:19

    Dieses Buch beschreibt die Arbeit einer ganz besonderen Einheit während des 2. Weltkrieges zwischen 1943 und 1945: Der Sektion „Monuments, Fine Arts ans Archives“ kurz MFAA, deren Mitglieder „Monuments Men“ genannt wurden und fast alle beruflich mit Kunst und Kultur (es waren Restauratoren, Museumsdirektoren, Künstler etc.) beschäftigt waren. Sie hatten die Aufgabe, europäische Kulturgüter vor den Auswirkungen des Krieges so gut wie möglich zu schützen und geraubte Kunstschätze aufzuspüren und sie ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Diese Sektion war unterbesetzt, anfangs schlecht in die restlichen militärischen Abläufe eingebunden, schlecht ausgestattet und daher besonders stark auf Hilfe von außen angewiesen. . Robert Edsel geht hier besonders auf die Arbeit von einigen wenigen Monuments Men ein, nicht zuletzt George Stout, der in Mitteleuropa die Fäden in der Hand hatte, Walker Hancock, Robert Posey, James Rorimer und andere. Der Autor erwähnt bereits im Vorwort die Fülle an Material, die vielen Schauplätze usw. Denn obwohl die Monuments Men nur ein kleines Trüppchen waren, haben sie die meisten der unzähligen Kunstschätze wieder aufgespürt, die sich Hitler, Göring und andere hohen Parteifunktionäre durch den ERR (Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg) einverleibt hatten und die in den Wirren des Krieges an den unterschiedlichsten Orten versteckt wurden. Daher musste sich der Autor auf wenige Personen und Schauplätze konzentrieren, was beim Lesen auch sehr deutlich wird. . Im Laufe ihrer Arbeit stoßen die Monuments Men auf viele Helfer, den meisten liegt wirklich an der Rettung der Kunst, wie der französischen Museumsangestellten Rose Valland, aber einige wollen auch nur ihre Haut retten. Durch diese Hilfe gelingt es nicht nur bedeutende Monumente wie die Abtei Mont Saint Michel oder den Aachener Dom zu retten, sondern auch große Kunstverstecke unter Tage ausfindig zu machen, in Siegen, Merkers und nicht zuletzt dem Salzbergwerk Altaussee. . Trotz aller Erfolge gab es auch immer wieder Rückschläge: Nicht jedes Kunstwerk konnte gerettet werden, viele historisch wertvolle (Innen-)Städte, Denkmäler, Monumente sind im Laufe des Krieges zerstört worden, unter anderem das Kloster Monte Cassino. Und auch die Rückführung der Kunstgegenstände an ihre ursprünglichen Besitzer im Nachhinein lief nicht immer optimal ab. . Durch die reichliche Verwendung von Originalzitaten liest sich das Buch sehr lebendig, weniger wie ein Sachbuch, als vielmehr wie ein Roman. Unterstrichen wird dies noch durch die vielen abgedruckten Briefe der Monuments Men an ihre Familien, die ihre Begeisterung und Aufopferung für diese große Aufgabe noch verdeutlichen. . Abgerundet wird das Buch von zusätzlichen Bildtafeln, die den Text sehr gut ergänzen, sowie umfangreichen Darstellungen der Hauptakteure zu Beginn und im Anhang. Zur besseren Übersicht gibt es im Buchdeckel eine Karte mit den wichtigsten Stationen der im Buch beleuchteten Monuments Men, sowie weitere Karten mit Kriegsverlauf und anderen wichtigen Orten in den entsprechenden Kapiteln. Das im Anhang befindliche Quellen- und Literaturverzeichnis lässt erahnen, wie viel (Recherche-)Arbeit in diesem Buch steckt. . Ich bin nach der Lektüre tief beeindruckt von der Arbeit dieser Männer (und Frauen), die während des Krieges ihre Leben riskierten, um das kulturelle Erbe Europas zu schützen. Mir war bis zu diesem Buch nicht bewusst, dass es eine solche Einheit gegeben hat und auch Edsel zeigt, dass diese Arbeit lange Zeit kaum beachtet wurde, daher finde ich es gut, dass jetzt Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt wird, nicht zuletzt durch den geplanten Film! . Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch über die Arbeit der Monuments Men während des zweiten Weltkrieges, die ihre Leben riskiert haben im Bemühen, die europäischen Kulturgüter zu schützen und die geplünderten und versteckten Kunstgegenstände ausfindig zu machen. Die Tätigkeit einiger Monuments Men wird in diesem Buch sehr lebendig und eindrucksvoll beschrieben.

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  • Rezension zu "Monuments Men" von Robert M. Edsel

    Monuments Men

    cachingguys

    19. February 2013 um 19:10

    So viel gleich vorweg: Es ist ein grandioses Buch! Würde man schreiben, dass dies ein Buch ist, welches davon handelt wie Kunstgüter, die von den Nationalsozialisten geraubt wurden, durch eine kleine Spezialeinheit, die Monuments Men aufgespürt und zurückgeführt werden, würde es dem Buch nicht gerecht werden. Das Buch ist kein Heldenepos auf die „guten“ Alliierten und die bösen Deutschen. Auch auf höchster Ebene gab es „gute“ Deutsche. Es handelt sich um ein über 500 Seiten dickes Sachbuch, das so nachvollziehbar, einfühlsam geschrieben ist, das man es fast für einen Roman halten könnte. Durch Anekdoten oder die Geschichte zu bestimmten Kunstwerken aufgelockert liest es sich flüssig, gut verständlich und ließ mich in die Geschichte eintauchen. Ein Buch, von dem ich mir wünschen würde, dass es in Schulen gelesen wird. Hiermit könnte man manchem „vergangenheitsmüden“ Jugendlichen Geschichte wieder nahe bringen. Jetzt kann ich mich auf die Verfilmung mit George Clooney freuen. Schade, dass es keine 6 Sterne gibt.

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  • Rezension zu "Monuments Men" von Robert M. Edsel

    Monuments Men

    Girdie

    18. February 2013 um 20:46

    „Monuments Men – Die Jagd nach Hitlers Raubkunst“ von Robert M. Edsel und seinem Co-Autor Bret Witter, der gerne andere Autoren beim Schreiben unterstützt, ist im Residenz Verlag erschienen und umfasst insgesamt 541 Seiten. Vor den fünf Kapiteln, in die das Buch unterteilt ist, steht eine Vorbemerkung von Robert M. Edsel sowie die Vorstellung der Hauptpersonen nicht nur im Text sondern auch mit Foto. Im Anschluss der fünf Kapitel erhält der Leser einen Überblick über die handelnden Personen, eine Bibliografie mit Büchern, Zeitschriften, Filmen, Akten und weiterem Material zum Thema, eine Auflistung der Interviews, die der Autor geführt und auf solche auf die er aus anderen Quellen zurückgegriffen hat, ferner eine Danksagung und zum Schluss Anmerkungen zu den im Text gekennzeichneten Stellen. Auf dem recht schlicht gestalteten Cover sind im oberen Drittel einige erfolgsstrahlenden „Monuments Men“ mit den von ihnen in Sicherheit gebrachten Gemälden im Foto zu sehen. „Monuments Men“ ist ein Sachbuch über die Männer und eine Frau, die im Dienst der Aliierten im zweiten Weltkrieg und danach Kunstgegenstände aufgespürt haben, die von Hitler und seinen Befehlsempfängern vor eben diesen Personen versteckt wurden. Sie gehörten als Mitarbeiter zu einem Programm „Monuments, Fine Arts and Archives“, kurz MFAA genannt, das 1943 gestartet wurde. Mit großer Kenntnis und Detailgenauigkeit beschreibt der Autor jedoch nicht nur wie es scheint, sämtliche Aktionen in dieser Richtung in Europa, mit Ausnahme von Italien über das er ein eigenes Buch schreiben möchte, die zum Aufspüren der Kunstwerke nötig gewesen sind, sondern auch ausführlich das Leben der „Monuments Men“. So zeichnet er deren Jugend und Ausbildung auf und auf welche Weise sie zur MFAA gekommen sind. Der Autor macht den Leser mit der eigentlichen Mission bekannt und führt ihn im Laufe des Buches von Frankreich über Belgien und die Niederlande nach Deutschland und Österreich. Er beschreibt die Vorgänge in einer erzählenden Art und Weise, die sich flüssig lesen lässt. Selbstverständlich werden die Begebenheiten in den entsprechenden geschichtlichen Hintergrund eingebettet. In den Kapiteln sind immer wieder Dokumente in deutscher Übersetzung zu finden, die in Maschinenschrift wiedergegeben werden. Hiervon war ich enttäuscht, da ich mir Kopien der Originaldokumente im Foto, eventuell mit deutschem Untertitel, erwartet hatte. Insgesamt gesehen, ist dieses Buch sehr informativ, gründlich recherchiert und für Leser geeignet, die sich für Geschichte und speziell den zweiten Weltkrieg interessieren.

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