Die Hauptstadt

von Robert Menasse 
4,1 Sterne bei8 Bewertungen
Die Hauptstadt
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kornmuhmes avatar

Trotz einiger glänzender satirischer Spitzen lässt das Buch mich insgesamt etwas ratlos zurück.

kalligraphins avatar

Sehr interessante Thematik. Das Hörbuch ist toll eingelesen. Aber es ist zu lang und endet nichtssagend. Sehr viele Figuren und Handlungen.

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Inhaltsangabe zu "Die Hauptstadt"

Wo die Fäden zusammenlaufen

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur in Brüssel, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der EU-Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte; David de Vriend dämmert in einem Altenheim seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Thinktank der Kommission Worte sprechen, die seine letzten sein könnten. Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für ein Schwein, das durch die Straßen läuft.
Gelesen von Christian Berkel.
(2 mp3-CDs, Laufzeit: 14h 21)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844527476
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Sonstiges Audio-Format
Umfang:0 Seiten
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:18.09.2017
Das aktuelle Buch ist am 11.09.2017 bei Suhrkamp erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kornmuhmes avatar
    kornmuhmevor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Trotz einiger glänzender satirischer Spitzen lässt das Buch mich insgesamt etwas ratlos zurück.
    Lässt mich etwas ratlos zurück ...

    Was hält die EU eigentlich zusammen? Was eint die verschiedenen Nationen, die sich zu einer Union verbunden haben, über die nationalen Grenzen und Interessen hinaus? Und wie funktioniert dieses Gebilde - politisch, kulturell, wirtschaftlich - überhaupt?

    Fragen, denen Robert Menasse in seinem mit dem deutschen Buchpreis 2017 ausgezeichneten Werk nachgeht. Jetzt, am Ende des Buches angekommen, verstehe ich auch, zumindest teilweise, was der Autor zum Ausdruck bringen wollte. Die EU besteht aus einem riesigen Apparat an Bürokratie, ja, die EU IST Bürokratie. Aalglatt ihre Mitspieler, vor allem auf höherer Ebene, karrieregeil, intrigant, jeder sucht seinen eigenen Vorteil, will glänzen, sich einschmeicheln, auffallen und und und. Die eigentliche Sache der EU - was immer diese auch sein mag - ist längst aus dem Blick verloren.

    So stellt sich denn dann auch die Herausforderung, wie das jubilee project, das zur Jahresfeier der europäischen Kommission ansteht und diese in ein besseres Licht rücken soll, aussehen soll. Das Gedenken an Auschwitz soll ins Zentrum rücken, denn was eignet sich besser als die eigentliche Idee, auf der die EU gründet: kein Nationalismus mehr, kein Rassismus, nie wieder Auschwitz.

    Menasse entwirft mit vielen verschiedenen Figuren, die sich allesamt in Brüssel einfinden, ein buntes Bild des europäischen Burokratiezenntrums. Dazu gehören ein emeritierter Professor, Mitglied eines europäischen Think Tanks, ein Auschwitz-Überlebender, der in ein Altersheim kommt, ein Kommissar, der ein Verbrechen in einem Hotel aufklären soll, ein österreichischer Schweinezüchter und jede Menge EU-Bürohengste und -stuten. Dabei gelingen dem Autor immer wieder richtig gute, satirische, bisweilen bitterböse Szenen, die mir ein Grinsen ins Gesicht zauberten. Herrlich absurd und lächerlich - wenn es nicht um eigentlich ernste Dinge gehen würde.

    Doch insgesamt fehlt mir der rote Faden, der die einzelnen Geschichten der vielen Charaktere zusammenhält. Zwar berühren sich manche Fäden, aber ein wirkliches Geflecht entsteht nicht. Vielmehr stehen die einzelnen Episoden des Buches lose nebeneinander, teilweise verscheinden Figuren sogar, ohne deren weiteres Geschehen zu erzählen oder aufzuklären (z.B. des polnischen Mörders). Darüber hinaus weiß das Buch nicht, was es sein will. Es startet zwar mit einem Kriminalfall, doch dieser spielt nur am Rande eine Rolle. Ein Buch über die Absurditäten der EU Bürokratie ist es aber auch nicht nur, dazu gibt es zu viele Nebenschauplätze. Daher lässt es mich insgesamt doch eher ratlos und unbefriedigt zurück, trotz mehrerer glänzender und höchst amüsanter und interessanter Passagen.

    3 von 5 Sternen

    Kommentare: 2
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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 4 Monaten
    Europa ist unsere Heimat

    Der Anfang: »Da läuft ein Schwein! David de Vriend sah es, als er ein Fenster des Wohnzimmers öffnete, um noch ein letztes Mal den Blick über den Platz schweifen zu lassen, bevor er diese Wohnung für immer verließ.«

    Europäische Bürokratie literarisch präsentiert. Viele kleine Geschichten laufen in diesem Roman zum Ganzen zusammen, am Anfang das Schwein, das durch Brüssels Straßen läuft …
    Der österreichische EU-Beamte Martin Susman, dem der schweinezüchtende Bruder im Nacken sitzt, trifft auf die griechisch-zypriotische Karrieristin Fenia Xenopoulos, die den ausgekochten Deutschen Kai-Uwe Frigge betört. Der Italiener Romolo Strozzi zieht im Hintergrund die Fäden, trickst alle aus, usw. - viel Personal in Brüssel, in den Stuben der Politik. Ein Heil auf Europa, wir lieben es!
    Kommissar Brunfaut hat einen Mord aufzuklären, es gibt sogar einen Augenzeugen. Doch als er zurück ins Präsidium kommt, wird er vom Fall abberufen. Es gibt keinen Fall. Auf seinem Rechner sind alles Unterlagen verschwunden: Fotos, Protokolle, Zeugenaussage, es gibt nicht einmal mehr eine Leiche.
    Fenia Xenopoulos aus der Kulturabteilung plant, zum Geburtstag der EU ein »Auschwitz-Event«, Auschwitz als Ursprung für die EU-Gründung zu begründen. Dazu sucht sie die letzten KZ-Überlebenden als Zeugen. Natürlich muss sie andere Ressorts von ihrer Idee überzeugen, um sich einen Namen zu machen, denn genau das ist ihr Ziel. Wer nimmt schon die Kulturabteilung für voll?

    »Zusammenhänge müssen nicht wirklich bestehen, aber ohne sie würde alles zerfallen.«

    Der Streit um Schweineohrenlieferungen nach China entzweit Deutschland vom Rest der EU. Wie will man verfahren? Martin Susman muss sich vor seinem Bruder in Österreich rechtfertigen, dem Präsidenten der »European Pig Producers«. Der Export von Schweineohren wären das Geschäft des Jahrhunderts! Martin soll Gas geben, wozu verdammt sitzt er in Brüssel? Für Irgendetwas muss er ja taugen.

    »Salamander« nennt man in den Gängen des Berlaymont-Gebäudes, dem Sitz der Kommission, jene jungen Karrieristen mit pomadisiertem Haar und großen Krawattenknoten, die man »ins Feuer werfen kann, aber sie verbrennen nicht, ihr Hauptmerkmal ist ihre Unzerstörbarkeit«

    Austricksen ist angesagt, aber so hinter dem Rücken, dass der andere es nicht merkt. Jeder hat seine Interessen, irgendwo dazwischen wird man sich treffen oder eine Mehrheit setzt sich durch. Robert Menasse fügt viele kleine Geschichten zu einem Ganzen zusammen. Satirisch, grotesk, immer bei den Menschen. Denn um die geht es hier. Die Kommission der EU besteht aus Menschen, ihre Entscheidungen sind menschlich. Letztendlich geht es um das Ganze. Eine Satire auf die EU. Mehr Europa! Trotz aller Unterschiedlichkeit gibt es nur eine gemeinsame Lösung, die nach einem einheitlichen Staat, so die Quintessenz. Wenn man Staaten abschafft, bedeutet das nicht gleich die Abschaffung von Vielfältigkeit. Robert Menasse leuchtet mit viel Humor und Fachwissen das bürokratische Brüssel aus. Ich war immer wieder erstaunt, mit welcher Tiefe er den Politapparat und sein System in eine Geschichte einarbeiten kann, ohne dabei langweilig oder oberschlau zu wirken. Im Gegenteil, ich habe viel gelacht. Menasse schreibt über Brüssel, über Europa. Aber im Wesentlichen schreibt er über Menschen mit Schwächen und Stärken, über die Menschen, die sich in Brüssel bemühen, unser Europa zu gestalten, mit viel Einsatz und Herz. Und er kann erzählen, Robert Menasse ist ein großartiger Erzähler! Die Botschaft lautet: Nur gemeinsam sind wir stark, nur gemeinsam werden wir überleben, weg mit der Kleinstaaterei, Weg frei für ein United States of Europa, lasst uns die EU als Heimat begreifen. Nebenbei kann doch jeder immer noch ein Deutscher, ein Hesse, eine Frankfurter, ein Bergen-Enkheimer bleiben. EU-Zusammenhänge literarisch präsentiert.

    Robert Menasse wurde in Wien geboren, studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft. Er erhielt 2018 den Walter-Hasenclever-Literaturpreis für sein Gesamtwerk, stand mit diesem Werk 2017 auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreis, und wurde damit 2017 für den Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

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    Pongokaters avatar
    Pongokatervor 9 Monaten
    Höchste Vorlesekunst

    Ich habe diesen Roman gleichzeitig bzw. abwechselnd gelesen (siehe Rezension des Buches) und gehört. Gehört war noch besser, denn Christian Berkel beherrscht nicht nur viele europäische Sprachen (die hier teilweise im Originalwortlaut auftauchen, insbesondere -Bruxelles!!!- das Französische), sondern auch den wahrscheinlichen Tonfall der Handlungsfiguren. Unglaublich gut getroffen ist die Leiterin eines Altersheims, bei der Wortlaut und Klang der Botschaft gegensätzlich klingen müssen.

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    Wedmas avatar
    Wedmavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Roman! Unbedingt hören! 10 Sterne!
    Toller Roman voller aktueller Themen, großartig gelesen!

    Die Hauptstadt von Robert Menasse, gelesen von Christian Berkel, habe ich sehr gern gehört und empfehle das Hörbuch auch gern weiter.

    Der Roman ist ein starkes Stück, der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2017, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

    Viele Themen, darunter des heutigen Zusammenlebens der Völker in Europa, der gemeinsamen europäischen Geschichte am Beispiel des zweiten Weltkrieges und des Umgangs mit dessen Erbe in der Gegenwart, der ursprüngliche EU-Gedanke, die Basis dessen, was als EU anfangs angedacht war, Rolle/Platz der Muslime in der EU, auch die Themen wie Familie, Familienzusammenhalt, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Umgang mit tödlicher Krankheit, Altwerden, Altsein, Einsamkeit, Holocaustüberlebende uvm. sind so kunstfertig in den Erzählteppich hineingewoben worden, dass sie als fester Bestandteil des Ganzen dastehen und der heutigen Gesellschaft den Spiegel vor Augen halten, aber jedes für sich auch so authentisch, so aktuell, ja akut ist, dass man es nicht anders kann, als immer weiter hören, denn die Frage, wie es ausgehen soll, begleitet einen immer und lässt nicht locker, bis der Roman zu Ende erzählt worden ist.

    Bürokratischer Wahnsinn, all die Scheinheiligkeit, bedingt durch die obligatorische, da überlebenswichtige Selbstbezogenheit, oft auch blanker Unsinn der Handlungen der Männer und Frauen der EU Kommission, die eigentlich klug sind, beschäftigen sich aber mit Dingen, die für die größere Gemeinschaft, die Steuerzahler, nichts wert sind, und erst recht nicht Unmengen an Steuergeldern, die auf solche Aktionen vergeudet werden, etc. wurde im Laufe des Romans bildhaft und sehr eindringlich vor Augen geführt. Absolut klar, dass die Bürokraten nicht nur einer Chimäre nachjagen, sie schaden durch ihre Unfähigkeit, rechtzeitig wichtige Entscheidungen zu treffen, wie es am Beispiel des österreichischen Schweinefleischproduzenten samt seines Großbetriebes gezeigt wurde. Betriebe in Europa müssen schließen, weil die „Helden“ in Brüssel lieber ihre Machtspielchen tagein tagaus treiben, sie sind ja nicht zum Problemlösen da, statt sich mit wichtigen Fragen der Konkurrenzfähigkeit zu beschäftigen. Ein Beispiel: Beim Angebot an China gibt es keine gemeinsame Grundlage, bloß bürokratischer Unsinn, angetrieben durch Lobbyismus diverser Interessengruppen. Jedes Land verhandelt am Ende einzeln und unterbietet die Nachbarn im Preis. So gehen die EU Betriebe zugrunde. So wird organisierter Verfall betrieben. Und die Kommissionen beschäftigen sich damit, wie sie ihre (Un-)Tätigkeit am besten den Steuerzahlern verkaufen. Imagepflege ist das Wichtigste in diesem Milieu. Die dringenden, ja überlebenswichtigen Wirtschaftsfragen sind nicht die höchste Priorität.

    Der Roman ist auch deshalb so gut, weil man nicht voraussehen kann, wohin die Reise geht und fragt sich gespannt, was aus all dem am Ende werden soll. Man wird mit vielen Figuren und ihren Schicksalen konfrontiert, die Perspektiven, Schauplätze, Zeiten wechseln sich. Man ist mal in Brüssel, mal in Polen, mal in Österreich, mal ist man in der Gegenwart, mal doch in den Zeiten des Holocausts, mal in der Nachkriegszeit bei anderen Figuren und doch wieder im Heute in Brüssel zurück.

    Der Roman hat auch viele Facetten: mal ist er ein Krimi, denn in einem Strang wird ein Mord in einem Brüsseler Hotel verübt und die Polizei fängt die Ermittlungen an, muss sie aber offiziell einstellen, später wird er zum polit. Thriller. In einem anderen Erzählstrang ist es die gesellschaftkritische Geschichte um den Bürokratieapprat mit all seinem Unsinn und Verschwendungssucht, daran grenzend ist die Geschichte um die Männer, die sich um die Ursprünge der EU Gedanken machen, etc.

    All diese Dinge unterhalten nicht nur, sie regen zum Nachdenken an: über die Vergangenheit, über die Gegenwart und die Zukunft der Menschen, die in Europa leben, über die einfacheren Menschen und kaltblutige Karriereristen, ihre nationale Identität, ihre Überlebenschancen, uvm.

    Der Erzähler Christian Berkel hat ganz toll gelesen. Durch seine Art hat er den Roman lebendig und zum Greifen nah gemacht. Alle Figuren hört man deutlich heraus, sie sind auch leicht wiedererkennbar. Der Erzähler blieb mit seiner angenehmen Stimme und der tollen Art vorzutragen dezent im Hintergrund und ließ den Roman selbst reden und wirken. Sehr professionell, hat mir ausgezeichnet gefallen. Hier also auch 5 wohl verdiente Sterne.

    Fazit: Ich habe gern meine Zeit mit dem großartigen Roman verbracht. Tolle, mehrdimensionale Figuren aller Altersklassen und Gesellschaftsschichten mit ihren Lebenserfahrungen und Geschichten, die man unbedingt kennenlernen sollte, darunter insb. der Sekretär, der als Archetyp für Beamten der höheren Ebene steht oder auch der David de Vriend und viele anderen. Viele tolle Ideen, so tiefgründig und menschennah, hervorragend umgesetzt. Eine wahre Bereicherung und ein großes Highlight in diesem literarischen Herbst! Ich hätte auch 10 Sterne vergeben, wenn es möglich wäre.

    Hörbuch, ungekürzt, 14 St. 18 Min, gelesen von Christian Berkel.

     

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    kalligraphins avatar
    kalligraphinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessante Thematik. Das Hörbuch ist toll eingelesen. Aber es ist zu lang und endet nichtssagend. Sehr viele Figuren und Handlungen.
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    FrolleinJotts avatar
    FrolleinJottvor 9 Monaten
    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 10 Monaten
    claudiaausgrones avatar
    claudiaausgronevor einem Jahr

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