Robert Masello Knochengrube

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Inhaltsangabe zu „Knochengrube“ von Robert Masello

Wer die Geschöpfe des Gartens Eden befreit, öffnet das Tor zur Hölle Die Kunsthistorikerin Beth Cox erhält den Auftrag, eine kunstvoll illustrierte und äußerst wertvolle Handschrift zu restaurieren. Es handelt sich um ein Bestiarium, eine im Mittelalter verfasste Sammlung an Fabeltierdichtungen mit kunstvollen Illustrationen, die sich im Besitz des Multimillionärs Mohammed al-Kalli befindet. Voller Begeisterung geht Beth ans Werk und ist bald von der ungewöhnlich echt wirkenden Darstellung der Fabelwesen fasziniert. Zudem stellt sie fest, dass die Schrift ein ungeahntes Geheimnis birgt. Zur gleichen Zeit macht ihr Mann Carter, der als Paläontologe in den Teergruben von La Brea in Los Angeles arbeitet, eine spektakuläre Entdeckung. Und auch an ihn tritt al-Kalli heran. Carter soll al-Kallis wahres Bestiarium retten. Denn die in den Dichtungen beschriebenen Kreaturen sind nur allzu lebendig …

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    Knochengrube
    Webbee

    Webbee

    24. July 2013 um 11:40

    Beth Cox ist Kunsthistorikerin und ihr Mann Carter ist Paläontologe. Beide leben in Los Angeles und arbeiten an verschiedenen Museen.  Beth erhält  den Auftrag, ein wertvolles Bestiarium – ein mittelalterliches Buch mit Beschreibungen und Illustrationen von Fabeltieren – zu übersetzen. Es gehört einer reichen irakischen Familie, deren Oberhaupt mittlerweile in Los Angeles lebt. Carter Cox arbeitet an Ausgrabungen in einer Teergrube und ist Spezialist für urzeitliche Kreaturen. Aus diesem Grund tritt der Besitzer des Bestiariums irgendwann auch an ihn heran und bittet ihn, sich um die kränkelnden Tiere zu kümmern, die er auf seinem riesigen Grundstück in Bel Air hält. Cox ist überrascht – er ist schließlich kein Tierarzt sondern Paläontologe. Doch schon bald erfährt er, warum ausgerechnet er genau der Richtige für diesen Auftrag ist. Als auch noch ein Waldbrand in den Hügeln um L.A. ausbricht, schwebt die Stadt in größerer Gefahr, als die meisten glauben. Die Geschichte klingt gar nicht uninteressant und verspricht, nach dem Lesen des Klappentextes, zumindest spannend zu werden. Diese Erwartung wird jedoch recht schnell enttäuscht. Die Geschichte um Beth Cox, ihren Mann und dessen Ausgrabungen ist durchaus interessant. Man erhält viele Informationen über mittelalterliche Schriften, Ausgrabungstechniken und die Geschöpfe der Urzeit. Doch schon bald fangen die ausufernden Nebenhandlungen an zu langweilen. Schnell ist klar, worauf das Ganze hinauslaufen wird und umso zäher zieht sich die Lektüre der verschiedenen aufeinander zu laufenden Handlungsstränge hin. Teilweise wird die an sich wissenschaftlich gut ausgebaute Geschichte ins Unglaubwürdige gezogen, weil plötzlich Geister hinzukommen, deren Zweck einzig darin zu bestehen scheint, Handlungslücken zu kitten und schnell noch ein paar Erklärungen für ein paar unerklärliche Dinge zu finden. Das eigentlich gefährliche Geschehen – nämlich ein möglicher Ausbruch der Tiere – lässt auf sich warten. Erst auf den letzen 50 Seiten des Buches kommt es zu dem erwarteten Drama, welches dann jedoch recht harmlos verpufft, weil außer den direkt beteiligten Personen niemand jemals in Gefahr gerät. Fazit: Nicht zu empfehlen. Solche Geschichten gibt es zur Genüge und auch noch in viel besser. Hier sollte man lieber auf Bücher wie z.B. Relic oder Attic von Preston und Child zurückgreifen. Damit hat man mehr Spaß.

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  • Rezension zu "Knochengrube" von Robert Masello

    Knochengrube
    monja1995

    monja1995

    07. January 2013 um 16:37

    Klappentext: Wer die Geschöpfe des Garten Eden befreit, öffnet das Tor zur Hölle Die Kunsthistorikerin Beth Cox erhält den Auftrag, eine kunstvoll illustrierte und äußerst wertvolle Handschrift zu restaurieren. Es handelt sich um ein Bestiarium, eine im Mittelalter verfasste Sammlung an Fabeltierdichtungen mit kunstvollen Illustrationen, die sich im Besitz des Multimillionärs Mohammad al-Kalli befindet. Voller Begeisterung geht Beth ans Werk und ist bald von der ungewöhnlich echt wirkenden Darstellung der Fabelwesen fasziniert. Zudem stellt sie fest, dass die Schrift ein ungeahntes Geheimnis birgt. Zur gleichen Zeit macht ihr Mann Carter, der als Paläontologe in den Teergruben von La Brea in Los Angeles arbeitet, eine spektakuläre Entdeckung. Und auch an ihn tritt al-Kalli heran. Carter soll al-Kallis wahres Bestiarium retten. Denn die in den Dichtungen beschriebenen Kreaturen sind nur allzu lebendig … Mein Umriss: Der Klappentext beinhaltet genau das, was ich in meinem Umriss geschrieben hätte, von daher verzichte ich hier auf den Umriss, um nicht zu viel zu verraten. Mein Eindruck: Robert Masello zeigt in diesem Mysterythriller seine intensive Recherchearbeit auf, die er geleistet hat, um dieses Buch überhaupt schreiben zu können. Unterstützung erhielt er vom J. Paul Getty Museum in Los Angeles und vom Page Museum in Brentwood und deren Bibliotheken. Die Darstellung während der Ausgrabungsarbeiten stellt er so fesselnd dar, dass man am liebsten selber in den Asphalt fassen möchte, um historisch wertvolle Funde auszugraben. Die Darstellung des Bestiariums, das es zu übersetzen galt, hat er mit einer so großen Liebe zum Detail zu Papier gebracht, dass man es fast schon vor sich sehen kann. Ebenso den Privatzoo des Irakers al-Kalli, der sich als Herr über die von ihm in Gefangenschaft gehaltenen und vor der Menschheit unter Verschluß gehaltenen prähistorischen, längst ausgestorben geglaubten Tiere, stellte er so bildhaft dar, dass man als Leser das Gefühl hat, diese Tiere nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören und zu riechen. Streckenweise verläuft sich Masello zu sehr in seinen detailreichen Ausführungen, sodass man dazu neigt, einige Seiten ungelesen zu überblättern. Diese langatmigen Ausführungen sind meiner Meinung nach nicht in dieser Form erforderlich und hätten so manche Seite gespart und damit die Spannung nicht so extrem wieder abfallen lassen. Hier zeichnet es den Schriftsteller aber wiederum aus, dass er nach solchen Passagen immer wieder den Dreh findet, die Spannung hochzupushen und den Leser damit wieder an die Handlung zu fesseln. Knochengrube wird sicher nicht mein letzter Masello sein. Mein Fazit: Ein Mystery-Thriller über eine besondere Ausgrabungsstätte, deren Funde und ein mittelalterliches Bestiarium, der es auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden.

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  • Rezension zu "Knochengrube" von Robert Masello

    Knochengrube
    cvcoconut

    cvcoconut

    25. December 2012 um 09:44

    Ich bin mit meiner Meinung noch etwas hin und hergerissen. Die Abschnitte über das Bestiarium fand ich total klasse und die ganze Beschreibung dieser Tiere. Viele kennt man ja wirklich vom namen, kann sich aber nichts darunter vorstellen. Der Gedanke, das so etwas wirklich irgendwo überleben könnte ist erfreulich und beängstigend zugleich, da einige absolute Mordmaschinen waren. Deshalb hätte ich mir gerade von den Tieren in dem Buch mehr versprochen. Auch die Restauration über das Buch fand ich sehr erstaunlich. Solche lang erhaltenen Bücher sind wirklich Schätze. Die ganze Geschichte dann allerdings mit dem Ex Captain fand ich einfach nur sehr langatmig und teilweise wirklich öde. Was Arius aus dem ersten Teil des Buches in der Geschichte verloren hatte hab ich dann auch nicht rausgefunden. War irgendwie nur ein Platzhalter oder um auf den ersten band aufmerksam zu machen, hatte aber mit der Geschichte nichts zu tun.

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