Robert Merle

 4.2 Sterne bei 499 Bewertungen
Autorin von Der Tod ist mein Beruf, Der König ist tot und weiteren Büchern.
Autorenbild von Robert Merle (© Günter Prust)

Lebenslauf von Robert Merle

Robert Merle lebte vom 28. August 1908 bis zum 28. März 2004 und war ein französischer Schriftsteller. Merle wurde in Algerien geboren, zog aber bereits mit 10 Jahren nach Frankreich. Er studierte in Paris Anglistik, geriet aber 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg wurde er Professor für Anglistik und lehrte an mehreren französischen Universitäten. Viele seiner literarischen Themen orientierten sich an geschichtlichen Ereignissen. Berühmt wurde Merle 1972 mit seinem Roman "Malevil".

Alle Bücher von Robert Merle

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Cover des Buches Der Tod ist mein Beruf9783746627861

Der Tod ist mein Beruf

 (149)
Erschienen am 29.08.2011
Cover des Buches Der König ist tot9783746612270

Der König ist tot

 (107)
Erschienen am 23.07.2008
Cover des Buches Die geschützten Männer9783746612232

Die geschützten Männer

 (58)
Erschienen am 01.02.2003
Cover des Buches Malevil9783746612249

Malevil

 (56)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Die Insel9783746612218

Die Insel

 (31)
Erschienen am 01.02.2002
Cover des Buches Ein vernunftbegabtes Tier9783746627922

Ein vernunftbegabtes Tier

 (22)
Erschienen am 29.08.2011
Cover des Buches Madrapour9783746612294

Madrapour

 (19)
Erschienen am 23.02.2005
Cover des Buches Das Idol9783746612201

Das Idol

 (10)
Erschienen am 01.08.1996

Neue Rezensionen zu Robert Merle

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Rezension zu "Malevil" von Robert Merle

Malevil
Mandrinvor einem Monat

Ich habe dazu drei Fragen:
1.Man hatte Glück, daß es nach dem Abwurf der Lithiumwasserstoffbombe noch ausreichend Wasser gab
2.Nachdem Emmanuel und Thomas zu den Höhlenmenschen in den E'tang marschieren, um das gestohlene Pferd Amarante wieder zurück zu holen sagt Thomas nachdem er auf die Uhr sieht "meine Viertelstunde ist noch nicht um" -was ist damit gemeint?
3.Der Sohn Jacquet schießt zuerst mit Pfeil und Bogen auf Emmanuel und Thomas, Emmanuel feuert daraufhin zwei Schuß mit seiner 22er Langrohrbüchse und Thomas zwei Schuß mit der Jagdflinte ab, ehe sich Jacquet ergibt.
Emmanuel nimmt den Sohn Jacquet gefangen und sagt, daß er noch 8 Schuß im Magazin hat. Von dem Sohn erfahren Emmanuel und Thomas, daß noch sein Vater mit einer Doppelflinte hinter der Mauer versteckt ist.
Emmanuel schießt nun den Vater ins Herz und als er beim Nachsehen feststellt, daß sein Magazin leer ist, behauptet er, daß er 5 Schuß abgeben hat. Aber es müßten doch dann entweder 8 Schuß oder 6 Schuß in der Brust des Vaters gewesen sein, da er ja bereist vorher 2 Schuß abgegeben hat.

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Rezension zu "Der Tod ist mein Beruf" von Robert Merle

Ziemlich langatmig, trotzdem interessant hinter die Fassade eines Kommandanten zu sehen
Pajankavor einem Monat

Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da mich allgemein Bücher bezüglich des zweiten Weltkrieges sehr interessieren, ich bereits "Kommandant in Auschwitz" gelesen hatte und neugierig war, was wohl dieser Roman beinhalten würde. Leider erging es mir auch hier so, dass die Geschichte für mich sehr in die Länge gezogen war und mir die Dialoge so gar nicht gefallen haben. Vielleicht auch dadurch, dass es für mich nicht allzu viel Neues gab, da ich die Geschichte des Rudolf Höß ja größtenteils schon kannte. Es ist allerdings sehr interessant gewesen, hinter die Fassade eines Menschen Einblick zu bekommen, der immer darauf aus ist, strikt seinen Befehlen Folge zu leisten. Sicherlich für den einen oder anderen lesenswert, meiner Meinung nach reicht aber eines der beiden Bücher über den Lagerkommandanten von Auschwitz vollkommen.

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Rezension zu "Fortune de France" von Robert Merle

Robert Merle – Fortune de France
Satovor einem Monat

Vorab – ich mag die meisten Bücher von Robert Merle, er hat
einen tollen Schreibstil und ist ein unterhaltsamer Geschichtenerzähler.
Trotzdem habe ich bislang von der 13 bändigen Romanfolge über die französische
Geschichte von 1550 bis 1643 die Finger gelassen – der Umfang schreckte mich
ab.

Egal, die Neugier hat gesiegt und ich habe mit „Fortune de
France“ die Reihe eröffnet.

Merle erzählt am Schicksal der Adelsfamilie Siorac aus der
kleinen Baronie Mespech im Perigord die große französische Geschichte der
Reformationszeit. Brutale Gemetzel im Namen des Glaubens erschüttern das Land,
fragilen Vereinbarungen zwischen Hugenotten und Paptisten folgen blutige
Kämpfe, der Riss geht durch alle Bevölkerungsschichten und Landesteile.

Mittendrin die de Sioracs, der Vater ein altgedienter und
geadelter Soldat kauft mit seinem Waffenbruder die Burg Mespech und baut
geschickt den Familienbesitz aus, er selbst hängt dem reformierten Glauben an,
seine Frau jedoch ist eine treue Katholikin. In diesem nicht immer einfachen
Klima wachsen seine Kinder heran. Während Kriege gegen England den
französischen Adel einigen, kommt es in Friedenszeiten immer wieder zu
Ausschreitungen und bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen im Land. Geschickt
manövriert Mespech durch diese Zeiten, königstreu und doch hugenottisch, mit
glücklicher Hand bei Zukäufen und Sparsamkeit kann de Siorac seinem Nachkommen
eine gute Kindheit ermöglichen und auch das Leben seiner Untertanen erträglich
gestalten. In der kleinen Welt Mespechs erlebt der Leser den Hauch der großen
Geschichte jener Jahre, der auch diesen Ort streift. Zugleich wird aber auch
das Leben der Bewohner erzählt, egal ob Soldat, Steinhauer, Amme oder Magd –
Merle versteht es ihr Schicksal geschickt in die Geschichte einzubinden und so
ein buntes Gemälde dieser Zeit zu malen. Glücksmomente wie die Geburt der
Kinder, eine gute Ernte oder der lukrative Feldzug zur Befreiung Calais,
Spannung wenn Überfälle oder die Pest drohen, aber auch Momente der Trauer,
wenn es heißt liebgewonnene Charaktere zu verabschieden machen dieses Buch so
unterhaltsam und verpacken die sonst so trockene Geschichtsschreibung in ein
anregendes Vergnügen.

Kommentare: 11
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Gespräche aus der Community

Neu
bin gerade neu hier,und bekomme nicht raus wie ich ein buch lesen kann
4 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
Kann man nicht lesen hier. Musst du schon kaufen ;)
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Robert Merle wurde am 27. August 1908 in Tebessa (Algerien) geboren.

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von 14 Lesern aktuell gelesen

von 10 Lesern gefolgt

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