Robert Mawsom Das Lazarus Kind

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 15 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(5)
(3)
(5)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Lazarus Kind“ von Robert Mawsom

Faszinierend und herzerweichend!

— EmeryMontgomery
EmeryMontgomery

Spannend, bahnbrechend und so typisch menschlich. Hauptsache Paragraphen werden eingehalten. Der Mensch ist erst einmal egal.

— TanteGhost
TanteGhost

sehr ergreifend, Taschentücher bereithalten

— Julitraum
Julitraum
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Paragraphen und deren Reiter vs. Alternative Medizin

    Das Lazarus Kind
    TanteGhost

    TanteGhost

    29. October 2016 um 10:40

    Spannend, bahnbrechend und so typisch menschlich. Hauptsache Paragraphen werden eingehalten. Der Mensch ist erst einmal egal.Inhalt:Ben muss seine Schwester und deren Freundin zur Schule begleiten. Er findet das peinlich. Also will er nur mal eben über die Straße, um sich eine Rolle Pfefferminz zu holen. Er glaubt, die Mädchen bekommen das nicht mit. Doch dann muss er den schrecklichen Unfall mit ansehen.Frankie, seine Schwester, leigt im Koma und Ben ist psychisch so angegriffen, dass er weißes Haar bekommt. Die Eltern, die getrennt leben, raufen sich durch diesen Schicksalsschlag wieder einigermaßen zusammen. Die Hoffnung, dass Frankie wieder wach wird, hält sie hoch. - Doch man tut in der Klinik nichts weiter, als Frankie zu überwachen.In den USA gibt es eine Klinik, die sich auf Patienten wie Frankie spezialisiert hat. Dort soll Frankie hin gebracht werden. Dich die Entscheidung fällt nicht leicht und ist auch eine finanzielle Frage. Auch Bein sein Zustand macht mehr und mehr Sorgen.In der Klinik angekommen, beginnt man zwar mit der Behandlung, aber von Geld ist keine Rede mehr. Nur nach und nach stellt sich heraus, welche Probleme das Institut gerade hat.Gerade als die Behandlung von Frankie auf einem guten Weg ist, wir der Chefärztin die Handhabe entzogen. Unter dem Deckmantel vom Kindeswohl bringt man Ben und Frankie in große Gefahr.Die Eltern und das Team des Instituts müssen zu drastischen Mitteln greifen.Fazit:Zum größten Teil war die Story einfach nur spannend. Ständig habe ich mit den Protagonisten gehofft und gebangt. Mehrfach habe ich mich auch dabei ertappt, wie ich ihnen den einen oder anderen Ratschlag geben wollte.Dann gab es allerdings auch einen Teil, in dem es um die Eheprobleme der Protagonisten ging. Denen hat der Autor für meinen Geschmack etwas viel Raum gegeben. Aber auf der anderen Seite hat wohl auch das irgendwie zur Handlung gehört...Der ganze Text war in einer einfachen Sprache geschrieben. Die notwendigen medizinischen Fachbegriffe erklärten sich von selber oder wurden erklärt. Ansonsten blieb noch genügend Platz für die Fantasie und Vorstellungskraft des Lesers und die Handlung ging immer schön voran.Lesepausen waren alles andere als toll. Ich habe es gehasst, wenn ich das Buch mal zur Seite legen musste. - Aber dann bin ich auch ohne Probleme wieder in die Handlung hinein gekommen.Das Thema der Handlung ist halt auch nicht so abwegig. Die alternative Medizin, zu der alles Neue und Andere zählt, hat noch immer keinen guten Ruf. Und genau darum ging es doch hier. Um eine innovative und neue Methode, Koma-Patienten zu behandeln. Und dann kommen die Paragrapenreiter und machen alles wieder kaputt...In diesem Sinne kann ich nur sagen: Tut euch dieses Buch an! Es ist herzergreifend und spannend. Man ist fast gezwungen, es in einem Ritt durchzulesen.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Das Lazarus Kind" von Robert Mawsom

    Das Lazarus Kind
    isipisi

    isipisi

    08. November 2012 um 18:33

    Inhalt Nach einem tragischen Unfall liegt die kleine Frankie im Koma, von der Schulmedizin wird sie schon bald aufgegeben. Ihr zwölfjähriger Bruder Ben fühlt sich schuldig und flüchtet in eine Phantasiewelt. Da hören die Eltern der Geschwister von einer Ärztin, die Kinder aus dem Schattenreich zwischen Leben und Tod zurückgeholt hat. Doch ihre Arbeit ist umstritten, und einflußreiche Kreise möchten sie stoppen. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Meinung Das Lazarus Kind von Robert Mawson ist ein Buch, das einen an manchen Stellen wirklich in ein "schwarzes Loch" stürzen kann. Die Geschichte ist wirklich tragisch und gibt einem als Leser das Gefühl, hilflos zu sein. Ich würde das Buch niemandem empfehlen, der nicht gerne traurige Bücher liest. Das Buch habe ich in etwa fünf Tagen gelesen, es umfasst in etwa 400 Seiten, welche prinzipiell schnell zu lesen sind, wären da nicht manch langatmige Stellen und auch viele medizinische Begriffe aus dem Fachjargon. Fazit Auch wenn das Buch hier und da ein paar langweiligere Stellen aufweist, bewerte ich das Buch mit 4 Sternen, weil vor allem das Ende des Buches wirklich überrascht und mich als Leser mehr als befriedigt hat.

    Mehr