Robert Merle Fortune de France

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Inhaltsangabe zu „Fortune de France“ von Robert Merle

Frankreich im 16. Jahrhundert - es tobt der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Die Christen beider Parteien metzeln einander fröhlich nieder: es fällt ja so schwer, den Glauben des anderen zu ertragen. Noch in der kleinen Welt von Burg Mespech im Périgord spürt der junge Pierre de Siorac den Riss, der durch das Land geht. Sein Vater, der Barron, ist Anhänger der reformierten Religion und zwingt die Kinder wie auch das Gesinde, sich gleichfalls zu bekehren. Die Mutter bleibt Papistin, ein nie nachlassender Grund für Konflikte. Und trotzdem ist für Pierre die Burg der Ort, an dem er sich geborgen fühlt. Hier lernt er fechten, reiten, lieben und bildet die Talente aus, die er dereinst - in den folgenden Bänden der Romanserie - dem guten König Henri Quatre leihen wird.

"Fortune de France" - Schicksal Frankreichs - ist ein unterhaltsamer und zudem genau recherchierter historischer Roman, "... und wenn ich mir die geschichtlichen Hintergrundinformationen allein zusammensuchte, dann nicht aus hugenottischer Sparsamkeit, sondern weil es mir großes Vergnügen bereitete und ich mit keine der vielen amüsanten, bunten, schrecklichen oder pikanten Einzelheiten entgehen lassen wollte, von denen die Memoiren jener Zeit übervoll sind." (Robert Merle)

Echt historisch: Keine Romanze, sondern eine Darstellung des Religionszwistes zwischen Katholiken und Hugenotten im Perigord des 16. Jhds.

— alasca

Etwas mühsam in die Sprache und die sehr historische Art hineinzufinden, aber dann wird man mit einem bunten Bild der damaligen Zeit belohnt

— Damarel

Auftakt einer tollen Abenteuerserie

— Beust

Ein sehr gut recherchierter historischer Roman mit sprachlichen Finessen.

— Filzblume

Eigentlich ein interessanter historischer Roman, aber der Schreibstil hat es mir sehr schwer gemacht, in die Geschichte hineinzukommen ...

— Ascari0

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nette Story,guter Schreibstil, dennoch hat sie mich nicht so ganz abgeholt und berührt, teilweise zu oberflächlich,die Dialoge oft schmalzig

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  • Saga Fortune de France- Schicksal Frankreichs

    Fortune de France

    Filzblume

    Klapptext Frankreich im 16. Jahrhundert - es tobt der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Die Christen beider Parteien metzeln einander fröhlich nieder: es fällt ja so schwer, den Glauben des anderen zu ertragen. Noch in der kleinen Welt von Burg Mespech im Périgord spürt der junge Pierre de Siorac den Riss, der durch das Land geht. Sein Vater, der Barron, ist Anhänger der reformierten Religion und zwingt die Kinder wie auch das Gesinde, sich gleichfalls zu bekehren. Die Mutter bleibt Papistin, ein nie nachlassender Grund für Konflikte. Und trotzdem ist für Pierre die Burg der Ort, an dem er sich geborgen fühlt. Hier lernt er fechten, reiten, lieben und bildet die Talente aus, die er dereinst - in den folgenden Bänden der Romanserie - dem guten König Henri Quatre leihen wird. "Fortune de France" - Schicksal Frankreichs - ist ein unterhaltsamer und zudem genau recherchierter historischer Roman, "... und wenn ich mir die geschichtlichen Hintergrundinformationen allein zusammensuchte, dann nicht aus hugenottischer Sparsamkeit, sondern weil es mir großes Vergnügen bereitete und ich mit keine der vielen amüsanten, bunten, schrecklichen oder pikanten Einzelheiten entgehen lassen wollte, von denen die Memoiren jener Zeit übervoll sind." (Robert Merle)   Seit langem wollte ich wieder einen Roman von Robert Merle lesen, durchstöberte dazu meine Bibliothek und wurde fündig. Der stark historisch angelegte Roman, der im 16. Jahrhundert spielt, wird von Pierre de Siorac, in der Ich-Perspektive erzählt. Dieser lebt auf Burg Mespech, im Périgord- im Südwesten von Frankreich. Sein Vater Jean de Siorac und dessen Gefährte und Freund Jean de Sauveterre sind erfahrene Soldaten und wollen sich von ihrem aufgesparten Sold in ihrer Heimat niederlassen. Die Baronie Mespech soll versteigert werden. Diese zu bekommen ist recht schwierig, da der gewissenlose Fontenac, ein Nachbar, der die Burg für sich um jeden Preis beansprucht, und mit allen Mitteln versucht sie zu bekommen. Hier fangen schon die ersten Abendteuer an. Im Buch von Robert Merle, dessen Erzählweise meiner Meinung nach dem des Alexandre Dumas gleicht, finden immer wieder Abendteuer mit geschickt verknüpften historischen Hintergrund statt. Die manchmal altertümliche Sprache trägt  zur Authentizität der Geschichte bei. Anfänglich ist es etwas ungewohnt sich in den Roman einzulesen, aber der Autor versteht es dem Leser in seine Geschichte eintauchen zu lassen. Die Charaktere sind sehr gut ausgebaut und der geschichtliche Hintergrund, die Religionskonflikte zwischen Katholiken und Hugenotten,  Hungersnot und die Pestseuche und deren Folgen, die politischen Ränkespiele der Katharina von Medici und deren Zeitgenossen, fügen sich nahtlos in die Handlung ein. Dieses Buch ist sehr spannend, es handelt sich um Band 1 von 13. Es ist in sich abgeschlossen. Band 2 " In unseren grünen Jahren" wird an den ersten Band angeknüpft, als sich der junge Pierre nach Montpellier auf Reisen begibt. Fortune de France gehört nicht zur Trivialliteratur, den Begriff möchte ich vorsichtig gebrauchen, trotzdem liest sich der Roman nach den ersten Seiten flüssig, der Spannungsaufbau kommt nicht zu kurz. Dieser historische Roman der Gegenwartsliteratur ist eine Perle. In so manchen historischen Romanen wird die Handlung durch zu viel Liebesgeschichten und vermeidlichen Abenteuern verwässert, dies ist hier nicht der Fall. Ein sehr gut recherchierter Roman mit sprachlichen Finessen, der Lust auf Band Zwei macht. 5 Sterne vergebe ich hier gerne.

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  • Ein Blick in die Zeit des 16. Jahrhunderts in Frankreich

    Fortune de France

    chipie2909

    15. March 2016 um 08:56

    Wer sich für die französische Geschichte interessiert, wird dieses Buch lieben Ich hätte mir wohl dieses Buch nie selbst gekauft, aber nachdem ich es geschenkt bekam und wirklich alles lese, was mir in die Finger kommt, habe ich mich auch an dieses Werk getraut. Cover: Ich würde sagen, hierbei handelt es sich um ein "typisches" Bild für eine Geschichte, die sich im 16. Jahrhundert abspielt. Mich hat es nicht sonderlich angesprochen, aber wie gesagt, war ja geschenkt ;-) Inhalt: Wir verfolgen in diesem Werk die Kindheit und die Jugend des Pierre de Siorac, der mit seinen Eltern und seinem Bruder auf der Burg Mespech im Périgord lebt. Sein Vater Jean ist Anhänger der reformierten Religion während seine Mutter auch nach der Hochzeit Paptistin bleibt. Dies sorgt für heftige Diskussionspunkte, doch Pierres Mutter bleibt hart und ihrer Religion treu. Pierre befindet sich deshalb nicht nur einmal zwischen den Stühlen, während in Frankreich der Glaubenskrieg zwischen den Katholiken und den Hugenotten tobt... Mein Eindruck zum Buch: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich da leider nicht viel schreiben kann. Mit dem Schreibstil kam ich gar nicht klar und auch die Geschichte hat mich nicht wirklich gefesselt. Ich habe mich somit mehr durch das Buch "durchgequält". Auch wurde mir kein Charakter wirklich sympathisch. Es gibt weitere Bände, die vom Leben Pierres erzählen, aber ich denke, das Wissen über seine Kindheit und Jugend reicht mir. Fazit: Für jeden, der sich gerne mit der französischen Geschichte befasst, ist diese Buch und auch die Nachfolgebände bestimmt ein fabelhaftes Werk. Für mich war es leider nichts. Meine zwei Sterne gibt es für die tolle Recherche über die damalige Zeit.

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  • Der rechte Glaube

    Fortune de France

    Damarel

    20. January 2016 um 09:40

    Aus der Sicht des jungen Pierre de Siorac werden die Glaubenskriege des 16. Jahrhunderts in Frankreich beschrieben. Der Ich-Erzähler Pierre berichtet über die Geschichte seiner Familie und wie der Vater mit einem alten Kriegskumpanen zur Burg Mespech kommt, die der Familiensitz werden soll. Dort wächst Pierre auf und lernt alles, was ein Junge dieser Zeit wissen muss. Latein, Fechten, Liebschaften. Und drumherum toben immer wieder die Kriege, was denn nun der rechte Glaube ist: Protestantisch oder Katholisch? Und das nicht nur draußen in der weiten Welt, sondern auch drinnen in den Mauern von Mespech. Robert Merle zeichnet ein buntes und sehr gut vorstellbares Bild von der damaligen Zeit. Man fühlt sich mittendrin und als Teilnehmer des Lebens auf der Burg Mespech. Allerdings ist "Fortune de France" kein lockerer Historienroman alá "Wanderhure" oder ähnliches, den man mal eben so locker durchliest. Der Autor bedient sich einer angemessen antiquierten Sprache, die schon ein wenig die Aufmerksamkeit fordert, aber gerade dadurch auch eine schöne historische Atmosphäre verbreitet. Untermauert wird das Ganze durch eine unglaubliche Masse an Fakten und historischen Ereignissen aus dieser Zeit, die ganz nebenbei noch für einen ordentlichen Lerneffekt sorgen. Im Auftaktband dieser Reihe hat mir noch ein wenig die durchgängige Handlung und Spannung gefehlt, doch allein die Verflechtung von historischen Fakten mit der Fiktion macht dieses Buch schon lesenswert, wenn man bereit ist, sich auf etwas einzulassen, dass ein bisschen anders als die heutigen historischen Massenromane ist.

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  • Rezension zu "Fortune de France" von Robert Merle

    Fortune de France

    arno

    09. August 2011 um 11:50

    Fortune de France ist eine Familiengeschichte im 16. Jahrhundert wo die Zersplitterung von Frankreich in Hugenotten und Katholiken die schlimmsten Formen annahm und in der Bartholomäusnacht gipfelten. Die Familie Siorac welche aus protestanten und Katholiken besteht sagt wir kämpfen für keine Religion sondern für den König und für den wechseln wir auch unsere Konfession. Ich hab erst 4 Bände gelesen und bin bisher nicht enttäuscht worden. Es gibt in jedem Buch höhen und tiefen aber bisher find ich es sehr interessant die Glaubensspaltung auch mal aus der Sicht eines Franzosen zu lesen wodurch man sich erklären kann, warum die Bartholoäusnacht so blutig verlief. Arno

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  • Rezension zu "Fortune de France" von Robert Merle

    Fortune de France

    Ritja

    25. November 2007 um 18:18

    Spannendes Buch über Frankreich und einer Familie im 16./17.Jh. Geschichtliche Aspekte (Reformation) werden gut und verständlich mit eingebaut.

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