Robert Macfarlane

 4.5 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Im Unterland, Die verlorenen Wörter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert Macfarlane

Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Naturschriftsteller der Gegenwart. Robert Macfarlane, geboren am 15. August 1976 in Halam, ist ein britischer Schriftsteller. Er studierte am Pembroke College in Cambridge. 

Seit 2003 schreibt Macfarlane preisgekrönte Bücher über Landschaften, Fußwanderungen und Natur. Vor allem die eifühlend-poetische Beschreibung der Landschaften begeistert Fans und Kritiker. Außerdem ist er Gründungsmitglied der Naturschutzorganisation Action for Conversation. 

Für seine Werke wurde er bereits mit dem Guardian First Book Award, dem Boardman-Tasker Prize for Mountain Literature, dem Scottish Non-Fiction Book of the Year Award, dem Grand Pize und dem Dolman Best Travel Book Award ausgezeichnet.

Heute zählt er zu den bedeutendsten und einflussreichsten Naturschriftstellern der Gegenwart.

Neue Bücher

Berge im Kopf

Erscheint am 01.04.2021 als Hardcover bei Matthes & Seitz Berlin.

Im Unterland

 (8)
Erscheint am 13.04.2021 als Taschenbuch bei Penguin.

Alle Bücher von Robert Macfarlane

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Cover des Buches Im Unterland (ISBN: 9783328106517)

Im Unterland

 (8)
Erscheint am 13.04.2021
Cover des Buches Die verlorenen Wörter (ISBN: 9783957576224)

Die verlorenen Wörter

 (3)
Erschienen am 22.10.2018
Cover des Buches Karte der Wildnis (ISBN: 9783957571014)

Karte der Wildnis

 (2)
Erschienen am 16.03.2015
Cover des Buches Karte der Wildnis (ISBN: 9783548376981)

Karte der Wildnis

 (2)
Erschienen am 07.04.2017
Cover des Buches Hohlweg (ISBN: 9783751806046)

Hohlweg

 (0)
Erschienen am 01.10.2020
Cover des Buches Alte Wege (ISBN: 9783957572431)

Alte Wege

 (0)
Erschienen am 25.04.2016
Cover des Buches Berge im Kopf (ISBN: 9783957575241)

Berge im Kopf

 (0)
Erscheint am 01.04.2021
Cover des Buches Holloway (ISBN: 9780571310661)

Holloway

 (2)
Erschienen am 01.05.2014

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Neue Rezensionen zu Robert Macfarlane

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Rezension zu "Im Unterland" von Robert Macfarlane

Wäre doch nur der zähe Schreibstil des Autors nicht...
Nepomurksvor 4 Monaten

In seinem Buch „Im Unterland“ beschäftigt sich Robert Macfarlane im wahrsten Sinne gemäß des Titels mit den unterschiedlichsten Unterwelten dieses Planeten. Er schreibt dabei recht tragend schwermütig und inszeniert eine erlebte Umgebung, die anschaulich schauerlich wird. Auf mich wirkte das Buch, das sicherlich viele interessante Ansätze bietet und inhaltlich auch nicht unbedingt langweilig wird, deshalb immer ein wenig zu „sehr gewollt“. Bedeutungsschwanger, mit viel Fingerzeig und gefühlt doch immer ein wenig von „oben herab“ gibt Robert Macfarlane hier seine Wahrnehmungen, Erlebnisse und Meinungen zum Thema wider, verpackt als Sachbuch. Und so schleicht man lesend durch eine von persönlichen Intentionen und Lektionen gefüllte Erzählung, die mir wiederum leider oftmals nicht zusagte. Ich fand das Lesen der Beiträge anstrengend, nicht wegen des Inhaltes an sich, sondern wegen des sehr individuellen Schreibstils des Autors. Leider hatte ich mir von diesem Buch etwas anderes versprochen und ich würde eher sagen, dass dieses Buch seine geneigten Leser finden muss. Meins war es eher nicht, deshalb 2 Sterne.

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Rezension zu "Im Unterland" von Robert Macfarlane

‚Und stets sind es die drei gleichen Aufgaben, die das Unterland für alle Kulturen und Epochen erfüllt'
sabatayn76vor 7 Monaten

‚Und stets sind es die drei gleichen Aufgaben, die das Unterland für alle Kulturen und Epochen erfüllt: Es soll Kostbares schützen, Wertvolles hervorbringen, Schädliches entsorgen.‘ (Seite 16)

Der Naturschriftsteller Robert Macfarlane ist fasziniert vom Unterland, von der Welt unter unseren Füßen. Er erzählt in seinem Buch von Aveline‘s Hole mit 10.000 Jahre alten menschlichen Leichen von Erwachsenen, Kindern und Kleinkindern sowie den Überresten mehrerer Tiere, von Dunkler Materie und Anthropozän, wood wide web und Kommunikation zwischen Bäumen, der Stadt unter der Stadt Paris und Beinhäusern, Hades und Karst, Höhlenmalerei und Mahlstrom, Ölfeldern und Bergbau, Gletschern und Kalbung, Kalevala und Atommüll.

In poetischer Sprache berichtet Macfarlane von einer Welt, die den meisten Lesern wahrscheinlich eher weniger bekannt ist, taucht ab in tiefste Tiefen und in längst vergangene Epochen. Dabei gelingt es ihm, ein sehr breit gefächertes Themenfeld zu bearbeiten und dem Leser verschiedene Facetten des Unterlandes nahe zu bringen.

Seine Texte sind oft stimmungsvoll und informativ, fesselnd erzählt, aber bisweilen auch ein wenig langatmig, so dass mich nicht jedes Kapitel begeistern konnte und ich bisweilen quergelesen habe.

Einige Kapitel sind jedoch sehr gelungen, und stets spürt man Macfarlanes Faszination fürs Thema und die ausgiebige Recherche des Autors.

Letztendlich hat mich ‚Im Unterland‘ zwar stellenweise begeistern können, aber unterm Strich eher etwas enttäuscht, weil ich durch den weitschweifigen Schreibstil nicht so gebannt gelesen habe, wie ich mir das gewünscht und wie ich das aufgrund des spannenden Themas erwartet hatte.

‚Wir sind zu den Toten oft liebevoller als zu den Lebenden, obwohl die Lebenden unsere Liebe viel mehr brauchen.‘ (Seite 39)

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Rezension zu "Im Unterland" von Robert Macfarlane

Durchwachsene Reise in die Unterwelt
Flaventusvor 9 Monaten

“Im Unterland” ist sicherlich kein übliches Sachbuch, sondern eine bunte Mischung aus wissenschaftlichem Bericht, Abenteuerroman und Geschichte. Allerdings alles unter dem Oberbegriff des Reichs unter der Erdoberfläche.

Vielfalt

Dabei streift der britische Autor durch eigene Gefilde in England und begibt sich anschließend nach Europa, wobei diese Aufteilung (ganz ohne Brexit) erkennen lässt, wie tief verwurzelt, die anti-europäische Denkweise bei so manchem Briten ist, obgleich dieses Buch nur wenig politisch ist, mal abgesehen von den schon fast obligatorischen Verurteilungen der Greueltaten die zwei Weltkriege im Unterreich zurückgelassen haben. Diese Streifzüge werden immer wieder von Zusatzgeschichten begleitet, die in meinen Augen zu sehr den Fokus auf das Wesentliche haben verlieren lassen.

Macfarlane hat ein sehr facettenreiches Werk geschaffen, dass durch viele Themengebiete streift. Das ist meines Erachtens Fluch und Segen zugleich. Denn auf der einen Seite wird der Leser neben den wissenschaftlichen Informationen mit zahlreichen historischen Details gefüttert, auf der anderen Seite verliert sich so oftmals die Spur ins Unterreich. Sehr oft habe ich mich geärgert, dass er den eingeschlagenen Pfad verlassen hat, wo es doch gerade anfing spannend zu werden, wenn er von seiner Faszination berichtet.

Das, was in der Presse allgemeinhin gelobt wird, nämliche diese Mischung aus wissenschaftlichem Bericht und Prosa, ist mir eher negativ aufgefallen, denn ich hätte mich viel lieber auf seine Berichte und Erfahrungen konzentriert, wie es in den jeweiligen Gebieten der Unterwelt ausschaut und was dieser Anblick mit dem Menschen macht.

Fazit

Die Zusammenstellung der unterschiedlichen Arten der Unterwelt (von Berghöhlen über Gletscher bis hin zur Pariser Unterwelt) ist zwar gut gelungen, aber die jeweiligen Berichte über diese Welten werden immer wieder störend unterbrochen, in dem die Gedanken des Autors immer wieder abschweifen. Das gibt zwar eine Mischung aus verschiedensten Textarten, die ich aber weniger spannend empfand. Und so konnte ich mich nur in Grenzen für dieses Buch begeistern.

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