Robert Merle Die gute Stadt Paris

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Inhaltsangabe zu „Die gute Stadt Paris“ von Robert Merle

"Ein Feuerwerk an Geist, Witz und Ironie." Passauer Neue Presse

Frankreich, um 1600. Pierre de Siorac, Henri Quatres charmanter, kluger Diplomat, muß die Pferde satteln und in geheimer Mission nach Rom und Madrid reisen. Die beiden europäischen Häupter des Katholizismus machen Front gegen die Toleranzpolitik des französischen Königs. Allerorts schärft man die Dolche und Argumente - Henri Quatre schwebt in Gefahr. Über soviel Politik vergißt Pierre jedoch nicht die Süße des Lebens und verführt so manche gefährliche Frau, bevor er erfolgreich zurückkehrt.

"Die feine Ironie, die Sprachmächtigkeit, die farbigen Szenen machen jeden Band der ‚Fortune de France' zum anregenden Vergnügen." BuchMarkt

"Unbändige Fabulierlust und gewinnender Charme" Lausitzer Rundschau

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  • Rezension zu "Der Tag bricht an" von Robert Merle

    Die gute Stadt Paris

    arno

    10. August 2011 um 11:59

    Der Tag bricht an Teil 6, ich find die Bücher richtig gut und noch besser wenn es so weitergeht. Es ist nicht drin was es nicht gibt:Liebe, Lust, Leidenschaft, Eifersucht, Treue, Untreue,Kampf, Sieg und Niederlage, Betrug, Intriegen und auch Tod. Das alles ist so gut miteinander verbunden,daß man immer mehr davon will. Was ich besonders gut finde das Liebesakte nur angedeutet werden und nicht bis nis letzte Detail ausgeschlachtet werden. Arno

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  • Rezension zu "Der Tag bricht an" von Robert Merle

    Die gute Stadt Paris

    taciturus

    01. March 2009 um 01:58

    In seinem nunmehr sechsten Band der fiktiven Romanmemoiren von Pierre de Siorac, nähert sich der Bürgerkrieg in Frankreich sowie auch das 16. Jahrhundert langsam seinem Ende zu. Nachdem wir am Beginn der Reihe den Aufbau der väterlichen Baronie Mechpech, danach das Studium Pierres und schließlich die in einen Bürgerkrieg ausgreifenden Religionsstreitigkeiten zwischen Katholiken und Hugenotten - mit dem grausamen Höhepunkt der Gewalt in der Batholomäusnacht - verfolgt haben, erreicht hier die Reihe, an der Stelle, an der Pierre seine Memoiren abschließen wird, auch einen zwischenzeitlichen Höhepunkt. Pierre de Siorac ist in der Gunst des französischen Königs Heinrich IV. hoch geachtet und wird mit einer Vielzahl an wichtigen politischen Aufträgen betraut. Merle schreibt mit einem altertümlich anmutenden Stil. Lange - teilweise verschachtelte Sätze, gehören dazu, stören aber den Lesefluß keineswegs. Vielmehr erzeilt es ein hohes Ausmaß an Authentizität und zugleich verhilft die Sprachbegabung Merles sowie die großartige Übersetzung einen Lesesog und einen melodischen Lesefluß, der für mich zur Spitze des Genres gehört. Zudem entdeckt Merle auch immer mehr die Möglichkeiten des Konzepts der Memoiren und experimentiert damit immer mehr, was eine große Freude zu beobachten ist. Zugleich wird der Roman von der Vielzahl an Personen getragen. Sowohl die fiktiven als auch die historischen Figuren tragen zum Gelingen dieser einzigartigen Reihe bei. Gerade auch die Figur Pierre de Sioracs, der der Schalk stets im Nacken sitzt. Für mich eine der besten Reihe historischer Romane. Welch Glück, dass es der sechste Teil einer dreizehnbändigen Reihe ist und somit das Ende zur Zeit noch in weiter Ferne.

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