James Bond gibt sich dem Golfspiel mit seinem Buddy Bill Tanner hin, als er an sich selber zweifelt, daß in die immer gleichen Abläufe nicht eventuell verweichlichen, als der angeschlagene M, der Chef von Bonds Geheimdienstes, entführt wird, die M versorgenden Hammonds werden kaltblütig ermordet. Bond selbst kann nur Haarscharf einer Gefangennahme entgehen. Was macht James Bond ohne M, ist er dann nur noch Jaes Bond? Die Spur führt nach Griechenland, wo sich der KGB, der russische CRU und chinesische Geheimdienstbanden über den Weg laufen. Natürlich gibt es auch eine bildhübsche gegnerische Agentin, die Bond gegenüber dann doch nicht soooo feindlich gegenüber eingestellt ist. Bond mal wieder als perfekter Charmeur und gewiefter Agentendraufgänger. Paßt sich gut in die "offiziellen" Bondgeschichten ein, und eine schöne Werbung für den Urlaubsstandort Griechenland.
Robert Markham
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Liebesgrüße aus Athen : 007 James Bond
James Bond 007 Auf der griechischen Spur
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Die Story.
M wurde entführt. Und auch James Bond entgeht nur knapp einer Entführung, als er M zuhause besuchen möchte. 007 entkommt mit knapper Not, rappelt sich auf und spürt die Hintermänner in Griechenland auf. Hier wird der Jäger schnell zum Gejagten. Es stellt sich heraus, dass Colonel Sun Liang-tan von der Volksbefreiungsarmee Chinas hinter dem Ganzen steckt. M und 007 sollen ihm dabei helfen, seinen Plan auszuführen, der das Vereinigte Königreich schwächen sollen.
Die Bewertung.
Tja, beim Verfassen der Story haben wir uns diesmal kurz gehalten. Das liegt nicht an uns. Sondern an der Story. Sie ist dünn. Und dumm. Völlig unglaubwürdig. Im Klartext heißt das – und Vorsicht, jetzt wird schon einiges verraten: Die Russen halten in Griechenland eine „geheime Konferenz“ ab. Die Chinesen wollen diese Konferenz bombardieren und alle töten. Nach dem Angriff wollen sie die Leichen von M und 007 dort zurücklassen, damit die Russen glauben, die Briten würden hinter dem Angriff stecken. Denn bei den Leichen sollen sich (gefälschte) Angriffspläne des britischen Geheimdiensts befinden. Das ist der Grund, warum M und 007 entführt werden bzw. entführt werden sollen. Unsere Bewertung: Das ist die dünnste und dümmste 007-Story, die es je gab. Was für ein Unsinn! Der Plan ist nicht ansatzweise glaubwürdig. M ist ein alter Mann. Er würde nie im Leben so einen Angriff selbst ausführen. Und: Warum sollte er ausgerechnet von der eigenen Bombe getötet werden? Völlig absurd.
Die schlechte Story ist das eine. Das andere ist der Bösewicht: Colonel Sun wird sehr spät im Buch vorgestellt. Die Figur ist schlecht gezeichnet, wirkt konstruiert und psychologisch unausgegoren. Im Vergleich zu Gegenspieler wie Goldfinger und Spectre ist Colonel Sun ein Zwerg. Ein sadistischer Giftzwerg zwar, aber bei weitem zu langweilig für einen 007-Roman.
Dumm sind auch die weiteren Zutaten gewählt: da sind ehemalige Nazis, die einfach nur böse sind und ähnlich wie Colonel Sun völlig farblos bleiben. Obligatorisch dabei: die schöne Frau an Bonds Seite.
Unsere Bewertung: Dieser 007-Roman fällt weit hinter den Geschichten von Ian Fleming zurück. Gut und spannend ist allein die Grundidee, dass M entführt wird und 007 entführt werden soll. Alles andere ist ein absolutes Desaster. Es lohnt sich nicht, Colonel Sun zu lesen.
Das Fazit.
Colonel Sun von Robert Markham ist die wohl schlechteste offizielle 007-Geschichte. Die Story ist dünn und dumm. Ein absolutes Desaster. Wie konnte so ein Buch überhaupt erscheinen? Wo war der Verlag? Warum hat niemand gesagt: Moment mal, die Story macht doch überhaupt keinen Sinn! Das können wir den Lesern doch nicht antun. – Es ist traurig, dass so ein 007-Roman erschienen konnte. Das fällt auch negativ auf den Verlag zurück, der seiner Verantwortung nicht gerecht wurde. – BuchBlogWelt
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