Robert Macfarlane

 4,3 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Im Unterland, Karte der Wildnis und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Naturschriftsteller der Gegenwart. Robert Macfarlane, geboren am 15. August 1976 in Halam, ist ein britischer Schriftsteller. Er studierte am Pembroke College in Cambridge. 

Seit 2003 schreibt Macfarlane preisgekrönte Bücher über Landschaften, Fußwanderungen und Natur. Vor allem die eifühlend-poetische Beschreibung der Landschaften begeistert Fans und Kritiker. Außerdem ist er Gründungsmitglied der Naturschutzorganisation Action for Conversation. 

Für seine Werke wurde er bereits mit dem Guardian First Book Award, dem Boardman-Tasker Prize for Mountain Literature, dem Scottish Non-Fiction Book of the Year Award, dem Grand Pize und dem Dolman Best Travel Book Award ausgezeichnet.

Heute zählt er zu den bedeutendsten und einflussreichsten Naturschriftstellern der Gegenwart.

Neue Bücher

Cover des Buches Alte Wege (ISBN: 9783548069524)

Alte Wege

Erscheint am 01.08.2024 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.
Cover des Buches Karte der Wildnis (ISBN: 9783548068527)

Karte der Wildnis

 (7)
Neu erschienen am 27.06.2024 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

Alle Bücher von Robert Macfarlane

Cover des Buches Im Unterland (ISBN: 9783328106517)

Im Unterland

 (12)
Erschienen am 13.04.2021
Cover des Buches Die verlorenen Wörter (ISBN: 9783957576224)

Die verlorenen Wörter

 (7)
Erschienen am 22.10.2018
Cover des Buches Karte der Wildnis (ISBN: 9783548068527)

Karte der Wildnis

 (7)
Erschienen am 27.06.2024
Cover des Buches Die verlorenen Zaubersprüche (ISBN: 9783751802086)

Die verlorenen Zaubersprüche

 (4)
Erschienen am 28.10.2021
Cover des Buches Karte der Wildnis (ISBN: 9783957571014)

Karte der Wildnis

 (2)
Erschienen am 16.03.2015
Cover des Buches Alte Wege (ISBN: 9783751801096)

Alte Wege

 (1)
Erschienen am 21.07.2022
Cover des Buches Berge im Kopf (ISBN: 9783957575241)

Berge im Kopf

 (1)
Erschienen am 01.07.2021
Cover des Buches Alte Wege (ISBN: 9783548069524)

Alte Wege

 (0)
Erscheint am 01.08.2024

Neue Rezensionen zu Robert Macfarlane

Cover des Buches Karte der Wildnis (ISBN: 9783548068527)
Frank1s avatar

Rezension zu "Karte der Wildnis" von Robert Macfarlane

Gedanken über wilde …
Frank1vor 13 Tagen

Klappentext:

Wo gibt es heute noch Wildnis? Robert Macfarlanes Suche nach den letz­ten un­be­rühr­ten Fle­cken Natur wird zum le­ben­di­gen Streif­zug. Er ent­deckt ab­ge­le­gene In­seln und ver­bor­gene Ge­birge, durch­wan­dert un­weg­same Moore und un­durch­dring­liche Wäl­der. Er schwimmt in bran­den­der See und in ste­hen­den Ge­wäs­sern, er­klimmt wind­um­toste Gipfel, schläft in Sand­kuh­len. Und er be­gibt sich auf die Spu­ren der­je­ni­gen, die diese Orte vor ihm auf­such­ten: Pil­ger und Phi­lo­so­phen, For­scher und Lite­ra­ten. Eine sprach­mäch­tige Ein­la­dung zum Stau­nen.


Rezension:

Wenn man in dichtbesiedelten Ländern lebt, ist die Natur natürlich oft fern. Oder viel­leicht doch nicht? Auch in hoch­indus­triali­sier­ten Län­dern gibt es oft noch Fle­ckchen ech­ter Wild­nis – wenn man nur weiß, wo die zu fin­den sind.

Robert Macfarlane mag Wildnis. In seiner Heimat Großbritannien ist diese aber nicht gerade leicht zu fin­den. Doch auch hier gibt es Stel­len, die ech­ter Wild­nis zu­min­dest noch ähn­lich sind. Diese be­sucht er alleine oder mit Freun­den, und genau davon han­delt die­ses Buch. So­weit zu­min­dest die Theo­rie, den – ehr­lich ge­sagt – hatte ich von die­sem Buch etwas ande­res er­war­tet, als es tat­säch­lich ist. Er­war­tet hatte ich Reise- be­zie­hungs­weise Wan­der­be­schrei­bungen durch na­tur­nahe Ge­gen­den. Das fin­det sich hier aller­dings weni­ger. Na­tür­lich be­schreibt der Autor die be­such­ten Land­schaf­ten, wobei diese aller­dings eher als Bei­spiele die­nen. So gibt es zum Bei­spiel ein Kapi­tel „Moor“, in dem er von einem Aus­flug ins Rannoch Moor er­zählt. Das ist aber eher eine Ein­lei­tung, von der er schnell zu lite­ra­ri­schen Er­wäh­nungen die­ses, zu Moo­ren und ihrer Be­deu­tung für die Natur all­ge­mein und zu (mehr oder we­ni­ger be­rühm­ten) Men­schen über­geht, wel­che eine Ver­bin­dung zu die­sem und ande­ren Moo­ren hat­ten oder da­rü­ber ge­schrie­ben haben. Wirk­lich viel zum Rannoch Moor er­fährt der Leser da­ge­gen kaum. In die­sem Stil hält Robert Mac­far­lane es auch in allen ande­ren Ka­pi­teln, die sich unter ande­rem mit „Insel“, „Berg­grat“, „Hohl­weg“ und so weiter be­fas­sen. Zwi­schen­durch wer­den per­sön­liche Ge­fühle bei­spiels­weise zum Tot eines Wan­der­ge­fähr­ten ein­ge­streut. Damit hat die­ses Buch meine Er­war­tungen lei­der nur sehr an­nä­hernd er­füllt, denn über die vom Autor be­such­ten (bri­ti­schen) Land­schaf­ten habe ich dabei nur wenig er­fah­ren.


Fazit:

Dieses Buch bietet weniger Beschreibungen der besuchten Landschaf­ten als viel­mehr phi­lo­so­phi­sche Ge­dan­ken über diese.


Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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Cover des Buches Die verlorenen Wörter (ISBN: 9783957576224)
MrsDarcyRevealss avatar

Rezension zu "Die verlorenen Wörter" von Robert Macfarlane

"Es waren einmal Wörter, die sich herausschlichen aus der Sprache der Kinder"
MrsDarcyRevealsvor 4 Monaten

Robert Macfarlane ist bekannt für seine Wortgewalt. Mal zart flüsternd, mal raunend und poetisch sich verschenkend überzeugt er auch im vorliegenden Werk mit seinem Können. Die Entführten, die sich diesem Buch mit all ihren Sinnen hingeben, sind eingeladen, Zauberformeln und Beschwörungen laut und flüsternd auf den Lippen zu kosten. Die Bilder der Illustratorin Jackie Morris ergänzen die gemurmelten Zauberworte ungemein und liebkosen die Augen ihrer Betrachter.

Kein Buch für zwischendurch. Vielmehr eine Einladung, tief in den uns umgebenden Zauber der Welt einzutauchen und Worte zu kosten, die sich vielleicht auch unserem Gebrauch lange entzogen hatten.

"Hinauf in den Weltenraum, vorbei an sterbenden Sternen und explodierenden Sonnen, wo du endlich, luftige Astronautin, dein Herz ganz verausgabst, es an dunkler Materie zersingst."

Cover des Buches The Lost Words (ISBN: 9780241253588)
Jeys_Book_Liness avatar

Rezension zu "The Lost Words" von Robert Macfarlane

wunderschöne Aquarelle, wahre Kunstwerke, tolle Naturimpressionen
Jeys_Book_Linesvor einem Jahr

Auf "Die verlorenen Wörter" und dessen Folgeband "Die verlorenen Zaubersprüche" von Robert Macfarlane (illustriert von Jackie Morris), bin ich eigentlich nur aufmerksam geworden, weil ich auf buchiger Geschenksuche war. Dann habe ich mich aber selbst in meine Geschenkidee verguckt, wie das nun mal bei Buchliebhabern so ist!

Diese beiden Büchlein beinhalten eine Mischung aus Gedichten und Sprüchen, welche sich einer ganz besonderen Wortwahl bedienen. Wörter, die man heutzutage selten bis gar nicht mehr hört....

Die Autoren versuchen bei diesen Werken mithilfe von "Zaubersprüchen" der Entfremdung vieler Wörte aus der Natur entgegenzuwirken und möchten diese für kommende Generationen bewahren. Den Ansatz finde ich ziemlich interessant, da unsere Sprache sich ja mittlerweile stark im Wandel befindet und sich gefühlt von Jahr zu Jahr etwas verändert.

"Was man nicht gelernt hat zu wertschätzen und zu lieben, kann man nicht benennen. Was nicht benannt wird, gerät in Vergessenheit."

Die vielen Bilder laden wortwörtlich zum Verweilen ein und sind eine wahre Melodie für den Geist.

Die stimmungsvollen Gedichte zu Tier- und Pflanzenwelt haben mir ebenfalls sehr zugesagt, obwohl ich normalerweise nicht so der Lyrikliebhaber bin. Aber hier erfolgt die Vereinigung von Poesie und Sprache auf ganz besondere Art und Weise.

Allein die wunderschönen Aquarelle machen diese Bücher schon lohnenswert , zudem bekommt der Leser hier wirklich tolle Naturimpressionen.

Diese kleinen Kunstwerke sollen helfen, die Natur besser zu verstehen, sie deutlicher zu sehen und ihr mehr zuzuhören. Ich hätte nicht gedacht, dass diese unscheinbaren Bücher mich so verzaubern und zum Träumen einladen. Doch trotz all der inhaltlichen Schönheit, habe ich den unterschwelligen Hilferuf, die Natur bewahren zu müssen, verstanden.

"Verlust bestimmt die Melodie unserer Epoche, sie ist kaum zu überhören und schwer auszuhalten. Lebewesen, Orte und Wörter verschwinden, Tag für Tag, Jahr um Jahr." (Robert Macfarlane)

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