Robert Merle

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Lebenslauf von Robert Merle

Robert Merle lebte vom 28. August 1908 bis zum 28. März 2004 und war ein französischer Schriftsteller. Merle wurde in Algerien geboren, zog aber bereits mit 10 Jahren nach Frankreich. Er studierte in Paris Anglistik, geriet aber 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg wurde er Professor für Anglistik und lehrte an mehreren französischen Universitäten. Viele seiner literarischen Themen orientierten sich an geschichtlichen Ereignissen. Berühmt wurde Merle 1972 mit seinem Roman "Malevil".

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  • hölzern und unnötig lang

    Malevil

    dominona

    19. September 2017 um 11:43 Rezension zu "Malevil" von Robert Merle

    Ich habe dieses Buch nach gut 200 Seiten abgebrochen, weil ich mich schon durch die ersten 50 mit der Beschreibung des Schlosses und der Situation abgequält habe und die nächsten Seiten lassen mich ahnen, dass diese Postapokalypse eher ein sexuelles Thema wird, weil sich eine Frau um viele Männer kümmern muss. Ich weiß nicht, wie realistisch der Gedanke ist, aber das muss ich mir nicht antun. 

  • Massenmord, organisiert von einem Beamten

    Der Tod ist mein Beruf

    Tom_Ehrenberger

    04. August 2017 um 15:08 Rezension zu "Der Tod ist mein Beruf" von Robert Merle

    Die Geschichte an sich ist ja schon furchtbar genug, was es noch schlimmer macht, ist die Tatsache, dass der Autor die Tagebücher von Rudolf Höß hier verarbeitet. Das Massenmorden in seinem nüchternen Grauen, präzise dargestellt und lässt einen verstört zurück. Auch wenn man das Leid der Opfer niemals auch nur erahnen kann, so ist dieses Buch immerhin ein Schritt in diese Richtung. Es hat mich von Beginn an gefesselt und ich habe es sehr rasch gelesen, doch es ist sicher nichts für schwache Nerven.

  • So nehmen Männer also die Frauen wahr ...

    Die geschützten Männer

    Empokmaren

    01. June 2017 um 10:15 Rezension zu "Die geschützten Männer" von Robert Merle

    Das war mal eine Lektüre der besonderen Art.Normalerweise findet man diese Romane nicht in meinem Bücherregal. Ich habe gerade eine 'rebellische' Phase und  wollte mal etwas anderes lesen. Etwas neues ausprobieren. Dabei ist mir der Schmöker"Die geschützten Männer" von Robert Merle in die Hände gefallen.Und was soll ich sagen ... So nehmen Männer also den Feminismus wahr. ;-) Keine Panik, liebe 'Leser' dieses Blogs. Ich stelle Euch hier nicht an den Pranger. Dennoch kann man dem Buch nicht absprechen, dass es von einem Mann ...

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  • Was der Mensch erreicht, macht er wieder zunichte

    Ein vernunftbegabtes Tier

    dominona

    19. May 2016 um 19:00 Rezension zu "Ein vernunftbegabtes Tier" von Robert Merle

    Der Titel ist gut gewählt, denn wer ist vernünftig Mensch oder Delphin? Man kann einem Delphin das Sprechen beibringen, aber wenn die Möglichkeit besteht, einen Krieg zu beginnen, kann man das dann natürlich auch ohne Rücksicht auf Verluste ausnutzen. Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass das Buch in Amerika spielt... gute Idee, die einen nachdenklich macht.

  • Es geht weiter mit Piere de Siorac im Band Zwei des Historischen Romans um Glauben, Ehre und Liebe

    Die gute Stadt Paris

    Filzblume

    07. May 2016 um 17:11 Rezension zu "Die gute Stadt Paris" von Robert Merle

    Information zum Buch ROBERT MERLE (1908–2004) hat mit der Romanfolge »Fortune de France« über das dramatische Jahrhundert der französischen Religionskriege sein wohl bedeutendstes Werk vorgelegt. Er erzählt darin die Geschichte dreier Generationen der Adelsfamilie Siorac, zunächst auf Burg Mespech in der Provinz Périgord, später am Hof in Paris. Die insgesamt 12 Romane der Folge überspannen den Zeitraum von 1550 bis in die vierziger Jahre des 17. Jahrhunderts. Der Ich-Erzähler und Protagonist Pierre de Siorac begibt sich mit ...

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  • Männermangel und Emanzipation

    Die geschützten Männer

    Kim_Rylee

    03. May 2016 um 11:55 Rezension zu "Die geschützten Männer" von Robert Merle

    Das war mal eine Lektüre der besonderen Art.Normalerweise findet man diese Romane nicht in meinem Bücherregal. Ich habe gerade eine 'rebellische' Phase und  wollte mal etwas anderes lesen. Etwas neues ausprobieren. Dabei ist mir der Schmöker„Die geschützten Männer“ von Robert Merle in die Hände gefallen.Und was soll ich sagen …So nehmen Männer also den Feminismus wahr.😉Keine Panik. Ich stelle die Männer hier nicht an den Pranger.Dennoch kann man dem Buch nicht absprechen, dass es von einem Mann geschrieben wurde.Nachdem ein ...

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  • Geschützt, gefangen und rar - Männer!

    Die geschützten Männer

    Archer

    16. April 2016 um 16:03 Rezension zu "Die geschützten Männer" von Robert Merle

    In einer äußerst nahen Zukunft (man darf nicht vergessen, dass der Roman in den 70igern geschrieben wurde und so manches "Zukünftige" schon ein bisschen altbacken wirkt), rafft ein geheimnisvoller Virus namens Enzephalis 16 fast alle Männer dahin und von den Überlebenden sind die meisten zeugungsunfähig. Einer der Toten ist auch der Präsident der USA, also übernimmt diesen Job eine Frau, die eine Diktatur der Frauen errichtet. Zu der rarsten Sorte Männer gehört Dr. Martinelli, der Ich-Erzähler. Er ist nicht nur einer der ...

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  • Die Normalität des Bösen

    Der Tod ist mein Beruf

    Archer

    16. April 2016 um 14:22 Rezension zu "Der Tod ist mein Beruf" von Robert Merle

    Dieses Buch ist Fiktion, doch gleichzeitig ist es ein historisches Dokument, denn Merle hat geradezu akribisch die tatsächlichen Berichte und Tagebücher eines Monsters aufgearbeit und in eine literarische Form gebracht. Es geht um den Lagerkommandanten Rudolf Höß, der hier Rudolf Lang genannt wird. Wir lernen ihn 1913 kennen, als einen durchaus sympathischen Jungen, der unter der Fuchtel seines übermächtigen und vor allem drillenden Vaters steht. Dieser Vater verlangt Perfektion in allem, eine Leistung, derer niemand fähig ist. ...

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  • Saga Fortune de France- Schicksal Frankreichs

    Fortune de France

    Filzblume

    Rezension zu "Fortune de France" von Robert Merle

    Klapptext Frankreich im 16. Jahrhundert - es tobt der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Die Christen beider Parteien metzeln einander fröhlich nieder: es fällt ja so schwer, den Glauben des anderen zu ertragen. Noch in der kleinen Welt von Burg Mespech im Périgord spürt der junge Pierre de Siorac den Riss, der durch das Land geht. Sein Vater, der Barron, ist Anhänger der reformierten Religion und zwingt die Kinder wie auch das Gesinde, sich gleichfalls zu bekehren. Die Mutter bleibt Papistin, ein nie nachlassender ...

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  • Ein Blick in die Zeit des 16. Jahrhunderts in Frankreich

    Fortune de France

    chipie2909

    15. March 2016 um 08:56 Rezension zu "Fortune de France: Roman" von Robert Merle

    Wer sich für die französische Geschichte interessiert, wird dieses Buch lieben Ich hätte mir wohl dieses Buch nie selbst gekauft, aber nachdem ich es geschenkt bekam und wirklich alles lese, was mir in die Finger kommt, habe ich mich auch an dieses Werk getraut. Cover: Ich würde sagen, hierbei handelt es sich um ein "typisches" Bild für eine Geschichte, die sich im 16. Jahrhundert abspielt. Mich hat es nicht sonderlich angesprochen, aber wie gesagt, war ja geschenkt ;-) Inhalt: Wir verfolgen in diesem Werk die Kindheit und die ...

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