Robert McCammon Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

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Inhaltsangabe zu „Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal“ von Robert McCammon

1699 in den Carolina-Kolonien Amerikas Die Einwohner von Fount Royal sind überzeugt, dass eine Hexe für die unerklärlichen Tragödien in ihrem Dorf verantwortlich ist. Sie verlangen, dass die schöne Witwe Rachel Howarth vor Gericht gestellt und wegen Hexerei hingerichtet wird. Der Prozess wird vom reisenden Richter Isaac Woodward mithilfe seines scharfsinnigen jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett geführt. Matthew glaubt an Rachels Unschuld und muss sich bald dem wahren Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht … »… eine herausragende Geschichte, fesselnd und voller Spannung …« [Stephen King]

Konnte mich nicht überzeugen.

— AnnieDSH
AnnieDSH

Ein interessanter Einstieg, der auf eine spannende Geschichte hin arbeitet.

— Kaisu
Kaisu

Tolle Geschichte. Das Setting ist der Hammer und ich möchte unbedingt wissen wie es denn nun aus geht.

— AberRush
AberRush

Dieses Buch ist stilistisch, inhaltlich, sowie technisch auf allerhöchstem Niveau anzusiedeln. Kurzum: EINE GROSSARTIGE GESCHICHTE!!!

— Zwischen.den.Zeilen
Zwischen.den.Zeilen

Sehr atmosphärisch und gut ausgearbeitet

— paevalill
paevalill

Ich freue mich auf Band 2!

— MalaikaSanddoller
MalaikaSanddoller

Für Liebhaber des Krimis im historischen Gewand, gepaart mit Mystery- und Thrillerelementen. Spannend und lesenswert.

— chuma
chuma

Eine überaus interessante Geschichte, die den Leser gekonnt in das 17. Jahrhundert versetzt.

— Flaventus
Flaventus

Geheimnisse über Geheimnisse! Ein toller historischer Krimi! Bin gespannt auf Teil 2.

— Aleida
Aleida

Ein spannender historischer Krimi, der einen auf die Frage was wirklich in Fount Royal vorgeht, schon ungeduldig auf Band 2 warten lässt.

— Betsy
Betsy

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    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    Kaisu

    Kaisu

    22. July 2017 um 23:58

    „Ich will keine Angst verbreiten!“, gab sie scharf zurück. „Ich will die Wahrheit verbreiten, die mir gezeigt wurde! Dieser Ort ist verflucht! Ihr wisst es, ich weiß es, jeder mit Verstand weiß es!“ (S.77) Hexen! Wie lange habe ich schon nichts mehr zu dieser Thematik gelesen? Verdammt lange! Daher bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe dieses feine Hardcover-Büchlein bei mir einziehen lassen. In einer kleinen Leserunde wurde es nun die Tage verschlungen und ich kann ein erstes kurzes Fazit abgeben. Warum kurz? Dieser erste Band, ist nur die Häfte des ersten Bandes im Original und somit bleiben natürlich einige Fragen offen. Worum gehts? Richter Isaac Woodward und sein Gerichtsdiener Matthew Corbett werden in das kleine beschauliche Örtchen Fount Royal zitiert. Es geht um einen Hexenprozess, der rechtmäßig ablaufen soll. Die Fakten liegen alle auf dem Tisch, Woodward soll nur noch den Finger des Gesetzes darunter setzen und alles absegnen. Doch irgendwie ist dann doch nicht alles so eindeutig, wie geglaubt wird. Vor allem Matthew – der dem Buch auch seinen Titel gibt – schießt hier quer und ist von der Unschuld der Frau überzeugt, die als Hexe hingerichtet werden soll. Dumm nur, dass ihm scheinbar keiner glaubt oder den Mum aufbringt sich ihm anzuschließen und so macht er sich auf eigene Faust los. Das ist allerdings auch keine so gute Idee, denn natürlich bleibt seine Schnüffelei nicht unbemerkt und hat sehr ernste Konsequenzen für ihn. „Ich bin erst zufrieden, wenn alles passt und einen Sinn ergibt. […]“ (S.275) Wie oben schon angedeutet, kommt es in diesem Band nicht zur Auflösung aller Fragen. Einige werden beantwortet und manche tauchen neu auf. Somit müssen wir den zweiten Teil abwarten und hoffen, dass dort zumindest alle relevanten Dinge geklärt werden. In der Hinsicht gibt es daher noch keine Beurteilung von mir. Positiv gefällt mir der Schreibstil. Vor allem in der Anfangsszene, wird einem klar, was der Autor kann und welches Potenzial in ihm steckt. Man hat wirklich das Gefühl sich in jener rauen Zeit zu befinden, wo man erst am Anfang von menschlicher Hygiene steckt und eher das raue, wilde Tier in einem zum Vorschein kommt, als der moderne Homo Sapiens. Zudem will man die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Also auch in den Momenten wo man sich kaum von der Stelle rührt, weil neue Faktoren dazu kommen, die man so nicht erwartet hat. Also weder die Charaktere, noch man selbst als Leser. Weil ein gerader Weg wäre zu simple und vorhersehbar. In die Karten schauen lässt sich der Autor aber auch nicht. Es bleibt komplett vage, wer oder was der Täter hier in dem Buch ist. Schade fand ich die Momente, wo man über Ungereimtheiten gestolpert ist. Das mag an der Übersetzung liegen oder am Original selbst. Blöd ist nur, wenn einem Dinge auffallen, die nicht so recht in die damalige Zeit passen wollen. Sei es das Alter mancher Charaktere oder gewisse Bezeichnungen bzw. Wörter. Zudem hätte ich mir mehr Pepp gewünscht. Genau SO, wie man es auf den ersten Seiten vorgeführt bekommen hat. Ende vom Lied? Ich bleibe am Ball! Und kann auch allen Hexen-Liebhabern und historischen Krimi-Freunden dieses Buch nur empfehlen. Zwar bin ich weder komplett überzeugt, noch abgeneigt, aber es gibt schließlich noch einen zweiten Teil, der eine Menge Licht ins Dunkel bringen wird. Hoffentlich.

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  • Der Auftakt macht neugierig

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    LeseBlick

    LeseBlick

    19. June 2017 um 08:03

    InhaltsangabeGeht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt Fount Royal. Ihr Name ist Rachel Howarth, eine Fremde – wunderschön und mutig.Der fahrende Friedensrichter Isaac Woodward und sein scharfsinniger Gerichtsdiener Matthew Corbett sollen ihr den Hexenprozess machen. Die Beweise sind erdrückend.Es tobt tatsächlich ein Kampf zwischen Gott und Teufel, zwischen Gut und Böse in dieser Stadt, und selbst die Unschuldigen sind nicht länger sicher. Schon bald muss sich Matthew Corbett mit Herz und Hirn dem wahrhaftigen Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht…Meine MeinungDieser erste Band einer voraussichtlich etwas längeren Reihe fiel mir dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse ins Auge. Ich hatte es vorab schon im Internet gesehen, aber live hat dieses Werk dann doch noch eine ganz andere Wirkung. Die Covergestaltung finde ich persönlich wirklich grandios und an dem Wort Hexe kam ich einfach nicht vorbei.Wie der Titel schon aussagt, spielen die Hexe von Fount Royal und der junge Matthew Corbett hier eine besondere Rolle. Dies geht in dem Buch auf jeden Fall hervor. Aber man lernt hier auch einige andere Charaktere kennen, welche für die Geschichte nicht ganz unbedeutend sind. Dazu zähle ich zum Beispiel den Richter Isaac Woodward und auch das Oberhaupt der Gemeinde Fount Royal Robert Bidwell.Besonders gefallen an diesem Buch hat mir der Einstieg. Hier konnte der Autor eine gewisse düstere und unvorhersehbare Atmosphäre erschaffen. Man wusste einfach nicht wohin diese Geschichte gehen wird und ich war sehr gespannt auf das erste Aufeinandertreffen mit der Hexe Rachel Howarth. Zeitlich befinden wir uns hier im Jahre 1699 und das Setting sind die Kolonien von Carolina in Amerika. Auch diese beiden Faktoren konnte Robert McCammon vor allem am Anfang des Buches sehr gut wiederspiegeln. Nach einem Überfall in einem Wirtshaus erreichen der Richter Woodward und sein Gerichtsdiener Matthew Corbett endlich Fount Royal. Das Aufeinandertreffen mit der Hexe habe ich mir ganz anders vorgestellt, aber es war dennoch interessant die Anschuldigungen und das Wesen der Hexe selbst vor Augen geführt zu bekommen. Ganz eindeutig stellt sich die gesamte Gemeinde gegen die unerwünschte Fremde und fordert ihren zeitnahen Tod. Der Richter und Corbett sind allerdings nach Fount Royal gekommen, um Rachel Howarth den Hexenprozess zu machen. Und um genau diesen handelt der erste Band der Reihe. Wie des Öfteren bei Prozessverhandlungen in Büchern geht es um verschiedene Zeugen, deren Aussagen und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen der Bewohner und vor allem des Richters. Lediglich Matthew Corbett misstraut den Aussagen der Zeugen sehr schnell, denn als er selbst im Gefängnis landet, hört er die Geschichte der seltsamen Geschehnisse aus ihrem Mund.Was geht in Fount Royal vor sich?Wer ist Schuld an den Morden?Ist es zu vermeiden, dass noch mehr Anwohner die Gemeinde vor Angst verlassen?Wer ist diese Person, die stiehlt und die Hausbrände legt?Und die große Frage: Wieso das alles?Und genau diese Fragen sind es gewesen, die das Lesen für mich sehr angenehm gemacht haben. Unterschwellig war immer eine gewisse Spannung vorhanden, da der Autor den Leser animiert nachzudenken und sich selbst diese eben genannten Fragen zu stellen und eventuell schon Antworten zu finden. Antworten konnte ich noch gar keine finden, denn man merkt, dass dieser Band im Deutschen gesplittet wurde, das heißt wie viele Leser es von der „Game of Thrones Reihe“ kennen, gehört im Englischen noch ein zweiter Teil zu diesem Auftakt. Daher ein er unspektakuläres Ende, aber die Vorfreude auf den zweiten Band der Reihe steigt daher umso mehr.____________________________________________________________Wie oben betont, gehört für mich zu einem Hexenbuch eine gewisse Atmosphäre und Düsternis. Diese Stimmung konnte der Autor meiner Meinung nach lediglich am Anfang des Buches erschaffen. In der Mitte und am Ende fehlte es mir im Detail. Die Zeit und auch das Setting hätten da noch einiges in Petto gehabt.Ein wenig ängstlich und auch skeptisch stehe ich der Verbindung zwischen Matthew und der Hexe entgegen. Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich dies weiterentwickeln wird und vor allem, wie es mir in Bezug auf die Story gefallen wird.Mein FazitDer erste Band einer Reihe um den Gerichtsdiener Matthew Corbett, der mich vor allem wegen den vielen offenen Fragen und die Geheimnisse in und um Fount Royal überzeugt zurücklässt. Bis auf ein paar nicht ganz zeitgenössische Wortspiele konnte mich der Autor mit seiner flüssig geschriebenen Geschichte neugierig auf die Fortsetzung machen.

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  • Eine Reise in einer vergangene Zeit - sehr realistisch

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    KZoesche

    KZoesche

    24. April 2017 um 11:56

    Ich mag historische Bücher, vor allem über die Hexenverfolgung. Wer Interesse an diesem Zeitalter hat, der wird hier mit diesem Buch fündig. Sehr realistisch erzählt werden hier alle Begebenheiten dieser Zeit. Angefangen beim Nachttopf, über den fanatischen christlichen Glauben hin zur Hexenverfolgung. Ich musste wirklich auch sagen, dass ich (wenn man das Ganze aus damaliger Sicht betrachtet) sehr Zwiegespalten in meiner Meinung über die vermeintliche Hexe war. Ich hätte wahrscheinlich auch gedacht, dass sie eine Hexe ist. Man wird mitgerissen in einem Strudel aus Lug und Drug. Gruppendynamik lässt grüssen. Doch was entspricht der Wahrheit. Wer generiert durch den Tod der Hexe seinen Vorteil. Und ganz wichtig: was ist wirklich passiert? Gerade Matthew bringt sich durch seine rationale Denkweise (die sehr fortschrittlich ist für damalige Verhältnisse) oft in Gefahr.Ich habe richtig mit gefiebert. das Buch war an keiner Stelle langweilig. Volles Kopfkino. Ich freue mich schon auf Oktober 2017. Lt Amazon ist das der Erscheinungstermin des 2. Teils. Ich muss wissen wie es mit Found Royal und der Hexe weitergeht....

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  • Leserunde zu "Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal: historischer Thriller" von Robert R. McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    LUZIFER_Verlag

    LUZIFER_Verlag

    Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal von Robert R. McCammon.  Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 05.02.2017, Beginn der Leserunde ist der 06.02.2017. Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. Zum Inhalt:  1699 in den Carolina-Kolonien Amerikas Die Einwohner von Fount Royal sind überzeugt, dass eine Hexe für die unerklärlichen Tragödien in ihrer kleinen Stadt verantwortlich ist. Sie verlangen, dass die schöne Witwe Rachel Howarth vor Gericht gestellt und wegen Hexerei hingerichtet wird.Der Prozess wird vom reisenden Richter Isaac Woodward mithilfe seines scharfsinnigen jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett geführt.Matthew glaubt an Rachels Unschuld und muss sich bald dem wahren Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht …

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  • Ein krimilastiger Hexenthriller

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    paevalill

    paevalill

    23. March 2017 um 12:07

    "Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal" (Teil 1!) von Robert R. McCammon wird nicht zu unrecht als spannender Thriller deklariert. Da der Fokus aber auf den Ermittlungen liegt, fände ich die Zuteilung in das Genre Krimi deutlich angebrachter.Inhalt:Der allgemein erfahrene Richter Isaac Woodward und sein Zögling bzw. Gerichtsdiener Matthew Corbett folgen dem Ruf eines geheimnisvollen, relativ neugegründeten Dorfes Fount Royal, das in ihrer Mitte eine Hexe namens Rachel Howarth zu haben glaubt. Diese soll neben unsittlicher Taten für eine Reihe von unglücklichen Zuständen und zwei Morden verantwortlich sein und baldmöglichst als Hexe verurteilt und verbrannt werden. Während sich Richter Woodward von bereits ad acta gelegten Gerichtsurteilen leiten lässt, verfolgt Matthew seiner Überzeugung, es gar nicht mit übernatürlichen Straftaten zu tun zu haben und forscht immer weiter gegen den Willen einiger Dorfbewohner.Um keine Enttäuschungen hervorzurufen, soll bereits vorab betont werden, dass es sich hier um Band 1 handelt und eine endgültige Auflösung vermutlich erst in Band 2 erfolgen wird. Dieser Band schließt mitten im Geschehen ab und beruft sich auf seine hoffentlich bald erscheinende Fortsetzung.Sprachlich weiß das Buch von Anfang an zu überzeugen. Mit äußerst detaillierten Beschreibungen der einzelnen Charaktere und der Umgebung wird eine unheimlich dichte Atmosphäre erzeugt, für die die Bezeichnung Gothic Novel mehr als passend ist.Die Ausdrucksweise einzelner Charaktere, insbesondere von Matthew, wirkt stellenweise sehr hölzern, aber passend zur damaligen Zeit.Das Buch lebt von den vielen Gesprächen zwischen den Charakteren. Die Dynamik innerhalb des Dorfes wirkt unberechenbar und ist sehr authentisch.Trotzdem lebt die Spannung nicht nur durch die Dorfbewohner, sondern auch durch Funde neuer (Gegen-)Beweisstücke und Erzählungen. Bis zum Ende bleiben viele Fragen und Theorien offen.Die Charaktere wirken nicht nur durch die sehr gewissenhaften Beschreibungen sehr authentisch. Obwohl das ein oder andere Klischee durchscheint, sind die Handlungen trotz ihrer Unvorhersehbarkeit glaubhaft und logisch.Da mich das Buch trotz Cliffhanger von vorne bis hinten überzeugen konnte, vergebe ich 5 von 5 Punkten.

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  • Ich warte gespannt auf den zweiten Teil

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    tigerbea

    tigerbea

    13. March 2017 um 15:54

    Im Jahr 1699 machen sich Richter Woodward und der Gerichtsdiener Matthew Corbett auf den Weg nach Fount Royal. Sie wurden dorthin gerufen, da die Witwe Rachel Howarth der Hexerei bezichtigt wird. Für ihre Taten gibt es mehrere Zeugen. Aufgeschreckt durch die unerklärlichen Geschehnisse der letzten Zeit verlassen viele Bewohner Fount Royal, was dem Gründer der Stadt, Bidwell, nicht paßt, da er mit seiner neu gegründeten Stadt noch viel vor hat.  Woodward soll Rachel einen schnellen Prozeß machen, damit wieder Ruhe einkehrt. Doch Matthew Corbett hat große Zweifel an der Schuld Rachels und versucht, ihre Unschuld zu beweisen. Hier ist man als Leser wirklich sofort im Geschehen. Der Autor schafft es durch seine bildliche Schreibweise Fount Royal vor den Augen des Lesers auferstehen zu lassen. Man sieht die Häuser, die Bewohner mit ihren Ängsten und ihrem Aberglauben und fühlt sich mitten im Geschehen. Man fühlt jede Mücke und beginnt fast, sich zu kratzen... Auch der Spannungsbogen ist hier von Beginn an direkt sehr hoch, der Leser wird an die Geschichte gebunden und kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Man muß einfach wissen, was aus Rachel wird. Die Charaktere sind so dargestellt, daß man mit ihnen fiebert und sie am liebsten retten möchte. Dies Buch schafft es, die historische Geschichte der Hexenverfolgung mit einer unterhaltsamen und spannenden Geschichte zu verbinden. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und bin schon jetzt gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht!  

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  • Sehr spannender erster Teil

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    zyrima

    zyrima

    12. March 2017 um 10:13

    Inhalt ( Klappentext) :1699 in den Carolina-Kolonien Amerikas … Die Einwohner von Fount Royal sind überzeugt, dass eine Hexe für die unerklärlichen Tragödien in ihrem Dorf verantwortlich ist. Sie verlangen, dass die schöne Witwe Rachel Howarth vor Gericht gestellt und wegen Hexerei hingerichtet wird.Der Prozess wird vom reisenden Richter Isaac Woodward mithilfe seines scharfsinnigen jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett geführt.Matthew glaubt an Rachels Unschuld und muss sich bald dem wahren Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht … Meine Meinung:Ein sehr spannender erster Teil, mir gefällt vor allem die Detailliebe des Autors die während der ganzen Geschichte hoch gehalten wird. Matthew Corbett, der als Schreiber seinen Richter zu dem Hexenprozess begleitet ist ein noch sehr junger Mann ,der alles hinterfragt und sich seine eigene Meinung bildet. Ich mochte ihn von Anfang an .In Fount Royal, eigentlich eine kleine Stadt die darauf wartete aufzublühen, geschehen merkwürdige Dinge, Brände in leerstehenden Häusern, zwei Morde und der Dauerregen zermürbt die Bewohner, viele verschwinden schon aus der Stadt und suchen ihr Glück woanders.Schuld an allen soll Rachel sein und schnell ist man sich sicher das sie eine Hexe ist.Die Charaktere in dem Roman sind alle sehr gut beschrieben und durch den aussergewöhnlichen Schreibstil fühlt man sich wie ein Teil der Geschichte und fiebert am Geschehen mit.Fazit: Ein superspannender Thriller bei dem ich kaum erwarten kann bis der zweite Teil erscheint.

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  • Tolle Nervenkitzler

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    MalaikaSanddoller

    MalaikaSanddoller

    09. March 2017 um 17:25

    Das Buch ist irgendwie ganz anders als ich erwartet habe, nicht im negativen Sinn, einfach nur “anders”. Für mich war das Buch mehr Krimi als Thriller, es wird hauptsächlich “ermittelt”, umherauszufinden, ob die wunderschöne Rachel Howarth eine Mörderin und Hexe ist. Während des Prozesses werden die Hauptpersonen, der Richter Isaac Woodward und sein Gerichtsdiener Mathew, mit Intrigen, Diebstahl und anderen unerklärlichen Geschehnissen geradezu überschüttet.Ist Rachel wirklich schuldig, obwohl sie beteuert, es nicht zu sein? Und wie kann es überhaupt hinterfragt werden, dass sie schuldig ist, wenn es drei Zeugen gibt, die abenteuerliche Geschichten zu berichten haben? Bei ihrer Investigation kommen Sachen zu Tage, die sie sich nicht in ihren wildesten Träumen vorstellen hätten können…Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr bildhaft beschrieben und es konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. In der Mitte hat es sich leider ein bisschen gezogen, aber der tolle Anfang und das interessante Ende haben das überschattet. Obwohl ich das Buch mehr als einen Krimi als einen Thriller empfinde, gab es hier und da ein paar Nervenkitzler, die das ganze lebendig machen. Man spekuliert auch fleißig mit Mathew mit und wird hin und wieder ganz schön überrascht. Die Protagonisten sind interessante, starke Charaktere und haben alle eine “Geschichte”, wie sie zu dem, was sie jetzt sind, geworden sind.'Die Hexe von Fount Royal’ ist eine wirklich spannende historische Geschichte, die nur darauf wartet, gelesen zu werden. Ich freue mich schon auf Band 2!

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  • „Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal“ von Robert McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    nancyhett

    nancyhett

    26. February 2017 um 14:40

    Der Auftakt zu einem Genre-Mix aus Historischem, Mystery-, Horror- sowie Kriminalroman, vom amerikanischen Autor Robert McCammon, erschienen im Januar 2017 im Luzifer Verlag. Klappentext: Geht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt Fount Royal. Ihr Name ist Rachel Howarth, eine Fremde - wunderschön und mutig. Kein Wunder, dass sie von manchen Einwohnern gehasst wird und den meisten zumindest suspekt vorkommt.Der fahrende Friedensrichter Isaac Woodward und sein scharfsinniger Gerichtsdiener Matthew Corbett sollen ihr den Hexenprozess machen. Die Beweise sind erdrückend: In ihrem Haus finden sich okkulte Hinweise, sie weigert sich, die Worte des Herrn zu sprechen, und Zeugen berichten von unaussprechlichen Dingen, die sie mit dem Leibhaftigen selbst begangen haben soll.Aber Matthew zweifelt an den Anschuldigungen. Gibt es so etwas wie Hexerei wirklich? Und wenn Rachel tatsächlich wie ein Dämon durch die Nacht fliegen kann, wieso hat sie sich dann nicht längst selbst aus dem Gefängnis befreit?In Fount Royal gehen noch weitaus rätselhaftere Dinge vor. Wer ermordete Rachels Ehemann? Wer wäre imstande, eine ganze Stadt zu paralysieren? Und wer würde davon profitieren, wenn die Hexe verbrannt würde?Es tobt tatsächlich ein Kampf zwischen Gott und Teufel, zwischen Gut und Böse in dieser Stadt, und selbst die Unschuldigen sind nicht länger sicher. Schon bald muss sich Matthew Corbett mit Herz und Hirn dem wahrhaftigen Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht … Meine Meinung:Der Klappentext und das Cover hatten mich auf das Buch aufmerksam gemacht und ich muss sagen, dass ich absolut begeistert von diesem Auftakt zur neuen Matthew Corbett Reihe war. Der Schreibstil vom Autor war flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich von der ersten Seite an gefesselt war. Auch die Charaktere empfand ich als realistisch und gut ausgearbeitet. Die Handlung war packend und überzeugend, mit einem Spannungsbogen, der stetig gesteigert wurde. Der Autor verstand es sehr gekonnt, den Leser in das Leben im 17. Jahrhundert zurück zu entführen und ihn daran teilhaben zulassen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im 2. Teil weitergehen wird, und kann das Buch nur weiterempfehlen. Mein Fazit: Absolut Lesenswert!

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  • Der Gesang des Nachtvogels in der Stadt des Teufels

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    chuma

    chuma

    25. February 2017 um 01:46

    Carolina Kolonie, 1966: Der junge Gerichtsdiener Matthew Corbett und sein Mentor, der fünfundfünzig Jahre alte Richter Isaac Woodward, reisen in die Siedlung Fount Royal, um dort einen Hexenprozess zu führen. Rachel Howarth, eine attraktive und exotische Schönheit, wird der Unzucht mit Satan persönlich, des zweifachen Mordes und der Hexerei beschuldigt. Tatsächlich scheint das Böse in dem kleinen Städtchen nahe den Sümpfen umzugehen: Missernten, langanhaltende Regenfälle, Brände und Mord sowie Erscheinungen dämonischer Gestalten plagen die Einwohner und schlagen immer mehr von ihnen in die Flucht.Doch geht wirklich eine Hexe in Fount Royal um oder steckt mehr dahinter? Der scharfsinnige und aufgeschlossene Matthew hegt Zweifel und widmet sich der Wahrheitsfindung mit all seiner Kraft. Doch die Beweise gegen Rachel sind erdrückend und Ungeduld, Wut und Angst der Einwohner wachsen rasant. LeseeindruckVon der ersten Seite an versetzt Robert McCammon mit seinem Werk "Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal" - Band 1 (OT: Speaks the Nightbird (2002)) den Leser in die Zeit um 1700 zurück. Er tut dies auf eine intensive und bildhafte Art und Weise, die mich sofort gefangen genommen hat. Die Gerüche und Geräusche, die Landschaft, die Sprache und Denkweise der Menschen sind nicht nur glaubhaft, sondern nahezu greifbar und (in meinen Augen) realistisch dargestellt. Es mag sein, dass nicht alles historisch korrekt wiedergegeben wurde aber der Autor fügt Fiktion und Historie derart galant zusammen, dass ich mich durchweg gut unterhalten fühlte. Besonders gelungen ist hierbei die Darstellung des damaligen (Aber)glaubens. Wie schnell urteilten die Menschen doch anhand (aus heutiger Sicht) ungeheuerlicher Kriterien. Der fortschrittlich denkende Matthew kommt hier beinahe einem Außenseiter gleich. Indem er die Dinge hinterfragt, sie aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und dabei stets versucht unvoreingenommen zu bleiben, stellt er einen drastischen Gegensatz zu den Einwohnern Fount Royals dar. Sein Mentor Woodward verfügt natürlich ebenfalls über einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, denkt aber generationsbedingt noch in alten Mustern. Allerdings verfügt er über mehr Weitsicht und Erfahrung, bildet so Matthews Gegenpol, der sich gelegentlich leicht in Naivität und jugendlichem Leichtsinn verliert. Diese beiden Figuren tragen hervorragend durch die Geschichte. Doch auch Rachel Howarth, die vermeintliche Hexe, ist sehr gut gezeichnet. Ihre Andersartigkeit, ihr Stolz und ihre Schönheit könnten klischeehaft verstanden werden, sind in meinen Augen aber die Verkörperung dessen, was die einfach gestrickten Einwohner fürchten. Und was man fürchtet, das bekämpft man – mit allen Mitteln. Indem Rachel nicht mit der Masse schwimmt, wird sie zur Ausgestoßenen und damit zu einem idealen Sündenbock – zur Hexe, die Schuld an allem Übel trägt und deshalb vernichtet werden muss. Und dann sind da noch die Einwohner der Siedlung: Der Arzt, der Lehrer, der Schmied, der Stadtgründer, der Rattenfänger, die Stadtwache und viele mehr. Sie alle haben ihre Leichen im Keller, ihre kleinen wohlbehüteten Geheimnisse und Schwächen und damit natürlich auch eigennützige Motive. Neid, Missgunst, Eifersucht und Habgier oder auch noble Beweggründe – in Fount Royal findet man dies alles und Matthew muss bald erkennen, dass die Wahrheit zu finden der Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen gleichkommt. "Inzwischen schien ihm, dass man sich jederzeit und überall, ohne jegliche Vorwarnung, auf unsicheren Boden begeben konnte. Es gab keine einfachen Antworten auf die Fragen dieser Welt, und die Fragen schienen jedes Jahr komplizierter zu werden." Die Art und Weise wie McCammon diese Geschichte erzählt, seine Figuren im Setting positioniert und die Gruppendynamik beschreibt, lässt einen gewissen (teilweise sogar philosophisch angehauchten) Tiefgang erkennen. Er hält der Gesellschaft einen Spiegel vor Augen, denn trotz Aufklärung und Weiterentwicklung neigen wir auch heute noch zu Vorurteilen und lassen uns durch diese leider viel zu oft fehlleiten. "In dieser Stadt ist die Wahrheit ein Gespenst, das sein Leben schon vor langer Zeit ausgehaucht hat." Da es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelt, werden nicht alle Fragen beantwortet und das Ende ist offen. Im Original sind bis dato (soweit mir bekannt ist) bereits sechs Bände rund um Matthew Corbett erschienen und ich hoffe sehr, dass die Reihe auch in Deutschland weiter verlegt wird. Die Mischung von Historischem Krimi, gepaart mit Mystery- und Thrillerelementen ist auf jeden Fall lesenswert und besonders. McCammon versteht es unglaublich gut, den Leser auf falsche Fährten zu locken, lässt ihn rätseln und zweifeln, schockiert ihn mit zahlreichen Wendungen und streut hier und da eine kleine Prise feinen Humor mit ein. Neben dem durchweg spannenden Inhalt und einem sehr angenehmen, flüssigen und stets angemessenen Schreibstil, der hervorragend mit diesem harmoniert, legt der Autor großen Wert auf die Charakterentwicklung. Wie oben beschrieben, sind die Figuren dreidimensional, haben Ecken und Kanten und agieren sehr menschlich. Insgesamt also ein stimmiges Gesamtbild, an dem ich nichts auszusetzen habe. FazitEine uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber des Krimis im historischen Gewand, gepaart mit Mystery- und Thrillerelementen. Ein flüssiger und bildhafter Schreibstil sowie dreidimensionale Charaktere runden das durchweg spannende Lesevergnügen perfekt ab und lassen dabei sogar noch Raum für ein wenig wohl dosiertem Humor.

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  • 3,5 Sterne

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    Bella5

    Bella5

    22. February 2017 um 11:30

    1699, Carolina - Kolonien (heutige USA):  Geht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt Fount Royal. Ihr Name ist Rachel Howarth, eine Fremde - wunderschön und mutig. Kein Wunder, dass sie von manchen Einwohnern gehasst wird und den meisten zumindest suspekt vorkommt. Der fahrende Friedensrichter Isaac Woodward und sein scharfsinniger  Gerichtsdiener Matthew Corbett sollen ihr den Hexenprozess machen. Die Beweise sind erdrückend: In ihrem Haus finden sich okkulte Hinweise, sie weigert sich, die Worte des Herrn zu sprechen, und Zeugen berichten von unaussprechlichen Dingen, die sie mit dem Leibhaftigen selbst begangen haben soll. Aber Matthew zweifelt an den Anschuldigungen. Gibt es so etwas wie Hexerei wirklich? Und wenn Rachel tatsächlich wie ein Dämon durch die Nacht fliegen kann, wieso hat sie sich dann nicht längst selbst aus dem Gefängnis befreit? In Fount Royal gehen noch weitaus rätselhaftere Dinge vor. Wer ermordete Rachels Ehemann? Wer wäre imstande, eine ganze Stadt zu paralysieren? Und wer würde davon profitieren, wenn die Hexe verbrannt würde? Es tobt tatsächlich ein Kampf zwischen Gott und Teufel, zwischen Gut und Böse in dieser Stadt, und selbst die Unschuldigen sind nicht länger sicher. Schon bald muss sich Matthew Corbett mit Herz und Hirn dem wahrhaftigen Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht ... Ich lese sehr gerne Gothic Novels. Und so hat auch der vorliegende Roman mein Interesse geweckt.  Die  Grundidee und das setting fand ich sehr spannend, auch wenn ich mich des Öfteren gefragt habe, ob das Beschriebene der Prüfung eines Historikers stand halten würde.  Horror trifft auf Historie:  Der Autor verwendet meines Erachtens viele (alt)bekannte Zutaten, die in dem Genre vielleicht unumgänglich sind, es gibt Anklänge an den Entwicklungsroman. Der Protagonist – Waisenkind und Adlatus, auf Reisen mit seinem Mentor, entwickelt sich im Zuge der Ereignisse, und klar, er wird vom jungen Mann zum Mann & er verliebt sich unsterblich.  Schon die Exposition fand ich sehr plastisch, als der Richter und sein Helfer um einem schweren Sturm (hallo, Topos) zu entkommen, in einer Kaschemme unterkommen, in der es äußerst dubiose Gestalten gibt (Im Deutschen fand ich es etwas störend, dass eine weibliche Figur so etwas wie Dialekt spricht). Sie entkommen dann nur knapp dem Tod, nur um in Fount Royal vom Regen in die Traufe zu kommen.  Hexenhysterie hat die Siedlung erfasst. Ich liebe ja die Geschichten von Nathaniel Hawthorne und Arthur Miller, daher muss der Schöpfer von Matthew Corbett sich diesen Vergleich gefallen lassen. Robert McCammon hat gute Ideen, aber die Ausarbeitung und die Umsetzung hat mich leider nicht zu 100 Prozent überzeugt, denn die Figuren fand ich nicht zu 100 Prozent rund.  Matthew war mir irgendwie zu schematisch dargestellt, und die angebliche Hexe ist natürlich überirdisch schön und begehrenswert – wobei ich zum nächsten Punkt komme – die vielen sexuellen Anspielungen waren nicht so meins und stellenweise las sich der Roman einfach zäh! Und das Ende hat mich enttäuscht. Aber ich habe die Handlung mit Interesse verfolgt.  Fazit:  Kein schlechter Roman!  Viele gute Ideen, leider auch Klischees, trotzdem eine interessante Lektüre mit unbefriedigendem Ende. Daher vergebe ich für „Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal“ von Robert McCammon 3,5 von insgesamt 5 möglichen Sternen. 

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  • empfehlenswert trotz fiesem Ende

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    Flaventus

    Flaventus

    20. February 2017 um 08:41

    Ich mag keine Geschichte mit offenen Enden. Auch wenn ich vorher weiß, dass es sich um eine Reihe handelt, so ist es mir deutlich lieber, wenn die Geschichte des Buchs in sich abgeschlossen ist. Wegen mir kann es noch weitere Handlungsstränge geben, die über alle Bücher einer Reihe erzählt werden. Aber dieses Buch missachtet meine Vorliebe sträflich. Und dennoch vergebe ich eine derart hohe Bewertung? Das hat gleich mehrere Gründe, weshalb diese Geschichte trotz dieses bösen Cliffhangers empfehlenswert ist. Es handelt sich bei dieser Geschichte um eine historische Kriminalgeschichte (und nicht um einen Thriller), die den Leser nicht nur an der Kriminalarbeit teilhaben lässt, sondern ihn eindrucksvoll in das Leben des 17. Jahrhunderts der us-amerikanischen Kolonialzeit zurückversetzt. Zeitreise Diese literarische Zeitreise ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, denn an sehr vielen Stellen kann ich schon fast den Schlamm unter den Füßen der Protagonisten schmatzen hören. Viele Beschreibungen sind sehr bildlich, interessant und fesselnd. Auch wenn es sich übertrieben anhört, so schafft es der Autor einfach, die Neue Welt derart plastisch darzustellen. Die Detailverliebtheit lässt sich allein darin erkennen, dass die beiden Hauptprotagonisten, ein Richter mit seinem Gerichtsdiener, nicht nur einfach in die Stadt reisen lässt, sondern Hundert Seiten Einleitung samt spannendem Geschehen investiert. Charaktere Viele Bücher konzentrieren sich auf die Hauptcharaktere, die es zu beschreiben gilt. In dieser Geschichte wird aber gleich eine kleine Stadt mit vielen interessanten und vielschichtigen Charakteren belebt. Charaktere, die zeigen, wie es tatsächlich gewesen sein könnte, wenn eine kleine Stadt sich gegen eine Hexe in ihren Reihen auflehnt. Wie die Realitäten verbogen werden, um eine Frau der Hexerei zu beschuldigen. Natürlich hätte die Geschichte auch in einer beliebigen Kleinstadt in Europa spielen können, in denen ebenfalls zahlreiche vermeintliche Hexen ihr Leben lassen mussten. Aber der Autor ist nun mal US-Amerikaner. Der Weg ist das Ziel Hexe oder keine Hexe, das ist hier die Frage. Die aber in diesem Band nicht beantwortet wird. Vielmehr konzentriert sich die Geschichte auf die Menschen und Charaktere. Wie leben sie zusammen. Wer sind die Rädelsführer, wer lebt einfach nur unter den anderen. Was geht in den Menschen vor, die damals tatsächlich von der Angst vor bösen Mächten umtrieben waren? Wie gestaltete sich die "Beweisführung", um einer Hexe ihre Sünde zu "beweisen". Eine überaus interessante Betrachtungsweise, die den Leser aber, wie eingangs schon erwähnt, recht unbefriedigend zurücklässt. Nicht nur bleibt die Schuldfrage ungeklärt (oder besser gesagt der Schuldspruch), sondern auch die anderen Ermittlungen bleiben nebulös und sind überhaupt nicht konkret. Fazit Eine überaus interessante Geschichte, die den Leser gekonnt in das 17. Jahrhundert versetzt und an den Ängsten und Nöten der damaligen Kolonialisten teilhaben lässt. Und zwar in einer Qualität, dass ich dem Buch trotz des fiesen Endes die Höchstwertung gebe.

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  • LovelyBooks Literarische Weltreise 2017

    Reise um die Welt
    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine literarische Weltreise im Jahr 2017? Dann lasst uns gemeinsam durch 21 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der LIterarischen Weltreise 2016:  https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-King/Euphoria-1117239512-w/leserunde/1210564360/ Dann wünsche ich uns allen... Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise! TeilnehmerInnen: ambermoonArgentumverde Arietta Aleida ban-aislingeach Bellis-Perennis Beust black_horse britta70 buchjunkie Buchraettin Buecherwurm Caroas carathisCaro_LesemausChattysBuecherBlog Code-between-lines Cornelia_RuoffCorsicana CosmoKramer danielamariaursula Elke elmidi faanie fasersprosse Fjordi Florenca Fornika Gela_HK Gelinde Ginevra Gruenente gst Gwendolina haberland86 Hamburgerin hannelore259 Harlequin histeriker Hortensia13 Igela Igelchen Isador Jari jeanne1302 lehmasLeonoraVonToffieFee leselea lesebiene27 lieberlesen21 Jisbon JuliB kingofmusic kleinechaotin krimielse LibriHolly Luiline marpije miss_mesmerized monerlnaninka Nelebooks  niknak Nisnis paevalill Pagina86 papaverorosso parden peedee Petris PMelittaM postbote saku Schlehenfee schokoloko29 seschat Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi TanyBee TraubenbaerulrikerabeValabe vanessabln vielleser18 wandablue waschbaerin Wedma Wermoewe Wichellawidder1987 WollyYolande

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  • Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal, Teil 1

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    Aleida

    Aleida

    19. February 2017 um 15:56

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (Band 1) von Robert R. McCammon Inhalt: Amerika 1699: Richter Woodward und sein Gerichtsdiener Matthew Corbett werden nach Fount Royal gerufen. Die schöne Witwe Rachel Howarth wird verdächtigt, eine Hexe zu sein. Mehrere Zeugen schildern ihre Vergehen. Fount Royal ist ein neu gegründeter Ort und Gründer Bidwell hat ehrgeizige Ziele für "seine" Stadt. Durch die unheimlichen Vorkommnisse der letzten Zeit, verlassen immer mehr Einwohner die Stadt. Ein möglichst schneller Prozess soll das Böse vertreiben, damit wieder Ruhe in Fount Royal einkehren kann. Gerichtsdiener Matthew hat allerdings einige Zweifel an der Schuld der Hexe und ermittelt auf eigene Faust. Meinung: Der Autor schafft es den Leser gleich von der ersten Seite in seinen Bann zu ziehen. Durch eine sehr bildhafte und detailreiche Schreibweise entsteht der Ort und seine Bewohner vor dem geistigen Auge. Die düstere Stimmung, der Regen, die Millionen von Mücken, die schwüle Hitze, die feindseligen Bewohner von Fount Royal - man fühlt sich als wäre man selbst dabei. Trotz der vorgefassten Meinung der Bewohner, versuchen der Richter und Matthew einen fairen Prozess durchzuführen. Matthew bekommt schnell mit, dass sie sich damit keine Freunde machen. Er ist sehr intelligent, stellt gerne eigene Fragen und versucht der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Für die damalige Zeit ist er sicher ein sehr aufgeklärter und aufgeschlossener junger Mann. Im Gegensatz zu den Dorfbewohnern. Sie halten weiterhin an ihrem Glauben an die Hexen und den Teufel fest. Auch Neid und Missgunst gegenüber der schönen Rachel kommen immer wieder zum Vorschein. Matthew schafft es dennoch immer wieder die Lücken in den Zeugenaussagen aufzudecken. Dem Autor gelingt es die damalige Zeit, die Personen und ihre Beweggründe sehr lebendig werden zu lassen. Der Leser rätselt lange und gespannt mit. Immer wieder werden Bruchstücke des Geheimnisses enthüllt, aber ein großes Ganzes lässt sich noch nicht erkennen. So zieht sich die Schlinge für Rachel immer weiter zu. Sie ist eine mutige und bewundernswerte Frau. Trotz der schlimmen Situation, in der sie sich befindet, strahlt sie Stärke und Kraft aus. In der damaligen Zeit sicher eine Besonderheit! Leider wird der Leser noch weiter auf die Folter gespannt, denn das Buch endet mit einem Cliffhanger und wir müssen auf die Fortsetzung in Band 2 warten. Fazit: Ein toller historischer Roman/Krimi, der die damalige Zeit, die Besiedelung Amerikas und die Hexenprozesse sehr lebendig werden lässt. Ein toller Protagonist, ein flüssiger Schreibstil und viele dunkle Geheimnisse machen dieses Buch zu einem Lesehighlight! Nur das offene Ende lässt einen etwas ratlos zurück.

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  • Dem Untergang geweiht

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
    Iria

    Iria

    19. February 2017 um 12:12

    Vorweg: Krimis sind normal nicht so mein Ding. Warum mich dieses Buch dennoch angsprochen hat? Zum einen wegen dem Verlag. Zum anderen, weil es um die Thematik Hexen geht. Ich liebe alles, dass irgendwie mit Hexen zu tun hat, daher kam ich um dieses Buch nicht herum. Ich wurde auch absolut nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Zur Handlung: Wir schreiben das Jahr 1699. Ein neues Jahrtausend steht vor der Tür, doch Rachel soll es auf keinen Fall erleben. Der Gerichtsdiener Matthew Corbett und sein Vormund, Richter Woodward, werden in die Siedlung Fount Royal gerufen. Nach einer beschwerlichen Reise, auf der sie schon ein Abenteuer erleben, kommen sie endlich am Ende der Welt, wie es manchmal scheint, an. Das Dorf wird geprägt von einem enthusiastischen Bürgermeister, der noch Großes mit Fount Royal vorhat, und andererseits vielen verlassenen Häusern. Die meisten Bewohner sind bereits aus Angst vor der Hexe und ihrem Zorn geflogen. Der Teufel geht um und treibt sein Unwesen. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Die Gerichtsverhandlugn und die Zeugenaussagen, wecken in Matthew Zweifel. Hat hier wirklich der Teufel seine Finger im Spiel? Kann es sich bei der taffen Frau, tatsächlich um eine Hexe handeln? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und Rachels Leben steht auf Messers Schneide. Charaktere: Matthew ist ein starker Protagonist. Er scheint seiner Zeit etwas voraus zu sein. Ein intelligenter junger Mann, der den Weg der Wahrheit sucht. Sein Vormund Woodward ist ein vom Leben gezeichneter Mann, der jedoch von Stolz geprägt und hart im Nehmen ist. Die Dorfbewohner sind das klassische Bild zu dieser Zeit. Intrigen und Neid spielen eine große Rolle. Zudem kommt natürlich der Aberglaube und die unvorhandene Bildung. Faszit: Ein absolut fesselndes Buch, mit einigen Überraschungen. Es ist meiner Meinung nach, großartig geschrieben. Wortwahl und Struktur passen perfekt zusammen. Ich habe es wirklich sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den Zweiten Band.

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